Kommentar von Marta Michna zur neuen Konzeption Leistungssport des DSB

Liebe Kommission, liebe Schachfreunde, zunächst möchte ich mich für die zahlreichen Kommentare bedanken. Es freut mich, dass mein Fall für Interesse sorgt. Die Unterstützung tut mir gut, und auch die Kritik nehme ich auf. Ich möchte einige Punkte aus den bisherigen Diskussionen aufgreifen. Herr Jagodzinsky schreibt: “Spieler oder Spielerinnen werden nicht wegen eines einzelnen Turnierergebnisses nicht berücksichtigt.” Hier muss ich ganz klar feststellen, dass der Bundestrainer mir die Nichtnomierung auf Nachfrage eindeutig und ausschließlich mit meiner “sehr schlechten” Leistung bei der EM begründet hat. Herr Jagodzinsky schreibt auch: “Der Bundestrainer verbringt während der Turniere und im Rahmen von Trainingsmaßnahmen viel

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Erster Lasker des Jahres 2018 geht an die Schachstiftung GK

Die Schachstiftung GK gGmbH erhält zur Eröffnung des Lasker-Jahres als Erster den „Lasker 2018“. Der Preis wird im Laskerjahr 2018 insgesamt 8 mal für herausragende Förderung des Schachs als Kultur- und Bildungsgut verliehen. Die Schachstiftung GK unterstützt das Projekt Kinderschach in Deutschland in besonderer Weise. Die Übergabe des Preises an den geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Gerhard Köhler erfolgte durch den Vorstand der Emanuel Lasker Gesellschaft Thomas Weischede am 3. Dezember im Rahmen der Schachveranstaltung Uhlmann-Hecht anlässlich des dies academicus der Universität Leipzig im Auerbachskeller. Rapidmatch Hecht-Uhlmann und Simultanauftritt Die Schachstiftung GK veranstaltete in Kooperation mit der Emanuel Lasker Gesellschaft, dem Verein Kinderschach in Deutschland, der

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Selbstmord vom Sadisten hinausgezögert

Der Selbstmord hat ja eigentlich etwas Masochistisches. Sicher kennt jeder das Gefühl, einmal den schachlichen Selbstmord begangen zu haben. Was aber, wenn der Masochist auf den Sadisten trifft? Schon rein logisch gesehen eine spannende Frage. Der Masochist: “Quäl mich.” Der Sadist: “Nein.” mit einem diabolischen Lächeln… Dirk Paulsen , der Mann, der sich in Vielem versucht hat, und deshalb in Allem immer nur auf Durchschnittsniveau blieb. Wobei vielleicht der Eine oder Andere mit diesem Level des Durchschnitts vielleicht gar zufrieden wäre? Wie klingt Durchschnitt auf hohem Niveau? “Jeder Mensch misst sich an seinen eigenen Ansprüchen. Die hohe Kunst ist es

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Spieler im italienischen Betrugsskandal suspendiert

Vier Schachspieler wurden von einem italienischen Bundesgericht für ihre Beteiligung an Rigging-Spielen und Manipulationsversuchen beim Montebelluna-Turnier im Januar dieses Jahres verurteilt. Die Geschichte hat einen tiefen Einfluss auf die italienische Schach-Szene, und das Urteil wurde in den Mainstream-Medien veröffentlicht. Wenn Sie den Begriff Spielmanipulation hören, geht es in der Regel um Fußball. Wie sich herausstellt, ist Schach auch gegen solche Fehlpraktiken nicht immun, und der Begriff “Cheating in Chess” könnte eine breitere Definition erfordern. Letzten Samstag entschied das Bundesgericht in erster Instanz des Italienischen Schachverbandes, dass vier Spieler gegen die Regeln der Justiz und Disziplin des Italienischen Schachbundes verstoßen haben,

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Ralf Kotter erneut Deutscher Schach-Meister der Ordnungshüter

Vom 29.10. bis 05.11.2017 trafen sich die bundesdeutschen Polizeibeamten in dem beschaulichen Städtchen Bad Königshofen zu ihrer diesjährigen Meisterschaft. Der örtliche Schachclub feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass lud der rührige Vereinschef Jürgen Müller die Ordnungshüter ein, ihre Meisterschaft in Franken auszutragen. Das Turnier wurde im Vorfeld überschattet von sieben kurzfristigen Absagen – alle aus nachvollziehbaren Gründen. Trotzdem umfasste das Teilnehmerfeld der 21. Auflage zwei weibliche und 44 männliche Schachfreunde. Doch auch in der Turnierwoche selbst gab es weitere Ausfälle. Ein Teilnehmer erlitt einen Schwächeanfall und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Nachdem sich die zunächst befürchtete

