Europacup: Odlar Yurdu Blues

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Ich hätte als Titel auch “Favoriten gewinnen am Ende doch” wählen können, aber entschied mich für eine Anspielung auf den Grund, warum dieser Artikel etwas verspätet erscheint. Ausserdem hat der Artikel dadurch (dieses Jahr nicht einfach) eine kleine quasi-deutsche Komponente: Odlar Yurdu (Herren) hat immerhin einen Ex-Deutschen am Spitzenbrett, Odlar Yurdu (Damen) hatte zuvor in ähnlicher Aufstellung die deutsche Damen-Nationalmannschaft überrascht und geärgert – und das war offenbar nicht Zufall oder (aus deutscher Sicht) Unfall oder Eintagsfliege oder “geht nur in Baku”.

Bei den Damen spielte Aserbaidschan in Bestbesetzung, bei den Herren fehlten Mamedyarov (Gelegenheits-Sibirier) und Radjabov, daher Naiditsch (kein azerischer Name) am Spitzenbrett. Die Herren belegten am Ende Platz drei, die Damen Platz zwei – jeweils war noch mehr drin. Ursachenforschung: Bei den Damen gilt (Runde drei) “Schuld war nur der Bossa Nova” – noch eine musikalische Referenz, für sie selbst und womöglich auch andere wohl “unklar”. Zum einen ist dieser Schlager älteren Datums – 1963 erschienen, damit etwas älter als der Autor dieser Zeilen und viel älter als die fünf Damen von Odlar Yurdu. Zum anderen können Mamedjarova, Fataliyeva, Mammadova, Balajayeva und Hojjatova nicht unbedingt deutsch. Bei den Herren lag es vielleicht im indirekt-übertragenen Sinne am verstorbenen Mark Dvoretsky, das geschah in Runde sechs – Odlar Yurdu und auch die am Ende erfolgreichen Favoriten Globus waren dabei Zuschauer.

Vor dem Endstand in beiden Turnieren noch zum Titelbild: Wer ist das denn, und warum strahlt er so? Jan Michael Sprenger (komplett IM Prof. Dr. FAZ-Schachblogger Jan Michael Sprenger) war mir vom Namen her ein Begriff, sein Gesicht kannte ich zuvor nicht – auch wenn es hier ein kleines Foto gibt und hier einige mit Drumherum (einmal Schach, dreimal was anderes). Sein Team LSG Leiden ist mit dem Turnier sicher zufrieden – der Stand nach sieben Runden wäre bei mehr als sieben Runden vermutlich eine Momentaufnahme, aber zu ihrem Glück wurden genau sieben Runden gespielt. Ausserdem hat sich IM wohl demnächst erledigt: die LSG Leiden hat demnächst einen zweieinhalbten Grossmeister (Predrag Nikolic ist Stammspieler, Jan Smeets Mitglied aber spielt für einen anderen Verein), Deutschland hat auch einen weiteren GM. Sprenger berichtete auf der Vereinsseite über das Turnier – Text auf Niederländisch (einmal auch ein bisschen Russisch), Analysen seiner Partien auf Deutsch (nur sein Remis gegen Naiditsch hat er nicht analysiert).

Fotos stammen von der Turnierseite– fotografiert hat vor allem David Llada, daneben auch Anastasia Karlovich, Basak Goktas und Gurkan Egun (die letzten drei jeweils bei Fotos erwähnt).

Nun zunächst der Endstand in beiden Turnieren: Offenes Turnier (nicht bei den Spitzenteams, aber bei einigen anderen Mannschaften auch Damen zwischen Herren) Globus 12(227.5), Alkaloid 11(226.5), Odlar Yurdu 11(208), Novy Bor 11(206.5), Mednyi Vsadnik 10(204.5), LSG Leiden 10(129), usw. In Klammern nach den Mannschaftspunkten (14 ging maximal) jeweils der “Olympiad Sonneborn-Berger Tiebreak” – simpel ausgedrückt eine Kombination aus “wie stark waren die Gegner?” und “wieviele Brettpunkte erzielte man jeweils?”. Die Entscheidung über Bronze und Blech war ziemlich knapp, die zu Platz fünf und sechs wahrlich nicht. Sechs Teams hatten vorab realistische Medaillenchancen – fünf plus LSG Leiden sind erwähnt, SHSM Legacy Square aus Moskau wurde Achter.

Die Teamnamen sagen dem Leser vielleicht nicht unbedingt allzu viel. Globus aus (nominell) Sibirien ist “Team Kramnik” (der nur oder immerhin vier von sieben Partien spielte) mit auch dahinter Weltklassespielern. Alkaloid ist “Mazedonien fast ohne Mazedonier”, Odlar Yurdu hatte ich bereits – Nationalmannschaft von Aserbaidschan “oben ohne”. Novy Bor hat Spieler aus der tschechischen Republik, Polen, Indien und diesmal auch Österreich. Mednyi Vsadnik (Bronzener Reiter) kommt aus St. Petersburg, Leiden aus Leiden in den Niederlanden.

