So nicht meine Herren!

Nun sind die Würfel gefallen, wir können uns anmelden, mit dem heutigen Datum ist dies möglich. Doch was müssen wir hier lesen? Von sieben Qualifikationsturnieren und dem Finaltermin, sind bis dato nur 6 Qualifikationsturniere bekannt. Verantwortlich hierfür sind der DSB-Präsident Ullrich Krause und der neue starke Mann auf der Geschäftsstelle Dr. Marcus Fenner, ein erfahrener Organisator aus den USA. Verläuft die Anmeldung noch wie gewohnt, erfolgt gleich die nächste Überraschung. Die Teilnehmer werden höflichst aber bestimmt gebeten ihr Hotelzimmer selbst zu buchen. In dem einem Fall findet man einen Link zum Hotel, in dem anderen Fall nur eine Email-Adresse des

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Hurra Hurra

Eigentlich sollten die Teilnehmer der DSAM freudig gestimmt sein, geht es doch nach dem Paukenschlag vom Juni endlich weiter. Ein neues Organisatoren-Team, mit zwei altbewährten Helfern unter der Leitung von Dr. Marcus Fenner, ein bewährter Organisator aus den USA, stellen sich der Herausforderung und leiten nun mit der Freischaltung der Homepage, vermutlich ab der KW 37, die Phase II nach Dr. Dirk Jordan ein. Wie man lesen kann, hat sich einiges geändert. Nur 6 statt der zuletzt 7 Vorturniere zum Vorjahr, darunter 5 neue Spielorte. Wer sich ein bisschen mit der bisherigen Ortswahl beschäftigt hat, weiss dass die bisherigen Organisatoren bemüht waren, zumindest einmal im Jahr den Teilnehmern eine

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Eine richtungsweisende Partie

Fachkundige Kommentare zu der heutigen Partie gibt es viele, hier ein paar Beispiele: “Lasker spielte seinen Gegner, der über keinerlei Schutz gegen die Drohung c7-c5 verfügte, regelrecht schwindelig.” (Reti) “Nach 22.b4 ist die Sache kompliziert, da ab hier Laskers überlegenes Verständnis dominiert” (Dworetski) “Nach 22.c4 (nicht gespielte Alternative) ist die Stellung klar bestimmt  und Weiß fällt es leicht, der sich daraus ergebenden Spur weiter zu folgen.” (Dworetski) “Die Partie ist fraglos die bedeutendste Partie, die Lasker und Tarrasch je miteinander gespielt haben.” (Kasparov) Tarrasch selbst äußerte sich wie folgt: “Jede beengte Stellung (zu 4… d6) bedeutet das Anfang vom Ende.”

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Der Spielverderber

Klaus Darga (*1934) ist ein geborener Berliner. Das Schachspiel erlernte er im Alter von 6 Jahren, mit 14 Jahren trat er einem Schachklub bei. Seine erste Teilnahme bei der Berliner Jugendmeisterschaft, im Jahre 1949, beendete er mit einem geteilten ersten Platz, den Stichkampf um den Titel verlor er allerdings. 1951 wurde er westdeutscher Jugendmeister und beendete 2 jahre später die Jugendweltmeisterschaft zusammen mit Oscar Panno ebenfalls auf dem geteilten ersten Platz. Der Weltmeistertitel ging aber aufgrund der besseren Feinwertung an seinen Kontrahenten. 1955 und 1961 gewann er die westdeutsche Meisterschaft. In den 60er Jahren gehörte er zu den besten deutschen Spielern und wurde 1970 beim

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Das Wimbledon des Schachs

Es Ist Mai und es hat schon gute Tradition, eingebettet zwischen zwei Feiertagen  und zwei Wochenenden treffen sich die Schachspieler zum schönsten Amateuer-Event des Jahres. Wie jedes Jahr wenn die ACO ruft, reist man aus aller Welt auf die schöne Mittelmeer-Insel KOS, um sich im 5-Sterne Hotel Helona Resort zu treffen. 307 Teilnehmer aus 29 Ländern folgten dem Ruf des Veranstalters und reisten mit Ehefrau bzw. Lebensgefährtin an, in einigen Fällen waren auch die Kinder dabei. Erstmalig waren auch drei Teilnehmer von den Bermudas vor Ort, darunter Nationalspieler Serguei Gontcharov (C-Gruppe), der sein Land unter anderem einst bei der Schach-Olympiade in Dresden vertreten hat. Der jüngste Teilnehmer Filip Ochedzan 

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