27. Deutsche Seniorenmannschaftsmeisterschaft der Landesverbände

  • 10
    Shares

Der Seniorenreferent des DSB, Gerhard Meiwald, berichtet aus Templin:

Vom 10. bis 16.09. wurde die Seniorenmannschaftsmeisterschaft der Landesverbände erneut in Templin ausgetragen. Der Titel in der Überschrift würde uns von Böswilligen sicher auch schon als eine so genannte „Fake News“ um die Ohren gehauen, denn wir haben in diesem Jahr 2018 auch einen Neubeginn gestartet. Erstmals waren die Landesverbände aufgerufen, jeweils bis zu 2 Mannschaften in den Alterskategorien 50+ und 65+ zu entsenden.

Nachdem die Deutsche Senioreneinzelmeisterschaft in Hamburg vor wenigen Wochen in beiden Kategorien mit einem durchaus erfolgreichen Teilnehmerfeld gestartet war, hatten sich die Veranstalter einen ähnlichen Erfolg auch für die Mannschaftsmeisterschaften versprochen.
Seniorenreferent Gerhard Meiwald konnte seine Enttäuschung bei der Eröffnung kaum unterdrücken, als er lediglich 16 Mannschaften in der Kategorie 65+ und 7 Mannschaften in der Kategorie 50+ begrüßen durfte. Insbesondere das Fehlen eines großen Landesverbandes wie Hessen, den letztjährigen Vizemeister, stieß auf einiges Unverständnis.

Dass man das Ausbleiben einer größeren Anzahl von Mannschaften den angereisten und teilnehmenden ja nicht anlasten konnte, führte ja dann doch auch zu einigen erfreulichen Aspekten. Dass einer der kleinsten Landesverbände, Schleswig-Holstein, mit den üblichen 2 Mannschaften in der 65+ antrat und daneben auch noch zum ersten mal in der langen Geschichte der Meisterschaft der Landesverbände in der 50+ mit einer kompletten Frauenmannschaft, war ein Novum.

Dass sich in der ersten Runde die Favoriten die Butter nicht vom Brot nehmen ließen, durfte man erwarten. Dass es aber dennoch auch schon kleine Überraschungen gab, hatte man den beiden Schleswig-Holsteiner Teams zu verdanken. Die unermüdlichen Mitstreiter aus Mecklenburg-Vorpommern um den Referenten Gerhard Krüger konnten sich gegen die Erstvertretung von Schleswig-Holstein mit 2,5:1,5 in Szene setzen.
Im Gegenzug konterte Schleswig-Holstein II mit einem 2:2 gegen die favorisierten Berliner.

In der 50+ befinden sich fast alle Teams im Mannschaftsrating auf Augenhöhe, so dass man nicht unbedingt von topgesetzten Favoriten ausgehen kann.
Das Württemberger Team, das sich in dieser Runde den Tag mit einem Ausflug um den schönen Lübbesee gestalten konnte, durfte dennoch drei klare Siege von den Mitkonkurrenten Hamburg, Rheinland Pfalz und NRW zur Kenntnis nehmen. Turnierseite

Gerhard Meiwald
Seniorenreferent des DSB

27. Deutsche Seniorenmannschaftsmeisterschaft der Landesverbände

Print Friendly, PDF & Email

  • 10
    Shares

One thought on “27. Deutsche Seniorenmannschaftsmeisterschaft der Landesverbände

  1. Harald Keilhack schreibt auf Facebook:

    Situation gestern bei der Deutschen Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände:
    Beginnende Zeitnotphase, ich habe in sehr angespannter Lage noch 15 Minuten, um komplexe Angriffswendungen unter Materialopfern durchzurechnen. Plötzlich lautstarkes Gezetere am Brett zu meinem Rücken. Streitfall, unmöglicher Zug und/oder Berührt-Geführt. Eine Ewigkeit lang darf einer der Herren seinen Emotionenen freien Lauf lassen, plus lautstarke Debatten der Umstehenden. Schiedsrichtergespann untätig und/oder unfähig, die Situation in den Griff zu kriegen.
    Für mich die erste und zugleiche letzte dieser Art von Kindergartenveranstaltungen um Elopunkte. Rücksichtslosigkeit pur gegenüber denen, die noch versuchen, sich am Brett zu konzentrieren, “wichtiger” ist ja das freie Ausleben der eigenen Emotionen.
    Gleichfalls werde ich darauf achten, nie mehr ein Turnier zu spielen, das von den betreffenden Schiedsrichtern geleitet wird.
    Paßt aber bestens zur allgemeinen Narrenfreiheit in einem Land, wo niemand mehr – und schon gar kein “Funktionsträger” – den Mumm hat, sich danebenbenehmende Leute in ihre Schranken zu weisen. Ich denke, ich muß zum Schachspielen demnächst in die Visagrad-Staaten fahren … 🙁

Kommentare sind geschlossen.