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1. Europäische Business-Meisterschaft – Paris

Die Deutsche Bank mit dem mehrfachen “Deutschen Meister” GM Klaus Bischof Am 24. und 25. November findet im Ehrensaal des Rathauses von Asnieres-sur-Seine, die 1. Europäischen Meisterschaft der Unternehmen statt. Organisiert von KAISSA , Beratung und Dienstleistungen im Gesundheitswesen und sozialer Schutz, unter der Schirmherrschaft der Europäischen Schachunion (ECU). Eine Premiere in Frankreich und in Europa. 35 Unternehmen, darunter einige von den großen Unternehmen. wie Gazprom (Russland), Microsoft Europa,  Kasperky Lab (Russland), Deutsche Bank (Deutschland), Dassault (Frankreich) und Engie (Frankreich), Die Meisterschaft wird in Teams von 4 Spielern in 9 Runden gespielt, mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten und einer

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Deutsche Schachlehrer gehen nach Mecklenburg-Vorpommern

Von Walter Rädler – Frauen an die Macht, heißt die Devise. Beim Kongress in Trier wurde  Ulrike Stark aus Schwerin  geehrt, eine sehr gute Wahl. Gründe gibt es viele! • trainiert seit fast 10 Jahren momentan über 100 Schülerinnen und Schüler ihrer Schule in den Klassen 1 bis 4 • hat ihre Schule zu einer Deutschen Schachschule gemacht und mit dem Kollegium Schach als Fach eingeführt, so dass die Schüler ab Klasse 1 eine Stunde Schach auf ihrem Stundenplan haben • nimmt regelmäßig mit ihren Schülern an Meisterschaften teil und konnte viele Stadt- und Landesmeistertitel erringen • gestaltet in der

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Schachtitel oder nicht?

Dieser Artikel aus gegebenem Anlass – anfangs nicht die Dame auf dem Titelfoto, sondern zwei andere. Schon bei den Kategorien tat ich mich etwas schwer: “Fide” passt durchaus, “Im Internet gefunden” eigentlich nicht – anders als sonst hier definiert, und es bezieht sich auf etwas, das man derzeit im Internet nicht bzw. nicht mehr findet (ausser man kann es eventuell aus dem Cache rekonstruieren, aber in dieser Hinsicht bin ich kein Detektiv). “Frauenschach” habe ich mal weggelassen (im Editor da keinen Haken gesetzt), da es kein frauen-spezifisches Thema oder Problem ist. Ein Artikel braucht ein Titelbild – FIDE-Logo war auch

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Russland macht ernst

Das Ministerium für Bildung und Wissenschaft wird in den nächsten zwei Jahren Schachunterricht an Schulen einführen Das Ministerium für Bildung und Wissenschaft plant in den nächsten zwei Jahren, Schachunterricht für Schüler der ersten bis vierten Klasse obligatorisch zu machen. Dies berichtete die Leiterin des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft Olga Wassiljewa am Dienstag zu einer “Regierungsstunde” im Föderationsrat. “Wir planen, in den nächsten zwei Jahren obligatorische Schachklassen einzuführen, vielleicht sogar ab dem nächsten Jahr, von der ersten bis zur vierten Klasse, eine Stunde pro Woche Schachuntericht”, sagte der Minister. Dies erfordere keine zusätzlichen Kompetenzen für Lehrer. “Dies ist ein sehr

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3 Jahre altes philippinisches Schach-Wunderkind

Alvin Roma und Jollibee Sedaya träumen von einem Endspiel, bei dem ihr Sohn Magnus in sehr jungem Alter Großmeister wird. Zu einer Zeit, da andere Jungen in seinem Alter sich mit Spielzeug beschäftigen, hat Magnus Roma im Schach Gegner geschlagen, die vier Mal älter sind als er. Bereits im Alter von 3 Jahren begann Magnus mit dem Turnierschach und siegte mehrfach in der angetretenen Altersgruppe. Für seine Eltern, die ihm das Spiel gelehrt hatten, als er gerade ein Jahr alt war, war das keine Überraschung. Magnus begann mit dem Schachspiel noch bevor er lesen und schreiben lernte. Er machte seine

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Kroatien spielt wie Russland oder Deutschland

