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Erstmals wurde auf e4 mit Russisch geantwortet, eine Verteidigung mit der sich Caruana gut auskennt. Er hatte sie in der Vergangenheit im Besonderen beim Kandidatenturnier in Berlin eingesetzt. Lange Zeit deutete alles daraufhin, dass die Partie wieder remis ausgeht. Doch dann zündete Caruana die Lunte an und brachte Carlsen in arge Bedrängnis. Mit dem Rücken an der Wand opferte Carlsen eine Figur gegen 3 Bauern und übersieht, dass er Einen davon wieder verliert.

Der Österreichische Schachbund schreibt:

In der Pressekonferenz werden die Spieler von einem Journalisten überrascht, der auf die Analyse eines Computers verweist, der an einer Stelle ein Matt in 36 Zügen angekündigt hatte. Beide Spieler scheinen geschockt. Niemand kann vor Ort die Idee sofort verstehen. Markus Ragger geht in seiner Kommentierung auf diese Stellung ein, verweist aber darauf, dass es für einen Menschen nahezu unmöglich ist in einer praktischen Partie so eine Zugfolge zu finden. Nach dieser dramatischen Partie steht es zur Halbzeit nach sechs Remisen 3:3.

Matt in 36?

Hier die Partie zum Nachspielen

Und so hätte die Partie ausgehen können:

Lesenswert zur 6. Partie: “DerStandard”

Ausführlicher Bericht der 6. Runde auf chess.com

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