Damenturnier: Batumi 11(126.5), Odlar Yurdu 11(117.5), Bossa Nova 10(116), Ugra 10(107.5), Legacy Square 8(114.5), Timisoara 8(93.5), Anatolia 8(79), usw. . Batumi ist “Georgien plus Harika”, Odlar Yurdu hatte ich bereits, Bossa Nova ist “sowjetisch” zur Hälfte weissrussisch, dann zweimal Russland (Ugra mit am Spitzenbrett Ushenina aus der Ukraine), Rumänien plus Paehtz und das erwartungsgemäss beste von vier türkischen Teams. Da erwähne ich zunächst nur den Endstand, etwas mehr in einem eigenen Artikel.

Nun hinein ins Geschehen – generell auch ein paar Worte zu LSG Leiden (Basis auch die Berichte von Jan Michael Sprenger), in einigen Runden auch ein bisschen was zu anderen Teams die nicht vorne sondern hinten mitspielten.

Runde 1 stand im Zeichen von “Favoriten gegen Aussenseiter”, meistens lösten die Favoriten ihre Aufgaben souverän – Ausnahmen bestätigten die Regel.

 

PARTIEN                                                PARTIEN WOMEN

 

Globus-Fjölnir 6-0 war keine Ausnahme – gegen die Isländer mit Elo 2147-2576 konnte der Favorit auch auf Kramnik und Grischuk verzichten, K&K (Korobov und Khismatullin) sind schliesslich auch nicht schlecht.

Karjakin bekam anfangs Hilfe von gleich zwei Präsident(inn)en – Gülkiz Tulay vom türkischen und Zurab Azmaiparashvili vom europäischen Schachverband.

Giri grübelt und spielt dann 20.-Th3!, ab hier hatte er gegen FM Bjornsson Oberwasser. An diesem Brett wurden immerhin 36 Züge gespielt, Giris Kollegen gewannen in 13-26 Zügen. Das lag auch daran, dass auch Sigurbjorn Bjornsson Najdorf-Theorie kannte. An Brett 2 verlor “Giri” übrigens gegen Karjakin schon zum zweiten Mal in einem Giri-Style Taimanov-Sizilianer – diesmal war es allerdings FM Johannesson, der Giris originell-riskante Methode kopierte (6.Le3 a6 7.Df3 Se5 8.Dg3 h5 usw.). Stand auf der Uhr da am Ende 1:06-1:01 bei einseitiger Zeitnot – Karjakin hatte noch eine Stunde und sechs Minuten, Johannesson noch eine Minute und eine Sekunde. Khismatullin war am schnellsten fertig, da sein Gegner nach Bauernverlust bereits im 13. Zug resignierte.

Diverse andere Matches ebenfalls einseitig (5-1 oder mehr für die Favoriten), von den Spitzenteams machte es nur Alkaloid anders – nur 4,5-1,5 gegen die italienische IM/FM-Truppe von Augusta Perusia. Zum einen lag es daran, dass deren Spitzenbrett IM Lodici gegen Ding Liren gut vorbereitet war – Remis, auch mit Schwarz ungefährdet. Zum anderen spielte bei Alkaloid tatsächlich ein Mazedonier, und IM Pancevski (Elo 2489) betrachtete gegen FM Seresin (2195) knapp 300 Elopunkte als nicht genug Kompensation für eine abhanden gekommene Figur. Dieses relativ knappe Ergebnis hatte sofort Folgen (siehe Runde zwei) – IM Pancevski spielte nur diese eine Partie, der ebenfalls aufgestellte GM Nedev (2479) gar keine.

Noch knapper war es für LSG Leiden – nur 3,5-2,5 gegen Gonzaga aus Irland. Dabei war Leiden vor der Runde durchaus optimistisch – 180-400 Elopunkte Vorteil an allen Brettern. Und kurz nach Rundenbeginn noch optimistischer, da der Ire Carl Jackson (2149) gegen IM Van Haastert (2447) 1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 g5?!?? entkorkte. Aber das wurde Remis, da Weiss in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und Mehrbauer abwickelte, da seinen Gegner zwar nochmals überlistete aber dann den “falschen Gewinnweg” wählte (Zwischenschach übersehen). Am letzten Brett unterlag FM Roobol (2289) gegen den Franzosen in irischen Diensten Pierre-Adelin Mercier (1925), und aus den vier verbleibenden Partien nur zwei Leidener Siege. Gonzaga wird später in diesem Bericht nochmals erwähnt.