Den Bericht am Ruhetag der Mannschafts-Europameisterschaft beginne ich mal mit dem Zwischenstand nach fünf von neun Runden: Kroatien 9, Ungarn, Russland, Armenien 8, Israel, Aserbaidschan, Frankreich, Rumänien 7, Deutschland (Wertungsbeste) und noch sieben Teams 6, usw. . Aus Respekt vor und/oder Mitleid mit einem Nachbarland der Niederlande und Deutschlands erwähne ich nicht, wer momentan mit 0-10 Mannschaftspunkten Letzter ist. Warum spielte Kroatien wie Russland oder Deutschland? Russland spielte diesmal anfangs nach dem Motto “einer gewinnt, keiner verliert” – immer noch haben sie im Schnitt 2,5 Brettpunkte pro Wettkampf, allerdings nicht mehr optimal-effizient über die Runden verteilt. Deutschland spielte damals 2011

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Schach ist nicht nur am Brett schwierig

Ein Beitrag von Karlheinz Vogel – So gelang es einem Team zwei Spieler in zwei Mannschaften als „Stammspieler“ zu nominieren. Und zumindest in der Württembergischen Turnierordnung (WTO) gibt es da Klärungsbedarf. Philipp Müller hat sich als Staffelleiter der Landesliga (in diesem Fall Unterland Baden-Württemberg) um eine sinnvolle Lösung bemüht: Bemerkung des Staffelleiters: Die beiden Ludwigsburger Spieler Belica und Pranjic von Ludwigsburg sind zum Zeitpunkt des Spiels auch in der 1. Mannschaft in der Verbandsliga Nord an den Brettern 1-8 gemeldet gewesen. Das Problem ist die Verständnisfrage, was als “Stammspieler” zu verstehen ist. Laut § 9 Abs. 1 WTO kann man

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Standesgemäßer Auftakt

Kristallsaal in Baden-Baden (Foto: Thilo Gubler) Von IM Georgios Souleidis – Die Saison 2017/18 startete ohne Überraschungen. Im Spitzenduell der 1. Runde setzte sich die OSG Baden-Baden gegen den SK Schwäbisch Hall problemlos mit 5,5:2,5 durch. Klare Siege feierten auch die weiteren Favoriten in ihren Kämpfen Deizisau, Aachen, Solingen, Hockenheim und Bremen. Einzig die Paarungen in Meißen lieferten Spannung. Während Berlin mit 5:3 gegen Norderstedt siegte, trennten sich Dresden und Hamburg 4:4. GRENKE-Teams ohne Probleme Die OSG Baden-Baden machte zu Beginn der neuen Saison dort weiter, wo sie in der letzten aufgehört hatte. Mit den Topstars Maxime Vachier-Lagrave und Vishy

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Die Geldsäcke von “Die Höhle der Löwen” beißen sich wohl in den Hintern

Jetzt haben die Beiden ihre App für 12,5 Millionen Dollar nach Amerika verkaufen können, wie man im Internet nachlesen kann: Spiegel-Online Von Walter Rädler – Raphael und Maxime Nitsche kamen mit 10 und 12 Jahren zu uns in den Verein nach Vaterstetten. Sie hatten einen Ruf als fleißige Turnierspieler mit einem riesigen Kämpferherz. Beide hatten sich schon die Deutsche Jugend-Einzelmeisterschaft gewonnen und mit ihrem Verein aus Gräfelfing, in der Mannschaft, schöne Erfolge gefeiert. Dank ihrer Spielstärke qualifizierten sich Teams aus unserem Verein regelmäßig für die Deutschen Jugend-Mannschaftsmeisterschaften. Ich hatte das Vergnügen, mit ihnen und ihrem Vater in der zweiten Mannschaft

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Bayerischer Schulschachkongress

Roman Vidonayak ist der Pep Guardiola des Schachs! Zwei Tage lang lehrte, unterhielt, bereicherte FIDE-Senior Train er IM Roman Vidonyak die knappen 60 Teilnehmer am Bayerischen Schulschachkongress. Der Präsident des bayerischen Schachbundes, Peter Eberl, der Vorsitzende der Schachjugend, Stefan Scholz, zahlreiche Schulschachreferenten, Schulschachaktivisten, Vereinsschachaktivsten ließen sich an den beiden Tagen in die wunderbare Welt des Einsteigerschachs versetzen. Nach den zwei Tagen wussten alle: Schach ist alles, aber niemals langweilig! Anbei noch einige Teilnehmerkommentare: In meinen über 30 Jahren als Schachtrainer wurde ich einmal mehr überrascht. Mit Roman Vidoniac durfte ich einen klasse Trainer als Referenten kennen lernen, der kurzweilig und

