Der Nussknacker-Weihnachtswettbewerb findet vom 17. bis 22. Dezember in Moskau statt

Der Nussknacker-Weihnachtswettbewerb findet vom 17. bis 22. Dezember in Moskau statt
Das traditionelle Teamturnier “Der Nussknacker” findet vom 17. bis 22. Dezember im Central House of Chess Player statt.  Es werden zwei separate Wettbewerbe ausgetragen: ein Generationen-Match-Turnier, bei dem die Kings- und Princes-Teams kämpfen werden, und das Jungen-Team-Match-Turnier gegen das Mädchenteam. Die Teams: “Könige”: GM Boris Gelfand (Israel) – 2673/2715; GM Evgeny...

Jeder hat ein Recht auf Bildung an jedem Ort der Welt

Jeder hat ein Recht auf Bildung an jedem Ort der Welt
Stolz hält Thanh sein Reiseschachspiel in die Kamera. Gemeinsam mit einer Handvoll Luftballons mit dem Logo des Kinderhilfswerks terre des hommes hat er es gerade vom Vorsitzenden der Deutschen Schachjugend Malte Ibs geschenkt bekommen. Seit über 15 Jahren engagiert sich die Deutsche Schachjugend für das Kinderhilfswerk terre des hommes....

Nutcracker Generation Tournament (Moskau)

Nutcracker Generation Tournament (Moskau)

Das Internationale Team-Schachturnier Nussknacker findet vom 16.-23. Dezember 2016 in Moskau statt.

 

Alexander Morozevich (Russia)

Die Veranstalter: RCF, Ladya Chess Creativity Support Foundation und Oleg Skvortsov, der Unternehmer, der auch das traditionelle Superturnier in Zürich organisiert.

 

Jede Veranstaltung ist ein doppelrundiges Turnier. Jeder Spieler eines Teams wird drei Partien gegen jeden Spieler aus der gegnerischen Mannschaft spielen – eine im klassischen Schach und zwei im Schnellschach.

 

Die Eröffnungszeremonie findet am 16. Dezember um 19 Uhr Ortszeit statt. Spieltage: 17.-20. Dezember (klassisches Schach), 21.-22. Dezember (Schnellschach).

 

Klassische Bedenkzeit: 2 Stunden für 40 Züge + 1 Stunde für die nächsten 20 Züge + 15 Minuten und 30 Bonussekunden pro Zug für den Rest der Partie.

 

Zeitplan

 

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FIDE Women Grand Prix in Chengdu (China)

FIDE Women Grand Prix in Chengdu (China)

Vorletztes Turnier  der Grand-Prix Serie der Frauen in China – Valentina Gunina (Russland) und  Nana Dzagnidze (Georgien) führen gemeinsam in der Gesamtwertung mit 205 Punkten.

 

Valentina Gunina (Russland)

Der “Chinesische Schachverband” in Zusammenarbeit mit der FIDE, organisiert das 4. Turnier der Grandprix-Serie der Frauen. Vom 1. bis 15. Juli spielen 12 Top-Frauen im Hotel Wang Jian, in der 14- millionen Stadt Chengdu, einer Provinzhauptstadt in Westchina.

 

Die Veranstaltung wird von der Chinese Chess Association und Chengdu Sports Bureau, gemeinsam mit der Chengdu Volksregierung der Stadt, Brett- und Kartenspiele Verwaltungszentrum der General Administration of Sport von China, Chengdu Schach Institute und Chengdu Chess Association, gesponsert.

 

Chengdu unterstützt nachdrücklich die Entwicklung und Popularisierung der Gedankenspiele. Die Stadt veranstaltete schon eine Mannschafts-Weltmeisterschaft. Das Preisgeld beträgt insgesamt 60.000 Euro. 10.000 Euro für den Sieg.

