Ausgelesen [16]

Siegerwege 001 – Sizilianische Wendepunkte & Schlagvariante von Heinz Rätsch / Harald Fietz ist eine sehr bemerkenswerte Neuerscheinung – von RAYMUND STOLZE   Es ist höchst selten, dass wir auf unsere Kalenderblätter schriftliche Reaktionen bekommen. Im Fall des Beitrages zum 80. Geburtstag des Heinz Rätsch, den wir im Dezember 2014 veröffentlicht haben [ https://www.chess-international.de/Archive/31232#more-31232 ], war das jedoch der Fall. Seine Anerkennung verband Harald Fietz, der seit den 1990er-Jahren schachpublizistisch tätig ist [u. a. als International Editor des Schach-Informators], mit dem Hinweis, dass er gemeinsam mit der verdienstvollen Trainerlegende aus Thüringen an einer Trilogie Siegerwege arbeiten würde.   Nun also

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Seite 64: SCHACH-Fragen [30]

HEUTE: Prof. Dr. Christian Hesse [Deutschland]       Natürlich war zu erwarten, dass im aktuellen Heft 8/2015 von SCHACH  das Sparkassen Chess-Meeting in Dortmund ein Schwerpunktthema sein wird. Und der 36-seitige Bericht von Dirk Poldauf über das traditionelle Turnier, bei dem Arkadij Naiditsch seinen Abschied vom DSB gegeben hat, der allerdings mit Platz 5 für den 29-Jährigen eher durchwachsen war, ist nicht zu übertreffen. Und noch auf einen zweiten Turnierreport möchte ich hinweisen. Es ist der von Vitaly Kunin vom 50. Capablanca-Memorial in Kubas Hauptstadt Havanna. Ich finde, dass das ein wirklich gelungener Auftakt des diplomierten Linguisten ist, der

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Ein Quartett war immer dabei!

Zwei Neulinge beim vierten Treffen der Schachlegenden in Dresden – Eine Vorschau von RAYMUND STOLZE   Wenn Sie mich fragen, würden, welche Schachveranstaltung mir am meisten am Herzen liegt, so lautet meine Antwort in jedem Fall das PEGASUS Chess Summit in Dresden. Seine Premiere hatte dieses weltweit einzigartige Treffen der besten Schachspieler der Nachkriegszeit am 23./24. August 2012. Sieben Große der Schachgeschichte – Juri Awerbach, Mark Taimanow, Lothar Schmid [*10. Mai 1928 in Radebeul; † 18. Mai 2013 in Bamberg], Jewgeni Wasjukow, Fridrik Olafsson, Wolfgang Uhlmann und Burkhard Malich – sowie als Ehrengast anlässlich seines 85. Geburtstages  Andreas Dückstein aus

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Kurz & Knapp [15/15] – Die Schach-Ticker Turnier-Umschau

+++ Hawkins verteidigt den Titel bei der 102. Britischen Meisterschaft +++ Eine Hessin wird Internationale Deutsche Frauenmeisterin +++ Ein Rundflug von Edmonton nach Benasque +++   COVENTRY.  Also Respekt an die Briten, denn die haben gerade in Coventry ihre 102. Meisterschaft ausgetragen. Diesmal gab es allerdings nicht wie im Vorjahr zwei Champions mit Jonathan Hawkins und dem neuen 2700er-GM David Howell, obwohl die beiden so wie Nicholas Pert und Daniel Gormally vor der finalen elften Runde mit jeweils 7,5 Punkten gleichauf lagen. Aus dem Spitzenquartett gewann lediglich der 32-jährige Hawkins gegen Keith Arkell, während Howell seine Chance geben Mark Hebden

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„Die Makkabi gibt jedem eine Chance!“