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Berlin gewinnt die Deutschen Jugend-Ländermeisterschaften

Vom 29. September bis zum heutigen 4. Oktober fanden in Hannover die Ländermeisterschaften der Deutschen Schachjugend statt. Die Auswahlrmannschaften der Bundesländer müssen aus je einem Jugendlichen der Altersklassen U20, U20w, U18, U16, U16w, U14, U12 und U12w bestehen. Die Schachjugend Baden brachte dabei mit 2136 den weitaus höchsten DWZ-Schnitt an die acht Bretter. Mit WIM Josefine Heinemann gehörte sogar eine 29-malige Nationalspielerin (der Erwachsenen) dazu! Für Platz eins hat es trotzdem nicht gereicht. Der ging an die Auswahl der Bundeshauptstadt. Hier saß mit den FIDE-Meistern Leonid Sawlin, Emil Schmidek und Raphael Lagunow ein Trio an den Spitzenbrettern, das schon mal allein fast immer drei Punkte einheimste. Berlin

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Rodshtein-Kovalyov 1.d4 2-0

Dieser Artikel ist eine Herausforderung, bereits der Titel: Ich entschied mich dafür, da das “rein schachliche” Geschehen in einem Match aus Runde 3 des Weltcups wiederzugeben. Nun ist 1.d4 natürlich kein so toller Zug, dass ein Grossmeister (oder auch ein titelloser Amateur) deswegen diese UND die nächste Partie aufgibt – da steckte mehr dahinter. Indirekt hatte es mit dem Titelbild zu tun – das stammt allerdings aus Runde eins, und diese Partie fand statt. Alle Fotos wieder von der Turnierseite – andere Fotos sind teils “aussagekräftiger”, aber anderswo erschienen und damit urheberrechtlich geschützt. Fotografiert hat Anastasia Karlovich. Der Kernartikel versucht,

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Veranstaltung der Karpow-Schachakademie Rhein-Neckar

Rhein-Neckar Schachjugend gastiert im Stadthallenrestaurant RONDEAU in Hockenheim vom 04.-08.September 2017 – Eine  in der Renn- und Schachstadt Hockenheim Die Rhein-Neckar Schachjugend wurde im Jahre 2007 durch eine Initiative der Schachvereine aus Walldorf und Hockenheim im Racket Center Nußloch gegründet. Sie entspricht der Jugendabteilung der Karpow-Schachakademie Rhein-Neckar e.V. die 2005 im Baden-Württemberg Center am Hockenheimring in Anwesenheit des Namensgebers Anatoli Karpow, des Schachweltmeisters der Jahre 1975-1985 und 1993 -1999 gegründet wurde. Die Rhein-Neckar Schachjugend führt regelmäßig Schachferiencamps durch beginnend mit den Faschings-, Ostern- und Pfingstcamps. Es folgen zwei Sommercamps in der ersten und letzten Ferienwoche von Baden-Württemberg, sowie das Herbst-

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Mettmann … wie?

Text: Eberhard Schabel – Mettmann ist ein kleiner Ort in der Nähe von Düsseldorf und hierhin hatten der DSB und die DSJ zum nun schon 6. Frauen- und- Mädchenschachkongress eingeladen. Da meine letzte Teilnahme schon etwas zurück lag, wollte ich dieses Format in diesem Jahr erneut besuchen und schauen, ob sich etwas zu 2012 verändert hat. Also ab auf die WEB der DSJ und schon nach kurzer Zeit fand ich die Ausschreibung. Einzig das Programm bot noch Lücken auf und der Ort war Mitte Juli noch nicht fix gebucht. Dennoch fragte ich bei Spielerinnen in unserem Verein TuRa SCHACH nach,

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Ein Blick zurück – nicht im Zorn.

Ich war ehrgeizig. Vier Jahre Pressearbeit bei den Saarländern und jeder, der darüber sprach, lobte mich für die Arbeit dort. Ich führte eine Datenbank mit den Adressen aller mir bekannter Sportjournalisten samt Mailadressen und Telefonnummern, wer deren Vertreter und Kollegen waren und machte mir in den entsprechenden Spalten Bemerkungen wie “nicht zwischen 16 und 18 Uhr anrufen” oder “Bild mit anbieten” oder “alter Hase. Schon seit zehn Jahren am selben Schreibtisch”. Ich entwickelte einen Newsletter, für den ich ein eigenes Design entwarf und der eine immergleiche Struktur aufwies, so dass man sich beim Reinlesen schneller zurecht fand. Um die Spieler

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