Ein Match endete unentschieden: Karaman Belediyesi Spor Kulübü – Oslo Schakselskap 3-3. Das lag zum einen daran, dass die jungen Türken eventuell etwas unterbewertet sind, zum anderen führten sie sofort 1-0. An Brett 6 hatten die Norweger einen Syrier, dessen Pass laut Jan Michael Sprenger nicht lange genug gültig war für die Einreise in die Türkei – Sprenger: “Ich kann mir vorstellen, dass konsularische Dienste für Flüchtlinge in Norwegen keine hohe Priorität haben für die syrische Botschaft. Andererseits hatte dieser Spieler wohl kein Interesse an einer Reise nach Damaskus.”

Runde 2 mit bereits knapperen Ergebnissen und dem ersten Favoritenduell

Globus-Baia Mare 4,5-1,5 – die Sibirier dabei ohne Kramnik, die Rumänen mit Nisipeanu der gegen Mamedyarov Schiffbruch erlitt – hinten punkteten auch Korobov und Khismatullin. Warum fehlte Kramnik? Laut eigener Aussage später wollte er spielen, aber das Team bzw. der Kapitän (GM Pavel Maletin) habe anders entschieden. Dass Korobov und Khismatullin auch Spielpraxis bekommen sollten, ist nachvollziehbar – dass von den Spielern mit Elo 2700+ Kramnik und Grischuk zu Beginn zweimal pausierten mag Gründe haben, die ich nicht kenne.

Knapper war Beer Sheva – Novy Bor 2,5-3,5 – die Israelis (mit dem Ukrainer Efimenko am Spitzenbrett) konnten fünf Partien remis halten, hinten verlor Greenfeld gegen Bartel. Der entscheidende Fehler da kurz nach der Zeitkontrolle im 42. Zug.

Knapp und in eine unerwartete Richtung war Legacy Square – Alkaloid 3,5-2,5 – auch hier fünf Remisen, und Eljanov patzte gegen Najer. Dieses Duell bereits in Runde 2 wohl da Alkaloid in der ersten Runde relativ knapp gewonnen hatte.

Leiden gewann wieder 3,5-2,5, diesmal gegen Oslo. Sprenger verlor gegen GM Hammer, Siege an den beiden hinteren Brettern – Brett sechs wieder kampflos. Oslo drohte offenbar die Disqualifikation, falls das nochmals passieren sollte – vor Ort fanden sie dann einen jungen Türken der ab Runde drei Gelegenheits-Norweger war.

In Runde 3 dann mehrere Favoritenduelle:

Novy Bor – Globus 2,5-3,5 (Foto Gurkan Egun) war teilweise dramatisch – nicht unbedingt am Spitzenbrett Wojtaszek-Kramnik (remis) aber dahinter. Mamedyarov-Harikrishna 1/2 war Nimzo-Indisch mit 4.f3 und dann diversen weissen Opfern. Zwischenzeitlich hatte Weiss einen Turm weniger (de fakto, da sein Le6 den schwarzen Tf7 fesselte, eine Figur). Gewinnträchtig war das, was Mamedyarov anstellte, wohl nie. Ob und wie verlustträchtig es mal war ist (mir) unklar – am Ende Remis im Endspiel mit aus weisser Sicht Springer und zwei Bauern gegen Turm und Bauer.

Noch doller war Nepomniachtchi-Bartel 1/2 an Brett sechs (Globus also nun in Bestbesetzung, Foto Gurkan Egun). Nepo wollte das provokative (1.c4 e6 2.Sc3 d5 3.d4) 3.-a6!? offenbar bestrafen. Dabei brachte er etwas durcheinander und opferte, eher aus der Not geboren und objektiv wohl inkorrekt, im 15. Zug eine Figur – aber das war nur der Anfang von wilden Komplikationen! Bartel fand 17.-Td8 nicht oder traute dem Braten nicht, nach 17.-Lg7 konnte Nepo zumindest wühlen und stand im weiteren Verlauf plötzlich klar besser bis gewonnen. Den genauesten Weg fand er nicht, und nach der Zeitkontrolle war es wieder materiell ausgeglichen und generell unklar-ausgeglichen, allerdings bei luftigem schwarzem König. Nepo steckte mit 41.Txf6+!? wieder eine Qualität ins Geschäft, danach spazierte der schwarze König über das ganze Brett bis nach e1. Wieder hatte Weiss objektiv eine Gewinnstellung, daraus wurde Dauerschach. Hinterher waren beide Spieler etwa eine halbe Stunde zu Gast in der Liveübertragung und analysierten munter drauflos.

Navara-Grischuk wurde eher geräuschlos remis, mal abgesehen davon dass beide früh viel Bedenkzeit investierten. Sasikiran attackierte Giris Najdorf-Sizilianer, das endete mit Dauerschach. War da noch was?

Karjakin-Ragger 1-0 (Foto Gurkan Egun) entschied das Match und am Ende im höheren Sinne das gesamte Turnier. Karjakin knetete eine (jedenfalls optisch) ausgeglichene Stellung und bekam nach und nach Oberwasser. Nepomniachtchi musste am Ende angesichts zweier Mehrbauern für Karjakin nichts mehr riskieren.

