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André Schulz im Gespräch mit dem DSB-Chef. (Fotos: ChessBase/Youtube)

Der Deutsche Schachbund plant eine „DWZ-Lizenz“ zu vergeben, durch deren Erwerb sich Schachfreunde ohne Vereinsmitgliedschaft eine Deutsche Wertungszahl erspielen können. Außerdem soll im kommenden Jahr erstmals der „Deutsche Internetmeister“ gekürt werden. Beide Pläne müssen aber noch vom DSB-Hauptausschuss am 1. Dezember in Eisenach abgesegnet werden. Das und mehr sagte jetzt DSB-Präsident Ullrich Krause in einem Video-Interviewl  mit ChessBase-Redakteur André Schulz.

Krause hatte zusammen mit Malte Ibs, dem Chef der Deutschen Schachjugend, die ChessBase-Zentrale in Hamburg besucht, um die langjährige Zusammenarbeit mit der Schachfirma zu vertiefen und für die Zukunft neu zu besiegeln. Teil dieser Zusammenarbeit soll die Internetmeisterschaft sein, die der DSB gemeinsam mit ChessBase auf deren Schachserver schach.de veranstalten will.

Das halbstündige Gespräch kreiste um die bekannten Baustellen im nationalen und internationalen Schach, die Bedeutung der FIDE-Wahl für den DSB, die Trennung von Dirk Jordan, sowie um die jüngste Schacholympiade. Hocherfreut zeigte sich Ullrich Krause über die Vorstellung der deutschen Mannschaft im offenen Turnier in Batumi. Zu Gründen für das sportliche Desaster der Frauen, das von einer Reihe kleiner Dramen abseits der Bretter begleitet gewesen sein soll, äußerte sich Krause nicht.

Die zentralen Aussagen des DSB-Präsidenten:

Deutsche Meisterschaft

Voraussichtliches Programm des „Deutschen Meisterschaftsgipfels“ (Arbeitstitel), voraussichtlich vom 25. Mai bis 1. Juni in der „Festung Mark“ in Magdeburg:

  • Deutsche Meisterschaften (offen+Frauen)
  • Deutsche Blitzeinzelmeisterschaften (offen+Frauen)
  • Masters (offen+Frauen), beide ab sofort jährlich
  • Endrunde DSAM

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