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IM Georgios Souleidis – Im Spitzenkampf der 2. Runde setzte sich die OSG Baden-Baden gegen Werder Bremen mit 5:3 durch. Drei weitere Teams gewannen an diesem Wochenende beide Kämpfe. Nach dem 7,5:0,5 gegen Augsburg liegt Hockenheim an der Spitze. Solingen hatte gegen Hamburg ebenfalls keine Probleme beim 6:2 und nimmt Platz zwei ein. Vom Führungsquartett tat sich Viernheim schwer und gewann knapp mit 4,5:3,5 gegen München. Kiel siegte im Duell der Aufsteiger gegen Düsseldorf mit 4,5:3,5 und darf sich über seine ersten zwei Punkte in der SBL freuen. Zu knappen Siegen kamen auch Deizisau und Dresden.

Nach der ersten Doppelrunde der Saison 2018/19 liegen vier Teams verlustpunktfrei an der Spitze. Wenig überraschend gehört die OSG Baden-Baden dazu. Der deutsche Meister siegte gegen Werder Bremen mit 5:3, doch das Team aus dem Norden der Republik leistete großen Widerstand. Am Spitzenbrett zeigte sich Luke McShane, vielleicht auch durch die Verleihung des Viktors am Vortag, in Opferlaune und “sprang” seinen Gegner Peter Svidler forsch an. Er opferte ausgangs der Eröffnung eine Figur und dann sogar noch eine Qualität, um den in der Mitte steckenden König anzugreifen. Laut oberflächlicher Analyse besaß er die Chance die Stellung im Gleichgewicht zu halten, doch er fand nicht den Weg und musste kurze Zeit später aufgeben.

Luke McShane und Peter Svidler während der Analyse | Foto: Guido Giotta

Richard Rapport gelang sein erster Sieg im Baden-Badener Dress. Der ungarische Weltklassespieler gewann gegen Alexander Areshchenko auf seine typische Art aus einer harmlosen Eröffnung heraus. Nach mehreren weiteren Remis stand Baden-Badens Sieg im Prinzip schnell fest. Jan Werle gelang der einzige volle Punkt auf Bremer Seite, während Sergei Movsesian den dritten vollen Zähler für Baden-Baden beisteuerte.

Deizisau mit holprigem Start

Die Schachfreunde Deizisau taten sich zu Beginn der Saison enorm schwer. Nach der gestrigen Niederlage gegen Bremen reichte es gegen Mülheim nur zu einem knappen Sieg mit 4,5:3,5 – trotz enormer Elo-Vorteile an fast jedem Brett. Matthias Blübaum verlor gegen Liam Vrolijk mit Weiß, das passiert ihm selten, und Mülheim führte sehr lange mit 1,5:0,5. Erst nach der Zeitkontrolle konnte der Favorit das Match drehen, allerdings mit gütiger Mithilfe des Gastgebers. Dmitrij Kollars nutze einen Blackout seines Gegners Nico Zwirs und Vincent Keymer setzte sich in einem offenen Schlagabtausch gegen Daniel Hausrath durch.

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