Noch eine olympische Bildergalerie


Diesmal teils Schwarz-Weiss

 

Eigentlich ist nsaodat-odmaeva-tadjikistan-lladaur ein Foto Schwarz-Weiss, aber diese Schachfarben dominieren auch auf einigen anderen Fotos. Zufall oder nicht – kein Zufall dass ich relativ viele ausgewäcamera-8hlt habe. Ansonsten gilt wieder: bekannte und unbekannte Teilnehmer(innen) der Olympiade – die meisten spielten Schach, zwei waren in anderer Rolle vor Ort in Baku. Alle Fotos wieder von der Turnierseite – Saodat Odinaeva aus Tadschikistan bekommt das Titelfoto (von David Llada) – nicht weil sie für ihre Verhältnisse ordentlich spielte (5,5/11, TPR 1931 bei Elo 1881), sondern wegen der zu Haarfarbe und Schachbrett passenden Kleidung. Bunt wird es allerdings mitunter auch:

 

 

Bekannt und weniger bekannt etwas durcheinander. Dass Tadschikistan zusammen mit dem Titelbild gleich dreimal vertreten ist, liegt an ihrer ähnlichen aber nicht identischen Teamkleidung. Ob sie das (dann schon vor dem Turnier) intern besprochen hatten, da bin ich überfragt. Die Farbe dunkelbraun (für Afrika oder auch Barbados) kommt in der nächsten Galerie noch. Einige hier gezeigte Spieler(innen) muss ich wohl nicht vorstellen, andere kann ich nicht vorstellen. Nur zu zweien kurz und knapp: IM Capo Vidal, Brett 2 für Mexiko begann und beendete das Turnier mit einer Niederlage, dazwischen gewann er sieben Partien (u.a. auch gegen den nach Elo gut 250 Punkte “besseren” österreichischen GM David Shengelia). Die Niederlage in Runde eins hatte, da kampflos (Mexiko war noch nicht vor Ort) keine Folgen, die in Runde 11 gegen IM Kojima aus Japan durchaus: So bekam er weder einen Brettpreis noch war es (TPR 2594) eine GM-performance – die bei Olympiaden als GM-Norm über 13 Partien zählt, auch wenn man nicht genug grossmeisterliche Gegner und/oder einen zu niedrigen gegnerischen Eloschnitt hatte.

 

Utut Adianto hatte sich verspätet und erschien erst nach dem Ruhetag zur sechsten Runde – wie auch Viktorija Cmilyte, die hatte ich bereits. Bei beiden hatte es vielleicht denselben Grund: sie sind in ihrem Land auch politisch aktiv und hatten daher vielleicht keine Zeit für die ganze Olympiade. Dana Reiznice-Ozola aus Lettland (da Finanzministerin) wurde auch bereits erwähnt, und auch Molapo Joang aus Lesotho (hier im Interview) ist politisch aktiv. Für Deutschland steht Helmut Schmidt nicht mehr zur Verfügung, und Peer Steinbrück ist wohl nicht gut genug.

 

 

Auch hier bunt gemischt. Die Iraner Lorparizanganeh und Maghsoodloo sind vielleicht nicht gerade fotogen (im Gegensatz zum 13-jährigen Teamküken Firouzja?), aber Schach spielen können sie: beide erzielten GM-Normen, wie auch diverse andere vor allem junge Spieler – u.a. der ebenfalls fotografierte Italiener Luca Moroni (vielleicht kein neuer Caruana, aber auch ein Talent), die ebenfalls jungen Al Nicola Capone aus Belgien, Bogdan-Daniel Deac aus Rumänien und Anton Smirnov aus Australien. Da etwas fehl am Platz ist Helgi Dam Ziska von den Faroe-Inseln – der ist schon länger dabei aber kann nun auch den IM-Titel ablegen, da nach dem Turnier GM.

 

Caruana (noch USA?) ist natürlich ein Scherz – ich glaube nicht, dass auf dem nächsten Foto ein Verbandswechsel besprochen wird! Auffällig jedoch, dass es von einigen Teams derlei Fotos gibt (neben den Niederlanden jedenfalls auch Russland und Indien), und von den USA nicht.

 

Anna Rudolf hatte eine Pressefunktion vor Ort, von ihr stammen diverse Interviews. Emil Sutovsky war Teamkapitän von Aserbaidschan2, wobei er vielleicht zwischendurch auch mal ACP-Präsident war.

 

Betrifft Mongolei: nun auch zwei Gesichter zu exotischen Namen.

 

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