Österreich: Bundesligastart heute

Die Bundesliga startet heute in St. Veit in die Saison 2018/2019. Erstmals sind nur 11 Mannschaften am Start, da Wulkaprodersdorf kurfristig sein Team zurückgezogen hat. In der heutigen ersten Runde spielen Pressbaum-Hohenems, Salzburg-Feffernitz, Ansfelden-St. Veit, Maria Saal-Hohenems und Ottakring gegen Zillertal. Jenbach ist spielfrei. Elofavorit ist heuer Maria Saal mit einem Schnitt von 2661 vor Jenbach (2635) und Ottakring (2574). St. Veit, Feffernitz und Hohenems sind aber nur knapp hinter den Wienern. Die Live-Übertragung beginnt heute um 15:00 Uhr, Freitag und Samstag um 14:00 Uhr und am Sonntag um 10:00 Uhr. (wk) Bundesliga: Info-Seite, Ergebnisse   Fotos: Peter Kranzl Fotos: Chessresults

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Frauenbundesliga: Bleibt Hamburg vorne?

Während die Damen und Herren um die Weltmeisterschaft spielen, findet am kommenden Wochenende nur drei Wochen nach der ersten Doppelrunde die zweite Doppelrunde der Frauenbundesliga statt. Nachdem es in der ersten Doppelrunde die ein oder anderen Überraschungen gegeben hat, auch aufgrund vieler parallel stattfindender Turniere, haben es diesmal die Spitzenmannschaften wohl etwas leichter, eine schlagkräftige Mannschaft zusammen zu bekommen. Ausnahme sind die Spielerinnen, die bei der Weltmeisterschaft in Khanty Mansiysk noch im Rennen sind. Das sind nach aktuellem Stand noch die Muzychuck Schwestern und Alexandra Kosteniuk, die für Baden-Baden spielen und Schwäbisch Halls Neuzugang Kateryna Lagno, die schon als Halbfinalteilnehmerin

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„Am Schluss doch ernüchtert“

MSA Zugzwang unterliegt Titelanwärter Viernheim hauchdünn / Hockenheim trotz eines Reiseproblems Spitzenreiter Von Hartmut Metz „Wir spielten ein gutes Match – aber am Schluss kehrte doch Ernüchterung ein, weil nicht viel fehlte zum Punktgewinn.“ Kapitän Markus Lammers zeigt sich durchaus zufrieden mit dem Start in die neue Bundesliga-Runde. Doch die Münchener Schachakademie (MSA) Zugzwang verpasste nach dem 2:6 gegen den SV Hockenheim am Samstag im zweiten Heimspiel eine Sensation. Hauchdünn mit 3,5:4,5 unterlagen die Hausherren am Sonntag dem zweiten Meisterschaftsanwärter, dem SC Viernheim. Fast hätte es sich für die beim Badischen Schachverband angesiedelten Hessen gerächt, dass sie auf den Weltranglistendritten

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Baden-Baden siegt im Spitzenkampf

IM Georgios Souleidis – Im Spitzenkampf der 2. Runde setzte sich die OSG Baden-Baden gegen Werder Bremen mit 5:3 durch. Drei weitere Teams gewannen an diesem Wochenende beide Kämpfe. Nach dem 7,5:0,5 gegen Augsburg liegt Hockenheim an der Spitze. Solingen hatte gegen Hamburg ebenfalls keine Probleme beim 6:2 und nimmt Platz zwei ein. Vom Führungsquartett tat sich Viernheim schwer und gewann knapp mit 4,5:3,5 gegen München. Kiel siegte im Duell der Aufsteiger gegen Düsseldorf mit 4,5:3,5 und darf sich über seine ersten zwei Punkte in der SBL freuen. Zu knappen Siegen kamen auch Deizisau und Dresden. Nach der ersten Doppelrunde

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Klare Auftaktsiege für das Rennstadtteam in München

SV 1930 Hockenheim ist Tabellenführer in der 1. Schachbundesliga Schachvereinigung 1930 Hockenheim und Aufsteiger SC Viernheim auf der Jagd von Seriensieger OSG Baden-Baden? Dieter Auer –  Nach den Prognosen trat Mannschaftsführer Blerim Kuci mit dem Rennstadtteam als Mitfavorit die Reise nach München an. Man ging in beiden Kämpfen mit hohen Erwartungen an die Bretter und war gespannt, ob man der Favoritenrolle gerecht werden würde. Die 1.Runde am Samstag, 10.November um 14:00 Uhr gegen Gastgeber MSA Zugzwang München begann zunächst ruhig und ausgeglichen. Zum Schluss stand jedoch ein überzeugender 2:6 Sieg Einzelergebnisse: MSA Zugzwang München:SV1930 Hockenheim (2 :6) 1. GM Mons,

