Steckbrief Sarah Hoolt

Name: Sarah Hoolt Geburtsjahr: 1988 Verein: SF Katernberg/NRW Land: Deutschland Beruf: Energiehändlerin ELO: 2398 Titel: WGM Mit welchen Erwartungen trittst Du in Erfurt an? Schöne Partien zu spielen und Elo zu gewinnen. Was war Dein bisher größter Erfolg? Deutsche Meisterin, Bronze Medaille Stundenten-WM, Nominierungen Nationalmannschaft Welches war die beste Partie, die Du bisher gespielt hast? (gern auch mit Notation) In diesem Jahr meine Partie gegen Anna Zatonskih in der Frauenbundesliga. Wer ist für Dich die beste Spielerin aller Zeiten? Keine Ahnung. Welche drei Schachspieler/Schachspielerinnen würdest Du zum Abendessen einladen? Judith Fuchs, Filiz Osmanodja, Veselin Topalov Welches Schachbuch hat Dich am

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Seite 64: SCHACH-Fragen [48]

Wladimir Fedossejew Ist er einer der jungen russischen Wilden, die im Windschatten der Karjakin, Kramnik, Grischuk & Co. mit den Hufen scharren? – oder ist er der junge Wilde? Wie gut ist er wirklich? Der 22-jährige Fedossejew, der aktuell mit einer Elo von 2684 noch ein gutes Stück hinter den Arrivierten notiert, gewann Ende Februar nach vielen (selbst»verschuldeten«) Abenteuern das renommierte Aeroflot-Open von Moskau (vgl. SCHACH 3/2017) und qualifizierte sich damit für das Dortmunder Sparkassen Chess-Meeting im Juli. Er ist dort – wie er selbst sagt – für jede Überraschung gut. Im Westen ist bislang nicht viel über ihn bekannt.

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Steckbrief Fiona Sieber

Name: Fiona Sieber Geburtsjahr: 2000 Verein: SG Aufbau Elbe Magdeburg Land: Deutschland Beruf: Schülerin ELO: 2193 Titel: WFM Mit welchen Erwartungen trittst Du in Erfurt an? Wie bei jedem Turnier werde ich mein Bestes geben und jede einzelne Partie auf Sieg spielen. Eine Norm zu erreichen, wäre natürlich super. Das Young Masters ist sehr stark besetzt. Wenn es mir gelingt, mein bestmögliches Schach zu zeigen, bin ich zufrieden, unabhängig davon wie viele Punkte es am Ende geworden sind. Was war Dein bisher größter Erfolg? Die Goldmedaille bei der Europameisterschaft U16w letztes Jahr in Prag. Welches war die beste Partie, die

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Young Masters Erfurter Frauenschachfestival 2017 – Kurz-Interview mit Josefine Heinemann

Josefine Heinemann hat ihre Teilnahme zum Young Masters zum Erfurter Frauenschachfestival 2017 zugesagt und stellt sich den Fragen von Cheforganisator GM Thomas Pähtz. Neben Josefine Heinemann werden wir in den nächsten Wochen weitere Interviews der bisher gemeldeten Spielerinnen veröffentlichen. Es sind dies: IM Szczepkowska-Horowska Karina POL 2414 SV Weißblau Allianz Leipzig; WGM Hoolt Sarah GER 2398 Hamburger SK von 1830; IM Bulmaga Irina ROU 2394 SK Schwäbisch Hall; WIM Osmanodja Filiz GER 2370 USV TU Dresden; FM Brunello Marina ITA 2354; WGM Pourkashiyan Atousa IRI 2289 Hamburger SK von 1830; WIM Heinemann Josefine GER 2237 OSG Baden-Baden; WFM Sieber Fiona

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Das Beste der Schachbundesligen im bestmöglichen Rahmen!

Interview mit Markus Schäfer und Dan-Peter Poetke Der Präsident der Schachbundesliga e.V. Markus Schäfer und der Frauen-Referent Dan-Peter Poetke stellten sich unserem Reporter Georgios Souleidis zu einem Interview über die bevorstehende Endrunde in Berlin zur Verfügung. Schachbundesliga: Herr Schäfer, nach Mülheim (2011), Schwetzingen (2013) und Eppingen (2014) richtet Berlin vom 29. April bis 01. Mai 2017 die vierte zentrale Endrunde der Schachbundesliga aus. Was dürfen die Zuschauer erwarten? Schäfer: Diese Veranstaltung ist einzigartig, denn zum ersten Mal werden Spieltage beider deutscher Schachbundesligen gemeinsam und an ein und demselben Ort durchgeführt. Alle 12 Teams der Frauenbundesliga und alle 16 Teams der

