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1. Die Deutschen Teilnehmer

28 Spieler und Spielerinnen mit insgesamt über 40 Begleitpersonen stellen an sich schon eine Herausforderung dar. Es kam zu keinen Zwischenfällen oder Pannen. Dafür kann ich als Delegationsleiter allen Eltern und Trainern nur nochmals danken!

Svenja Butenandt

Als Bundesnachwuchstrainer fällt mein Gesamtfazit gemischt bis positiv aus. Die Mittelstreckenläuferin Svenja Butenandt (siehe VL München) legte im Schlussspurt 4 aus 4 hin und kletterte auf den siebten Platz. Fast hätte es zur Bühne gereicht. Der Marathon-Mann Marius Deuer erreichte ebenfalls acht Punkte und belegte Platz 10 im Endklassement. Marathon-Mann deshalb, weil Marius mehrmals zu den letzten noch Spielenden im gesamten Turniersaal zählte.

Der große Ansturm in der U8 mit 5 Startern und der U10 mit sogar 10 Startern lässt mich optimistisch in die Zukunft blicken. Wir arbeiten dran.

2. Die Organisation

Die spanischen Organisatoren haben versucht, ganz große Räder zu drehen,dabei sind sie jedoch an Grenzen gestoßen, die man hätte vorhersehen und vermeiden können. Exemplarisch hier nur drei Beispiele:

Maskottchen Santi


Der Spielsaal war polizeilich nur für 1200 Menschen zugelassen. Das hieß, sobald 600 Kinder mit 600 Eltern drin waren, wurde er abgeriegelt und es mussten erst 400 Eltern wieder raus um den Rest rein zu lassen. Das Chaos der ersten Tage war unbeschreiblich und gesundheitsgefährdend.

Das Zelt für Aufenthalt der Eltern war zu klein, windanfällig, richtig ungemütlich bei Regen und die Versorgung war langsam. Erst nach 5 Runden wurde eine trockene warme Wartehalle ohne Versorgung aber mit ausreichend Stühlen geöffnet.

Die Shuttlebusse fuhren vor allem am Abend in zu großen Abständen. Wer lange spielte, musste auch noch im Bus knapp eine Stunde warten.

Positiv kann ich die turniertechnische Seite der Schiedsrichter und Auslosung bewerten. Gut, schnell und unaufgeregt. Für den schweren Atlantiksturm mit Rundenverschiebung sind tatsächlich weder die Spanier noch die FIDE verantwortlich!

Margarethe Wagner

3. Das Fazit

Nach einer durchaus kurzweiligen Siegerehrung bereiteten sich alle auf die Rückreise vor. Im Trainerstab wird die Auswertung vorgenommen. Besonderer Dank geht an die Kollegen Thomas Pähtz, Wolfgang Pajeken, Tom George und Hendrik Möller für ihren Einsatz.

Die Länderwertung hat China vor Indien mit jeweils 2 Gold gewonnen. Nachdem die nächste Kadettenweltmeisterschaft 2019 in China ausgetragen wird, begeben wir uns damit in die „Höhle des Löwen“. Ich beende deshalb auch mit dem Chinesischen Sprichwort:“ Mögest Du in interessanten Zeiten leben!“

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Bis bald!

Bernd Vökler

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