„Opfere deine beiden Türme und rette mich!“

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GM Dr. Helmut Pfleger – Auch heuer war es für die teilnehmenden Ärzte beim immerhin schon 26. Deutschen Ärzteschachturnier in Bad Homburg

Copyright: Frank Stiefel

eine Freude, von Oberbürgermeister Alexander Hetjes mit launigen Worten und durchaus einem Schuss Selbstironie in der „schönsten Stadt Deutschlands“ mit ihrem natürlich auch „schönsten Kurpark“ begrüßt zu werden. Nicht dass die Ärzte keine Vergleichsmöglichkeiten hätten – sechs von ihnen waren von Anfang an stets dabei, wie wir dank der nicht genügend zu lobenden Erhebung von Dr. Branko Spasojevic wissen.

Seit 1993 fand das Turnier immer in einem Kurbad statt – und natürlich war auch immer ein Spielcasino in unmittelbarer Nähe des Turniersaals, quasi eine conditio sine qua non. Allerdings war das Stadtoberhaupt zu höflich, Gemeinsamkeiten zwischen den „Glücksspielen“ Roulette und Schach zu suchen, obwohl manch Schachspieler schon zuweilen, sprich bei „unverdienten Verlusten“, heftig für eine solche plädieren mag.

Sehr derb drückte dies einst der österreichische Meister Lokvenc aus, der seinem Gegner nach einer Niederlage aufs Partieformular schrieb: „Ich bekenne mich gef***t, Massel hat Talent besiegt!“ So etwas wäre natürlich im feinen Bad Homburg undenkbar.

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