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Zum Saisonauftakt setzten sich in sechs der sieben Duelle die Favoriten durch. Nur Werder Bremen sorgte im Duell der Spitzenteams gegen Deizisau für eine Überraschung und siegte mit 5:3. Der Hamburger SK tat sich schwer gegen den Düssseldorfer SK, konnte aber dank des Bundestrainers einen knappen Sieg bejubeln. Leicht und locker war der Auftakt für den deutschen Meister Baden-Baden beim 6:2 gegen Mülheim. Mit dem gleichen Ergebnis siegte Hockenheim in München.

Die OSG Baden-Baden tritt zu Beginn der Saison in Mülheim an. Gegen den Gastgeber war der deutsche Meister an jedem Brett klar favorisiert und der Sieg stand dementsprechend schnell fest. Nach einem Remis am Spitzenbrett zwischen Michael Feygin und Peter Svidler, der sich etwas überraschend von seinem Kommentatorenjob für chess24 während der WM lösen konnte, sorgten Arkadij Naiditsch, Michael Adams und Hou Yifan für eine klare Führung.

Hou Yifan und Nico Zwirs bei der Analyse | Foto: Guido Giotta

Die beste Spielerin der Welt weilte vor zwei Tagen noch in London bei der Eröffnung der Weltmeisterschaft, doch es ist schön, dass sie zwei Tage später für Glanz am Mülheimer Spielort sorgt. Francisco Vallejo Pons und Etienne Bacrot erhöhten für Baden-Baden zum zwischenzeitlichen 6:1, bevor Valentin Buckels am letzten Brett gegen Sergei Movesian den Ehrentreffer besorgte – ein toller Sieg für den jungen Spieler, der in den letzten Monaten einen Schub gemacht hat und z.B. beim FIDE-Open in Dresden im August eine IM-Norm erzielte.

Valentin Buckels | Foto: Guido Giotta

Bremen siegt im Spitzenduell

Der parallel ausgetragene Kampf war das einzige Spitzenduell der ersten Runde. Dieses lief für Bremen von Beginn an wie am Schnürchen. Nach zwei Remis sorgte Luke McShane durch seinen Sieg gegen Peter Leko für die Führung. Der ungarische Spitzenspieler geriet in einem Taimanov-Sizilianer von Beginn an unter Druck und musste mit Weiß eine bittere Niederlage einstecken.

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