Odlar Yurdu gewann 3,5-2,5 gegen OR Padova – knapper als vielleicht erwartet (die Italiener spielten dieses Jahr mit sechs Italienern und waren daher kein Turnierfavorit), aber es waren zwei Matchpunkte.

Legacy Square – Mednyi Vsadnik 3-3 – Punktgewinn und Punktverlust für beide russische Teams. Die entschiedenen Partien: Matlakov-Najer 1-0, Vorteil St. Petersburg – Weiss überrollte seinen Gegner aus der Eröffnung heraus, das geht also auch im angenommenen Damengambit!? Das Figurenopfer 12.Lxe6 war spekulativ, kurz danach musste Schwarz offenbar auf 15.Db3 15.-Lxe4 spielen – das machen Computer (die keine Wimpern haben) ohne mit der Wimper zu zucken, Menschen eher nicht oder jedenfalls ungern, da es die e-Linie vor dem eigenen Zentralkönig öffnet. Aber Schwarz hat danach -Ld5 mit Tempogewinn (Angriff auf die weisse Dame) und -Kf7, das geht und er steht zumindest etwas besser. Nach 15.-Sh5 brach die schwarze Stellung schnell zusammen, nach 24.Sg5+ gab Najer auf ohne 24.-Kd/f8 25.Se6 matt abzuwarten.

Da war aber auch Malakhov-Fedoseev 1-0 – Matlakovs Fast-Namensvetter spielte für das gegnerische Team und gewann im Turmendspiel. Das musste vielleicht nicht unbedingt sein (Matlakov-Najer 1-0 auch nicht), aber Fedoseev agierte in diesem Turnier unglücklich.

LSG Leiden bekam nicht, wie erwartet und offenbar erhofft, ein Spitzenteam sondern wurde heruntergelost gegen Karaman Belediyesi Spor Kulübü – klingt türkisch und ist türkisch, “die türkische Jugend von heute”, so Jan Michael Sprenger. Auf dem Papier eine lösbare Aufgabe, an Brett 2-6 etwa 300 Elopunkte Vorteil, die sie dann auch lösten – Endstand 5-1. Die Junioren mit Elo 1800-2150 leisteten zähen Widerstand, dreimal gewann letztendlich doch der elobessere Niederländer. Ebenso an Brett eins im Duell der jeweiligen Ausländer IM Sprenger – IM Sadhikov. Ulvi Sadhikov ist Azeri – früher lebte er in Belgien (“sein Niederländisch ist immer noch recht gut”, so Sprenger), nun studiert er in der Türkei. Sprenger schreibt: “Wie oft kippten die Partien zugunsten des stärkeren Teams, also zu unseren Gunsten” – das hatte Leiden zwei Runden später unter umgekehrten Vorzeichen nochmals.

Noch weiter hinten (Tisch 9) hatte Alkaloid keine Probleme mit der norwegischen Jugend von heute – 6-0 gegen Vålerenga Sjakklubb.

In Runde 4 fast durchgehend ungleiche Paarungen – einige Favoriten hatten bereits Boden eingebüsst, Aussenseiter noch nicht und trafen nun auf Spitzenteams. Globus gewann 5,5-0,5 gegen Gambit Asseco See, das mazedonische Team mit vor allem Mazedoniern. Leiden wollte gerne Globus und bekam stattdessen Odlar Yurdu. Auf der Leidener Habenseite zwei Remisen an den vorderen Brettern, dann vier Niederlagen also 1-5. Sprenger wunderte sich, dass Naiditsch die Berliner Mauer aufbaute und erzielte dagegen mit 5.Te1 ein sicheres Weissremis; bei GM Mamedov – IM Pijpers 1/2 war mehr los mit demselben Ergebnis.

Aus Favoritensicht perfekt LSK Makabi – Novy Bor 0-6, die Litauer mit interessanter Aufstellung: Brett 2 und 3 pausierten, Brett 8 Daniel Dubrovin (Teamkapitän mit Elo 1877, vielleicht auch Sponsor) spielte seine einzige Partie im gesamten Turnier. Fast perfekt Alkaloid – Nice Alekhine 5-1 – dass Pavel Eljanov gegen Maxime Lagarde patzte und verlor war diesmal nur ‘Detail’. Mednyi Vsadnik spielte dagegen gegen Beer Sheva nur 3-3 – sechsmal Remis trotz 60-160 Elopunkten Vorteil an allen sechs Brettern. Nur Khairullin hatte gegen Mikhalevski sehr gute Gewinnchancen, nutzte sie allerdings nicht.

