Sparkassen Chess-Meeting 2018: Weltklasse am Start

 Schachpreise an Sparkasse und Heisenberg-Gymnasium Drei Fragen stellen sich derzeit viele Schachfreunde, wenn sie auf das Dortmunder Sparkassen Chess-Meeting 2018 blicken, das vom 14. – 22. Juli 2018 im Orchesterzentrum NRW stattfinden wird: Wird es Wladimir Kramnik gelingen, zum elften Mal „Dortmund“ zu gewinnen und damit seinen eigenen Rekord noch zu toppen? Kann Anish Giri seinen Lauf, der ihn jetzt auf Platz sechs der Weltrangliste geführt hat, fortsetzen? Und: Wird Polens Youngster, der Shootingstar JanKrzysztof Duda, auch Dortmund aufmischen? Aber auch der amtierende Mannschaftsweltmeister Ian Nepomniachtchi, Titelverteidiger Radslaw Wojtaszeck, Vladislav Kovalew und die beidendeutschen Spitzenspieler Liviu-Dieter Nisipeanu und Georg Meier

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DAS Schach – Event mit besonderer Atmosphäre

VMCG Schachfestival vom 08.07.2017 – 16.07.2017 im Hotel Seminaris in Lüneburg Anfang Juli treffen sich zum fünften Mal zahlreiche Schachfreunde aus aller Welt in Lüneburg, um in verschiedenen Meisterschaften um den Titel zu kämpfen. Die Lüneburger Schachtage, vom 08. Juli 2017 bis zum 16. Juli 2017, bieten ein- und mehrtägige Turniere in unterschiedlichen Spielstärken an. Im letzten Jahr kamen 270 Teilnehmer. Damit gehört das VMCG Schachfestival zu den bedeutendsten Schachmeisterschaften in Norddeutschland. Die hochkarätigen Begegnungen der internationalen Schach-Großmeister und Internationalen Meister sind die Highlights der Lüneburger Schachtage. Dieses Jahr werden erwartet: Die ehemalige Top 2 der Welt Super GM Alexei

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Magistral Ciudad de León

Das GM-Turnier „Magistral Ciudad de León“ findet vom 05-9 Juli 2018 statt.  Teilnehmer sind der Amerikaner Wesley So, die Spanier Vallejo Pons und Francisco Jaime Santos, und der junge Inder Rameshbabu Praggnanandhaa. Dieses Schachturnier findet im Pokalsystem mit einem Halbfinale und einem Finale statt, jeweils in 4 Spielen im Rhythmus von 20 Minuten + 10 Sekunden pro Zug. Im Falle eines Unentschiedens in den Halb- und Finalspielen werden zwei 5-Minuten-Partien plus 3 Sekunden pro Zug erwartet. Und wenn die Unentschieden bestehen bleiben, gibt es ein Blitz Armageddon  mit 6 Minuten für Weiß, 5 Minuten für Schwarz , aber ein  Unentschieden ist genug

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Gideon Japhet Cup 2018

Die israelische Hauptstadt hat im Laufe der Jahre einige wichtige internationale Schachturniere veranstaltet. Die vierte Ausgabe des Internationalen Turniers zum Gedenken an Gideon Japhet (1928-2013), ein Jurist, ein Jerusalemer Mann und begeisterter Enthusiast für Schach und Sport, wird nächsten Sonntag eröffnet. Das Turnier wird vom Jeruchess Club unter der Leitung von IA Alon Cohen und seinem Team in Zusammenarbeit mit dem ACP (Association of Chess Professionals) mit der großzügigen Unterstützung der Familie Japhet organisiert. Es findet vom 1. bis 6. Juli im Lerner Sport Center der Hebrew University statt. Die Krönungsgruppe der Veranstaltung ist der Gideon Japhet Cup, ein Super-Turnier mit 6 Weltklassespielern,

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Schaakweek Apeldoorn GM tournament 2018 (NL)

Ein Großmeisterturnier mit Topspielern aus fünf Ländern bildet den Hauptteil der Schachwoche Apeldoorn. Diese Veranstaltung findet vom 7. bis 17. Juni im Denksportcentrum Apeldoorn un d anderen Orten statt. Die Schachwoche ist eine Initiative des Schachverbandes Schachstadt Apeldoorn. Informationen zu allen Veranstaltungen finden Sie auf www.schaakweek.nl . Alle Aktivitäten sind kostenlos. Bei dem neuntägigen Großmeisterturnier nehmen zehn Spieler teil, einschließlich der Meister Großmeister Alexandr Fier aus Brasilien und das 12 Jahre alte indische Supertalent IM Praggnanandhaa Ramesh Babu. Jeden Tag beginnen die Partien um 13.00 Uhr. Die Öffentlichkeit kann die Parteien im Denksportcentrum Noord sehen und ihnen online über die Seite folgen. Am Abend wird die interessanteste

