MSA ZUGZWANG RETTET SICH DURCH SIEG IM DERBY

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FC Bayern hofft auf erneute Rückzüge aus der Schach-Bundesliga / Leon Mons ragt am Spitzenbrett heraus
Von Hartmut Metz

Selten hat sich eine Mannschaft so gefreut über eine Pleite gegen das Schlusslicht wie die Münchener Schachakademie (MSA) Zugzwang: Am letzten Bundesliga-Spieltag unterlag der Tabellen-14. zwar dem bis dahin sieglosen SK Norderstedt. Doch als es schon hoffnungslos 2:4 stand, zeichnete sich die Schlappe der SG Speyer-Schwegenheim gegen den Tabellendritten SV Hockenheim ab. Die Denkstrategen am Fuße der Formel-1-Strecke deklassierten den Außenseiter mit 6:2 – so dass MSA nur noch ein halber Zähler fehlte, um den Tabellen-13. dank der Brettpunkte zu überflügeln. Als Kapitän Markus Lammers seine schwierige Stellung gegen Viktor Polischuk zum Remis verteidigte, war der Platztausch perfekt. Stefan Kindermann verkürzte nach mehr als sechs Stunden sogar noch auf 3,5:4,5.

Damit stehen die Münchner zwar nur vor Speyer-Schwegenheim (beide 8:22 Punkte), dem FC Bayern München (6:24) und Norderstedt (3:27) – der Viertletzte ist aber immer noch ein Abstiegsrang. Indes nur offiziell. Wie schon vor dem letzten Zug in Berlin durchgesickert war, zieht der einst von der Meisterschaft träumende Tabellenachte SK Schwäbisch Hall (16:14) seine Mannschaft   komplett zurück. MSA Zugzwang reichte somit – wie im Vorjahr den Bayern – der 13. Platz zum Klassenerhalt. „Letztlich ist gestern die Entscheidung gefallen“, blickte Lammers direkt nach dem womöglich „zu locker genommenen Match gegen Norderstedt“ lieber zurück aufs Münchner Derby… Weiterlesen auf der Bundesligaseite

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