Da ich mich in dieser Runde bei den Favoriten kurz fasse, ein Blick nach unten im Turnier – Hatay Büyükşehir Belediyesi Spor Kulübü feierte seinen ersten Brettpunkt gegen (das bereits erwähnte) Gonzaga aus Irland! Google übersetzt diesen langen türkischen Namen mit “Hatay Metropolitan Municipality Sports Club” – “Hätte besser Billard spielen können” passt vielleicht auch? Diese türkische Jugend von heute (Elo 0-1765) war im Turnier ziemlich überfordert, trotz beachtlichem Kampfgeist – ich dokumentiere die Schlusstellungen von Brett 8 Sila Atar in den ersten drei Runden:

Durch Aufgeben wurde noch nie eine Partie gewonnen!? Die bisher elolose junge Dame (*2004) machte dabei deutliche Fortschritte: in den ersten beiden Runden stellte sie bereits im elften Zug die erste (von dann mehreren) Figuren ein, in Runde drei konnte sie bis etwa zum 40. Zug durchaus mithalten. Dennoch wurde sie danach nicht mehr eingesetzt, wie auch Aleyna Sarit Rencuzogullari (*2002, Elo 1411) – beide damit insgesamt 0/3, drei andere im Team 0/6 bis 0/7. Ohne HBBSK wäre die Anzahl der Teams ungerade, vielleicht deshalb dieses “Experiment”?

Wie erzielte Lina Aslan (*2002, Elo 1535) den einzigen Sieg für die Kellerkinder? So:

Gegner Killian Delaney (Elo 2202) entkorkte hier 27.-Txc4????, die junge Dame antwortete 28.Sd6+!!! und Delaney gab auf. Der bereits erwähnte Carl Jackson (Elo 2149) hat zwar diesmal nicht im dritten Zug einen Bauern eingestellt, aber gönnte Anil Civil (männlich, *1999, Elo 1385) vielleicht auch einen halben Punkt: er vergeigte ein gewonnenes Turmendspiel zu einem elementar remisen Bauernendspiel – das der vergleichsweise erfahrene Türke dann wieder vergeigte. HBBSK erzielte im weiteren Turnierverlauf noch vier Remisen (in einzelnen Partien, keinesfalls in Mannschaftskämpfen).

Und das ist Team Hatay, wohl auch Trainer und/oder Eltern mit auf dem Foto.

Zurück zur Tabellenspitze: Nach Runde vier hatten nur noch Globus und Odlar Yurdu eine perfekte Bilanz, also trafen sie in Runde 5 aufeinander:

Odlar Yurdu – Globus 3-3 (Foto Basak Goktas): Vier Partien (Brett drei bis sechs) endeten relativ geräuschlos remis – Guseinov dachte dabei vielleicht “von Jan Michael Sprenger lernen heisst remis spielen lernen”, beantwortete Karjakins Berliner Mauer mit 5.Te1 und bekam was er wohl wollte. Gut, dafür braucht man nicht unbedingt einen international nicht allzu bekannten deutsch-niederländischen IM, aber Guseinov sass tags zuvor fast direkt nebendran. Vorteile hatte Globus am ehesten an Brett sechs Khismatullin-Mirzoev, aber das wurde nicht konkret und war es vielleicht nie wirklich.

Giri und Safarli waren nach ihrer Remispartie lange zu Gast in der Liveübertragung, bis einschliesslich Zeitnotphase – Safarli gefielen die Entwicklungen an den beiden Spitzenbrettern wohl eher, auch wenn Giri deutlich mehr redete. Die Azeris hatten ihre Gegner in der Eröffnung vielleicht überrascht – Naiditsch Kramnik mit 1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lc4 Lc5 4.c3 Sf6 5.d4 (alle spielen heutzutage 5.d3) 5.-exd4 6.e5 d5 7.Lb5 Se4. Das gibt es, gelegentlich auch auf hohem Niveau, gängig isses nicht. Mamedov wählte gegen Grischuk (Mamedyarov pausierte also beim Gegner) den “chinesischen Drachen” – nicht (sofort oder eventuell später) 10.-Tc8 sondern 10.-Tb8. Mamedov hatte das bereits gespielt, “chinesischer Drachen” heisst es wohl weil Bu Xiangzhi es Anfang dieses Jahrtausends spielte.

