Internationales Großmeisterturnier in Berlin

Während sich in Dortmund beim Sparkassen Chess-Meeting die Weltelite trifft, findet in Berlin nahezu zeitgleich ebenfalls ein Großmeisterturnier statt. Von der Besetzung her kann das Turnier bei weitem nicht mit Dortmund mithalten, dafür ist es aber sehr erfreulich, das  es nach über neun Jahren wieder ein gutbesetztes Rundenturnier in Berlin gibt. Schachbuchverleger Arno Nickel war im Mai 2000 der letzte Veranstalter eines GM-Turniers, dem sogenannten "Preis des Schach-Kalender". Sieger wurde GM Suat Atalik. Von den damaligen Teilnehmern gehört nur GM Robert Rabiega zum geplanten Teilnehmerfeld des vom BSV-Präsidenten Dr. Matthias Kribben organisierten Turniers, welches vom 4. bis 12. Juli im

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Deutsche Frauen Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände 2009

Ein Bericht von Jenny Leveikina Die Deutsche Frauen Länder-Mannschaftsmeisterschaft, die im hessischen Braunfels bereits zum 16. Mal stattfand, ist vorgestern zu Ende gegangen. Braunfels ist eine kleine Märchenstadt mit ca. 10.000 Einwohnern und nicht desto trotz hat der Schachverein Braunfels knapp 70 Mitglieder. Ein perfekter Austragungsort mit Tradition! Foto: Deutscher Schachbund (Frau Ursula Hielscher) Foto in groß     

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Deutsche Jugendmeisterschaften 2009

Spannung bis zum Schluss auf Deutscher Meisterschaft    Erst nach 116 Zügen und mehr als sechs Stunden ist die letzte Entscheidung bei den Deutschen Jugendmeisterschaften gefallen: Der Kampf zwischen Hagen Poetsch (HES, 6.5) und Niclas Huschenbeth (HAM, 6.0) in der U18 hielt Zuschauer im Turniersaal und Internet in Atem. Als letzte Partie des Tages endete die Begegnung im Remis, welches Hagen zum Meistertitel genügte. Julian Jorczik (BAY, 6.5) und Andreas Strunski (WÜR, 6.5) trennten sich am Spitzenbrett ebenfalls mit der Punkteteilung, die für sie nur zum zweiten und dritten Platz genügte.    Bereits als erstes war dagegen die Titelvergabe in

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Sebastian Bogner ist Großmeister!

Schach in Triesen und Liechtenstein  Der Grossmeister-Kandidat und IM Sebastian Bogner (BRD) im Interview mit FM Hans Karl (hk) am Liechtenstein-Open    hk: Bei Frauen darf ich dies sicher nicht sofort am Anfang fragen, Herr Bogner, sie sehen sehr jung aus, aber wie alt sind sie?    S. Bogner: Am 18. Januar 1991 geboren, bin ich noch immer 18 Jahre alt.    hk: Woher kommen Sie?    S. Bogner: Wir, das ist eine Gruppe, kommen aus Neuhausen nähe Pforzheim, also aus Baden-Württemberg.

Schach im Kindergarten

Angelika Rüttgers, die Ehefrau des NRW-Ministerpräsidenten, gab bekannt, dass Sie sich für das Projekt "Schach im Kindergarten" als Botschafterin engagieren wird. Bei einem Besuch im Projekt-Kindergarten in Pulheim sagte Angelika Rüttgers: "Gerne setze ich mich als Botschafterin für ‘Schach im Kindergarten’ ein. Schach fördert logisches Denken, geplantes Handeln und Kreativität schon bei den Kleinsten. Auch der Umgang mit dem spielerischen Erlebnis des Gewinnens und Verlierens trägt zur Persönlichkeitsentwicklung bei."    Auf beeindruckende Weise zeigten die Kindergartenkinder dann, wie gut sie bereits die verschiedenen Schachzüge beherrschten. Frau Rüttgers konnten hautnah miterleben, mit welcher Konzentration die Kinder bei der Sache waren. Mit

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Mitropacup 2009 im slowenischen Rogaska Slatina

