Schweiz: Spielen Sie die Nationalliga-A-Partien nach!

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Auf der SSB-Homepage sehen Sie, wie IM Guillaume Sermier (Bild) gegen den neu für Winterthur spielenden GM Pentala Harikrishna, die aktuelle Nummer 26 der Weltrangliste, remisierte.

Von Markus Angst – Seit Jahren finden Sie auf der Homepage des Schweizerischen Schachbundes alle Partien der neun Nationalliga-A-Runden in der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM). Nun können Sie diese noch bequemer nachspielen.

Nicht weniger als 28 Grossmeister und 36 Internationale Meister befinden sich auf den Spielerlisten der zehn Nationalliga-A-Klubs. Ein Dritter aller NLA-Spieler trägt also einen GM- oder IM-Titel. Das bürgt für hochstehende und spannende Begegnungen.

Die 50 Partien jeder NLA-Runde finden Sie auf der SSB-Homepage nun noch besser. Sie werden neu ein paar Tage nach Abschluss jeder Runde auf der SMM-Unterseite https://www.swisschess.ch/smm.html im SMM-Rundenbulletin unterhalb der NLA-Resultate platziert.

Die Partien der 1. Runde vom vergangenen Sonntag sind bereits online. Eine ideale Gelegenheit, sie während der kommenden Ostertage nachzuspielen!

Erfolgreicher Saisonauftakt für den Junior FM David Arcuti, der von Tribschen zum Lokalrivalen Luzern wechselte: Er gewann seine Partie und sein neuer Verein den Match.

Start zur neuen SMM: Luzern gewinnt den Top-Match gegen Riehen – Titelverteidiger Winterthur gegen Aufsteiger Echallens ohne Probleme – Genf revanchiert sich eindrücklich an Mendrisio. Nach der missratenen Vorsaison, in der er als Titelanwärter nur auf dem 8. Platz landete, setzte der Schachklub Luzern zum Auftakt der neuen Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) ein Ausrufezeichen.

Die Innerschweizer gewannen den Top-Match der Nationalliga-A-Startrunde gegen Riehen gleich 5½:2½. Beide Teams spielten ohne ihre nominelle Nummer 1 (bei Riehen fehlte GM Markus Ragger, bei Luzern GM Robert Hübner), waren ansonsten aber ziemlich ausgeglichen. Umso überraschender kam das klare Resultat. Wesentlichen Anteil daran hatten die zwei für Luzern spielenden Junioren, die beide gewannen. FM Fabian Bänziger (15) schlug Sebastian Schmidt-Schäffer, FM Davide Arcuti (18) setzte sich gegen Gregor Haag durch.

Die vier anderen Resultate entsprachen der Papierform. Topfavorit Genf deklassierte Mendrisio gleich 7:1 und nahm damit eindrücklich Revanche für die 3½:4½-Niederlage an der NLA-Schlussrunde im vergangenen Oktober, welche die Genfer den Titel kosteten. Ebenfalls 7:1 gewann Titelverteidiger Winterthur gegen Aufsteiger Echallens. Immerhin gelang IM Guillaume Sermier dabei eine Ehrenmeldung. Der Waadtländer remisierte am ersten Brett gegen den neu für Winterthur spielenden, 353 ELO-Punkte mehr aufweisenden GM Pentala Harikrishna, seines Zeichens die aktuelle Nummer 26 der Weltrangliste.

Wie Echallens startete auch der zweite Neuling St. Gallen gegen Réti Zürich erwartungsgemäss mit einer Niederlage (2:6). Knapper als erwartet endete das Zürcher Derby, das Vizemeister Zürich gegen Wollishofen mit 5:3 gewann.

 

Nationalliga A

Echallens – Winterthur 1:7 (Sermier – Harikrishna ½:½, Botta – Georgiadis 0:1, Colmenares – Forster 0:1, Bondar – Jenni 0:1, Valles – Gähwiler 0:1, Buss – Ballmann ½:½, Vianin – Kaczmarczyk 0:1, Pahud – Hasenohr 0:1).

Zürich – Wollishofen 5:3 (Bauer – Prusikin ½:½, Pelletier – Kessler ½:½, Vogt – Gähler 1:0, Hug – O. Moor 0:1, Brunner – Mäser 1:0, Mutschnik – Hochstrasser ½:½, J. Rosenthal – Fend ½:½, Grünenwald – Albisetti 1:0).

Mendrisio – Genf 1:7 (Zujew – Petrow 0:1, Bellini – Sokolow ½:½, Aranovitch – Fontaine 0:1, Patuzzo – Riff 0:1, Sedina – Vernay 0:1, Mantovani – Mirallès ½:½, Cacciola – Burri 0:1, Salvetti – Vuilleumier 0:1).

Riehen – Luzern 2½:5½ (Heimann – Krämer ½:½, Renet – Studer ½:½, Breder – Kurmann 0:1, Georgiadis – V. Atlas 0:1, Cvitan – R. Lötscher 1:0, Schmidt-Schäffer – Bänziger 0:1, Turdyev – Riff ½:½, Haag – Arcuti 0:1).

St. Gallen – Réti Zürich 2:6 (Fecker – Stojanovic 0:1, Potterat – Maier ½:½, Leutwyler – Gallagher 0:1, Giesinger – Hofmann 1:0, Akermann – Degtjarew 0:1, Klings – Gantner 0:1, J. Novkovic – Antognini ½:½, Salerno – Wyss 0:1).

Partien zum Nachspielen

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