Der weitere Partieverlauf jeweils: Grischuk bekam Oberwasser, verlor dann die Kontrolle oder Übersicht und patzte im 40. Zug. Naiditsch-Kramnik war dynamisch ausgeglichen bei schwarzer Initiative, dann unterlief Kramnik im 35. Zug ein taktisches Versehen das eine Figur kostete. Direkt nach der Zeitkontrolle “stand Odlar Yurdu als Sieger fest”, dann kam es doch anders. Erst vergab Naiditsch seinen gesamten Vorteil mit 41.Dxb7?? – also direkt nach der Zeitkontrolle, er verwendete dafür 7 1/2 seiner 30 zusätzlichen Minuten. Caruana kommentierte das auf Twitter: “Qxb7??? is so wrong on so many levels. Why would Naiditsch give up his central control?” [Dxb7??? ist in vielerlei Hinsicht total falsch. Warum gibt Naiditsch seine zentrale Kontrolle auf?]. Caruana war vielleicht nicht nur “allgemein” sondern auch persönlich-konkret interessiert – schliesslich beeinflussen Kramniks Partien das Elorennen ins Kandidatenturnier. Kramnik bekam Gegenspiel – zuvor klebten seine Figuren am schwachen Bauern auf g7 – und konnte plötzlich gar wieder “ein bisschen” selbst auf Gewinn spielen. Aber nur ein bisschen, es wurde remis.

Dann wurde Grischuk-Mamedov wieder eine Zeitnotschlacht, in der Grischuk den sichtlich nervösen Mamedov überlisten konnte – auch er rettete einen halben Punkt! Mamedovs entscheidender Fehler (der letzte in dieser wilden Partie) im 77. Zug. Giris “Plan B”, wohl ohnehin nicht ernst gemeint, war nicht nötig: Mamedyarov taucht auf und bietet seinem Kumpel Mamedov eine Nacht mit Freigetränken, wenn er remis akzeptiert. Warum fehlte Mamedyarov? Entweder wollte er selbst nicht gegen seine Landsleute spielen, oder der Käpten befürchtete ein Kurzremis zwischen ihm und Mamedov, und damit eine vergebene Weisspartie. Allerdings wäre Remis ohne Aufregungen besser als so ein Remis, und Globus dann an den anderen Brettern stärker aufgestellt – hinterher ist man da schlauer.

Novy Bor – Legacy Square 3,5-2,5 (Foto Basak Goktas): Bei fünf Remisen war matchentscheidend, dass Navara ein taktisches Versehen von Malakhov bestrafen konnte. Die Hoffnungen der Moskauer Truppe ruhten auf der Partie Najer-Harikrishna, in der Weiss zunächst klar besser stand. Aber in Zeitnot kippte diese Partie – so sehr, dass “Hari” nun auf Gewinn spielen konnte und sich in einer anderen Matchsituation wohl nicht mit einer Zugwiederholung begnügt hätte. Dahinter wieder ungleiche Duelle:

OR (Obiettivo Risarcimento) Padova – Alkaloid 0,5-5,5 – früher war das ein Duell auf Elo-Augenhöhe, seit die Italiener ohne Ausländer spielen nicht mehr.

Bei Mednyi Vsadnik – LSG Leiden 5,5-0,5 war dagegen nur das Ergebnis deutlich – 3-3 war möglich, wenn Leiden alle Chancen genutzt hätte. Aber wie schrieb Jan Michael Sprenger zwei Tage zuvor? “Wie oft kippten die Partien zugunsten des stärkeren Teams, also zu unseren Gunsten” – stimmte auch diesmal, bis auf das Detail dass es diesmal zu ihren Ungunsten war. Stattdessen schrieb er nun eingangs “Kuda, kuda vy udalilis’, vesny moey zlatye dni….?”. Ich kann kein Russisch, allerdings Niederländisch und übersetze seine Übersetzung mit “Wo sind sie geblieben, die goldenen Tage meiner Jugend?” – aus Pushkins Epos “Jevgeniy Onegin”. Schachlich bedeutete es “wo sind unsere schönen Stellungen geblieben?”. Leiden spielte zum dritten Mal beim Europacup gegen Mednyi Vsadnik, nach 2015 (2-4) und 2016 (1,5-4,5) – diesmal das schlechteste Ergebnis trotz der phasenweise bzw. bis zu einem gewissen Zeitpunkt besten Partien.

Der Favorit nutzte eben alle seine Chancen, und überlebte auch Verluststellungen – lange Vitiugov gegen den 15-jährigen IM Casper Schoppen (der dann zumindest nicht verlor), einige Züge lang auch Matlakov gegen IM Pijpers (*1994). Sprenger selbst erzielte letztes Jahr ein bequemes Weissremis gegen Svidler (frühe Zugwiederholung im Zaitsev-Spanier), diesmal hatte er mit Schwarz nach 1.e4 c5 2.Sf3 e6 3.g3 d5 usw. gute Remischancen (einen halben Zug lang war gar mehr drin) – seine eigenen Bemerkungen zur Partie (Link im vorigen Absatz) decken sich mit meinen Engine-unterstützten Eindrücken.

Runde 6 – Odlar Yurdu übernahm die Führung im Turnier.

