“Wir machen das”

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Anton Demchenko | Foto: Georgios Souleidis

IM Georgios Souleidis – Der Düsseldorfer SK stieg aus der 2. Bundesliga West in die Schachbundesliga auf. Im folgenden Interview spricht der 1. Vorsitzende, Jan Werner, über die Unterstützung im Verein, über die Neuzugänge und verrät, dass Düsseldorf sogar schon mal Meister war.

Schachbundesliga: Der Düsseldorfer SK profitierte vom Verzicht des TSV Schott Mainz und stieg als zweitplatziertes Team in letzter Sekunde in die Schachbundesliga auf. Schildern Sie uns aus Ihrer Sicht, wie es innerhalb kürzester Zeit zur Entscheidung kam, das Aufstiegsrecht wahrzunehmen.

Jan Werner: Wir hatten im Laufe der Saison immer wieder gehört, dass Mainz wohl nicht aufsteigen wolle und uns geistig darauf vorbereitet aufsteigen zu können. Es blieb aber eine Unsicherheit, und Mainz hat sich am Ende sehr lange Zeit gelassen, um eine Entscheidung zu treffen. Dies war ungünstig, aber wir haben es dennoch geschafft, ein paar Sponsoren für den Fall, dass wir tatsächlich aufsteigen könnten, zu einer Zusage zu bewegen. Der Vorstand hat dann am 15.5., am Tag des Ablaufs der Meldefrist, beschlossen, dass wir es machen würden – und um 22.45 h kam dann die Meldung, dass Mainz zurückgezogen habe. Wir haben uns alle in die Augen gesehen und gesagt: “wir machen das”. Und das haben wir dann durchgezogen.

Schachbundesliga: Was viele nicht wissen werden, Düsseldorf spielte, in der Saison 1981/82 noch als Düsseldorfer SG Rochade, in der Schachbundesliga. Durch eine Fusion im Jahr 1992 kam es zum jetzigen Namen. Gibt es von damals noch Spieler im Verein und geht hier ein kleines Stück Tradition weiter?

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