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Interview mit Christian Issler

«Im Leben braucht man drei Standbeine, damit, wenn eines wegbricht, man immer noch gut stehen kann» fh – Christian Issler ist Präsident der Schachgesellschaft Zürich, dem ältesten Schachklub der Welt, zu deren 200-Jahr-Jubiläum 2009 er es schaffte, acht Weltmeister für eine Simultanveranstaltung nach Zürich zu lotsen. Er ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder, arbeitete während 33 Jahre als Kinderarzt und möchte sich nach seiner Pensionierung (noch) mehr dem Schach widmen. Welche Schachfigur spiegelt ihren Charakter am besten wider und weshalb? Am ehesten der Turm. Er verkörpert für mich Stabilität, bewegt sich geradlinig und unterstützt seine Nächsten. Welche Person(en) hat

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Interview mit dem Präsidenten des DSB

Wer in die Zukunft sehen will, muss in der Vergangenheit blättern. 1) Sie sind seit 2011 Präsident des Deutschen Schachbunds (DSB). In diesem Jahr steht wieder eine Präsidentschaftswahl an. Werden Sie wieder antreten? Die Wahlen zum Präsidium stehen für den Bundeskongress am 27.5.2017 in Linstow, Mecklenburg-Vorpommern an. Aus Respekt vor den Gremien und unseren Mitgliedern werde ich meine Entscheidung zunächst anlässlich der Präsidiumssitzung im März vorstellen und danach an die Öffentlichkeit gehen. 2) Wie bewerten Sie die Entwicklung des DSB, seitdem Sie im Amt des Präsidenten sind? 2011 waren meine ersten Schwerpunkte die finanzielle Konsolidierung des DSB, eine stärkere Förderung

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Training mit Weltklassespielern – Interview mit Arkadij Naiditsch

Arkadij Naiditsch ist nicht nur ein Weltklassespieler, sondern auch ein cleverer Geschäftsmann der an seine Zukunft denkt. Ab sofort gibt es Einzel- und Gruppentraining auf seiner Internetplattform Elite Chess Training. Es ist eine Kombination aus Skype mit Video/Audio/Chat Funktionen und Chessbase was das Online Training vereinfacht. Im Angebot sind: Gruppenunterricht und Einzelunterricht mit den besten Schachspielern/Trainern der Welt. Die macht einen ausgezeichneten und professionellen Eindruck. Modern, zeitgemäß und sehr übersichtlich gestaltet. Ein Angebot, was in dieser Form einmalig auf der Welt ist. GM Arkadij Naiditsch gab dem Schach-Ticker ein Interview. Am 4. März Gruppenuntericht mit Judit Polgar   Was muss

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Warum wird Schach von Männern dominiert, Frau Großmeisterin?

Die 18-jährige Iranerin Dorsa Derakhshani ist eine der weltbesten Schachspielerinnen. Hier spricht sie über ihren Ehrgeiz, die Kopftuchpflicht bei der Frauen-WM – und den Geschlechterkampf am Brett.   Die 18-jährige Iranerin Dorsa Derakhshani (o) ist in ihrer Altersklasse eine der besten Schachspielerinnen der Welt. Im Interview erzählt sie, warum sie nicht mehr für ihr Heimatland antritt, Frauen bei der WM in Iran verschleiert spielen sollen und warum sie lieber Männer herausfordert. “Es ist wie Tanzen. Wenn man jeden Tag tanzt, wird man ein guter Tänzer”, sagt Derakhshani.   SZ: Iran gilt als die Wiege des Schachspiels. Trotzdem haben Sie Ihre

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Elisabeth Pähtz tritt bei Weltmeisterschaft im Iran an

Schach-Großmeisterin Elisabeth Pähtz spricht im Interview mit Sportredakteur Axel Eger über die umstrittene Weltmeisterschaft im Iran im kommenden Jahr – Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Axel Eger   Die an den Iran für Februar 2017 vergebene Schach-WM erhitzt die Gemüter. Einige Spielerinnen planen aus Protest gegen die dortige Unterdrückung der Frauen mit dem Boykott. Sie auch?   Nein. Sicher ist der Iran aufgrund seiner strengen Gesetze nicht der ideale Ort. Aber es gab leider keinen anderen Ausrichter, der bereit war, eine Frauen-WM zu finanzieren. Also werde ich mit Kopftuch dort spielen.   Die Amerikanerin Nazi Paikidze hat bereits öffentlichkeitswirksam ihren

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„Auch ich hatte meine Prinzengruppe“