Ein Interview mit Margaryta Paliy, Teilnehmerin im Schach und Silbermedaillengewinnerin bei den 14. Europäischen Maccabi Games – von JULIA KIRST   Am Dienstag vor einer Woche fand die Abschlussfeier der 14. European Maccabi Games [27. Juli bis 5. August] in Berlin statt. Die Makkabiade sind die jüdischen Sportspiele und werden genau wie die Olympischen Spiele immer im Abstand von vier Jahren ausgetragen.   Auch Schach war unter den Sportarten vertreten und erfreute sich prominenter Teilnehmer, denn drei Großmeister waren mit von der Partie: Der deutsche Nationalspieler Georg Meier, [nahm kurz vorher noch beim Weltklasse-Turnier in Dortmund teil], der aus der

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DSB-Seniorenreferent Gerhard Meiwald im Interview

Der Nachfolger von Helmut Escher im Gespräch mit Willy Rosen   Der Schachticker stellt seinen Lesern den kürzlich als Nachfolger des Urgesteins Helmut Escher neu gewählten DSB-Seniorenreferenten Gerhard Meiwald in einem Interview vor. Das Gespräch führte Willy Rosen von den Sportfreunden Katernberg, denen Gerhard Meiwald seit nunmehr 53 Jahren angehört, auch wenn er mit Erreichen des Rentenalters seinen Wohnort vom Ruhrgebiet in den hohen Norden verlegt hat.   Lieber Gerhard, Du bist zum Seniorenreferenten des Deutschen Schachbundes gewählt worden. Dazu gratulieren Dir die Schachfreunde aus Katernberg ganz herzlich und sie verhehlen auch nicht, dass sie darauf ein wenig stolz sind.

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Unglaubliche Züge [57]

Aus heiterem Himmel II – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA   Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie an einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet der 23-Jährige nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei seiner kreativen Ideen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid und Unglaubliche Züge, deren inzwischen 57. Folge wir heute veröffentlichen. https://www.chess-international.de/wp-content/uploads/2015/08/UnglaublicheZuege_Huschenbeth_ohne_Nummer_.jpg   In dieser Folge zeigt Niclas einen sehr ästhetischen Zug aus der Partie Harikrishna

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Thematische Tipps aus deutschen Schachzeitungen [32]

Die TOP 10-Beiträge in den Heften vom August 2015 von RAYMUND STOLZE   Die Besucherresonanz auf unsere thematischen Tipps aus deutschen Schachzeitungen, die Sie seit dem 27. Dezember 2012 jeden Monat bei uns finden, beweist uns, dass Ihr Interesse an solchen Hinweisen weiterhin ungebrochen ist. Dass sie durchaus auch subjektiv sind, versteht sich, aber der Schach-Ticker bemüht sich selbstverständlich gleichermaßen um Objektivität!   Was diesen Aspekt angeht, so wiederhole ich mich jeden Monat: Leider ist es uns bisher immer noch nicht gelungen, Sie aktiv einzubinden. Aber wir bleiben hartnäckig, und so steht unser Angebot für diese Serie nach wie vor,

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Online-Kombiecke mit Uwe Kersten [67]

Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach   Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen. Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke konnten wir in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai 2014 die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe

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Wird diesmal die Chance genutzt?

Beide deutsche Teams zählen zu den Favoriten bei der U18-Team-EM 2015 im polnischen Karpacz – Von RAYMUND STOLZE   Nach dem letztjährigen European Youth Team Chess Championat im rumänischen Isai fiel meine Einschätzung über das Abschneiden des Deutschlandvierers der Jungen – die Mädchen waren nicht am Start – angesichts des sechsten Platzes ziemlich kritisch aus. [ https://www.chess-international.de/Archive/26923 ]. Ich bemängelte vor allem, dass damals nicht die mit der kompletten Schach-Prinzen-Gruppe, also Matthias Blübaum [Elo per 1. Juli 2014/2510, Alexander Donchenko [2499], Rasmus Svane [2494] und Dennis Wagner [2494] die stärkste Mannschaft am Start war. Natürlich war das eher ein Wunschdenken

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Zahlenspiele [4]

