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Georgios Souleidis – Die Schachfreunde Berlin verstärken sich für die neue Saison mit zwei interessanten Spielern. Zum einen handelt es sich um einen “2600er”, zum anderen um eine Nachwuchshoffung aus einem Nachbarland.

Die Schachfreunde Berlin gehören zu den Teams der SBL, die sich in den letzten Jahren im Mittelfeld der Liga ansiedelten und in der Regel nichts mit dem Abstiegskampf zu tun hatten. Dadurch konnte sich der Verein voll und ganz auf die Ausrichtung der zentralen Endrunden in Berlin konzentrieren. In der Saison 2018/19 steht wieder eine zentrale Runde in der deutschen Haupstadt an und zwar zwischen dem 01. und 03. März. Dann finden die Runden neun bis elf im Hotel Maritim zusammen mit den zwei letzten Runden der Frauenbundesliga statt.

Sportlich wären die Berliner bestimmt froh, wenn sie sich keine Abstiegssorgen machen müssten. Um dieses Ziel zu erreichen, hat der Klub zwei neue Spieler verpflichtet. Wojciech Moranda ist sicherlich für die vorderen Bretter bestimmt. Zusammen mit Kacper Piorun, Alexander Mista, Jacek Tomczak und Krzysztof Jakubowski bildet er zukünftig die fünfköpfige polnische Delegation im Berliner Kader. Moranda ist 29 Jahre alt und hat mit einer Elo-Zahl von 2601 aktuell den höchsten Wert in seiner Karriere erreicht.

Foto | Przemysław Jahr/Wikipedia

Mit Felix Blohberger verstärkt ein vielversprechendes Talent den Bundesligisten. Blohberger (Jhrg. 2002) kommt aus Österreich und hat schon eine Elo-Zahl von 2427. Damit ist er die Nr. 20 der U16-Weltrangliste. Außerdem hat er schon alle erforderlichen IM-Normen erzielt und dürfte beim nächsten FIDE-Kongress zum Internationalen Meister ernannt werden. In diesem etwas älteren Artikel kann man nachlesen, wie Blohberger zum Schach kam.

Mit Hrant Melkumyan hat Berlin zudem einen Spieler aussortiert. Der armenische Großmeister kam in der letzten Saison überhaupt nicht zum Einsatz und man kann dementsprechend nicht von einer Schwächung sprechen.

Felix Blohberger (Facebook)

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