Der Erfurter Großmeister Thomas Pähtz wird 60 – Interview mit GM Thomas Pähtz, geführt von Axel Eger   Thomas Pähtz, Großmeister seit 1992, war gesamtdeutscher Meister und dreifacher Einzelmeister der DDR. Er galt als Naturtalent, gewann Schüler- und Jugendmeisterschaft der DDR und kam bei seiner ersten Männermeisterschaft 1974 als 17-Jähriger auf Anhieb auf Platz sechs. Später machte er sich als Trainer und jüngst auch als Turnierorganisator einen Namen. Tochter Elisabeth veredelte den Familiennamen mit zwei Weltmeistertiteln. Am 4. September feiert der Erfurter, der heute nur noch in der Thüringenliga spielt, seinen 60. Geburtstag.   Herzliche Gratulation! Wenn sie einen Geburtstagswunsch

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Interview mit einer frischgebackenen Goldmedaillenträgerin

Fiona Sieber, 1. Platz (u16) bei der EM in Prag – Das Interview führte Bernd Vökler   Unsere Teilnehmer(innen) der Jugendeuropameisterschaften sind alle wieder wohlbehalten zu Hause angekommen. Unter ihnen dürfte eine ganz besonders glücklich sein: Fiona Sieber, denn sie kehrt mit Goldmedaille heim. Bevor sie morgen schon wieder zur nächsten Trainingseinheit nach Hamburg reist, um sich für für ihre Teilnahme an der WM in Chanty-Mansijsk fit zu machen, konnten wir ihr ein kleines Interview abringen.   DSB: Fiona, schön, dass Du Zeit für uns gefunden hast. Kannst Du kurz was zu Deiner Person sagen?   Fiona: Ich bin Fiona;

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Gesucht wird der Weg aus dem medialen Niemandsland …

Kunst kann Schach durchaus populärer machen – Ein Exklusiv-Interview mit der Malerin, Grafikerin und Buchgestalterin ELKE REHDER   Obwohl auch Stefan Zweig, Autor der legendären „Schachnovelle“ sagt, dass Schach eine Kunst ohne Werke und ohne bleibenden Werte sei, so hat das Spiel doch viele Künstler angeregt und sie zu bedeutenden Werken inspiriert. Zu ihnen zählt fraglos Elke Rehder, die von 1979–1980 Freie Kunst an der „Heatherley School of Fine Art“ in London studierte. 1984–1987 war sie Mitglied der “Paddington Art Society” und 1986–1996 der „Free Painters and Sculptors“ in der englischen Hauptstadt. Die Symbolik des Schachspiels wird in jener Zeit

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Interview mit dem Sieger vom Simultan der Zeit in Hamburg

Carlsen-Bezwinger Jens-Erik Rudolph: „Irgendwann war ich dann auch „im Tunnel“ und habe gar nichts mehr vom Drumherum mitbekommen.“ – Von JULIA KIRST   Heute vor 4 Wochen spielte der Weltmeister Magnus Carlsen anlässlich des 70. Geburtstages der ZEIT an 70 Brettern Simultan. Unter den Teilnehmern waren auch prominente Schachfans wie Peer Steinbrück und Felix Magath. Carlsen ließ sich davon nicht beeindrucken, im Gegenteil: Er gewann den Wettkampf deutlich mit dem Ergebnis 68:2. Doch einer konnte den Norweger schlagen: Der Schachbuchverleger Jens-Erik Rudolph aus Hamburg.   Der Held des Carlsen-Simultans hat eine ELO-Zahl von 1981 und spielt für den Verein Barmbeker

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Seite 64: SCHACH-Fragen [36]

HEUTE: Reiner Stach [Deutschland]   Das aktuelle Heft 2/2016 von SCHACH hat als den Schwerpunkt auf insgesamt 42 Seiten die Turnierberichterstattung mit einem „Rundflug zum Jahreswechsel“ von Moskau bis Wijk aan Zee. Klasse finde ich es, dass das Team um Chefredakteur Raj Tischbierek immer wieder neue Autoren gewinnt.   So gefällt mir beispielsweise die Reportage von Alexander Seyb „Magnus’ perfekter Dezember“ vom Quatar Masters in Doha ausgezeichnet. Sie ist auch deshalb authentisch, weil Alexander bei dem exzellent besetzten Open selbst mitgespielt und nicht nur kommentiert hat.   Zwei weitere lesenswerte Beiträge sind „Sind Sammler glückliche Menschen? Oder der Fuchs und

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Seite 64: SCHACH-Fragen [34]