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Luke McShane wird mit dem Viktor geehrt

Die Emanuel Lasker Gesellschaft vergibt im Lasker-Jahr zahlreiche Auszeichnungen. Der Lasker wird für Einrichtungen und Personen vergeben, die sich in besonderer Weise um die Förderung des Schachs als Kultur- und Bildungsgut einsetzen, aber auch für besondere schachsportliche Leistungen gibt es einen Preis. In diesem Zusammenhang erhielt Luke McShane einen Viktor. Den Viktor vergibt die ELG für besondere schachsportliche Leistungen. Damit möchte sie auf besondere Weise an die kämpferischen Leistungen von Viktor Kortschnoi erinnern, der in würdiger Nachfolge nach Lasker Schach im wahrsten Sinne des Wortes „gelebt“ und dem das Schach so viel zu verdanken hat. Luke McShane ist ein würdiger Preisträger. Der

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Bremen überrascht zum Saisonauftakt

Zum Saisonauftakt setzten sich in sechs der sieben Duelle die Favoriten durch. Nur Werder Bremen sorgte im Duell der Spitzenteams gegen Deizisau für eine Überraschung und siegte mit 5:3. Der Hamburger SK tat sich schwer gegen den Düssseldorfer SK, konnte aber dank des Bundestrainers einen knappen Sieg bejubeln. Leicht und locker war der Auftakt für den deutschen Meister Baden-Baden beim 6:2 gegen Mülheim. Mit dem gleichen Ergebnis siegte Hockenheim in München. Die OSG Baden-Baden tritt zu Beginn der Saison in Mülheim an. Gegen den Gastgeber war der deutsche Meister an jedem Brett klar favorisiert und der Sieg stand dementsprechend schnell

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Start in die Saison 2018/19 – DJK Aachen zieht kurz vor Saisonbeginn das Team zurück

 Von IM Georgios Souleidis Am 10. und 11. November startet die Saison 2018/19. Die ersten zwei Runden finden in Mülheim, München, Dresden und beim Aufsteiger Kiel statt. Die Schachfreunde in Mülheim dürfen sich auf den deutschen Meister Baden-Baden freuen, der es zu Beginn mit dem Gastgeber und Bremen zu tun bekommt. Die zwei größten Herausforderer auf den Titel, Hockenheim und Viernheim, haben mit München und Augsburg zwei Pflichtaufgaben zu erfüllen. Die OSG Baden-Baden startet erwartungsgemäß als Favorit in die Saison 2018/19. Der Kader wurde im Vergleich zum Vorjahr mit Richard Rapport verstärkt, der von der SG Solingen zum Titelverteidiger

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Vom ersten Zug an gegen den Abstieg

Auftritt des Weltranglistendritten Schachrijar Mamedjarow (Foto) bei MSA Zugzwang wäre „ein erster echter Saisonhöhepunkt“ / Augsburg ehrt 90-jährigen Benkö Von Hartmut Metz Weltmeister Magnus Carlsen (Norwegen) und Fabiano Caruana (USA) sind ab jetzt unabkömmlich. Sie spielen die WM in London aus. Der nächstbeste Schach-Großmeister auf dem Globus könnte jedoch am Samstag in München am Brett sitzen: der Aseri Mamedjarow, dessen Vornamen Programm ist, heißt er doch Schachrijar. Ein Einsatz des Weltranglistendritten „wäre natürlich ein erster echter Saisonhöhepunkt“, betont Markus Lammers. Der Kapitän der Münchener Schachakademie (MSA) Zugzwang sieht den Bundesliga-Auftakt eher aus Sicht eines Fans denn als siegeshungriger Spieler. Realismus

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Rennstadtteam vor dem Saisonauftakt in München am Wochenende 10./11.November 2018 Auf dem Weg zum Titel?