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Vorschau zu Leuven (und Paris)

Norway Chess ist gerade erst vorbei, und schon sitzen die meisten Spieler wieder am Brett – wieder sind es insgesamt zehn Schachtage (in Stavanger einschliesslich Blitzturnier und ausschliesslich Stichkampf, der hat ja dann doch nicht stattgefunden) aber im ungewöhnlichen Rhythmus fünf Tage, drei Ruhetage und nochmal fünf Tage. Dazwischen müssen sie schliesslich knapp 350km überbrücken, und insgesamt spielen sie vierundfünfzig Partien – geht natürlich nur mit verkürzter Bedenkzeit! Die Chess Tour enthält immer mehr Schnell- und Blitzschach, dieses Jahr hat auch das London Classic seinen Namen nur bedingt verdient. Da treffen die vier Besten der ersten vier Turniere im KO-Format

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Norway Chess: Am Ende gewinnt Caruana

Was ist in den drei letzten Runden von Norway Chess alles passiert? Anand hat das Remisspielen völlig verlernt, Karjakin und Caruana schafften das fast – dadurch landeten sie unten und oben in der Abschlusstabelle. Anders als in den ersten sechs Runden gab es auch Schwarzsiege. Carlsen hat sich an seinem extra Ruhetag (er hätte gegen Ding Liren gespielt) aufgeregt, und das sorgte für Aufregung. Carlsen wollte am Ende sehr gerne einen Massen-Stichkampf, Caruana und So hatten etwas dagegen. Dadurch spielte So (siehe auch Bericht zu Runde vier bis sechs) eine Schlüsselrolle für das gesamte Turnier. Das kam dabei heraus: Caruana

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Jakovenko gewinnt in Poikovsky

Ich falle mal mit der Tür ins Haus und beginne mit dem Endstand: Jakovenko 6.5/9, Nepomniachtchi und Gelfand 6, Vidit 5.5, Fedoseev 5, Kovalev 4.5, Korobov 4, Artemiev 3.5, Sutovsky 2.5, Bologan 1.5. Was machte Jakovenko richtig, und besser als andere? Er blieb ungeschlagen und gewann vier Partien, drei andere schafften das eine aber nicht das andere. Nepomniachtchi und Gelfand gewannen jeweils vier Partien aber mussten einmal aufgeben – Gelfand bereits zu Beginn gegen Nepomniachtchi, Nepo (ebenfalls noch vor dem Ruhetag) gegen Fedoseev. Vidit blieb ungeschlagen, aber konnte nur zwei Partien gewinnen. Ungeschlagen blieb sonst niemand, sieglos blieb niemand –

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Wesley So macht Neunerturnier Norway Chess wieder spannend

Damit habe ich im Titel bereits alle Entwicklungen der letzten vier Tage, einschliesslich Ruhetag (es lag nicht daran, dass die Organisatoren Spieler auch am ersten Ruhetag beschäftigten). Ding Liren musste das Turnier verlassen, und da Viorel Bologan (der mal in Biel spontan Morozevich ersetzte) in Poikovsky beschäftigt und auch da offenbar überfordert ist gibt es in Stavanger nur noch neun Teilnehmer. Danach lief es für einen Norweger und Liebling (nicht nur) der örtlichen Organisatoren zunächst nach Wunsch – bei lahmen eigenen Remisen passten andere Ergebnisse. Auch vor Runde 6 war er sich ziemlich bis absolut sicher, dass es gegen So

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Buntes Treiben in Poikovsky

Da ist viel mehr los als in Stavanger, aber viele bekommen es vielleicht kaum mit – liegt wohl daran, dass dieses Turnier ohne gaanz große Namen in Sibirien ausgetragen wird. Die ersten fünf Runden (nun ist Ruhetag, dann nochmals vier Runden) kurz zusammengefasst: Ein Spieler schien auf dem Weg zu Turniersieg und damit eventuell auch wieder Platz an der top10 Sonne, dann hatte ein Landsmann etwas dagegen und nun ist wieder alles offen – bzw. nur Platz 10 ist möglicherweise bereits vergeben. So steht es momentan: Nepomniachtchi, Jakovenko, Fedoseev 3.5/5, Gelfand und Vidit 3, Korobov 2.5, Kovalev und Artemiev 2,