 

Die Teilnehmerinnen: Koneru Humpy IND GM 2575; Ju Wenjun CHN GM 2559; Muzychuk Anna UKR GM 2551V Muzychuk Mariya UKR GM 2546; Harika Dronavalli IND GM 2514; Tan Zhongyi CHN WGM 2509; Stefanova Antoaneta BUL GM 2505; Zhao Xue CHN GM 2503; Javakhishvili Lela GEO IM 2497; Cramling Pia SWE GM 2474; Khotenashvili Bela GEO GM 2456; Girya Olga RUS WGM 2448;

 

Turnierseite

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Schweiz gewinnt Bodensee-Cup

Schweiz gewinnt Bodensee-Cup

Neues Format für Traditions-Wettbewerb in Planung

 

Sieger Schweiz

„Die Schweiz hat den Bodensee-Cup verdient gewonnen. Wir gönnen den Eidgenossen nach langer Durststrecke den Sieg. Sie waren so oft nah dran, nun hat es endlich geklappt“, befindet Uwe Pfenning, Präsident des Badischen Schachverbandes (BSV). Martin Ballmann wirft zwar ein, dass sein Team nur „glücklich gegen Baden ein 5:5 schaffte“, aber im entscheidenden Match am Schlusstag waren die zehn Akteure in Bregenz auf der Höhe: Die Schweizer bezwangen die bis dahin führenden Württemberger mit 5,5:4,5 und überflügelten so den Titelverteidiger. Der hatte zuvor zwei glatte 7:3-Erfolge über Gastgeber Vorarlberg und den Erzrivalen Baden gefeiert. Mit 4:2 Punkten hatten die Schwaben nun jedoch das Nachsehen gegenüber der Schweiz (5:1 Zähler).

 

Das Spiel um Platz drei ging an Baden (3:3), das Vorarlberg (0:6) äußerst glücklich mit 5,5:4,5 schlug. „Für den Sieg müssen wir uns schämen“, ordnet Tomislav Bodrozic ein. Jörg Weidemann spielte nach einem Qualitäts-Einsteller und Minusbauer ein damenloses Mittelspiel routinemäßig weiter und triumphierte noch gegen Alexander Schmidlechner. Jugendspieler Martin Hartmann wies zudem gegen Helene Mira vier Minusbauern auf und gewann ebenfalls noch … Der zweite Nachwuchsspieler Joel de Silva übertölpelte zudem Julia Novkovic mit einer Minusfigur. Vorarlbergs Nummer drei, IM Milan Novkovic, schüttelte ungläubig den Kopf: „Ich war mir zwischenzeitlich sicher, dass wir 7:3 gewinnen.“

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Vincents schwerste Prüfung

Vincents schwerste Prüfung

Das große deutsche Nachwuchstalent bleibt beim ACCENTUS Young Masters 2015 in der Schweiz ohne Punktgewinn – Von RAYMUND STOLZE

 

Accentus Young Masters 2016

Ich gebe zu, als ich davon hörte, dass am ACCENTUS Young Masters der elfjährige Vincent Keymer teilnehmen würde, war mein Interesse am Auftritt des Elfjährigen bei dieser Veranstaltung in Bad Ragaz im Kanton St. Gallen geweckt. Der Schweizerische Schachbund und der Schachclub Gonzen hatten zu diesem Einladungsturnier ein internationales Teilnehmerfeld mit Nachwuchsspielern aus fünf Ländern verpflichtet, wobei ein Quartett der Gastgeber stellen durfte. Als Partner, der das ehrgeizige Projekt finanziell förderte, konnte ACCENTUS SCHACH SCHWEIZ gewonnen werden, über deren Profil man sich hier informieren kann. Es lohnt sich wirklich für den Deutschen Schachbund und die Deutsche Schachjugend dieses einseitige Merkblatt auszuwerten und darüber nachzudenken, wie und mit wem das hierzulande umzusetzen ist.

 

Aber nun zum Turniergeschehen. Vom 6. bis 14. April hatten die zehn Aktiven neun Runden zu absolvieren, die vom Veranstalter auf der sehr gut gestalteten Webseite live übertragen wurden.

 

Wenn man ehrlich ist, dann zählt am Ende natürlich nur das nackte Ergebnis in der Tabelle. Und da besetzten die beiden deutschen Starter Matthias Blübaum und Vincent Keymer die Plätze 1 und 10. Der Bremer Bundesliga-Spieler, der nach seinem DSB-Schachjahr, wo er die beiden sportlichen Vorgaben Großmeistertitel und die 2600 Elopunkte erreicht hatte, im Herbst vergangenen Jahres ein Mathematikstudium begonnen hat, begann zwar mit einem klassischen Fehlstart gegen den Österreicher Georg Fröwis, wo er mehr wollte, als die Stellung hergab. Danach aber zeigte er sich mit sechs Siegen sowie zwei Remisen souverän und mit 7/9 ging Platz 1 zurecht auch an den Setzranglistenersten.