Dieter Auer – Das Hockenheimer Management mit den Brüdern Günter und Dieter Auer und Mannschaftsführer Blerim Kuci konnte die Mannschaft vor Meldeschluss mit vier Supergroßmeistern nochmals verstärken. Der ohnehin starke Kader der erfolgreichsten Mannschaft aus der Metropolregion Rhein-Neckar gilt in den Schachmedien inzwischen als Mitfavorit auf den Titel „Deutscher Meister 2019“. Aktuell hat man mit Yi Wei, CHN, Samuel Shankland, USA und Nikita Vitiugov, RUS drei Medaillenträger der Schacholympiade 2018 im Kader. Verständlicherweise hat sich der finanzielle Druck weiter erhöht, zumal noch immer kein Hauptsponsor in der wirtschaftlich starken Rhein-Neckar-Metropole gefunden werden konnte und man mit OSC Baden-Baden und neuerdings

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TuRa Mädchen zurück in der Frauen- Bundesliga

Da sind wir also wieder und diesmal wollen wir auch bleiben. Das das nicht einfach werden wird ist uns klar, aber es braucht halt ein Ziel und die Erringung der „Meisterschaft“ wäre wohl noch etwas zu vermessen. Nach einer Spielzeit Pause kehrte unser Mädchenteam am 27.10.2018 auf die Bühne der Frauen- Eliteliga Deutschlands zurück. Eine Saison, die wir in der 2. FBL genutzt haben um unser Team weiter zu entwickeln und einen breiteren Kader zu finden. Dabei nahmen wir die Anfragen 2er polnischer Spielerinnen an, die bisher noch nicht im Fokus anderer Zweit- und- Erstligisten unseres Landes standen. Zusammen mit

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Frauenbundesliga startet mit Überraschungen

An diesem Wochenende ist die Frauenbundesliga in die neue Saison gestartet. Und wie schon im Vorbericht erwartet, kam es zu einigen Überraschungen, da aufgrund einer Vielzahl gleichzeitig stattfindender Turniere die ein oder anderen Mannschaften mit dem letzten Aufgebot an den Start gehen mussten. Hier die Informationen zu den einzelnen Spielorten mit Schwerpunkt Deizisau, da ich dort mit den Damen des SK Schwäbsich Hall vor Ort war. Spielort Lehrte Hier trafen Gastgeber Lehrte und Aufsteiger Pankov auf Rodewisch und Aufsteiger Bayern München. Hier gab es eine Premiere: erstmals wurden aus Lehrte die Partien live ins Internet übertragen, hier der Link. Erwartungsgemäß

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Frauenbundesliga startet in die neue Saison

Am kommenden Wochenende beginnt die neue Saison in der Frauenbundesliga und damit die Jagd auf den Titelverteidiger und Meisterschaftsfavorit Baden-Baden. Schon in der ersten Runde kommt es zu zwei Spitzenspielen. Mit Baden-Baden und Bad Königshofen sowie Schwäbisch Hall und Hamburg treffen gleich zu Saisonbeginn die ersten Vier der letzten Abschlusstabelle aufeinander. Weil aktuell eine Vielzahl hochkarätiger Turniere stattfindet, haben viele Mannschaften Aufstellungsprobleme, und das gilt diesmal nicht nur für die Mannschaften an der Tabellenspitze, sondern auch für fast alle Mannschaften im Abstiegskampf. Unter anderem finden mit den Isle-of-Man-Open das stärkste offene Turnier des Jahres statt, außerdem wird im niederländischen Hoogeveen

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Österreich: Auftakt in der 2. Bundesliga West

Bregenz gewinnt in den ersten drei Runden der 2. Bundesliga Ost, die am vergangenen Wochenende nach regionalen Gesichtspunkten ausgetragen wurden, Hohenehms (4,5:1,5), Wolfurt 5,5:0,5 und die SPG Oberland (3,5:2,5). Die Vorarlberger sind damit das einzige Team ohne Punkteverlust und erster Tabellenführer. Je vier Punkte erreichten mit Kufstein/Wörgl, Rochade Rum, Jenbach, Neumarkt, Wolfurt und ASK Salzburg gleich sechs Mannschaften, wobei Rachode Rum wie Bregenz noch ungeschlagen ist, aber zwei Punkteteilungen zulassen musste. Absam hält bei drei Punkten, Hohenems bei zwei und Pradl bei einem. Die SPG Oberland und Ranshofen müssen hingegen noch auf erste Punkte warten. Weiter geht es mit der

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Spieler der Schachvereinigung 1930 Hockenheim erfolgreich in Batumi

Kaderspieler des Bundesligisten Schachvereinigung 1930 Hockenheim belegen bei der Schacholympiade in Batumi (Georgien) die Medaillenplätze Dieter Auer – Drei Neuzugänge des Hockenheimer Rennstadtteams gehören zu den drei Medaillengewinnern bei der zu Ende gegangenen Schacholympiade in Batumi (Georgien). Diese Erfolge konnte sich Mannschaftsführer Blerim Kuci gutschreiben, der mit der Verpflichtung seiner Supergroßmeister kurz vor Meldeschluss erfolgreich agierte und das Team zum Mitfavoriten auf den Titel „Deutscher Meister 2019“ machte. Olympiasieger wurde China mit dem Hockenheimer Wei YI, der in der neuen Saison 2018/2019 oft das zweite Brett belegen wird. Zweiter und Silbermedaillengewinner wurde die USA mit dem aktuellen CHESS CHAMPION Samuel