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Norway Chess bisher: Remisspieler, Verlierer und ein Nutzniesser

Den ersten Zwischenbericht zum (da Carlsen beim Sinquefield Cup nicht mitspielt) wohl stärksten Zehnerturnier dieses Jahres kann man einerseits kurz fassen – allzu viel ist noch nicht passiert. Andererseits kann man natürlich endlose Jubelarien zu einem gewissen Magnus Carlsen schreiben, das findet man teilweise anderswo im Internet. Momentan liegt er klar in Führung, da Gegner zwar im Blitzturnier nur sporadisch patzten, mit klassischer Bedenkzeit dagegen durchaus. Selbst bezeichnete er Caruanas entscheidenden Fehler als “wahnsinnig” (insane), und Aronians zumindest vorentscheidenden Fehler als “schrecklich” (terrible) – in beiden Fällen widerspreche ich nicht, warum auch? Carlsen-Fans sagen im Internet, dass derlei Fehler gegen

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Jan-Krzysztof Duda polnischer Meister

Iext: Michael Meinders  – Sparkassen Chess-Meeting freut sich auf SchachYoungster Der erst 20-jährige polnische Großmeister Jan-Krzysztof Duda, der vom 14. – 22. 7. 2018 zum ersten Mal am Dortmunder Sparkassen ChessMeeting teilnehmen wird, hat jetzt einen Aufsehen erregenden Erfolg errungen! Er wurde mit 6,5 Punkten nun aus neun Partien polnischer Schachmeister. Auf dem Weg dorthin schlug er auch den letztjährigen Schachkönig von Dortmund, Radoslaw Wojtaszek. Die Teilnahme des derzeit zweitbesten Schach-Juniors der Welt am Dortmunder Großmeister-Turnier verspricht aufgrund der erstklassigen Form Dudas tolle Partien. Stefan Koth, der Turnierdirektor des Sparkassen Chess-Meetings: „Da haben wir mit seiner Verpflichtung wohl einmal mehr

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Norway Chess 2018

Ab Sonntag ist die Weltelite unter sich in Stavanger – auch wenn sie durch Verschiebungen in den Elozahlen wieder nicht die komplette live-aktuelle top10 haben. Die Teilnehmer nach Elo sortiert: Carlsen, Caruana, Mamedyarov, Ding Liren, Vachier-Lagrave, Karjakin, So, Nakamura, Aronian, Anand – alphabetisch durcheinander und es passt auch nicht unbedingt zum “gefühlten” bzw. langfristigen Niveau einiger Spieler! Vorstellen muss ich sie wohl nicht, Norway Chess hat (jedenfalls inzwischen) auch eine hohe “Alle Jahre wieder” Komponente. Neu dabei sind Mamedyarov (letztes Jahr zu spät in die top10 vorgestossen, da waren die Stavanger-Einladungen bereits vergeben) und Ding Liren (erst seit kurzem etablierter

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Poikovsky – noch ein Superturnier?

“Superturnier” ist Definitionssache. Norway Chess ist natürlich eines. Wenn man es etwas lockerer definiert, nämlich “ein zwei drei Spieler aus der top10” ist Karpov Poikovsky immer noch keines – und diese Definition ist bereits umstritten: Reggio Emilia 2011/2012 war kein Superturnier, denn Giri hat noch nie ein Superturnier gewonnen. Das haben Experten (darunter auch Großmeister) nun einmal so entschieden – also war Reggio Emilia mit den top10 Spielern Ivanchuk, Morozevich und Nakamura sowie den Jungtalenten Caruana und Giri (plus Vitiugov) kein Superturnier, basta! Wenn man es noch lockerer definiert, mehrere Spieler mit Elo 2700+, dann ist Poikovsky – jedenfalls anno

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Sparkasse zum 35. Mal Hauptsponsor

 Vom 14. – 22. Juli 2018 findet im Orchesterzentrum NRW in der Brückstraße das 46. Sparkassen Chess-Meeting statt. Die Organisatoren haben erneut ein Weltklassefeld verpflichten können, von dem Vlastimil Hort, der tschechische Schach-Großmeister und Sieger der zehnten Internationalen Dortmunder Schachtage meint: „Die Teilnehmer versprechen Schach von Allerfeinsten!“ „Ohne das außergewöhnliche Engagement der Sparkasse Dortmund wären wir um eine anerkannte Weltklasse-Veranstaltung ärmer!“ Mit diesen Worten umreißt Bürgermeisterin Birgit Jörder die Bedeutung der Sparkasse für das Turnier, dessen Hauptsponsor sie kontinuierlich seit 1984 ist. Deshalb hat Bürgermeisterin Jörder als Schirmherrin der Veranstaltung auch angeregt, der Sparkasse in Anerkennung ihrer besonderen Verdienste

