Achtung, die Russen kommen …

Bei den 25. Jugend-Europameisterschaften in Porac /Kroatien hat von den 18 deutschen Startern nur Dmitrij Kollars Medaillenchancen – Eine Vorschau von RAYMUND STOLZE   Ich gebe zu, die Erfolgsliste bei den Jugend-Europameisterschaften, die ab 21. September ihre 25. Auflage in Porac/Kroatien erleben wird, ist mehr als ernüchternd. Seit der Premiere 1991 im rumänischen Badeort Mamaia am Schwarzen Meer rangieren wir in der ewigen Medaillenwertung mit zwei EM-Titeln, sechsmal Platz 2 und einmal Rang 3 unter ferner liefen. Bei den Mädchen holte sich Lara Stock 2004 in der U12 die Krone, dazu kommen fünfmal Edelmetall durch Elisabeth Pähtz [1995 Silber U10],

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„Medaillen sind nicht alles …“

Grußwort des DSB-Präsidenten Herbert Bastian an die deutschen Teilnehmer der 25. Jugendeuropameisterschaften U8 bis U18 in Porac/Kroatien   Kaum sind Filiz Osmanodja und Matthias Blübaum [mit Bronzemedaille] von der Junioren-WM in Chanty-Mansijsk zurückgekehrt, da steht mit den 25. Jugend-Europameisterschaften U8 bis U18 in Porac/Kroatien schon das nächste Nachwuchs-Highlight an. Mit großem Interesse habe ich die Vorschau von Raymund Stolze gelesen, die die bisherige Medaillenbilanz beleuchtet und sich mit den Erfolgschancen unserer 18 Starterinnen und Starter auseinandersetzt.   Selbstverständlich wünschen wir uns Medaillenerfolge, aber das ist nicht alles! Wir haben mit einem Zeitgeist zu kämpfen, der durch schnellen Konsum und rasches

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Unglaubliche Züge [63]

Iwantschuks Schocker – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA   Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [*29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie an einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet der 23-Jährige nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei seiner kreativen Ideen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid und Unglaubliche Züge, deren bereits 63. Folge wir heute veröffentlichen.   Nach Chuckys Geniestreich in der letzten Folge von “Unglaubliche Züge” präsentiert Niclas noch einen weiteren „Monster“-Zug

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Online-Kombiecke mit Uwe Kersten [73]

Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach   Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.   Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke konnten wir in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai 2014 die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“

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Auf geht es, Männer!

Bundesliga-Saisonauftakt 2015/16 mit zwei vorgezogenen Punktspielen bei Titelverteidiger OSG Baden-Baden und bei SK Schwäbisch Hall – Von RAYMUND STOLZE   Der Saisonauftakt 2015/16 wird an diesem Freitag [18. September] vorfristig vollzogen – und ich gebe zu, dass sich bei mir eine gewisse Wehmut einstellt. Das waren schließlich noch Zeiten, als im Oktober vor vier Jahren in Mülheim an der Ruhr 16 Teams mit 128 Spielern für einen zentralen Auftakt an drei Tagen sorgten. Spielort dieses schachlichen Events der Extraklasse war die RWE-Sporthalle. Na ja, der Ausrichter wollte sein 80-jähriges Vereinsjubiläum gebührend feiern und Werbung für den Schachsport betreiben. Und das

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Kurz & Knapp [19/15] – Die Schach-Ticker Turnier-Umschau

+++ Jonathan Carlstedt auf der Zielgeraden in Rhodos abgefangen +++ Zweite Auflage der Grand Chess-Tour ist perfekt +++ Erik van den Doel gewinnt in Goch +++   RHODOS. Als ich vom 1. Colossus Open Chess Cup of Rhodos 2015 hörte, musste ich sofort an den legendären Koloss von Rhodos denken, jener über 30 Meter hohlen monumentalen Bronze-Statue des Sonnengottes Helios, die etwas 292 v. Chr. Nach zwölfjähriger Bauzeit vollendet und in der Inselhauptstadt Rhodos aufgestellt wurde. Wo dieses wahre Weltwunder der Antike die Seefahrer nur ca. 50 Jahre lang grüßte …   Na ja, ob es eine 50. Auflage dieses

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Spandau: Württemberg erringt den Titel DSenMMdLV 2015

Schlussbericht von den  24. Deutschen Senioren-Mannschaftsmeisterschaften der Landesverbände 2015 – Von BRUNO MÜLLER-CLOSTERMANN   In der Schlussrunde saßen sich die punktgleichen und direkt um den Titel konkurrierenden Teams Württemberg 1 und Niedersachsen 1 an den Brettern gegenüber (beide 9 Punkte). Der Mitkonkurrent Brandenburg 1 (ebnfals 9 Punkte) musste gegen Baden 1 (8 Punkte) antreten. Dahinter gab es weitere zwei Paarungen von Mannschaften mit ebenfalls 8 Punkten: Hessen 1 – Bremen und Bayern 1 – Berlin 1.   In der Spitzenpaarung mit 4 entschiedenen Partien setzte sich Württemberg 1 mit 3:1 gegen den Titelverteidiger Niedersachsen durch und wurde mit 11:3 Mannschaftspunkten

