Analyse Partie 2 am historischen Tisch der Schacholympiade in Leipzig 1960 – Kiebitze stehend: Konrad Reiß, Gerhard Köhler, Rainer Knaak (von links) Foto: Lothar Schwarz

Sie gehörten viele Jahre zur Weltspitze, qualifizierten sich zu unterschiedlichen Zeiten für die Kandidatenwettkämpfe um die Weltmeisterschaft – Vlastimil Hort (74) und Robert Hübner (70). Hort scheiterte im Viertelfinale 1977 unglücklich am Exweltmeister Boris Spasski, als er in der vorletzten Partie in Gewinnstellung die Zeit überschritt. Hübner spielte 1971 im Viertelfinale, 1980 scheiterte er erst im Finale an Kortschnoi, 1983 schied er gegen Smyslow durch Losentscheid aus und 1991 spielte er noch einmal ein Achtelfinale.

Hort und Hübner spielten zwar unzählige Partien seit 1969 gegeneinander, doch zu einem richtigen Match kam es wohl nur 1979 in Hamburg. In diesem vom Warenhauskonzern Karstadt gesponserten Trainingsmatch über sechs Partien siegte Hübner mit 3½:2½ (+2 =3 -1). Sieben Jahre zuvor saßen sich die Beiden auch noch bei einem EM-Länderkampf BRD gegen ČSSR gegenüber und trennten sich 1:1 am Spitzenbrett.

Ein Wiedersehen am Brett gab es nun am 1. Dezember in Leipzig. In der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität spielten sie ein Minimatch über zwei Schnellschachpartien. Robert Hübner siegte mit 1½:½.

FIDE-Meister Norman Schütze hat die beiden Partien, die mit einer Bedenkzeit von 45 Minuten je Spieler gespielt wurden, kommentiert:

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