Seite 64: SCHACH-Fragebogen [31]

HEUTE: Bundesturnierdirektor Ralph Alt   Schwerpunktthema im aktuellen Heft 9/2015 von SCHACH [https://www.zeitschriftschach.de/ ] ist das 48. Internationale Schachfestival Biel. Neben dem geschlossenen doppelrundigen GM-Turnier, das Maxime Vachier-Lagrave vor Radoslaw Wojtaszek gewann, bekommt auch das Meisterturnier, in dem Platz 1 Ex-Europameister Emil Sutovsky belegt, gebührende Aufmerksamkeit. Immerhin belegen mit Daniel Fridman und Dennis Wagner, der im Oktober in Heidelberg ein Physikstudium beginnt, zwei deutsche Nationalspieler die Ränge 4 und 6. in Dortmund ein Schwerpunktthema ist, sein wird. Und empfehlen kann ich auch eine neue Folge von Mihail Marins SCHACH-Schule, der in seinem Artikel einige technische und psychologische Aspekte der schrecklich

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Die Liebe zog ihn wie ein Magnet nach Thailand

GM Gerhard Schebler lebt glücklich und zufrieden in Tailand – Interview mit einem Großmeister den es nach Thailand verschlagen hat   Gerhard Schebler spielt seit seinem 12. Lebensjahr Schach. Er erhielt vom Weltschachbund FIDE den Titel Internationaler Meister im Jahr 1995 verliehen, seit November 2004 trägt er den Titel Großmeister (GM). Die GM-Normen erfüllte er in den Saisons 2001/02 und 2002/03 der niederländischen Meesterklasse sowie im Juli 2004 beim A-Skanska Open in Pardubice. Schebler ist ein professioneller Spieler und außerdem als Trainer aktiv.   In der deutschen Schachbundesliga spielte Schebler von 1995 bis 1997 für den PSV/BSV Wuppertal und von

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Seite 64: SCHACH-Fragen [30]

HEUTE: Prof. Dr. Christian Hesse [Deutschland]       Natürlich war zu erwarten, dass im aktuellen Heft 8/2015 von SCHACH  das Sparkassen Chess-Meeting in Dortmund ein Schwerpunktthema sein wird. Und der 36-seitige Bericht von Dirk Poldauf über das traditionelle Turnier, bei dem Arkadij Naiditsch seinen Abschied vom DSB gegeben hat, der allerdings mit Platz 5 für den 29-Jährigen eher durchwachsen war, ist nicht zu übertreffen. Und noch auf einen zweiten Turnierreport möchte ich hinweisen. Es ist der von Vitaly Kunin vom 50. Capablanca-Memorial in Kubas Hauptstadt Havanna. Ich finde, dass das ein wirklich gelungener Auftakt des diplomierten Linguisten ist, der

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„Die Makkabi gibt jedem eine Chance!“

Ein Interview mit Margaryta Paliy, Teilnehmerin im Schach und Silbermedaillengewinnerin bei den 14. Europäischen Maccabi Games – von JULIA KIRST   Am Dienstag vor einer Woche fand die Abschlussfeier der 14. European Maccabi Games [27. Juli bis 5. August] in Berlin statt. Die Makkabiade sind die jüdischen Sportspiele und werden genau wie die Olympischen Spiele immer im Abstand von vier Jahren ausgetragen.   Auch Schach war unter den Sportarten vertreten und erfreute sich prominenter Teilnehmer, denn drei Großmeister waren mit von der Partie: Der deutsche Nationalspieler Georg Meier, [nahm kurz vorher noch beim Weltklasse-Turnier in Dortmund teil], der aus der

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DSB-Seniorenreferent Gerhard Meiwald im Interview

Der Nachfolger von Helmut Escher im Gespräch mit Willy Rosen   Der Schachticker stellt seinen Lesern den kürzlich als Nachfolger des Urgesteins Helmut Escher neu gewählten DSB-Seniorenreferenten Gerhard Meiwald in einem Interview vor. Das Gespräch führte Willy Rosen von den Sportfreunden Katernberg, denen Gerhard Meiwald seit nunmehr 53 Jahren angehört, auch wenn er mit Erreichen des Rentenalters seinen Wohnort vom Ruhrgebiet in den hohen Norden verlegt hat.   Lieber Gerhard, Du bist zum Seniorenreferenten des Deutschen Schachbundes gewählt worden. Dazu gratulieren Dir die Schachfreunde aus Katernberg ganz herzlich und sie verhehlen auch nicht, dass sie darauf ein wenig stolz sind.