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Unglaubliche Züge [62]

Iwantschuks Geniestreich – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA – mit einem Nachtrag zur Partie R. Cholmov – D. Bronstein von RAYMUND STOLZE   Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [*29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie an einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet der 23-Jährige nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei seiner kreativen Ideen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid und Unglaubliche Züge, deren inzwischen 62. Folge wir heute veröffentlichen.   Diesmal zeigt

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Online-Kombiecke mit Uwe Kersten [72]

Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach   Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.   Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke konnten wir in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai 2014 die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“

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Lagebericht aus Spandau

Nach 4 Runden führen die Seniorenteams aus Hessen und Baden – Ein Zwischenbericht von BRUNO MÜLLER-CLOSTERMANN   Was die teilnehmenden Mannschaften angeht, muss ich einige Korrekturen zu meinem Vorbericht nachreichen. Es fehlt nämlich nicht nur Thüringen, sondern auch das Saarland. Ich hatte mich schlicht verzählt, weil es nicht 16 sondern sogar 17 Schachbundesländer gibt! Baden und Württemberg bilden ja jeweils einen eigenständigen Landesverband, was ich als gebürtiger Badener beim Durchzählen hätte merken sollen. Meine kritische Anmerkung, dass manche großen Landesverbände (genannt hatte ich NRW und Baden) sich nur mit einer Mannschaft beteiligen, verdient ebenfalls eine Ergänzung. Zu den großen Verbänden

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Seite 64: SCHACH-Fragebogen [31]

HEUTE: Bundesturnierdirektor Ralph Alt   Schwerpunktthema im aktuellen Heft 9/2015 von SCHACH [https://www.zeitschriftschach.de/ ] ist das 48. Internationale Schachfestival Biel. Neben dem geschlossenen doppelrundigen GM-Turnier, das Maxime Vachier-Lagrave vor Radoslaw Wojtaszek gewann, bekommt auch das Meisterturnier, in dem Platz 1 Ex-Europameister Emil Sutovsky belegt, gebührende Aufmerksamkeit. Immerhin belegen mit Daniel Fridman und Dennis Wagner, der im Oktober in Heidelberg ein Physikstudium beginnt, zwei deutsche Nationalspieler die Ränge 4 und 6. in Dortmund ein Schwerpunktthema ist, sein wird. Und empfehlen kann ich auch eine neue Folge von Mihail Marins SCHACH-Schule, der in seinem Artikel einige technische und psychologische Aspekte der schrecklich

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Ausgelesen [18]

„So gewinnt Karpow“ von Edmar Mednis, veröffentlicht vom Verlag Walter de Gruyter – eine Buchempfehlung von JULIA KIRST   Das Buch mit dem einfachen Titel „So gewinnt Karpow“ hat die Intention, das berühmt gewordene, perfekte Positionsspiel des zwölften Schachweltmeisters dem Leser näher zu bringen. Der Autor Edmar Mednis (22. März.1937 – 13.Februar 2002) war jahrelang einer der besten Spieler der USA und konkurrierte mit Fischer und Reshevsky.   Im Dezember 1962 bezwang er als erster Spieler überhaupt Bobby Fischer bei US-Meisterschaften in New York. Seit Fischer das erste Mal 1957 an den amerikanischen Titelkämpfen teilnahm, die er insgesamt achtmal gewinnen

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Thematische Tipps aus deutschen Schachzeitungen [33]

Die TOP 10-Beiträge in den Heften vom September 2015 sowie empfehlenswerte Trainingsserien – Von RAYMUND STOLZE   Die Besucher-Resonanz auf diese thematischen Tipps aus deutschen Schachzeitungen, die Sie seit dem 27. Dezember 2012 jeden Monat auf Ihrer Schach-Webseite www.schach-ticker.de finden, beweist uns, dass Ihr Interesse an solchen Hinweisen weiterhin ungebrochen ist. Dass sie sicherlich durchaus auch subjektiv sind, versteht sich, aber der Schach-Ticker bemüht sich selbstverständlich gleichermaßen um Objektivität!   Wie Sie an der Unterzeile sehen können, habe ich mich entschlossen außer den TOP 10-Beiträgen in den aktuellen Schachzeitschriften – ich werte dabei die folgenden regelmäßig erscheinenden Periodika FERNSCHACHPOST, JugendSchach,

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Unglaubliche Züge [61]

Die Räumung – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA     Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie an einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet der 23-Jährige nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei seiner kreativen Ideen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid und Unglaubliche Züge, deren inzwischen 61. Folge wir heute veröffentlichen.   Heute zeigt Niclas ein wunderschönes Beispiel aus der Partie zwischen Ratmir Cholmow und David Bronstein.

