Gegen Werder ist nur Fedorovsky heiß

  • 11
    Shares

Münchner Schach-Bundesligisten wollen in Mülheim punkten

Von Hartmut Metz

Die Münchner Bundesliga-Vereine sind sich wieder einig: „Gegen Werder Bremen ist an einem normalen Tag nichts zu holen, während Mülheim Nord diese Saison offensichtlich Probleme hat. Da hoffen wir auf den nächsten Coup“, ordnet Markus Lammers die Situation vor dem Doppel-Spieltag aus Sicht der Münchener Schachakademie (MSA) Zugzwang ein. Michael Fedorovsky (Foto oben) bestätigt für den FC Bayern München: „Normalerweise haben wir gegen Werder keine Chance. Gegen Mülheim müssen wir alles probieren.“

Der Gastgeber an der Ruhr gehörte viele Jahre zum Establishment im Oberhaus der Denkstrategen. Doch diese Saison läuft es alles andere als gut. Mülheim Nord befindet sich nach acht Spieltagen noch immer in Reichweite der Münchner. Bayern (4:12 Punkte) ist als 14. Tabellennachbar, MSA (3:13) folgt direkt dahinter als Vorletzter. Mit einem Sieg könnten beide einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Doch die Hausherren dürften auch alles aufbieten, um sich ein wenig aus der Abstiegszone der 16er-Liga zu lösen. Am Samstag (14 Uhr) versucht sich zunächst MSA.

Zeitgleich treffen die Bayern auf Werder. So eindeutig solche Duelle im Fußball für die Münchner ausgehen, so klar dürfte auf den 64 Feldern Bremen triumphieren. Die Hanseaten stehen mit 13:3 Zählern auf Rang drei und haben Platz zwei in Blickweite: Denn in Aachen spielen die beiden Meister der letzten zwölf Jahre, der elffache Champion OSG Baden-Baden und die SG Solingen (beide 15:1) am Sonntag wohl den nächsten Titel aus… Weiterlesen

Print Friendly, PDF & Email

  • 11
    Shares