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Arkadij Naiditsch ist dann mal weg …

Ein Exklusv-Interview des Schach-Ticker zum Föderationswechsel von Deutschlands langjähriger Nummer 1 nach Aserbaidschan   Nun ist es endlich amtlich, was seit einigen Monaten ein Gerücht war. Arkadij Naiditsch wechselt die Föderation. Der 29-jährige Spitzenspieler, der als einziger Deutscher bisher die 2700er-Schallmauer durchbrochen hat – seine beste Elo war 2739 im Dezember 2011 – und er wird künftig für Aserbaidschan spielen. Und es ist höchst wahrscheinlich, dass der jüngste deutsche Großmeister aller Zeiten bereits bei den Team-Europameisterschaften im November in Reykjavik in der Auswahl der Aseris steht. Für Schach-Ticker Autor RAYMUND STOLZE war es Grund genug, den DSB-Präsidenten HERBERT BASTIAN um

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Kommt der „Deutschland Dreier“ ins Rollen?

„Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg.“ – Interview des Schach-Ticker zu einem DSB-Modellprojekt mit Uwe Pfenning, Vizepräsident Verbandsentwicklung   Auf der DSB-Webseite wurde am 8. Juli das neue DSB-Projekt “Deutschland Dreier“ angekündigt, das mit  den Auftaktturnieren in Bayerisch Eisenstein (1.-8.8.2015) gestartet wird. Grund genug für den Schach-Ticker, Dr. Uwe Pfenning, DSB-Vizepräsident Verbandsentwicklung, zum Interview zu bitten, das Raymund Stolze führte.   Wer hatte die Idee zu dem Projekt „Deutschland Dreier“? Die Idee ist über Wolfgang Fiedler in den DSB eingebracht worden. Ich greife diese Idee gerne auf, weil sie mehrere konkrete und zunehmende Probleme in der Turnierpraxis des DSB angeht:

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Seite 64: SCHACH-Fragen [29]

HEUTE: Ulrich Stock [Deutschland]       Dass im aktuellen Heft 7/2015 von SCHACH [https://www.zeitschriftschach.de/ ] das dritte Norway Chess in Stavanger ein Schwerpunktthema ist, war nicht anders zu erwarten. Immerhin war Weltmeister Magnus Carlsen beim seinem „Heimturnier“ der große Favorit – und erlebte mit Platz 7 bei vier Niederlagen in neun Partien eine echte Pleite. Als Kommentator konnte Mihail Marin gewonnen werden, der u.a. den glänzenden Sieg von Viswananthan Anand gegen den Champion unter die Lupe genommen hat. Und natürlich gibt es auch einen ausführlichen Turnierbericht von Wladimir Barski vom FIDE-Grand-Prix-Finale in Chanty Mansijsk, wo Caruana & Nakamura die

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Seite 64: SCHACH-Fragen [28]

HEUTE: Maria Musitschuk [Ukraine]   Dass im aktuellen Heft 6/2015 von SCHACH [https://www.zeitschriftschach.de/ ] das Gashimow-Memorial in Shamkir ein Schwerpunktthema ist, war nicht anders zu erwarten. Immerhin war in Aserbaidschan Weltmeister Magnus Carlsen der Crack und den Cracks. Und standesgemäß kann er wie fast jedem seiner Turniere einer „Idealrunde“ nahe. Die Partieanalysen stammen von Viswanathan Anand, der sein Springeropfer im Spanier gegen Wesley So erläutert, das er mit 10.Sg5!? einleitete, Peter Heine Nielsen und Mihail Marin.   Natürlich erhält auch die Mannschafts-WM in Zachkadsor entsprechenden Platz. John Donaldson [Kapitän der USA-Mannschaft] konnte für den Bericht gewonnen werden, die Partien kommentieren

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„Endlich bin ich den Druck los!“

Ein Exklusiv-Interview des Schach-Ticker mit Alexander Donchenko, der gegenwärtig mit 17 Jahren der jüngste deutsche Großmeister ist   Am 5. Mai war auf der DSB-Webseite zur lesen, dass beim ersten FIDE Presidential Board Meeting, das parallel zu den Team-Weltmeisterschaften der Frauen in Chengdu/China stattfand, sich die Anzahl der deutschen Großmeister um vier erhöht hat. Zu den nunmehr 88 aktiven GM gehören auch die drei Schachprinzen Matthias Blübaum, Dennis Wagner und Alexander Donchenko. Mit Alex [22. März 1998] – er ist mit seine gerade 17 Jahren nicht nur der Jüngste, sondern mit der stattlichen Größe von 1,95 Meter körperlich auch der

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Ausfall der 86. Titelkämpfe wäre ein Armutszeugnis gewesen