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Senioren-Mannschaftsmeisterschaften (6.-12.9.2015)

In in Berlin-Spandau kämpfen 28 Ländermannschaften um den Titel   Nach den vor kurzem beendeten Einzelmeisterschaften in Magdeburg folgt nun die 24. Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände. 15 Bundesländer (Thüringen hat kein Team gemeldet) und der Blindenschachbund sind in Berlin-Spandau vertreten, die meisten Länder sogar mit zwei Mannschaften. Zu den Ausnahmen gehören der Gastgeber Berlin, der drei Mannschaften stellt und die beiden starken Verbände Baden und NRW, die sich etwas überraschend mit der Teilnahme von je nur einer Mannschaft begnügen. Insgesamt sind 28 Mannschaften mit jeweils 4-6 Spielern am Start.  

Online-Kombiecke mit Uwe Kersten [71]

Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach   Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.   Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke konnten wir in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai 2014 die Serie „Online-Kombiecke mit

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Ausgelesen [17]

Von Hans-Joachim Hecht [„Rochaden – Schacherinnerungen“] und Wolfgang Uhlmann [„Meine besten Partien“] sind neue Bücher erschienen – Eine Betrachtung von RAYMUND STOLZE   Ich gebe zu, dass die Gefahr bei Buchbesprechungen vor allem darin besteht, dass dem Autor häufig ungerechtfertigt vorgeworfen wird, nicht jenen Erwartungen zu entsprechen, die der Rezensent hat. Nun, wenn es denn so ist, dann kann ich dem Kritiker nur empfehlen, selbst zu schreiben …   Und noch ein einleitender Gedanke: Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass ich jede Ausgabe des inzwischen nicht mehr erscheinenden Magazins „SCHACHWELT“ käuflich am Kiosk erworben habe, allein wegen

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Eine tolle Berliner Initiative

Gelungene Premiere für das 1. Frauen-Team-Turnier – Von RAYMUND STOLZE   Neue Ideen braucht das Schach – und vor allem, um endlich die Potenzen bei den Frauen und Mädchen zu wecken, die im Deutschen Schachbund bei den rund 90.000 Mitgliedern starr bei lediglich sieben Prozent verharren. Und sie müssen öffentlichkeitswirksam sein, so jedenfalls wie die tolle Initiative der Frauenreferentin des Berliner Schachverbandes. Am 27. Juni um 23.26 Uhr veröffentlichte Elisa Silz den folgenden Aufruf auf der Homepage des Berliner Schachverbandes .   Für einen optimalen Start in die neue Saison 2015/16 habe ich mir dieses Jahr etwas Besonderes überlegt. Sowohl

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Gibt es endlich wieder eine Medaille?

Filiz Osmanodja und Matthias Blübaum tragen die deutschen Hoffnungen bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Chanty Mansijsk – Eine Vorschau von RAYMUND STOLZE   Zugegebenermaßen: Das „Endlich“ in meiner fragenden Schlagzeile signalisiert, dass der hoffnungsvolle deutsche Schachnachwuchs – die Altersklasse U20 würde ich ganz sicherlich noch dazu zählen – wohl wieder mit einem Podestplatz dran wäre. Und wenn nicht, dann wäre zumindest wie bei den olympischen Sportarten, wo eine Finalplatzierung über die Sportförderung entscheidet, ein achter Rang bei den diesjährigen Junioren-Weltmeisterschaften im russischen Chanty Mansijsk [1. bis 16. September] von enorm wichtiger Bedeutung. Die Höhe der finanziellen Unterstützung der Sportart Schach durch

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Zwei Bundesliga-Vereine sind noch säumig

Bei den Aufsteigern SK Norderstedt und Erfurter SK sind mit je einer Ausnahme die Spielvereinbarungen noch nicht unterzeichnet – Von RAYMUND STOLZE   So langsam rückt die 1. und 2. Runde der Schach-Bundesliga näher. Am 19. und 20. September sind Titelverteidiger OSG Baden-Baden, der SK Schwäbisch Hall und der SC Hansa Dortmund die Ausrichter, während der Spieltag in Emsdetten auf den 31. Oktober/1. November verlegt wurde, was neben dem Gastgeber noch den USV TU Dresden, den SV Werder Bremen und die Schachfreunde Berlin betrifft.   Da für die Saison 2015/16 von allen Aktiven eine „Spielervereinbarung“ zu unterzeichnen werden muss –

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