Wolfgang Unzicker bleibt mit 386 Länderspielen Deutschlands Rekordnationalspieler für die Ewigkeit – Von RAYMUND STOLZE   Wissen Sie auf Anhieb, wer die deutschen Rekordnationalspieler im Fußball sind? Bei den Männern ist es immer noch Lothar Matthäus mit 150 Einsätzen und bei den Frauen Birgit Prinz, die zwischen 1994 und 2011 insgesamt 214 Mal das Trikot mit dem Bundesadler trug und dabei 128 Tore erzielte.   Und im Schach – wie sieht es da aus???   Die Nominierung der beiden Teams für die Mannschafts-Europameisterschaften im November in Islands Hauptstadt Reykjavik war mir Anlass, einmal die Statistik zu befragen. Leider gibt es

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Kommt der „Deutschland Dreier“ ins Rollen?

„Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg.“ – Interview des Schach-Ticker zu einem DSB-Modellprojekt mit Uwe Pfenning, Vizepräsident Verbandsentwicklung   Auf der DSB-Webseite wurde am 8. Juli das neue DSB-Projekt “Deutschland Dreier“ angekündigt, das mit  den Auftaktturnieren in Bayerisch Eisenstein (1.-8.8.2015) gestartet wird. Grund genug für den Schach-Ticker, Dr. Uwe Pfenning, DSB-Vizepräsident Verbandsentwicklung, zum Interview zu bitten, das Raymund Stolze führte.   Wer hatte die Idee zu dem Projekt „Deutschland Dreier“? Die Idee ist über Wolfgang Fiedler in den DSB eingebracht worden. Ich greife diese Idee gerne auf, weil sie mehrere konkrete und zunehmende Probleme in der Turnierpraxis des DSB angeht:

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Unsere Besucher haben das Wort … [5]

Wolfgang Schwarzer, Mannschaftsführer der Rodewischer Schachmiezen: Der SK Schwäbisch Hall ist nicht der beste Neuling in der Frauen-Bundesliga! – Von RAYMUND STOLZE   Nur gut, dass wir so aufmerksame Besucher haben – und die kommen bei uns selbstverständlich zu Wort.   In seinem Beitrag vom 20. Juni hatte der ehemalige SHA-Kapitän Mario Meinel behauptet, dass das Frauen-Bundesliga-Team vom SK Schwäbisch Hall, welches in der zurück liegenden Saison deutscher Vizemeister wurde, der beste Aufsteiger aller Zeiten ist [ https://www.chess-international.de/Archive/40439#more-40439   ]. Ich hatte keinen Grund, dieser Behauptung nicht zu trauen und habe deshalb die Aussage nicht kontrolliert. Und siehe da – ich

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European Senior Team Chess Championship

Europamannschaftsmeisterschaft der Senioren, Wien, 12.-22.7.2015 – Ein Vorbericht von BRUNO MÜLLER-CLOSTERMANN   Nach der Mannschaftsweltmeisterschaft der Senioren in Dresden [hier der Bericht im Schach-Ticker] folgt vom 12.-20. Juli nun schon die Mannschaftseuropameisterschaft in Wien. In der Startrangliste stehen 42 Mannschaften, mit Russland, Italien und Israel auf den vorderen Startplätzen. Anders als bei der Weltmeisterschaft nach FIDE-Modus mit den Altersklassen 50+ und 65+ gibt es in Wien laut Ausschreibung der ECU nur die Altersklasse 60+ bzw. bei den Frauen 50+. Da mit Russland, Österreich und Deutschland lediglich drei Frauenmannschaften gemeldet sind, ist hier nur die Verteilung von Gold – wir tippen

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Kurz & Knapp [12/15] – Die Schach-Ticker Turnier-Umschau

