7. Nordic Cup – Bremen September 1976

Ralf Mulde – Jener Länderkampf schien mir damals eine große Sache gewesen zu sein. Das waren echte Nationalspieler! Im Schach! Aus vielen Ländern! Wann hatte es das jemals in Bremen gegeben? Und dann auch noch im nahe meinem Elternhaus gelegenen ehrwürdigen Saal des uralten Gewerbehauses! Am 13. September 1976 ging es los, es war ein noch warmer Sommertag. Ganz vorne für “Deutschland 1” spielte der gerade durch Klaus Wockenfuß als Deutscher Meister abgelöste Dr. Peter Ostermeyer – ein dünner Mann, blond, Brille mit gülden schimmerndem Rand, falls meine Erinnerung ihn über die Jahre nicht mit Hans-Magnus Enzensberger vermengte. Er zog

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Namen von Schacheröffnungen – Wer legt die eigentlich fest?

Englisch. Rubinstein-Variante. Lasker-System. Wenn man solche und ähnliche Namen für Schacheröffnungen hört, gibt es immer wieder ein Problem: Sie existieren doppelt und dreifach und zwar für völlig verschiedene Systeme. Die FIDE muss diese Entwicklung geahnt haben, als sie sich 1924 als Weltverband des Schachs in Paris konstituierte und ging dieses Problem der Eröffnungs-Benennung schon bald, 1933, mit verblüffendem Tempo und Tatkraft an. Namen von Schach-Eröffnungen – eine untergegangene FIDE-Kommission Darf eigentlich jedermann Eröffnungen irgendeinen Namen geben, den der Großmutter, den eines Gebäudes usw.? Natürlich. Wer könnte es Dir verbieten? Zur allgemeinen Verständigung und klaren Aufdrucken auf Büchern, DVDs etc. hat

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