9. bis 17.5.2009 Varusschlacht mal anders Deutschland feiert gerade das 2000jährige Jubiläum der Schlacht im Teutoburger Wald, in der römische Truppen unter Publius Quinctilius Varus eine vernichtende Niederlage gegen ein germanisches Heer erlitten. Die Niederlage hat sich wahrscheinlich über Generationen so in den Genen der Italiener festgesetzt, das der Adrenalinstoß in Kämpfen gegen das Germanenvolk ein Maximum erreicht. Wie wäre es sonst zu erklären, das unser deutsches Herrenteam beim Mitropacup auf neutralem Boden von den Römern derart auseinandergenommen wird?! Das 3½:½ spricht eine deutliche Sprache. Einzig Arik Braun ersparte uns mit einem schnellen Remis das totale Desaster. Die am Sonnabend

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Bundesnachwuchstrainer wurde Thüringer Landesmeister

Vom 9. – 13. April 2009 fanden in Finsterbergen die Thüringer Landesmeisterschaften der Frauen und Männer statt. 30 Spieler, darunter vier Damen, kämpften neun Runden lang um Punkte. Der hauptverantwortliche Nachwuchstrainer des Deutsches Schachbundes, Bernd Vökler, wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann ungeschlagen mit 7½ Punkten. Bei den Frauen erzielte Diana Hannes die meisten Punkte und müßte demnach die Landesmeisterschaft gewonnen haben (einen Abschlußbericht konnte ich nicht finden). Foto DSB: Bernd Vökler 2008 in Cappelle la Grande

Frauen-Bundesliga

Die OSG Baden-Baden (Foto) steht bei noch einer ausstehenden Doppelrunde vorzeitig als Meister der Frauenbundesliga fest, Herzlichen Glückwunsch. Die zweiten Frauenbundesligen hatten heute ihre letzte Runde, aufgestiegen sind: SV Medizin Erfurt (Staffel West), SV Wolfbusch (Staffel Süd) und Torgelow (Staffel Ost). Ursula Hielscher Das Foto (Dank an Ekaterina Borulya!) zeigt von links nach rechts die sechs Spielerinnen, die am Sonnabend in der 8. Runde zum Einsatz kamen: Julia Bochis, WGM Eva Moser, WGM Ketino Kachiani-Gersinska, WGM Ekaterina Borulya, Mannschaftsführer Yaroslav Srokovskiy, Iamze Tammert und WIM Tina Mietzner

Schach-WM 2011 wieder in Deutschland?

Aus großen Wettkämpfen unvergessliche Ereignisse machen: UEP bewirbt sich um Schach-Weltmeisterschaft Im Zusammenhang mit der laufenden Diskussion um die Zukunft der Schachweltmeisterschaften gibt UEP folgendes Statement ab: UEP hat sich um die Austragung des kommenden Weltmeisterschaftszyklus im Schach beworben. Nach Auskunft des Weltverbandes FIDE ist UEP alleiniger Bewerber für die Kandidatenwettkämpfe im Jahre 2010 und des finalen Weltmeisterschaftskampfes 2011. » weiterlesen

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Großmeisterin Lara Stock

Die Freiburgerin Lara Stock (16), U10-Weltmeisterin von 2002, trägt seit dem FIDE-Kongreß im November in Dresden den Großmeistertitel der Frauen. Damit ging für sie ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung. Herzlichen Glückwunsch! Lara Stock, Tochter eines Deutschen und einer Kroatin, ist in ihrer Altersklasse mit weitem Abstand die beste Spielerin Deutschlands und bei den Frauen die Nummer 4 hinter den Großmeisterinnen Elisabeth Pähtz, Marta Michna und Ketino Kachiani-Gersinska. Aktuell hat sie DWZ 2292 und FIDE-Elo 2346. Sie hat allerdings seit dem Open in Triest (Italien) im September 2007 so gut wie keine Turnierpartie mehr gespielt. Vielleicht war sie deshalb auch

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Internationale Meisterin Sarah Hoolt