 

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PokerStars – International Chess Tournament 2015 vom 3. bis 11.10.

PokerStars – International Chess Tournament 2015 vom 3. bis 11.10.

Mit GM Daniel Fridman, GM Alexander Donchenko und IM Elisabeth Paehtz

 

Beginn der Runden 14:30 h

GM Daniel Fridman (by Fiona Steil-Antoni)

Die erste Ausgabe des internationalen Pokerstars-Schachturnier im Jahr 2014 war ein voller Erfolg. Dank der anhaltenden Partnerschaft mit Pokerstars und der Familie Scheinberg, wird die Ausgabe 2015 nicht nur das stärkste Open-Turnier auf den britischen Inseln, sondern auch eines der stärksten weltweit. Angemeldet sind bereits 108 Spieler und Spielerinnen aus aller Welt. Aus Deutschland sind 13 Spieler dabei. Die bekanntesten sind: GM Daniel Fridman, GM Alexander Donchenko und IM Elisabeth Paehtz. Insgesamt nehmen 35 GM, 2 GM/WGM, 21 IM, 6 IM/WGM, 2 WGM, 2 WIM, 16 FM, 1 WFM, 1 CM,  teil. Wie im letzten Jahr wird das Turnier in der herrlichen Villa Marina auf der Strandpromenade der Isle of Man stattfinden.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:

 

GM  Adams, Michael  England  2742;  GM  Harikrishna, Pentala  India  2737;  GM  Howell, David  England  2705;  GM  Fressinet, Laurent  France  2702;  GM  Naiditsch, Arkadij  Azerbaijan  2684;  GM  Sargissian, Gabriel  Armenia  2679;  GM  Short, Nigel  England  2678;  GM  Granda Zuniga, Julio   Peru  2667;  GM  Movsesian, Sergei  Armenia  2658;  GM  Fridman, Daniel  Germany  2642;  GM  Kuzubov, Yuriy Ukraine  2636;  GM  Grandelius, Nils Sweden  2628;  GM  Gupta, Abhijeet  India  2624;  GM  Melkumyan, Hrant  Armenia  2622;  GM  Tiviakov, Sergey  Netherlands  2621;  GM  Jones, Gawain  England 2619;  GM  L’Ami, Erwin  Netherlands  2614;  GM  Sengupta, Deep  India  2580;  GM  Timman, Jan  Netherlands  2569;  GM  Donchenko, Alexander  Germany 2568;  GM  Brunello, Sabino  Italy  2550;  GM  Hillarp-Persson, Tiger  Sweden  2546; …

 

TurnierseiteVideo Runde 2

 

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Moskauer Blitz Championship 2015 – 6. September

Moskauer Blitz Championship 2015 – 6. September

Eine Stadtmeisterschaft der besonderen Art

 

Der Sieger: Ian Nepomniachtchi

Die Moskauer Meisterschaft im Blitz findet traditionsgemäß im Freien, in der Mall Gorbushkin Yard, unter der Schirmherrschaft des Buchmacherunternehmen Liga Stavok, statt. Der Internationale Schachverband (FIDE), vertreten durch seinen Präsidenten Kirsan Iljumschinow, wird an der Eröffnungsfeier teilnehmen. Mit der Tradition wurde leider gebrochen. Vielleicht war schlechtes Wetter.

 

Die erste Ausgabe des Moskauer Blitz Championship wurde im Jahr 1948 gespielt. Das Schachereignis erwies sich sofort als Hit unter den stärksten Meistern und Amateuren der Hauptstadt. Die Gewinner der vergangenen Jahre, hier seien nur einige genannt, waren die Weltmeister Michail Tal, Vasily Smyslov, Tigran Petrosian und Garri Kasparow.

 

Die Siegerin: Valentina Gunina

In diesem Jahr wird die Meisterschaft von einigen der landesweit stärksten Schachspieler bestritten werden, einschließlich der internationalen Schach-Stars und Gewinner der Europa- und Weltmeisterschaften, wie 2012 World Blitz Meister Alexander Grischuk, 2010 Europameister Ian Nepomniachtchi, 2014 Frauen-Fußball-Blitz-Champion Yekaterina Lagno, 2014 Frauen-Europameisterin Valentina Gunina und viele andere.