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TePe Sigeman & Co Schachturnier 2018

GM Vidit Gujrathi, GM Alexander Morozevich, GM Nils Grandelius, GM Benjamin Gledura, GM Aryan Tari and IM Linus Johansson. Dies sind die 5 Großmeister und ein IM, die in diesem Jahr beim TePe Sigeman & Co Schachturnier um den ersten Preis kämpfen. Wie in den vergangenen Jahren findet das Turnier im Hipp Theater in Malmö statt. Gespielt wird vom 4. bis 8. Mai , mit einer großen Eröffnungszeremonie am 3. Mai im Rathaus von Malmö. Das Turnier wird im Web-TV übertragen und Gastgeber werden GM Yasser Seirawan und GM Stellan Brynell sein. Der organisierende Club Limhamns SK möchte alle zu einer neuen Schachpartie

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Am Ende doch Carlsen in Shamkir

Nach dem Ruhetag geschahen in Shamkir merkwürdige Dinge: nicht dass Carlsen am Ende gewann, das gab es bereits. Auch nicht dass Topalov auf Normalmass zurechtgestutzt wurde, das hatte ich quasi vorhergesagt. Mehr entschiedene Partien gab es, da zwei Spieler – erst Navara, dann auch Topalov – plötzlich mehrfach in Serie verloren, und da speziell in Runde 8 gepatzt wurde. Ebenfalls in dieser Runde vergeigten zwei Spieler mit Weiß die Eröffnung – beim Hobbyspieler Topalov nicht allzu überraschend, allerdings beim normalerweise gut vorbereiteten Giri. Letzteres lag auch daran, dass plötzlich Aronian mitspielte – nicht vorab angekündigt und ausgerechnet in Aserbaidschan. Nach

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Remisspieler, Verlierer und Sieger in Shamkir

In dieser Reihenfolge stimmt es quantitativ: Fünf von zehn Spielern hatten bisher nach jeder Runde 50% – auch nach der fünften und nun ist Ruhetag. Nach drei Runden hatten noch alle zehn 50%, dann haben drei eine Partie verloren, und zwei haben Partie(n) gewonnen. [Dieser Bericht war “zum Ruhetag” geplant, aber erscheint aus technischen Gründen verspätet] So steht bzw. stand es nach fünf Runden: Topalov 3.5/5, Carlsen 3, Radjabov, Ding Liren, Giri, Karjakin, Mamedov 2.5, Wojtaszek, Mamedyarov, Navara 2. Vorne also ein semi-inaktiver Spieler, demnach nicht unbedingt Favorit. Hinten mit Mamedyarov ein Spieler, der zu den Favoriten zählte (verloren hat

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Endlich wieder Elite-Schach: Shamkir und St. Louis

Derzeit müssen sich Schachfans mit Elo maximal knapp über 2700 begnügen (Sharjah Masters), alternativ fast gleichzeitig Elo bis 2540 (Damen-EM) – da kann man auch aus deutscher Sicht mitfiebern. Davor morgens eventuell noch ein an der Spitze wieder stärker besetztes Urlaubsopen in Bangkok – für einen ebenfalls deutschen Teilnehmer das (eine und einzige) Turnier des Jahres – sonst spielt er manchmal Bundesliga und redet oft über Schach von anderen. Aber schon demnächst sitzen auch wieder Spieler mit Elo bis 2800+ am Brett, und das gleich im Doppelpack: aus mitteleuropäischer Sicht mittags in Shamkir, und abends in St. Louis. Vorteil oder

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Fischer + Capablanca-Memorial in Griechenland

In Griechenland finden 2 interessante Turniere statt. Klein aber fein. Im Fischer Memorial mit dem indischen Supertalent R. Praggnanandhaa. Ein phänomenales Schach-Wunderkind, der jüngste internationale Meister in der Geschichte des Schachspiels (im Alter von 10 Jahren und 8 Monaten). Er ist 12 Jahre alt und hat eine Elo-Bewertung von 2520. Er hat die World Under 8 Championship 2013 und die World Under 10 Championship 2015 gewonnen. Das 4. Heraklion “Fischer Memorial” GM-Norm Turnier ist ein Rundenturnier mit 10 Spielern, das vom 9.-17. April 2018 in Heraklion, Kreta, Griechenland stattfindet. Die Bedenkzeit beträgt 90 Minuten für 40 Züge, gefolgt von 30 Minuten für den

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