Alkaloid-Globus 3-3 – nach drei Aufbaugegnern für Alkaloid nun das Duell Nummer zwei gegen Nummer eins der Setzliste. Die Auslosung wollte, dass Kramnik am Spitzenbrett wiederum Schwarz hatte – zum dritten Mal in drei Partien. Beide Teams riskierten nicht allzu viel, so endeten alle sechs Partien remis – im Gegensatz zu tags zuvor ohne allzu grosse Aufregungen. Zum Schluss versuchte Kramnik noch, Ding Liren im Damenendspiel zu überlisten – aber mehr als =+ hatte er wohl nie und das reichte nicht.

Odlar Yurdu – Mednyi Vsadnik 3,5-2,5. Eingangs mein Eindruck zur azerischen Matchstrategie: Odlar Yurdu bedeutet “Land des Feuers”, aber so spielte jedenfalls gegen Topteams nur Mamedov – immer unternehmungslustig mit Mut zum Risiko. Heute gegen Matlakov Königsindisch, er stand zwischendurch verdächtig aber es wurde remis. Naiditsch – Sieg in Runde eins gegen gm Wells (Elo 2447) und dann sechs Remisen – eher nicht, die hinteren Bretter auch nicht.

Guseinov wählte gegen Fedoseevs Caro-Kann eine recht harmlose Variante und profitierte dann davon, dass der Russe inkorrekt einen Bauern opferte – Fedoseev agierte wieder unglücklich, wieder war es matchentscheidend. Zwischendurch hatte auch Abasov nach anfangs Französisch Abtausch (!?) gegen Rodshtein klaren Endspielvorteil, aber das wäre dann doch des Guten (aus azerischer Sicht) bzw. des Schlechten (aus russischer Sicht, neben Mednyi Vsadnik auch Globus) zuviel gewesen – Remis in dieser und allen noch nicht erwähnten Partien.

Novy Bor – Baia Mare 3-3 (Foto Anastasia Karlovich) war turbulenter. An den vorderen Brettern konnte Novy Bor den Elovorteil verwerten: Nisipeanu-Wojtaszek 0-1 (Nisipeanu holt sich vielleicht gerade einen Kaffee), Harikrishna-Erdos 1-0. Aber hinten verloren, bei ähnlichen bzw. noch grösseren Elounterschieden zu ihren Gunsten, Ragger und Bartel mit Weiss. Ragger kam mit Vajdas Wolga-Gambit nicht zurecht, Bartel verlor gegen Georgescu ein Endspiel mit beiderseitigen Freibauern – bzw. das daraus wieder entstehende Mittelspiel: nach beiderseitiger Bauernumwandlung hatte Schwarz sofort Mattangriff. Sasikiran in Diensten von Novy Bor erreichte mit Schwarz gegen IM Barnaure nichts bzw. weniger als nichts und akzeptierte dankbar das gegnerische Remisangebot.

Als letzte Partie lief noch Lupulescu-Navara. Da sagten Engines ohne Tablebases “Weiss gewinnt” (+5 bis +6), Tablebases sagen dagegen “Remis” und das musste Lupulescu letztendlich akzeptieren. Dame und Bauer gegen Turm und Bauer war aus Navaras Sicht eine Festung, Dvoretsky hatte das zu seinen Lebzeiten analysiert. Bei einem Matchsieg würde Baia Mare in der Schlussrunde gegen Odlar Yurdu spielen, so trafen die Azeris auf das tschechisch-internationale Team Novy Bor – jedenfalls auf dem Papier der stärkere Gegner.

Vor dem Text zur Schlussrunde noch zu Tisch 8 und Tisch 16:

LSG Leiden – Riga Technical University 4,5-1,5 hat Anastasia Karlovich (teilweise) fotografiert. Riga im Mittelabschnitt mit zwei Damen: Laura Rogule und Anna Kantane (früher hiess sie Anna Iwanow). Rogule hatte zuvor 4,5/5 und TPR >2600 aber wohl dennoch keine Chancen auf eine GM-Norm: bisher nur zwei grossmeisterliche Gegner, und unwahrscheinlich dass sie an Brett 3 einen dritten bekommen sollte – also zum Schluss noch 0/2. Sprenger (hier nur ein kleines bisschen von hinten zu sehen) gewann am Spitzenbrett gegen GM Toms Kantans, ähnlicher Nachname wie Anna Kantane kein Zufall. Casper Schoppen gewann mit Schwarz gegen Anna Kantane.

Eines hatten diese drei Partien gemeinsam: gespielt wurde Sizilianisch. Jan Michael Sprenger, ab November 2017 Philosophie-Professor in Turin, macht in seinem Bericht den Italiener und erwähnt (mit Video) die Verdi-Oper I vespri Siciliani. Ausserdem bezeichnet er Anna Kantane als “übrigens attraktiv” – das sahen die Turnierfotografen wohl ähnlich, sie wurde auch mehrfach individuell abgelichtet. Selbst Martin Roobol an Brett 6 (sonst ausser dem einen kampflosen Sieg 0,5/5) gewann heute.