 

“Seit vielen Jahren ist dieses Turnier eines der wichtigsten Ereignisse im Moskauer Schachkalender”, sagt Moskaus Chess Federation Präsident Wladimir PALIKHATA.

 

Die Meisterschaft kann kommentiert von GM Sergey Shipov live per Video-Webcast verfolgt werden. Beginn der 1. Runde am Sonntag ist um 10 Uhr deutscher Zeit

 

TurnierseiteEregbnisse MännerErgebnisse FrauenLIVE

 

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Turkish Isbank Chess Super League 2015

Turkish Isbank Chess Super League 2015

Türkische Vereinsmeisterschaft in einem Rutsch

 

14 Mannschaften nehmen teil. Die Namen sagen mir und Ihnen wohl nichts. Bei den Spielern ist das anders. Einige Mannschaften sind mit starken Spielern besetzt. Insgesamt jedoch eine schwache Mannschaftsmeisterschaft mit einer unübersichtlichen Turnierseite. Wenn man internationales Interesse wecken will, sollte man die Seite auch in Englisch anbieten. Für die vielen türkischen Schachspieler in Deutschland jedoch kein Problem. Aus diesem Grund wollen wir Ihnen das Ereignis nicht vorenthalten, zumal die Partien live übertragen werden.

 

Turnierseite

Hier die Top-Spieler: GM Wesley So, GM Esen Baris, GM Nana Dzagnidze, IM Firat Burak, IM Sanal Vahap, (DENİZ SU AQUAMATCH SATRANÇ GENÇLİK VE SPOR KULÜBÜ), GM Shakhriyar Mamedyarov, GM Eltaj Safarli, GM Dragan Solak, GM Rauf Mamedov, WGM Kubra Ozturk (BEŞİKTAŞ JİMNASTİK KULÜBÜ), GM Pentala Harikrishna, GM Vladislav Artemiev, GM Alexander Ipatov, GM Emre Can, WGM Zhansaya Abdumalik (İSTANBUL TEKNİK ÜNİVERSİTESİ SPOR KULÜBÜ), GM Yilmaz Mustafa, GM Farukh Amonatov, GM Ali Marandi Cemil Can, IM Nino Batsiashvili (HATAY BÜYÜKŞEHİR BELEDİYESİ GENÇLİK SPOR KULÜBÜ), GM Ivan Cheparinov, GM Ivan Salgado Lopez, IM Muhammed Dastan, IM Salome Melia, IM Yildiz Betul Cemre (TÜRK HAVA YOLLARI SPOR KULÜBÜ ), GM Ferenc Berkes, GM Anna Ushenina, GM Kivanc Haznedaroglu, IM Soylu Suat (T.S ALYANS SATRANÇ SPOR KULÜBÜ), GM Alexander Moiseenko, GM Sergey Fedorchuk (KAYSERİ ŞEKER SPOR KULÜBÜ), GM Boris Grachev, WIM Svetla Yordanova (AKDENİZ BELEDİYESİ SPOR KULÜBÜ ) GM Yuriy Kuzubov, GM Mikheil Mchedlishvili (TARSUS ZEKA SATRANÇ KULÜBÜ), GM Sergei Zhigalko, GM David Benitze (KAHRAMANMARAŞ BÜYÜKŞEHİR BELEDİYE SPOR KULÜBÜ), GM Sergey Volkov, WGM Adriana Nikolova (KOCAELİ BÜYÜKŞEHİR BELEDİYESİ KAĞIT SPOR KULÜBÜ), FM Ufuk Tuncer, WFM Julia Gyokbulut (ANKARA DEMİRSPOR KULÜBÜ), GM Nidjad Mamedov, IM Fikret Sidifzade, WGM Gulnar Mammadova (ÇALLI SPOR KULÜBÜ), IM Reyhan Dogal Heval, IM Bachana Morcieshvili (PAMUKKALE YÖNETİMİ BİLİŞİM SİSTEMLERİ ZEKA).