Bei der Schacholympiade in Dresden brachte Sarah Hoolt (links) am 4. Brett nicht die gewünschte Leistung und wurde nur fünf Mal eingesetzt. Die letzten drei Runden war sie zum Zuschauen verdammt und mußte mit ansehen, wie ihre Teamkameradin Melanie Ohme (rechts) ihr Ergebnis zum Positiven wenden durfte, während sie keine Chance mehr bekam. Rein schachlich wird Sarah Hoolt die Olympiade in schlechter Erinnerung behalten. Ihr Platz im A-Team scheint durch ihr Abschneiden etwas zu wackeln, so mein persönlicher Eindruck. Aus der Jugend-Olympiamannschaft klopfen die in Dresden überragenden Maria Schöne und Manuela Mader an die Tür. Olympia 2008 hatte für Sarah

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Arik Braun und Sebastian Siebrecht sind Großmeister

Jugend-Olympiaspieler Arik Braun (20) und Olympia-Berichterstatter Sebastian Siebrecht (35) wurde vom FIDE-Kongress in Dresden der Großmeistertitel verliehen. Herzlichen Glückwunsch! Die Fotomontage zeigt Arik Braun (links) bei der Olympiade, Sebastian Siebrecht beim Kaupthing-Open 2008 (Quelle: www.lecavalier.lu)

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Erste Niederlage für Deutschland

Was den deutschen Männern gegen die Nationen Nr. 1 und 2, Russland und Ukraine, nicht gelang, holten sie gestern gegen die Nr. 8 Israel nach – eine Niederlage. Diesmal konnten die Bretter 2 bis 4 die zweite Niederlage von Arkadij Naiditsch nicht ausbügeln. Am Ende hieß es 1,5:2,5 und in der Tabelle rutschten die Deutschen auf Platz 6 zurück. Heute geht es gegen Polen und die Frage ist: Wird Bundestrainer Uwe Bönsch, den nach einer Doppelnull enttäuschten und bisher durchspielenden Naiditsch eine Ruhepause gönnen? Bei den Damen läuft überhaupt nichts mehr zusammen. Gestern hieß es nur 2:2 gegen die im

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Deutschland weiter sensationell gut drauf

Nach den Superergebnissen gegen die beiden stärksten Mannschaften der Olympiade, Russland und Ukraine, wo David Baramidze nicht zum Einsatz kam, durfte er gegen die etwas schwächeren Rumänen wieder ran. Für ihn setzte Igor Khenkin aus, der in der Runde zuvor gegen Sergej Karjakin verloren hatte. Jan Gustafsson (links im Bild) schoß die Mannschaft mit einem Sieg gegen Andrei Istratescu in Führung. Eine Führung, die beruhigte. Nachdem Daniel Fridman und David Baramidze Deutschland uneinholbar 2,5:0,5 in Führung brachten, durfte Superstar Arkadij Naiditsch auch mal eine Niederlage melden. Weniger Spaß hatte heute Wladimir Kramnik (rechts im Bild). Sein russisches Team unterlag überraschend

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EnBW Finale des Deutschland Cups

Breitenschach pur! Wer in diesen Tagen morgens in das Internationale Congress Center Dresden kommt, traut seinen Augen und dem Zeitplan nicht. Schacholympiade ist doch erst am Nachmittag und trotzdem ist der Spielsaal voll: Vom 16.-19.11. spielen immer morgens – mit einer Doppelrunde am Dienstag – dem ersten spielfreien Tag der Schacholympiade die Amateure des Deutschen Schachbundes in 15 Wettkampfgruppen um Sieg und Niederlage. Es geht um 15 Sieger des EnBW Finales des Deutschland-Cups. Dieser Wettbewerb wurde vor einem Jahr vom DSB für seine Mitglieder ausgeschrieben. In ihm sollten der eigene Wettbewerbe mit dem Erlebnis Schacholympiade verknüpft werden. Die 17 Landesverbände

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Deutschland sensationell 2:2 gegen Russland

An Brett 1 war die Partie zwischen Arkadij Naiditsch und Wladimir Kramnik recht schnell vorbei. Just als die 30-Züge-Schallmauer überschritten war, einigten sich die Beiden auf Remis. An den anderen Brettern wurde härter gekämpft. Das Geschehen wogte hin und her. Mal standen die Deutschen besser, mal die Russen. Igor Khenkin und Daniel Fridman mühten sich mit Schwarz. An Brett 2 kam es schnell zu Verwicklungen. Khenkin gewann einen Bauern, mußte dafür aber auf die Rochade verzichten. Alexander Grischuk knetete lange, gewann den Bauern zurück und mußte ins Remis einwilligen. Dimitri Jakowenko stand gegen Fridman erst bedenklich und hatte ebenfalls einen

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Deutschlands Männer auf Medaillenkurs?

