Reuben Fine

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Nach dem Turnier in Pasadena 1932 und der Schacholympiade in Folkstone 1933 prophezeite Weltmeister Alexander Aljechin in einem Artikel dem 19-jährigen New Yorker Reuben Fine eine außergewöhnliche Schachzukunft, weil er seiner Meinung nach in den nächsten Jahren große Fortschritte machen werde. Zudem sah er in ihm einen möglichen Kontrahenten um den Weltmeistertitel. Diesbezüglich, das wissen wir heute, hat der damalige Schach-Weltmeister nicht geirrt.

Auch wenn bei der Schach-Olympiade in Warschau 1935, Paul Keres mehr Aufmerksamkeit dank seiner spektakulären Partien bekam, urteilte kein geringerer als Andreij Lilienthal “Seine Gemütsruhe, seine Hartnäckigkeit und seine Fähigkeiten, steten Druck auf die gegnerische Stellung auszuüben, sind angesichts seiner Jugend ausserordentlich gut entwickelt”. Recht bald sah man eine Bestätigung dieser Einschätzung, in dem er die Turniere in Hastings 1935/1936 vor Salo Flohr und 1936 in Zandvoort vor Weltmeister Max Euwe gewann.

Als Reuben Fine 1938 die Einladung zum AVRO-Turnier in den Niederlanden erhielt, welches als Kandidatenturnier gehandelt wurde, um den nächsten Herausforderer des Weltmeisters zu ermitteln, wollte er erst gar nicht teilnehmen, denn dazu musste er im wahrsten Sinne des Wortes überredet werden. Wahrlich keine schlechte Entscheidung, wenn man bedenkt, dass er zusammen mit Paul Keres, mit 8,5 von 14 möglichen Punkten, das Turnier gewann. Bemerkenswert hierbei war, gegen Spieler der absoluten Weltklasse konnte er insgesamt 6 mal gewinnen, darunter zweimal gegen den amtierenden Weltmeister Alexander Aljechin.

Ich wünsche viel Spass beim Studium der Partie!

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