 

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Schach-Weltpokal verspricht nächstes grandioses Sportevent in Aserbaidschan zu werden

Schach-Weltpokal verspricht nächstes grandioses Sportevent in Aserbaidschan zu werden

Baku, 31. Juli, AZERTAC

 

Nach den ersten Europaspielen verspricht der Schach-Weltpokal das nächste grandiose Sportevent in Aserbaidschan zu werden.

 

Wie AZERTAC mitteilt, wird der Schach-Weltpokal 2015 vom 10. September bis zum 4. Oktober des laufenden Jahres im Hotel „Fairmont Baku“ stattfinden. 128 Schachspieler werden um Trophäen und Preisgelder kämpfen und vor allem um den Einzug ins Turnier der Herausforderer, das im K.-o.-System ausgetragen wird. Es geht für die Finalisten des Schach-Weltpokals 2015 auch um die Qualifikation für das Kandidatenturnier 2016.

 

Das Organisationskomitee der „FIDE“ hat die offizielle Webseite des Wettbewerbes „Schach-Weltpokal 2015“ bereits freigeschaltet: https://www.bakuworldcup2015.com/en.

 

Die FİDE hat auch die endgültige Kandidatenliste der Teilnehmer veröffentlicht, in der sich sechs aserbaidschanische Großmeister befinden: Schahrijar Mammadjarov, Gadir Husejnov, Rauf Mammadov, Eltac Safarli, Vasif Durarbeyli und Teymur Racabov.

 

Der Preisfonds des Schach-Weltpokals 2015 beträgt 1 600 000 US-Dollar. Der Sieger des Turniers wird 120 000 und der andere Finalist 80 000 US-Dollar erhalten.

 

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2014 Pan-American Intercollegiate Team Chess Championship underway in Texas

2014 Pan-American Intercollegiate Team Chess Championship underway in Texas
Mit GM Niclas Huschenbeth und GM Leonid Kritz     Top gesetzte Teams sind:   Webster University – GM Liem Le, GM Illia Nyzhnyk, GM Ray Robson, GM Vasif Durarbayli (Durchschnittliche Bewertung: 2733,5)   UT Dallas – GM Conrad Holt Giorgi Margvelashvili GM, GM Leonid Kritz, IM David Berczes,...

Asien-Power bei offenen Turnieren

Asien-Power bei offenen Turnieren

Bu Xiangzhi und Adhiban gewinnen Preisgeld, Katar spendiert Preisgeld

 

Ein offenes Turnier (Politiken Cup) wurde bereits “Kurz & Knapp” erwähnt, ein anderes (Biel) stand im Schatten eines geschlossenen Turniers parallel am selben Ort, das dritte wird erst im November/Dezember stattfinden, wirft aber bereits Schatten voraus. Schatten gibt es auch bei der Olympiade in Tromsø, sogar fast 24 Stunden am Tag (zumindest wenn die Sonne scheint) – also werde ich sie ein bisschen in diesen Beitrag einbauen. Dazu passend: es ist inzwischen journalistisch üblich, Carlsen auch dann zu erwähnen, wenn er mit dem gegebenen Turnier rein gar nichts zu tun hat – also mache ich das!

 

Was haben Neues Deutschland, VG aus Norwegen und Politiken aus Kopenhagen gemeinsam? Alle drei Zeitungen geben Geld aus für Schach. Neues Deutschland veranstaltet Damenturniere, VG hat ein redaktionelles und Sponsorherz für Magnus Carlsen. Politiken diskriminiert dagegen nicht nach Geschlecht, Elo oder Nationalität, sondern ist seit 2007 Namensgeber eines völlig offenen Turniers. Da sind natürlich jede Menge Dänen dabei, die aber mit dem Kampf um den Turniersieg meist wenig zu tun haben. Dieses Jahr konnte nur ein Däne Preisgeld gewinnen (abgesehen von Ratingpreisen), oder waren es doch zwei? Siehe unten. Das Titelbild (Quelle Turnierseite) zeigt das Duell an Brett 1 der letzten Runde zwischen Bu Xiangzhi und Richard Rapport, bei dem eher für den jungen Ungarn noch was auf dem Spiel stand.

 

Um mit den Fakten zu beginnen: der Chinese Bu Xiangzhi gewann beim Politiken Cup, der Inder Baskaran Adhiban beim offenen Turnier in Biel, beide souverän. In Katar wäre es aber eine grosse Überraschung, wenn am Ende ein Spieler dieses Niveaus (zweite GM-Garnitur) gewinnt.

