Am vergangenen Freitag ist die neue Ausgabe der Zeitschrift Schach erschienen, in derem Mittelpunkt natürlich der WM-Kampf in London zwischen Magnus Carlsen und Fabiano Caruana steht. Weitere Themen sind u.a. die Frauen-Weltmeisterschaft, die Jugend-Weltmeisterschaften mit dem Sieg von Annmarie Mütsch, die Open auf der Isle of Man und am Tegernsee, der Auftakt der Bundesliga.

Den allmonatlichen Fragebogen beantwortet diesmal mit Jacek Tomczak einer der polnischen Helden bei der gerade beendeten Schacholympiade in Batumi.

Jacek Tomczak
Am Ende landeten sie »nur« auf Platz vier, aber dennoch waren die Polen mindestens die »heimlichen Helden« der zurückliegenden Schacholympiade von Batumi. Eigentlich war es eher unheimlich, was sich in Georgien zutrug, denn die junge Außenseitertruppe führte das Feld lange an, schlug die beiden topgesetzten Mannschaften aus Russland und den USA und war in der letzten Runde immer noch dicht an der Goldmedaille dran. Tomczak, der an gleicher Stätte 2006 U16-Weltmeister geworden war und diesmal u. a. Wladimir Kramnik besiegte (vgl. SCHACH 11/2018), hätte für den ganz großen Wurf »nur« seine Partie gegen den Inder Adhiban gewinnen brauchen. Wie realistisch diese Chance war, erläutert der 28-jährige Bundesligaspieler der SF Berlin im Rahmen unseres Fragebogens.
64-Fragebogen-Dez
Print Friendly, PDF & Email
0Shares