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In Magdeburg fanden am Wochenende die 44. Deutschen Schnellschachmeisterschaften statt. GM Alexander Naumann (Foto) , der im Vorjahr an gleicher Stelle Zweiter hinter Hagen Poetsch wurde, konnte diesmal die gesamte Konkurrenz distanzieren. Bis zur 7. Runde lagen er und Poetsch gleichauf, doch dann brachte Naumann die Niederlage von Poetsch gegen den 15-jährigen Luis Engel einen ganzen Punkt Vorsprung. In den zwei letzten Runden ließ er seine Verfolger nicht mehr herankommen und wurde zum ersten Mal Deutscher Meister im Schnellschach. Herzlichen Glückwunsch!

BERICHT VOM VERANSTALTER

Vom 8. – 9. September spielten 28 Spieler im Maritim-Hotel Magdeburg um den Titel des Deutschen Meisters im Schnellschach des Jahres 2018. Darunter befanden sich drei Großmeister, unter ihnen auch der Vorjahressieger Hagen Poetsch (SC Heusenstamm). Zunächst hatten sie nach dem ersten Tag die Führung inne. Am zweiten Tag setzte sich dann der Bitterfelder Großmeister Alexander Naumann etwas ab. Alexander spielt seit 1999 für die SG Solingen in der Schachbundesliga. Seine schachlichen Wurzeln wurden jedoch in Sachsen-Anhalt gelegt. Ihm folgen konnte lediglich das Nachwuchstalent Luis Engel (Hamburger SK) mit 3 Siegen in den Schlussrunden. GM Alexander Naumann kam auf 7,5 Punkte aus 9 gespielten Partien und gewann die Meisterschaft vor Luis Engel mit 7 Punkten. Mit 6,5 Punkten kam GM Hagen Poetsch auf Platz 3. Der dritte Großmeister im Bunde GM Renè Stern (SC König Tegel) belegte zum Schluss mit 5 Punkten den 6. Platz. Die Sonderwertung (Beste Platzverbesserung nach Setzlistenplatz) ging an IM Cliff Wichmann (ESV Nickelhütte Aue).

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