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„Aber ich mag ja die Regelmäßigkeit…“

„Aber ich mag ja die Regelmäßigkeit…“

Ein Exklusiv-Bericht von FILIZ OSMANODJA für den Schach-Ticker vom Mitropa-Cup 2014 in Ruzomberok

 

In unserem Abschlussbeitrag zu dieser traditionellen Veranstaltung, die inzwischen regelmäßig jährlich ausgetragen wird, hatten wir angekündigt, dass Filiz Osmanodja über den Team-Wettbewerb der Frauen berichten wird [https://www.chess-international.de/Archive/25602#more-25602]. Hier ist also ihr Exklusiv-Beitrag für den Schach-Ticker, für den wir uns recht herzlich bedanken möchten!

 

Der diesjährige Mitropa-Cup fand in der slowakischen Stadt Ruzomberok (zu Deutsch "Rosenberg") statt. Ich hatte schon einige Erfahrung mit dem Mitropa-Cup gemacht, da ich auch 2011 und 2013 für das deutsche Frauenteam spielen durfte. Beide Male lief es für mich äußerst zufriedenstellend, weswegen ich im Vorhinein sehr gespannt auf meine Form bei meinem dritten Auftritt war.  

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Favoriten holen den Mitropa-Cup 2014

Favoriten holen den Mitropa-Cup 2014

Italiens Frauen und Ungarns Männer gewinnen den traditionellen Wettbewerb in Ruzumberok/Slowakei  

 

Der Tipp aus meinem Vorschau-Beitrag [https://www.chess-international.de/Archive/25331#more-25331 ] ist voll eingetroffen: Italiens Frauen und Ungarns Männer haben den Mitropa-Cup 2014 in der slowakischen Stadt Ruzomberok gewonnen, die beiden deutschen Teams jeweils Silber geholt. Damit hat der neue Bundestrainer Dorian Rogozenko, der erstmals die Nationalmannschaft vor Ort betreute, fraglos einen guten Einstand hingelegt.

 

In der am heutigen Sonnabend [31. Mai] ausgetragenen letzten Runde war vor allem in der Herren-Konkurrenz, wo mit einem Quartett gespielt wird, Spannung pur angesagt. Die Deutschen GM David Baramidze [Foto – SV Hockenheim/Jahrgang 1988/Elo 2610] sowie die IM Andreas Heimann [OSG Baden-Baden/1992/2524], Rasmus Svane [Hamburger SK/1997/2490 und Maximilian Berchtenbreiter [SG Pang-Rosenheim/1994/2409] hatten vor dem Endspiel gegen Ungarn einen Mannschaftspunkt Vorsprung. Für Platz 1 hätte also ein Unentschieden gereicht. Doch ein Blick auf das Aufgebot des Setzranglistenersten Ungarn zeigt, dass das eine sehr, sehr schwere Aufgabe sein würde. Die Magyaren traten mit den Großmeistern Robert Ruck [Elo 2572], Peter Acs [2572], Imre Hera Jr. [2559] und Krisztian Szabo [2543] an und wollten, wie man so schön sagt, dass Ding noch ziehen.

 

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Russische Mannschaftsmeisterschaft

Russische Mannschaftsmeisterschaft

Malakhit gewinnt vor allem dank Grischuk und Leko

 

GM Alexander Grischuk

Kurz & Knapp wurde das Turnier bereits erwähnt, aber aus meiner Sicht verdient es noch einen eigenen Artikel. Ich kann dabei unmöglich auf alle oder auch nur einige Partien näher eingehen – zum Teil wurde sehr kreatives und spektakuläres Schach geboten. Zum Beispiel stimmt zwar, dass Moskau und St. Petersburg in der letzten Runde gegeneinander 3-3 spielten mit sechs Remisen an sechs Brettern, aber “friedlich” (im Sinne von abgesprochene Kurzremisen) war es keinesfalls. Wenn der Leser sich nur eine (Remis)Partie anschauen will, kann ich Nepomniachtchi-Svidler am Spitzenbrett wärmstens empfehlen. Ebenso steht der Teamgedanke etwas im Hintergrund, stattdessen will ich einige Spieler individuell hervorheben – DER individuelle Sieger Alexander Grischuk (Foto) wurde von Kollege Raymund Stolze bereits mit einem Ausrufezeichen hinter seinem Einzelergebnis (“6/7!”) hervorgehoben, aber noch einige andere können mit ihrem Turnier persönlich zufrieden sein.

