Sam Loyd hat sicher eine Menge hoch spannender Probleme — und nicht nur schachlicher Natur — konstruiert , von welchen vermutlich dem gewöhnlichen Schachfreund gar nicht so viele bekannt sein dürften? Erinnerlich könnte aber vielleicht dem Einen oder Anderen sein, dass eines davon die lächerlich (erscheinende) Forderung enthielt: „Matt in einem Zug.“

Sollte man jedoch mit dieser Aufgabe konfrontiert sein, so ist es denkbar, dass gar ein Schachgroßmeister zunächst in andächtiges Schweigen verfällt — um sich nicht zu blamieren. KANN doch nicht so schwierig sein, oder? Dass es jedoch ein Problem geben soll mit dieser weiterhin lächerlichen Forderung, welches zwar eindeutig lösbar ist, aber selbst ein erfahrener Problemlöser vermutlich kaum vor Ablauf einer ganzen Stunde Nachdenken auf jene kommt, nein, zusätzlich kann man „den Lösungszug“ noch nicht einmal ausführen.

„Ich hab´s“, ruft also der Experte aus. Zwangsläufig fragt man zurück: „Super, welcher Zug ist es denn? Ich selbst finde es nicht!“ Antwort: „Das kann ich dir leider auch nicht sagen.“ „Du hast es raus — aber kannst den Zug nicht nennen? Dann hast du es doch nicht raus.“ „Doch.“ Für dieses scheinbar unauflösliche Paradoxon findet sich tatsächlich eine Stellung und eine Erklärung — für denjenigen, welcher sich diesem Video widmet, wird es zugänglich.

 

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