Gute Idee: Zentrale Endrunde – Stuttgart ist viel schöner als Berlin

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Die Ausgabe März 2018 ist online. Claus Seyfried, Macher der Internetzeitung des Württembergischen Schachverbandes, hat mal wieder ganze Arbeit geleistet. Professionell sieht die Zeitung aus und lässt keine Wünsche offen. Wer sowas schon einmal gestaltet hat, der weiß wie viel Arbeit eine derartige Internetzeitung macht. Jeder Verein, jeder Verband sollte dankbar sein, einen Mann/Frau in seinen Reihen zu haben, der in der Lage ist, eine Zeitung in der Qualität zu erstellen. Höhepunkt im April die “Zentrale Endrunde” der höchsten Spielklasse in Württemberg.

Matthias Detuschmann

Von Carsten Karthaus  – Die zentrale Oberliga Endrunde ist das Highlight in der höchsten Spielklasse Württembergs, der Oberliga. Am Sonntag den 22.04.2018 ist es soweit. Im Herzen Württembergs – im Bürgerservicezentrum West, Hajek Saal, Bebelstraße 22 in Stuttgart – treffen die zehn besten Mannschaften aufeinander zum letzten Mal in dieser Saison aufeinander um ihren Sieger auszuspielen. Alle Partien sind live im Internet zu sehen und die Kommentierung übernimmt der Kabarettist Matthias Detuschmann der beim Kandidatenturnier den Eröffnungszug für Wladimir Kramnik machte unterstützt von Marc Lang. Breitenschach ist auch vertreten, es gibt Schachrätsel, Spielmöglichkeiten und einen Informationsstand zum Schach. Die Ausrichtung übernehmen dankenswerterweise die Stuttgarter Schachfreunde die aktuell auf Platz zwei in der Oberliga stehen und noch Chancen auf den Aufstieg haben. Spiel, Spaß und Spannung sind also garantiert. Also schaut vorbei bei der Oberliga Endrunde in Stuttgart.

Bei der Begrüßung um 09:45 Uhr erfolgen die offiziellen Ansprachen des Vorsitzenden der Stuttgarter Schachfreunde Claus Seyfried, einem Vertreter der Stadt Stuttgart, dem SVW-Vizepräsident Walter Pungartnik, dem SVW-Verbandsspielleiter Carsten Karthaus, dem Hauptschiedsrichter FA Andreas Warsitz.

Die Runden starten um 10:00 Uhr. Die Stuttgarter Schachfreunde spielen gegen die TG aus Biberach und im Fernduell gegen Jedesheim braucht Stuttgart den Sieg, wenn es noch was mit dem Aufstieg in die zweite Bundesliga klappen soll. Bebenhausen spielt gegen den Heilbronner SV. Cannstatt spielt gegen die Weiße Dame aus Ulm, Schwäbisch Gmünd gegen den SV aus Jedesheim, wobei es für Jedesheim um den Meistertitel geht, wobei Jedesheim ein Unentschieden zum Meistertitel reichen sollte. Der dritte Stuttgarter Verein aus Wolfbusch spielt gegen die Spieler aus Weiler im Allgäu die den weitesten Anreiseweg haben.

Auch für die Schiedsrichter wird es ein Höhepunkt, da einige dabei sind die unter dem Hauptschiedsrichter FA Andreas Warsitz, ihre Hospitationen zur Fortbildung erhalten können.

Schachzeitung des Schachverband Württemberg als Heft zum blättern

Alle 40 Partien werden live bei www.chess24.de übertragen werden. Die Übertragung wird durch eine Livekommentierung von dem Kabarettisten Matthias Deutschmann und Marc Lang begleitet. Matthias Deutschmann, selbst Schachspieler, durfte vor kurzem beim Kandidatenturnier in Berlin für Wladimir Kramnik die Partie eröffnen. Mal sehen an welchem Brett er das in Stuttgart tut. Wir erwarten auf jeden Fall pointierte Kommentierung der Spitzenklasse. So werden hoffentlich die Gedanken und Spielzüge der Spitzenspieler transparenter. Die Kommentatoren kann man direkt live im Bürgerzentrum bewundern.

Für das leibliche Wohl ist durch die ehrenamtlichen Helfer der Stuttgarter Freunde bestens gesorgt. Auch für interessierte Schachspieler gibt es Bretter und Analysebretter vor Ort. Einen Schachstand mit Schachrätseln bietet für interessierte Schachspieler auch die Möglichkeit selbst zu spielen.

Um die Vernetzung zwischen den Mannschaften und dem Schachverband zu verbessern gibt es ein Treffen der Mannschaftsführer mit den SVW-Verantwortlichen um 09:00 vor dem Start der Runde.

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Direkt nach der Runde findet um ca. 15:00 Uhr die Siegerehrung statt. Die deutsche Meistermannschaft von 1968 der Stuttgarter Schachfreunde wird vor der Siegerehrung vorgestellt und an dieses Ereignis erinnert Claus Seyfried mit einigen Spielern von damals, auch wenn es mit dem Oberligameistertitel vielleicht nichts wird. Auch der beste Spieler der Oberliga, der TOP-Scorer, wird während der Siegerehrung gekürt. Zum Abschluss erhält die beste Mannschaft der Oberliga das legendäre “Meisterbrett von Württemberg”. Den Wanderpokal den der Meister dann für ein Jahr behalten darf.

Also dieses Event bietet alles, Spitzenschach live und hautnah, Breitenschach zum selbst spielen, Kommentierung auf höchstem Niveau. Was will man mehr? Also hin zur zentralen Oberliga Endrunde in Stuttgart.

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