HEUTE: Tiger Hillarp Persson [Schweden]   Das aktuelle Heft 12/2015 von SCHACH  bietet viel Lesestoff. Der reicht vom Europapokal in Skopje, wo „Siberia“ den Titelverteidiger „SOCAR“ gefrostet hat, über eine Turnierrundschau von Hoogeven über die Jugend-WM, das Masters Final in Bilbao, den Länderkampf Deutschland-Rumänien, die Bundesliga, die Chinesische Liga [!], die 19. OIBM Bad Wiessee bis zum Showdown in St. Louis mit Caruna vs. Nakamura, einer neuen Folge der SCHACH-Schule von Mihail Marin und Bücher-Rezensionen von Frank Zeller.   Unserer Kooperation mit der im 69. Jahrgang erscheinenden Zeitschrift SCHACH verdanken wir die Veröffentlichung der Rubrik „Seite 64: Schach-Fragen“. Die Gesprächspartner

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Es gilt Vertrauen bei allen Partnern aufzubauen!

Interview mit dem kommissarischen DSB-Referenten für Öffentlichkeitsarbeit FRANK NEUMANN, der sich in Leipzig beim „Außerordentlichen Kongress des Deutschen Schachbundes“  zur Wahl für dieses Amt stellt   „Schach finde ich gut, weil es einerseits in die digitale Zeit passt und andererseits den Menschen auf sich selbst reduziert: Denken, entscheiden, handeln – selbstverantwortlich!“, so FRANK NEUMANN, der sich auf dem Außerordentlichen DSB-Kongress in Leipzig der Herausforderung als DSB-Referent für Öffentlichkeitsarbeit stellen will und dort von den Delegierten gewählt werden soll.   Aus gegebenen Anlass bat ihn Schach-Ticker-Autor RAYMUND STOLZE zum Interview. Seit dem 1. Februar 2012 ist die Position des DSB-Öffentlichkeitsarbeiters unbesetzt.

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Josi ist für die Team-EM auf einem guten Weg

Elisabeth Pähtz coachte bei der Jugend-WM 2015 Teodora Rogozenco und Josefine Heinemann – Ein Gespräch mit Deutschlands Nummer 1 über diese Herausforderung   Dass ELISABETH PÄHTZ als Deutschlands Nummer 1 über genügend Erfahrungen verfügt, im Nachwuchsbereich als Trainerin zu arbeiten, steht außer Frage. Sie hat das nicht zuletzt im Ausland bewiesen. 2012 war sie beispielsweise mehrere Monate als Coach der B-Auswahl der türkischen Frauenmannschaft tätig.   Danach trainierte sie mit Akshaya Kalaiyalahan [Jahrgang 2001], die als eines der größten Talente in England gilt und bei den diesjährigen Jugend-Weltmeisterschaft in der U14 bei den Mädchen mit Elo 2233 auf Setzranglistenplatz 2

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„Erfolge gibt es eben nicht zum Nulltarif …“

Exklusiv-Interview des Schach-Ticker mit Klaus Deventer, DSB-Vizepräsident für Leistungssport     Am kommenden Sonnabend [7. November] findet in Leipzig – in der Messestadt wurde am 18. Juli 1877 der Deutsche Schachbund gegründet – ein außerordentlicher DSB-Kongress statt. Wir veröffentlichen deshalb bewusst die 102 Seiten umfassende Broschüre (8 MB) dieser wichtigen Tagung der Dachorganisation der rund 90.000 in Vereinen organisierten deutschen Schachspieler. Im Mittelpunkt der Beratungen in der Messestadt steht fraglos die Etatplanung für die Jahre 2016 und 2017. Grund genug für den Schach-Ticker, KLAUS DEVENTER, DSB-Vizepräsident für Leistungssport, um ein Exklusiv-Interview zu bitten, das RAYMUND STOLZE führte.   Sie waren

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Seite 64: SCHACH-Fragebogen [32]

HEUTE: Bernd Schneider [Deutschland]   Im aktuellen Heft 10/2015 von SCHACH [https://www.zeitschriftschach.de/] gibt es zwei Schwerpunktthemen. Zum Einen ist das der Report „Abenteuer beim K.o.-Spektakel“ vom Weltcup-Auftakt in Baku, wo Berichterstatter Dirk Poldauf die ersten beiden Runden live verfolgte und so auch Augenzeuge des tragischen Ausscheidens des WM-Finalisten 2012 Boris Gelfand im ersten Durchgang gegen den jungen Chilenen Cristobal Henriquez war.   Zum Anderen widmet Chefredakteur Raj Tischbierek seinen Bericht „Große Unterhaltung!“ dem Sinquefield-Cup in St. Louis, der mit einem Triumph für Levon Aronjan endete. Der armenische Elite-Großmeister, der sich beim Weltcup leider nicht für das Kandidatenturnier 2016 qualifizieren konnte,

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