 

Die neue Nummer 3 der (Live-)Weltrangliste (alle Fotos ruchess.ru)

 

Einige Teamaufstellungen will ich kurz streifen, wobei “usw.” oft, bis runter zu Brett 6 oder den Reservebrettern, für GMs der Kategorie Elo 2600+ steht. Malakhit (Karjakin, Grischuk, Leko, Shirov usw.) vertrat die Region Swerdlowsk bzw. wurde von/aus dieser gesponsort. Karjakin twitterte hinterher stolz, dass dies sein vierter russischer Mannschaftstitel war, nach 2007 für Tomsk, 2010 für Moskau und 2012 wieder für Tomsk. Der Tomsker Geldhahn versiegte danach, und 2007 war er ja noch Krim-Ukrainer [aber, im Gegensatz zu z.B. Karjakin, verzichte ich (hier) auf politische Äusserungen]. Moskau spielte mit Nepomniachtchi, Morozevich usw. . St. Peter-Svidlerburg hatte ausserdem Vitiugov, Dominguez usw. . Die Überraschungsmannschaft von University Belorechensk hatte vorne Jobava, und die Schachmetropole Khanty-Mansiysk ein sehr homogenes Team mit Jakovenko, Tomashevsky usw. . Kasan hatte vorne Kamsky, dann spielten noch sieben Teams ganz ohne prominente Namen.

Nun die Abteilung positive Einzelkritik:

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Schlusswochenende der Bundesliga in St. Veit (Österreich)

Schlusswochenende der Bundesliga in St. Veit (Österreich)
Schach-Bundesliga der Saison 2013/14 geht am Wochenende in die letzten Runden   Ab Donnerstag steht den Schachfans ein Leckerbissen „made in Austria“ bevor. Die 1. Bundesliga startet ihr letztes Wochenende der Saison 2013/2014 in der Blumenhalle in St. Veit. Alle Partien werden von Karl Theny, unserem „Mr. DGT-Liveboards“, den...

Wenn ich Fabiano Caruana wäre …

Wenn ich  Fabiano Caruana wäre …

Alexander Moissejenko verteidigt seinen Titel bei den 15. Europameisterschaften – Mit Daniel Fridman (Foto) und Philipp Schlosser sind nur zwei deutsche Spitzenspieler in Jerewan dabei

 

… wäre ich in jedem Fall nun bei der Europameisterschaft in Armenien gestartet, allein schon, um es allen zu zeigen. Wie mein geschätzter Kollege Stefan Löffler recherchierte, hat kein Elitegroßmeister in den letzten zwölf Monaten so viele gewertete Partie bestritten wie Fabiano Caruna [30.07.1992], nämlich 114! Und in der Grand-Prix-Serie 2012/13, die augrund der Streichresultate Wesselin Topalow vor Schachrijar Mamedjarow gewann, hat auch keiner so viele Partien gewonnen [26] als auch Grand-Prix-Punkte [460] insgesamt geholt wie der 21-Jähige. Am Ende hat es dennoch nichts genutzt, ein Platz im Kandidatenturnier sprang nicht heraus, und da die Russen als Gastgeber einen Freiplatz für Chanty Mansijsk vergeben konnten, fiel der an Peter Swidler. Er ist bekanntlich neben Wladimir Kramnik, Sergej Karjakin und Dmitri Andrejkin der vierte Mann des Ausrichterlandes. Ob die FIDE hätte anders handeln können, wie Stefan anmerkt, weiß ich nicht. Sportlich gesehen fehlt Fabinao als Nummer 5 der Weltrangliste in jedem Fall.

 

Da jedoch die 15. kontinentalen Titelkämpfe schon am 2. März in Jerewan beginnen, hätte natürlich die Aufmerksamkeit elf Tage lang voll Caruna gehört, der am 26. Juli in Dortmund erst als sechster Schachspieler in der Welt die 2800-Elo-Schallmauer durchbrochen hatte. Wie aber die Meldeliste [Stand 5. Februar] zeigt, fehlt unter den 210 eingetragenen Männer und Frauen der Italiener.