Ein guter Tag für LSG Leiden, und auch für ein anderes Team das sonst nicht im Rampenlicht stand – Chania Chess Academy wurde gleich doppelt fotografiert:

Jung und weniger jung aus Griechenland. Heute besiegten sie Adare Chess Club aus Irland 5,5-0,5, obwohl sie nur an drei Brettern nach Elo etwa gleichwertig waren und an den drei anderen bis zu 300 Punkte schlechter.

Konstantinos Tsarouhas wird nochmal individuell gezeigt – er hat Elo 2126, sein Gegner Eduard-Andrei Valeanu (einer von zwei Rumänen im irischen Team) hat 2423 und hatte zuvor im Turnier 4,5/5, aber heute gewann der recht krasse Aussenseiter. Valeanu schnappte sich riskant einen Bauern (1.c4 c6 2.g3 d5 3.b3 dxc4 4.bxc4 Dd4 5.Sc3 Dxc4) – spielbar ist es vielleicht, aber es ging schief. Am Ende schaffte Tsarouhas, was  Grossmeister nicht immer schaffen: mit Läufer und Springer mattsetzen, und zwar ohne grössere Umwege.

Zurück zu den vorderen Tischen und zur Schlussrunde:

Runde 7:

Novy Bor – Odla Yurdu 3,5-2,5 bekommt zwei Fotos mit teils anderen Spielern. Mehr als 3-3 war für Odlar Yurdu nie drin – und das wäre dann Silber (punktgleich mit Globus bei schlechterer Wertung). Es wurde weniger, da Abasov ein schwieriges Turmendspiel gegen Sasikiran verlor, und das war dann (angesichts anderer Ergebnisse) Bronze knapp vor Novy Bor.

Globus – Legacy Square 4,5-1,5 – na also, es geht doch für die Startruppe! Erst gewann Nepomniachtchi hinten mit Schwarz gegen Popov (Mattangriff im Najdorf-Sizilianer), dann besiegte Giri Zvjaginsev. Die Spitzenbretter liessen sich nicht lumpen: Mamedyarov stand mit Schwarz gegen Najer lange solide, nicht mehr und nicht weniger, übernahm dann im Endspiel durch ein Qualitätsopfer das Kommando und gewann ebenfalls. Kramnik hatte bereits nach zehn Zügen einen Mehrbauern gegen Inarkiev, nach 88 Zügen hatte er ihn im Turmendspiel verwertet.

Hier noch der direkte fotografische Beweis, dass Kramnik einmal mit Weiss spielte – 1.c4 e5 2.d3!? funktionierte wunderbar. Dass Karjakin eine, so sagte er selbst, “dumme” Niederlage gegen Grachev einstecken musste, war aus Teamsicht Detail – natürlich kostete es Karjakin Elopunkte. In einem sehr remislichen Läuferendspiel (Nepomniachtchi in der Liveübertragung: “warum spielen die eigentlich noch?”) patzte er mit 48.-a6? – diesen Bauern durfte er nicht weissfeldrig festlegen.

Grischuk wollte gegen Malakhov auch unbedingt gewinnen und war nahe dran, aber nach genau 100 Zügen (letzte Partie im gesamten Turnier) war es remis.

Alkaloid-Baia Mare 4-2 – zwei Siege an den hinteren Brettern, da hatten sie die klarsten Elovorteile. Das bedeutete letztendlich Silber.

OR Padova – Mednyi Vsadnik 1,5-4,5 – immerhin noch Platz fünf für die Svidler-Truppe, sie wollten mehr. Dass Fedoseev nochmals verlor (nun gegen Brunello) – diesmal konnte das Team es verkraften.

LSG Leiden – Beşiktaş Jimnastik Kulübü 4-2 bedeutete Platz sechs für Leiden – bestes Ergebnis jemals beim Europacup. Wie eingangs erwähnt: gut für sie, dass nach sieben Runden Schluss ist – in Runde acht bekämen sie wohl wieder einen Brocken und würden wohl wieder etwas zurückfallen. Jan Michael Sprenger bekam gegen GM Sanal das Remis, das er noch für GM-Norm und GM-Titel brauchte. Seine erste GM-Norm ist älteren Datums – Bundesliga-Saison 2005/2006 über 14 Partien, die zweite erzielte er beim Europacup 2016. Zusammen sind es auch 27 Partien – eigentlich gar 28, aber Normen über mehr als 14 Partien zählen als 13 Partien, und insgesamt reicht es. Alle Normen in Mannschaftskämpfen – Opens spielt er offenbar eher sporadisch und eher kleinere.

Auch das sei noch erwähnt: Chania Chess Academy war gegen Etelä-Vantaan Shakki aus Finnland an allen sechs Brettern nach Elo klar unterlegen und erzielte immerhin 2,5 Brettpunkte.

Und dabei belasse ich es vorläufig – Damenturnier und Bildergalerien kommen später.

 

 

 

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