Als Eric Lobron kam war es mit der Ruhe vorbei

  • 20
    Shares

“Ach was waren dass doch für friedliche Zeiten, bevor Eric auftauchte!” urteilte einst Helmut Pfleger über die guten alten Zeiten im Schach.

In den USA geboren, kam er im Alter von 5 Jahren nach Deutschland.  Sein Spielstil war stets unternehmungslustig aggressiv, so dass Ex-Weltmeister Boris Spasskij noch vor der Erzielung der letzten Großmeisternorm über ihn urteilte “Der wird bald sehr gut, er ist ein Killer”.

1978 wurde er deutscher Jugendmeister. 1980 gewann er, im Alter von 20 Jahren, die deutsche Meisterschaft und verwies dabei die etablierten Spieler auf die Plätze. Ebenfalls 1980 verlieh ihm die FIDE den Titel “Internationaler Meister”, 1982 wurde ihm, nach seinem Sieg beim Turnier in Ramat haScharon, Israel, der Großmeister-Titel verliehen. Er spielte insgesamt 5 mal für die westdeutsche und dreimal für die gesamtdeutsche Nationalmannschaft bei einer Schacholympiade. Weitere Einsätze verzeichnete er bei 3 Mannschafts-Europameisterschaften sowie bei einer Mannschafts-Weltmeisterschaft. Dazu kommen zahlreiche Turniersiege.

Im Juli 1992 erreichte Eric Lobron seine höchste ELO-Zahl mit 2625 Punkten. Dies bedeutete zugleich den 21. Platz in der Weltrangliste,

Beim Einladungsturnier in New York im Jahre 1983, welches seinerzeit auch als “das russische Turnier in Manhattan” bezeichnet wurde, da 7 der 14 Teilnehmer einst aus der Sowjetunion emigrierten, machte er in der Begegnung des Tabellenletzten mit dem Turniersieger kurzen Prozess.

Ich wünsche viel Spass beim Studium der Partie!

Print Friendly, PDF & Email

  • 20
    Shares

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.