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Über das lange Fronleichnams-Wochenende findet im hessischen Braunfels wieder die deutsche Frauen-Mannschaftsmeisterschaften der Landesverbände mit der etwas sperrigen Abkürzung DFMM LV statt. Zur diesjährigen Jubiläumsausgabe des Turniers – es findet zum 40. Mal insgesamt und zum 25. Mal in Braunfels statt – sind bisher 14 Mannschaften aus 11 Landesverbänden angemeldet.

Gleich 2 Mannschaften stellen Titelverteidiger Württemberg, Gastgeber Hessen und Bayern. Das Titelbild zeigt das Siegerfoto aus dem letzen Jahr. Dort gab es mit 5 klaren Siegen einen souveränen Durchmarsch der Württemberger Mannschaft, die mit gleich 5 Spielerinnen des deutschen Meisters von 2017 Schwäbisch Hall an den Start gegangen war, darunter zwei IM und eine WGM. Gespielt wird im Gegensatz zur Frauenbundesliga bei der DFMM LV mit 8er-Mannschaften, damit sind fast 120 Spielerinnen in der mittelhessischen Kleinstadt am Start. Die vorläufigen Mannschaftsaufstellungen sind schon jetzt auf der Turnierseite des DSB zu finden. Dieses Jahr findet sich in der Aufstellung der ersten württemberger Mannschaft mit WGM Karina Ambartsumova, die jetzt schon zum dritten Mal in Folge aus dem russischen Kazan nach Braunfels kommt, nur eine Spielerin aus Schwäbisch Hall. Den Kern der dennoch wieder sehr starken Mannschaft stellt diesmal mit gleich 5 Spielerinnen Bundesligist SF Deizisau. Schaut man auf die Aufstellungen, sind Hamburg, Hessen und Baden ebenfalls sehr stark besetzt, alle drei Mannschaften können ebenfalls auf mehrere Bundesligaspielerinnen zurückgreifen. Die bekanntesten Namen auf der Meldeliste sind für Hamburg Diana Baciu und Teodora Rogozenco sowie für Baden die deutsche Nationalspielerin Josefine Heinemann.

Wie jedes Jahr werden 5 Runden Schweizer System gespielt, bei Punktgleichheit entscheiden nicht die Brettpunkte, sondern die Buchholz-Wertung, die letztes Jahr dafür sorgte, dass völlig überraschend die zweite hessische Mannschaft auf Platz 3 landete.

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