Ein Artikel von Frank Hoppe (DSB) Drei von elf Runden sind gespielt und die deutschen Männer dürfen ab der heutigen vierten Runde nicht nur ihren Gastgeberbonus strapazieren um auf der Bühne zu spielen. Gestern wurde Malaysia 3½:½ geschlagen und heute wartet mit Spanien der erste echte Prüfstein auf unsere Auswahl um Arkadij Naiditsch. Von Hans-Dieter Post habe ich "DAS Bild der Schach-Olympiade" bekommen, wie er unbescheiden schreibt. Jetzt bin ich gespannt, ob sein Foto Nachfolger findet. Unter den exotischen, durchgestylten Teilnehmern der Olympiade gibt es sicher eine große Auswahl. Fünf deutsche Mannschaften siegten in der dritten Runde, größtenteils gegen "Aufbaugegner"

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Olympiade startete mit grandioser Eröffnungsfeier

Gestern um 20.08 Uhr wurde in der Freiberger Arena in Dresden die 38. Schacholympiade mit einer großen Show eröffnet. Der MDR übertrug ab 21.15 Uhr in einer Sondersendung live vom Auftakt, wobei von der eigentlichen Eröffnungsveranstaltung nicht viel gezeigt wurde. Stattdessen wurde live in das Internationale Kongreßzentrum (ICC) geschaltet, wo ein zweites Fernsehteam Prominente, wie z.B. Radsport-Olympiasieger Jens Lehmann und Gewichtheber Marc Huster, ein Städteduell Dresden – Leipzig im Blitzschach austragen ließ. Die schachlichen Qualitäten der sechs Prominenten standen dabei nicht so im Vordergrund. Es sollten nur soviele Figuren des Gegners wie möglich in 2½ Minuten abgeholzt werden, wobei alle

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USV TU Dresden erster Tabellenführer der Frauen-Bundesliga

Ein Bericht von Frank Hoppe (DSB) Gleich vier deutsche Olympiateilnehmer waren beim Auftakt der Frauen-Bundesliga in Berlin am Brett. Elisabeth Pähtz und Maria Schöne für Dresden und Melanie Ohme und Judith Fuchs für den SC Leipzig-Gohlis. Ebenfalls anwesend war ein Student der Filmhochschule München, der Elisabeth Pähtz mit der Kamera begleitete. Geplant ist eine Dokumentation über die Schacholympiade, die am Mittwoch in Dresden startet. Der USV TU Dresden (sh. Foto mit Mannschaftsleiter Guntram Ledfuß) ist nach hohen Siegen gegen die beiden Leipziger Klubs erster Tabellenführer der Frauen-Bundesliga. Mein nachfolgender Bericht enthält alle Fotos der 24 Spielerinnen und die Partien vom

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P wie Pähtz

Noch 3 Tage bis zur Schacholympiade in Dresden! In einer 20teiligen Serie stellen wir bis zum Beginn der Schacholympiade in Dresden am 12. November 2008 die Mitglieder der vier Nationalmannschaften vor, die bei der Olympiade für Deutschland starten werden. Das neunzehnte Porträt ist Nationalspielerin Elisabeth Pähtz gewidmet. Seitdem sie 1999 als 14jährige die Deutsche Frauen-Einzelmeisterschaft gewann, ist Elisabeth nicht nur Eingeweihten bekannt. Es folgten zahlreiche Auftritte im Fernsehen – u.a. bei Harald Schmidt und Hape Kerkeling – und bei diversen Galas, wo sie auf die boxenden Klitschko-Brüder und Garri Kasparow traf. Seit einigen Jahren ist Elisabeth nunmehr auch die stärkste

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