Ein Schach-Ticker-Exklusiv-Interview mit DSB-Präsident HERBERT BASTIAN aus aktuellem Anlass   Die nachfolgende Nachricht wurde am 9. April um 16:52 Uhr auf der Homepage des Deutschen Schachbundes [DSB] veröffentlicht:   DEM 2015 gesichert   Die Deutsche Schachmeisterschaft 2015 konnte doch noch unter Dach und Fach gebracht werden. Termin ist Mittwoch, der 2. Dezember bis Samstag, der 12. Dezember 2015. Die Runden werden am Donnerstag, 3. Dezember, bis Freitag, 11. Dezember sein. Die Landesverbände, der DBSB sowie die Referate Leistungsschach und Breitenschach melden die vorberechtigten Teilnehmer bis 1. Juli 2015. Bitte beachten Sie, dass – soweit sich die Teilnehmer über Turniere qualifizieren

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Eppingen wird Spielrecht in Liga 2 wahrnehmen

Ein Schach-Ticker-Exklusiv-Gespräch mit dem langjährigen SC-Vereinsvorsitzenden RUDOLF EYER   Die Nachricht am 18. März vom Rückzug des SC Eppingen aus der Schach-Bundesliga zum Ende der Saison 2014/15 hat fraglos für Aufsehen gesorgt. Im Vorjahr hatte sich bekanntlich der SV Wattenscheid aus der höchsten deutschen Spielklasse verabschiedet und es gab mit dem ESV Nickelhütte Aue auch einen „Aufstiegsverweigerer“, weil der Verein einfach keine potenten Sponsoren finden konnte, sodass dann mit dem USV TU Dresden der Zweite in der Gruppe Ost diese unverhoffte Chance nutzte.   Auf dem Schach-Ticker sind zu diesem Thema mehrere Beiträge erschienen. Zunächst habe ich mich in unserer

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Seite 64: SCHACH-Fragen [23]

HEUTE: Sergej Schipow [Russland]   Auch im aktuellen Heft 1/2015 von SCHACH [https://www.zeitschriftschach.de/ ] ist das WM-„Revanchematch“ zwischen Titelverteidiger Magnus Carlsen und Viswanathan Anand das Thema. Reporter vor Ort in Sotschi war Dirk Poldauf, in dessen Bericht die alles entscheidende elfte Partie im Mittelpunkt steht, in der der Herausforderer mit 23…b5!! ein phantastisches Bauernopfer anbietet [siehe Titelcover!], aber dann wohl zu viel will und die Begegnung und das Match verliert.   Zwei weitere News sind außerdem sehr interessant. Wussten Sie, dass Albin Pötzsch seit nunmehr 40 Jahren die beliebte Rubrik „Hohe Schule der Kombination“ betreut, die einst der legendäre Kurt

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Mitarbeit in der FIDE bringt DSB Vorteile

Exklusiv-Interview des Schach-Ticker mit dem Präsidenten des Deutschen Schachbundes Herbert Bastian   Die Wahl von Herbert Bastian, Präsident des Deutschen Schachbundes [DSB], in Tromsø/ Norwegen zu einem der fünf neuen Vize-Präsidenten des Weltschachbundes FIDE ist keine Fußnote. Der 61-jährige Saarländers will in seiner neuen Funktion „europäische Interessen vertreten und „auf Demokratie in der FIDE hinwirken“. Außerdem will er das Frauenschach fördern. Aus aktuellem Anlass – die K.o.-WM der Damen wurde am 26. September abgesagt und um einige Monate verschoben – führte mit Herbert Bastian Schach-Ticker-Mitarbeiter Raymund Stolze das folgende Exklusiv-Interview.   Herr Bastian, am vergangenen Mittwoch wurde die K.o.-Weltmeisterschaft der

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Interview mit GM Thomas Pähtz

Fragen an den Macher des 1. Erfurter Frauenschachfestivals 2014   Wie fällt Deine Bilanz für das 1. Erfurter Frauenschachfestival aus – es gab ja bereits zwei Veranstaltungen 2010 und 2012?   Zunächst, das Frauenschachfestival ist nicht mit den Turnieren von 2010 und 2012 vergleichbar, denn dieses Festival bestand ja aus gleich drei verschiedenen Wettbewerben – dem GM-Turnier, einem zusätzlichen für die Jugend sowie der Internationalen Offenen Deutschen Meisterschaft. Überhaupt stellte sowohl das GM-Turnier von der Spielstärke her als auch das Juniorinnenturnier meines Wissens nach ein Novum in Deutschland (womöglich in Europa) dar. Wir haben von den Spielerinnen durchweg ein positives