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Bundesliga: Eine Chronik der Stichkämpfe

  Autor: IM Georgios Souleidis – Seit der Einführung der eingleisigen Schachbundesliga im Jahr 1980 gab es erst drei Stichkämpfe um die deutsche Meisterschaft. Bevor am 24. Mai die Saison 2017/18 durch das Duell zwischen der OSG Baden-Baden und SG Solingen entschieden wird, gehen wir zurück in die Vergangenheit. Die Schachbundesliga, so wie wir sie jetzt alle kennen, existiert seit der Saison 1980/81, also seit 38 Jahren. Mangelnde Kontinuität kann man dem Deutschen Schachbund und später dem Schachbundesliga e.V. dementsprechend nicht vorwerfen. Zu Beginn der eingleisigen Schachbundesliga waren Solingen, damals Solinger SG 1868, und die SG Porz die dominierenden Mannschaften

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Partie der Saison 2017/18

IM Georgios Souleidis – Bei der Wahl zur Partie der Saison 2017/18 setzte sich Maxime Vachier-Lagrave knapp vor Dmitirj Kollars durch. Es folgt die Auswertung der Wahl und eine Analyse des Sieges von Vachier-Lagrave gegen David Navara. Für die Wahl zur Partie der Saison standen in diesem Beitrag zehn Partien zur Diskussion. Von Beginn an war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Maxime Vachier-Lagrave und Dmitrij Kollars. Am Ende setzte sich der französische Großmeister mit nur vier Punkten Vorsprung vor dem jungen deutschen Großmeister durch. Auf dem dritten Platz landete mit Jan-Krzysztof Duda der Gewinner der Saison 2015/16. Das Ergebnis: 1. David Navara – Maxime

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Frauenbundesliga 2018/19: Pähtz für Deizisau, Lagno für Schwäbisch Hall

Am 31. August schloss nicht nur das Transferfenster der Fußball-Bundesliga und es endete der meteorologische Sommer, am 31. August war auch der Termin der namentlichen Meldung für die kommende Saison der Frauenbundesliga. Der deutsche Meister aus Baden-Baden geht unverändert und (wie jedes Jahr) als klarer Favorit in die neue Saison. Wenn Hou Yifan, Alexandra Kosteniuk und die Muzychuk-Schwestern alle spielen, ist die Mannschaft nur ganz schwer zu schlagen. Die beiden größten Herausforderer werden wieder der SK Schwäbisch Hall und der SC Bad Königshofen sein. Schwäbisch Hall hat sich mit der aktuellen Weltranglistendritten Kateryna Lagno an Brett 1 verstärkt und sollte

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SBL mit vier Teams beim ECC in Chalkidiki

Autor: Georgios Souleidis – Vom 12. bis 18. Oktober findet der Europapokal für Vereinsmannschaften in Chalkidiki statt. Aus der Schachbundesliga nehmen gleich vier Teams teil, aber mehr nach dem Motto “Dabei sein ist alles”. Der ECC (European Club Cup) findet schon zum sechsten Mal in Griechenland und nach 2008 zum zweiten Mal in Chalkidiki statt. Im Open haben sich 63 Teams angemeldet. Das sind fast so viele wie beim bisherigen Rekord von 64 Teams im Jahr 2008 ebenfalls in Chalkidiki. Als Favorit startet der Titelverteidiger Globus aus Russland mit fünf Top20-Spielern der Weltrangliste. Teamaufstellung Globus   1. Globus (EloDS:2742) Kapitän: Vladimir Vorojeikin Br.

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Domine, quo vadis? Ullis neue Randnotiz

Es ist schon interessant. Kaum hatte ich auf meiner Facebookseite gepostet, dass ich mich auf die neue Saison der Schachbundesliga freue, kamen neben den zustimmenden Likes auch gleich kritische Kommentare. Zunächst wurde von verschiedenen Seiten darauf hingewiesen, dass es in der Liga gefühlt zu viele internationale Spieler gäbe. Die Bundesliga sei selbst für starke deutsche Meister, die die deutsche Rangliste anführen würden, kaum mehr ein Zuhause. Dies setze sich mittlerweile auch in der 2. Liga fort. Die Franzosen  würden das definitiv besser machen. Ratschläge waren  ein Downsizing der Schachbundesliga mit mehr regional verwertbarer Vereinsidentität und den Einzug einer Quote für

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