Turnierseite

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Andrej Filatow für Kirsan Ilumschinow

Andrej Filatow für Kirsan Ilumschinow

Garri Kasparow (Foto) kann bei seiner Kandidatur zum FIDE-Präsidenten definitiv nicht mit der Unterstützung der russischen Schachföderation rechnen

 

Es gibt bisher keine öffentliche Reaktion von Garri Kasparow auf das Interview des neuen Vorsitzenden der russischen Schachföderation. Aber in der populären Zeitung Sport-Express [ Link: https://www.sport-express.ru/newspaper/2014-02-07/11_3/?view=page] hat Andrej Filatow gegenüber dem Journalisten Jewgeni Atarow verkündet, dass der amtierende FIDE-Präsident Kirsan Ilumschinow eine gute Arbeit macht und unmissverständlich erklärt, dass sein Verband ihm bereits im November 2013 Unterstützung zugesagt hat.

 

Die von Beobachtern Kasparow zugebilligten guten Wahlaussichten, der beim 84. FIDE-Kongress in Tallinn im Herbst vergangenen Jahres seine Kandidatur zum FIDE-Präsidenten bekannt gegeben hatte, dürfte diese erneute Willensbekundung wohl kaum Freude bereutet haben. Zwar hat er mit dem Unternehmer und Mitbegründer der Kasparow-Stiftung Europa Jan Callewaert aus Belgien, Scheich Mohammed bin Ahmed Al Hamed aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, dem Milliardär Rex Sinquefield aus den USA, die Sozialaktivistin Afrika Msimang aus Südafrika und dem amtierenden FIDE-Generalsekretär Ignatius Leong aus Singapur ein vor allem finanzstarkes Team an seiner Seite. Allerdings tritt ihm mit Andrej Filatow, der seit 1. Februar diesen Jahres an der Spitze des russischen Schachverbandes steht, jetzt ein absolutes Schwergewicht gegenüber, was damals noch nicht zu ahnen war. Der Mann ist schließlich Chef des größten Frachtunternehmens im größten Land der Welt und hat mit der WM 2012 in Moskau und dem Aljechin-Memorial in Paris & St. Petersburg bereits zwei absolute Spitzenveranstaltungen finanziert. Weitere werden folgen…

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Sternstunden für die Damen

Sternstunden für die Damen

Beim Tradewise Gibraltar Chess Festival stehen die Mädels im Fokus und werden im Masters auch mit Preisgeldern verwöhnt

 

Es gibt wohl kaum ein vergleichbare Veranstaltung wie das Tradewise Gibraltar Chess Festival, wo Frauen und Männer in einem Wettbewerb aufeinander treffen und die besten Mädels dann in einer Extrawertung mit außergewöhnlich hohen Preisgeldern belohnt werden. Kein Wunder also, dass die Spitze im Damenschach diese Sternstunden nutzt, um sich zu präsentieren. Das ist auch beim Jahrgang 2014 nicht anders, obwohl mit Judit Polgar [Elo 2693], Weltmeisterin Hou Yifan [2629] und Humpy Koneru [2613] das Spitzentrio der Frauen-Weltrangliste fehlt. Immerhin nehmen mit Anna Musitschuk, Zhao Xue, Bela Khotenashvili, Viktoria Cmilyte, Pia Cramling, der amtierenden Europameisterin Than Trang Hoang, Maria Musitschuk und Marie Sebag acht der insgesamt 16 Spielerinnen über Elo 2500 am Masters mit mehr als 250 Aktiven teil. Und teilnehmen ist vielleicht eine Untertreibung, denn die Herren müssen sich schon gewaltig anstrengen, um ihre Vormachtstellung zu behaupten, denn die Mädels mischen doch ganz schön mit und sorgen für so manche Sternstunde.

 

Dass die drei Besten unter ihnen mit 15.000, 10.000 und 5.000 Englische Pfund fürstlich belohnt werden, mag sicherlich zusätzlich motivierend sein. Um nur einen Vergleich anzubieten: Die Prämie für eine Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi bringt einem deutschen Topsportler 20.000 €, Silber und Bronze werden mit 15.000 € beziehungsweise mit 10.000 € honoriert…

Turnierseite Ausschreibung und Berichte als Heft in Englisch Foto: Natalia Zhukova

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