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Ausgelesen! [7]

Persönliche Gedanken zu dem beeindruckenden Buch Mannheim 1914 von Stefan Haas sowie ein Interview mit dem Autor  dieser  unglaublich informativen und  interessanten Turnierchronik   Der Autor Stefan Haas war mir  ehrlich gesagt nicht bekannt. Als ich aber für einen Beitrag in der Reihe Bedeutende Turnier der Schachgeschichte – eine Chronik“ im Vorfeld des GRENKE Chess Classic Baden-Baden [7. bis 17. Februar 2013] recherchierte [ https://www.chess-international.de/Archive/13864#more-13864 ] war an seinem Buch zum BADEN-BADEN 1870 , das von der Schachzentrale Rattmann 2006 herausgegeben wurde, kein Vorbeikommen. Nicht zuletzt beeindruckte mich an diesem außergewöhnlichen schachhistorischen Werk, wie der Autor konsequent eigene konzeptionelle Wege

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“Schach für Kids” – Initiator und Geburtagskind Ralf Schreiber im Interview

55-50-45   Das sind natürlich nicht die Idealmaße eines Topmodels, aber es sind die Idealzahlen eines von uns sehr geschätzten Top-Funktionärs der deutschen Schachszene. Die 55 steht für seinen heutigen Geburtstag. Hierzu gratuliert der SchachTicker recht herzlich. Die 50 steht für die Zeit, seit dem er, wie er selbst sagt, versucht das Schachspiel zu begreifen und zu spielen. Und die 45 sind die Jahre, in denen er ununterbrochen ein Ehrenamt im Schachsport ausgeübt hat. Da sich unser heutiges Geburtstagskind gerne im Hintergrund hält, würde auch keiner wirklich erraten, um wen es geht. Wenn wir aber noch erwähnen würden, das er

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„Hoffentlich hält sich Magnus’ Einfluss in Grenzen…“

Jade Schmidt trifft bei Länderkampf Deutschland–Norwegen auf die ältere Schwester des Weltmeisters – Ein Interview des Schach-Tickers mit der Hamburger Bundesliga-Spielerin   Es hatte seine Zeit gedauert, bis die Kooperationsvereinbarung zwischen den Schachverbänden von Norwegen und Deutschland mit Leben erfüllt wird, um gemeinsam für die diesjährige Schacholympiade zu werben. Bei der 8. Damenschachgala der Tageszeitung neues deutschland am 28. November in Berlin, die unter dem Motto „Schacholympiade Tromsö 2014“ stand, war Silje Bjerke der prominente norwegische Gast. Nun findet vom 5. bis 7. März ein Frauen-Länderkampf zwischen Deutschland und Norwegen im nd-Verlagsgebäude Verlagsgebäude am Franz-Mehring-Platz 1 statt. An den beiden

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Seite 64: SCHACH-Fragen [12]

HEUTE: Dorian Rogozenco [Rumänien]   Ein thematischer Schwerpunkt im Heft 2/2014 von SCHACH ist diesmal die große Turnierrundschau zum Jahreswechsel [https://www.zeitschriftschach.de/ ] Der „Rundflug“ beginnt bei den London Chess Classics, die diesmal im Schnellschach ausgetragen wurden und von Hikaru Nakamura verdient gewonnen wurden. Mit der Bundesliga, wo die Runden 5 und 6 gespielt wurden, sind es insgesamt 20 Beiträge auf 43 Druckseiten. Besonders finde ich dabei den Report „Aus der Sicht eines Amateurs“ über das Züricher Weihnachtsturnier von Achim Engler [Elo 2105], der sich selbst als Fußvolk bei Open bezeichnet.   Dass SCHACH den 70. Geburtstag von Vlastimil Hort würdigen

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Das Schachspiel als pädagogischer Werkzeugkasten

Schach-Ticker-Interview mit Stefan Löffler, Leiter der Schulschachkonferenz "Successes and Challenges – Improving School Chess Research, Practice and Strategy" in London   „Reisen bildet…“ lautete die Schlagzeile auf der Webseite des Deutschen Schachbundes zur Meldung über den internationalen Schulschachkongress, der vor genau einem Monat am 7. und 8. Dezember vergangenen Jahres in London stattfand. Initiator und Organisator der Veranstaltung war Stefan Löffler (Foto) , der sich seit 1990 einen Namen als kritischer Schachjournalist gemacht hat. Mit dem 45-jährigen Internationalen Meister, der seit 2001 in Österreich lebt und künftig mit dem Expertennetzwerk "Chess in the Public Interest" den sozialen und gesellschaftlichen Nutzen

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