Österreich: Jenbach ist erstmals auch Blitzmeister

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Mayrhofen/Zell/Zillertal gewinnt Frauenbundesliga
Mayrhofen/Zell/Zillertal gewinnt in der Schlussrunde der Frauenbundesliga in St. Veit das direkte Duell im Kampf um den Titel gegen Wulkaprodersdorf mit 3:1 und feiert erstmals einen Staatsmeistertitel. Die Entscheidung zeichnet sich bald ab, Jasmin Denise Schloffer und Nikola Mayrhuber bringen die Tiroler mit 2:0 in Führung, Min Wu und Anna-Lena Schnegg sichern mit Remisen gegen Magdalena Mörwald und Elena Boric den Endstand und halten damit auch Pamhagen auf Abstand. Der Titelgewin ist hochverdient, das Team von Werner Csrenko hat im Laufe der Saison nur eine Punkteteilung zugelassen. Die Silbermedaille sichert sich mit einem 4:0 Sieg gegen Baden Titelverteidiger Pamhagen mit 16 Punkten vor Wulkaprodersdorf (14). Auf den Plätzen landen St. Veit/Glan (10), SC Extraherb WS, Baden (beide 8), Schach ohne Grenzen (6), Steyr (5), Dornbirn (4) und Feffernitz (2). Die Planung für die neue Saison wird von Julia Bernhard, der neuen Vorsitzenden der Frauenbundesliga, am 1. Mai in Salzburg  vorgenommen. (wk)
Ergebnisse: Frauenbundesliga

Fotos von Peter Ktanzl

Philipp Schlosser, Andrei Volokitin, Hans Duftner Mannschaftsführer, Peter Acs, Dennis Wagner, liviu-Dieter Nisipeanu, David Shengelia, und Sponsor Anita Stangl

Das Finale der Bundesliga in der Blumenhalle in St. Veit an der Glan wurde gestern mit der Österreichischen Mannschaftsmeisterschaft im Blitzschach abgeschlossen. Nach spannenden neun Runden waren Jenbach, St. Veit und Maria Saal mit je 15 von 18 möglichen Punkten gemeinsam an der Spitze. Die Feinwertung bringt Jenbach in der Besetzung Nisipeanu, Volokitin, Wagner, Shengelia und Schlosser die Goldmedaille vor St. Veit (Bosiocic, Brkic, Kuljasevic, Rogic) und Maria Saal (Buhmann, Ragger, Predojevic, Halvax).

Vierter wird mit zwei Punkten Rückstand SIR Royal Salzburg, dann folgen mit Respektabstand am fünften Platz überraschend die Grazer Schachfreunde als bester Zweitligist vor den Bundesligagrößen Hohenems und Ottakring. Bundesliga-Aufsteiger Ansfelden folgt am achten Platz unter insgesamt 25 Teams. Die beste Einzelleistung gelingt Marin Bosicic mit 8,5 Punkten am ersten Brett von St. Veit. Peter Schreiner ist mit 8 Punkten bester am zweiten Brett. Die Siegerehrung wurde von ÖSB Präsident Christian Hursky und Organisator Friedrich Knapp vorgenommen. (wk)

Ergebnisse bei Chess-Results

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