+++ Bundestrainer nominiert deutsche Teams für EM in Reykjavik +++ Artemiev und Guseva gewinnen russische „Higher League“ +++ Anatoli Karpow kann es noch +++ World Open in Washington mit besonderen Regeln +++   Eine Umschau von RAYMUND STOLZE   HAMBURG. Für die Team-Europameisterschaften in Reykjavik (12.-22. November) hat Bundestrainer Dorian Rogozenco die deutschen Teams nominiert. Bei den Männern setzt er dabei auf Georg Meier, Liviu Dieter Nisipeanu, Daniel Fridman, Rainer Buhmann und „Schachprinz“ Dennis Wagner. Vom Europameister-Aufgebot 2011 fehlen Jan Gustafsson und Arkadij Naiditsch, wobei Rogozencos Aufstellung signalisiert, dass Deutschlands langjährige Nummer 1 demnächst tatsächlich die Föderation wechseln wird. Wieder zurückgekehrt

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Unglaubliche Züge [53]

Aljechins Geniestreich – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA   Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie an einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet der 23-Jährige nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei seiner kreativen Ideen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid und Unglaubliche Züge, deren inzwischen 53. Folge wir heute veröffentlichen.       Niclas zeigt eine wunderschöne Kombination vom vierten Weltmeister Alexander Aljechin. Weiß hat die Türme

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Bei anderen gelesen [29]

Schock, Umbruch, Sternzeichen – Wie werden die Misserfolge der russischen Nationalmannschaft im Schachmekka Nr. 1 diskutiert?  Von MARIA FOMINYCH   Ich hatte bereits auf diesen bemerkenswerten Artikel hingewiesen, der im Heft 6/2015 von SCHACH [ www.zeitschriftschach.de/ ] erschienen ist, den die Autorin Maria Fominych wie folgt beginnt:   Angesichts der großen Konkurrenz und der infolgedessen immer breiter werdenden Spitze dürfen wir von unseren Jungs schon lange keine Goldmedaille mehr „fordern“. An eine Art Wiedergeburt der Sowjetunion und die Rückkehr zur einstigen Hegemonie glaubt in Moskau niemand, der Auftritt der russischen Nationalteams bei der Mannschafts-WM jedoch rief eine regelrechte Schockstarre hervor

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Countdown in der Frauen-Bundesliga

Spielpläne für die Saison 2015/16 stehen, alle Teams müssen ihre namentlichen Aufgebote bis 31. Juli melden – Von RAYMUND STOLZE   Vor drei Tagen [7. Juli] hat Thomas Rondio, der für die 1. und 2. Frauen-Bundesliga zuständige Turnierleiter, die Spielpläne für die Saison 2015/16 per E-Mail versendet. In seinem Anschreiben betonte er u.a.: „Auch in diesem Jahr habe ich versucht, die zahlreichen Sonderwünsche (Die Liste wird in jedem Jahr länger.) so weit wie möglich zu realisieren – aber ich bin kein Zauberkünstler, und wenn sich mehrere Wünsche gegenseitig ausschließen, kann ich mich nur auf die sprichwörtliche Suche nach dem kleineren

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Online-Kombiecke mit Uwe Kersten [63]

Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach   Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.   Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke haben wir jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] geschlossen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai 2014 die Serie „Online-Kombiecke

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Seite 64: SCHACH-Fragen [29]

HEUTE: Ulrich Stock [Deutschland]       Dass im aktuellen Heft 7/2015 von SCHACH [https://www.zeitschriftschach.de/ ] das dritte Norway Chess in Stavanger ein Schwerpunktthema ist, war nicht anders zu erwarten. Immerhin war Weltmeister Magnus Carlsen beim seinem „Heimturnier“ der große Favorit – und erlebte mit Platz 7 bei vier Niederlagen in neun Partien eine echte Pleite. Als Kommentator konnte Mihail Marin gewonnen werden, der u.a. den glänzenden Sieg von Viswananthan Anand gegen den Champion unter die Lupe genommen hat. Und natürlich gibt es auch einen ausführlichen Turnierbericht von Wladimir Barski vom FIDE-Grand-Prix-Finale in Chanty Mansijsk, wo Caruana & Nakamura die

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