Olympiade: Erste Kaliber mit Indien und Armenien

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Die erste Runde der Schach-Olympiade in Batumi brachte das übliche Gemetzel zwischen der ersten Hälfte der teilnehmenden Mannschaften gegen die zweite. In der offenen Klasse enden gleich gleich 64 der 89 Begegnungen mit 4:0. Nigeria, Pakistan, Rwanda, Somalia, Congo, Burundi und Ivori Coast konnten nicht ausgelost werden. Im Frauenbewerb waren es 55 von 73 Begegnungen. Insgesamt sind 180 Nationen mit 1.667 Spielerinnen und Spielern vertreten. In der offenen Klasse spielen sogar 185 Mannschaften, da der Veranstalter Georgien drei Mannschaften stellt, dazu kommen noch Teams der IBCA, IPCA und ICCD. Im Frauenbewerb sind es 151 Mannschaften.

Österreich startet mit zwei 4:0 Siegen gegen Bahrein und Zimbabwe souverän, wobei die Brett 1 Spieler Markus Ragger und Veronika Exler noch pausierten. Heute warten mit Indien und Armenien aber die ersten großen Kaliber. Am Spitzenbrett wird bei Indien auf Markus Ragger kein Geringerer als Ex-Weltmeister Vishy Anand warten. Valentin Dragnev trifft mit Pentala Harikrishna ebenfalls auf einen Weltklassespieler.

Österreich kann daher unbekümmert in das Match gehen und auf seine Chancen lauern, Indien ist neben den USA, Russland, China und Aserbeidschan einer der großen Favoriten. Im Frauenbewerb liegt die Favoritenrolle ebenfalls klar beim Gegner, Armenien ist an 12. Stelle gesetzt. An einem guten Tag könnte aber eine Sensation möglich sein, wie sie gegen den gleichen Gegner bereits 2015 bei der Team-EM in Reykjavik mit einem 2,5:1,5 Sieg gelungen ist. (wk, Foto: Harald Schneider-Zinner)

Website OlympiadeErgebnisse bei Chess-Results

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