Flexibel bleiben!

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Wenn wir zu Beginn der Partie unsere Figuren entwickeln, dann steht für einige unserer Truppen oft früh fest, auf welchem Feld sie landen werden. Für andere bieten sich mehrere Optionen, auch abhängig davon, wie sich der Gegner hinstellt.

Hier zum Beispiel:

Wohin sich unser Lf1 orientieren will, ist noch nicht so klar. Ob der Sb1 auf c3 landet, oder ob wir lieber versuchen, uns per c2-c3 und d2-d4 ein schönes Bauernzentrum zu bauen und den Springer nach d2 beordern werden, wissen wir auch noch nicht.

Aber dass f3 ein prima Feld für den Sg1 ist, das können wir an dieser Stelle sehen. Entwickelt eine Figur, wirkt ins Zentrum, bedroht den schwarzen Bauern e5. Sg1-f3 ist gut und flexibel.

Optionen offen und die Struktur flexibel halten

Wir bringen erst die Figuren ins Spiel, deren Entwicklungsfeld schon feststeht, und halten diejenigen zurück, bei denen wir uns noch nicht sicher sind, wo sie landen werden. Gleiches gilt für unsere Bauern, für die sogar ganz besonders, denn Bauern können nicht zurück marschieren. So wie wir unseren Figuren nach Möglichkeit Optionen offen halten, sollten wir bestrebt sein, unsere Bauernstruktur flexibel zu gestalten.

Weiterlesen auf: “Perlen vom Bodensee”

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