„Jeder Punkt wäre Gold wert“

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 Foto: Beliebter Großmeister: Klaus Bischoff kommentiert in der BayernLB Arena launig die 16 Bundesliga-Partien.

Münchner Schach-Bundesligisten rechnen sich gegen Dresden und Berlin wenig aus

Von Hartmut Metz

„Gegen Berlin und Dresden gab es in der vergangenen Saison keinen Blumentopf zu gewinnen“, ahnt Markus Lammers am Wochenende Schlimmes für die Münchener Schachakademie (MSA) Zugzwang. Noch düsterer sieht Klaus Bischoff die nahe Zukunft bei den Bundesliga-Heimspielen seines FC Bayern: „Gegen die Schachfreunde Berlin haben wir aus unerfindlichen Gründen immer furchtbar schlecht ausgesehen. Gegen Dresden schnitten wir stets etwas besser ab, obwohl die eigentlich eine Riesentruppe aufbieten können.“

In der BayernLB Sportarena hoffen daher beide Münchner Erstligisten auf Überraschungen. Denn dann hätten der Tabellen-14. und 15. (beide 4:16 Punkte) laut Bischoff eher in der Bundesliga-Schlussrunde „gute Chancen auf den Klassenerhalt“. Ende April folgt in der Hauptstadt das direkte Match der Münchner Ortsrivalen, ehe jeweils zwei weitere Kellerduelle mit Hamburg und Norderstedt die Saison beschließen. „Ein Dramaturg hätte das Skript nicht spannender schreiben können“, meint Bischoff angesichts dieser Ausgangslage.

Einstweilen sieht Lammers jedoch noch „keinen Grund, Trübsal zu blasen, da wir bereits gegen drei in der Tabelle höher liegende Mannschaften gepunktet haben“, hofft der MSA-Kapitän auf ein weiteres Ausrufezeichen gegen Berlin am Samstag (14 Uhr) oder Dresden am Sonntagmorgen (10 Uhr). „Jeder Punkt wäre Gold wert, um sich vor der abschließenden Endrunde in eine bessere Position zu bringen“, weiß Lammers ebenso, nachdem „zu unserem Leidwesen die Teams im unteren Tabellendrittel näher zusammenrückten, so dass es trotz unserer zum Teil grandiosen Ergebnisse sehr schwierig wird“… Weiterlesen auf der Bundesligaseite

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