Einmalige Dramatik im Bundesliga-Keller

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Derby in Berlin: MSA Zugzwang und Bayern München duellieren sich zudem mit den anderen Abstiegskandidaten

Von Hartmut Metz

Diese dramatische Konstellation hat es in der Schach-Bundesliga im Abstiegskampf noch nie gegeben: In der zentralen Endrunde in Berlin treffen ausnahmslos alle vier Kellerkinder untereinander auf sich. Darunter befinden sich auch die beiden Münchner Klubs. Die Schachakademie Zugzwang (MSA) hält dabei mit 6:18 Punkten die besseren Karten in Händen als der FC Bayern (4:20). Als Absteiger steht bereits das Fahrstuhlteam SK Norderstedt (1:23) fest. Mit dem Hamburger SK (6:18) könnte wie im Fußball der Hamburger SV auch beim königlichen Spiel ein Bundesliga-Dino das Zeitliche segnen – doch anders als der HSV hat der HSK gute Chancen, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen.

„Der Hamburger SK hat nicht nur die beste Ausgangslage, sondern geht in Topaufstellung auch klar favorisiert in die Duelle“, meint beispielsweise Markus Lammers (Foto oben) mit Blick auf den größten deutschen Schachklub. Der Kapitän der Münchner hat aber für den Auftakt am Sonntag (14 Uhr) noch lange nicht alle Hoffnung aufgegeben: „Wir haben vergangene Saison gezeigt, wie man ihnen den Zahn zieht. Wir glauben an unsere Chance.“ Sein Topspieler Léon Mons assistiert: „Um den sportlichen Klassenerhalt mit Platz zwölf zu schaffen, müssten wir wohl auch gegen die übermächtigen Hamburger punkten. Da wir in dieser Saison schon einigen stärkeren Mannschaften ein Bein stellen konnten, ist das aber nicht unmöglich“, findet der frischgebackene Großmeister.

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