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Usbekistan gegen China in der letzten Runde

Usbekistan hat die Schacholympiade der Unter-16-Jährigen in Konya (Türkei) heute gewonnen. Im finalen Duell wurde China auf Distanz gehalten, obwohl der neue Olympiasieger ihr Mädchen Sitora Saparowa am vierten Brett einsetzen mußten, um das Turnier regelgerecht abzuschließen. In seinem Beitrag geht Bernd Vökler auf das Problem mit den Mädchenbrettern näher ein.

Deutschland blieb nach einem unbefriedigenden Abschluß nur Platz 29. Vökler: “In Runde 8 verloren wir gegen Serbien 1½:2½. Auch Runde 9 lief alles andere als erwartet, da wir gegen das nominell schwächere Slowenien B nicht über ein 2:2 herauskamen. Außer Luis Engel erreichte kein anderer deutscher Spieler auch nur annähernd seine normale Leistung und das ergibt in der Summe eine unterdurchschnittliche Platzierung.

REGEL IST REGEL

Bei der U16-Olympiade müssen 3 von 36 Partien von einem Mädchen gespielt werden. Dieses Zwölftel repräsentiert in der Denkweise der FIDE möglicherweise den realen Anteil der Mädchen am Schachgeschehen. Hier führt es jedoch zu sonderbaren Blüten. So haben sowohl Usbekistan als auch Iran ihr (schwächeres) Mädchen in den vorangegangenen sieben Runden je zweimal eingesetzt. Zum Spitzenkampf in der achten Runde ist ebenso kein weibliches Personal vorgesehen. Beide Teams hoffen auf den doppelten Punktgewinn um dann die Schlussrunde mit dem Mädchen, eine Niederlage in Kauf nehmend, anzugehen.

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