Vereinskonferenz der Deutschen und Bayerischen Schachjugend

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Vereinskonferenz in Allersberg (Mittelfranken in Bayern) 

Wie kann das konkret aussehen: Mit welchen Problemen und Herausforderungen seid ihr in der täglichen Vereinsarbeit konfrontiert? Diese und andere Fragen rund um den Schachverein wurden in gemeinsamer Runde mit den 30 Teilnehmern diskutiert.

Welche Angebote für die Vereinsarbeit kamen nun konkret dabei heraus? Einbeziehen von ehrenamtlichen Helfern, auch für lediglich 1 Projekt sollte ermöglicht werden, zum Beispiel die Veranstaltung des Donaucup in Regensburg.

Weiterer Aufbau des Mädchenschachs, ganz ohne Jungs. Das Beispiel vom Schach und Pferde aus Norddeutschland zeigte mustergültig auf, ob und wie das geht. Wer machts? Ehrenamt? Die persönliche Motivation ist das Zauberwort.

Der Vortrag von Hermann Rogge war großartig. Anhand seiner Schachschule Schach-Diamanten zeigte er ein phantastisches Angebot an Möglichkeiten für jeden Verein auf. Trainingskurse für jede Spielstärke, die auch tatsächlich samstags immer voll belegt sind. Die Herausforderung für unseren Verein sollte daher sein, einen Trainerstab zu bilden. Damit können die Interessen für jeden Spieler und jede Mannschaft abgebildet werden. Gemeint sind damit sowohl die Leistungsschacher als auch der große Mittelbau unseres Vereines. Ein Beispiel findet ihr ganz unten. Oder T-Shirts, Tassen und Schlüsselanhänger im vereinseigenen Shop mit dem Vereinslogo des SC Wolfratshausen. Ein Wolf – was auch sonst! Gemalt und prämiert bei einem Wettbewerb. Das schafft Zusammenhalt. Modern spricht man von Teambuilding. Die lebendige Webseite wird zusätzlich mit tollen Sportfotos auf Flickr angereichert. Informativ und nie langweilig. Da kann jeder sofort sehen, wie das funktioniert. Ja, so etwas geht. Es gab zahlreiche Lösungsvorschläge – wer, wie viele werden für dieses Projekt gebraucht…
Die Vereinskonferenz klärte noch nebenbei die Themen Öffentlichkeitsarbeit und Pressearbeit.

Spannend fand ich die Möglichkeit, sich mit den Engagierten aus den anderen Vereinen der Region auszutauschen. Alle haben sich zum Ziel gesetzt, die Arbeit in den Vereinen zu verbessern, neue Impulse im Erwachsenen- oder Jugendbereich sofort umzusetzen und darüber fortlaufend zu berichten. Mir hat es Spaß gemacht und viele neue praktische Möglichkeiten zum Umsetzen geboten.

Ein Extralob gebührt dem Ausrichter Hartmut Täufer, der über ein eigenes Vereinsheim verfügt. Näheres findet Ihr auf www.schachall.de

Geschrieben von Jürgen Brassat

Teilnehmermeinungen

Rainer Nestle (Schachklub Ansbach)

Hallo Schachfreunde,

die Vereinskonferenz war toll. Ich nahm einen bunten Strauß voller neuer und altbewährter Ideen mit von diesem Treffen. Es hat Spaß gemacht, dabei zu sein und mit zu diskutieren. Es waren keine langweiligen Monologe und Referate, sondern ein fruchtbarer Dialog und brauchbare Praktiken, die ich direkt in unserem Verein, dem Schachklub Ansbach, umsetzen will. Danke an alle Macher, die diese Konferenz möglich gemacht haben.
Freundliche Grüße aus dem kleinen Ort Sachsen bei Ansbach
Rainer Nestle (Schachklub Ansbach)

Nach den beiden Teilnahmen an den Bundesvereinskonferenzen in Berlin habe ich auch sehr gerne an der ersten Vereinskonferenz meines Landesverbandes (Bayerischer Schachbund) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Schachjugend teilgenommen. Besonders gut gefällt mir dabei das Format, das aus wenigen Monologen besteht. Vielmehr wird der Dialog zwischen den Vereinen als sehr wichtig erachtet und es wird auf die speziellen Probleme der Vereine eingegangen. In diesem Format erfährt man wie die verschiedenen Vereine Herausforderung wie Werbung von neuen Jugendlichen, neue Impulse für das Training oder Gewinnung von Ehrenamtlichen angehen.

Dominik Schwarz Schachclub Prichsenstad

Jeder kann verschiedene Impulse mitnehmen, die er in seinem Club umsetzen möchte. Ich freue mich auf die nächste Vereinskonferenz und den Austausch mit anderen Funktionären der Vereine.

Schöne Grüße
Dominik Schwarz
Schachclub Prichsenstad

Mein Besuch dieser Vereinskonferenz wurde eingeläutet mit: „Wie geht’s uns denn heute? Wo drückt der Schuh? Oder hat er schon aufgehört zu drücken? Wo können wir euch unterstützen? Fehlen Helfer? Ehrenamtliche? Wo fehlt es im Erwachsenenbereich?“ Na dann mal los, dachte ich mir. Die Meßlatte wurde von der Deutschen Schachjugend (DSJ) zusammen mit der Bayerischen Schachjugend (BSJ) hoch angelegt und meiner Meinung nach souverän gemeistert.

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