Belebung durch deutsche Opferlämmer

Jan Gustafsson „entsetzen“ Patzer bei Dortmunder Turnier Von Hartmut Metz Verkehrte Welt für Wladimir Kramnik! Der oft für sein ruhiges positionelles Schach gescholtene Russe trumpfte bei seinem Lieblingsturnier in Dortmund auf wie nie. In der letzten Runde zerrte der Ex-Weltmeister im Schauspielhaus den schwarzen König nach fulminanten Opfern in die Brettmitte. Kontrahent Georg Meier bewies Humor: Der Großmeister aus Trier gab nicht auf, sondern gönnte dem „Kombinationsteufel“ Kramnik das grandiose Schlussbild mit dem Matt. Auch dem Hamburger Jan Gustafsson hatte der 37-Jährige eine besondere Lektion erteilt – doch alle genialen Züge waren vergebens. Der Weltranglistendritte konnte sein Abonnement bei den

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Mantelträger verweigert Gruß in der Sauna

Caruana gewinnt die 40. Auflage der Schachtage in Dortmund Von Hartmut Metz Der „Kampf des Jahrhunderts“ hat 1972 nicht nur Schach und Reykjavik für einige Wochen in den Mittelpunkt der Welt gerückt – noch 40 Jahre später wirkt der WM-Kampf zwischen Bobby Fischer und Boris Spasski positiv nach! Dortmund hatte zwar das Nachsehen bei der Bewerbung für das politisch brisante Duell der Giganten aus den USA und der Sowjetunion, beschloss aber kurzerhand, das Jahr darauf dann eben ein Großmeister-Turnier auszurichten. Die Schachtage zählen seitdem zu den bedeutendsten Wettbewerben rund um den Globus! Im deutschen „Wimbledon des Schachsports“ wurden anlässlich des

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„Alter Patzer“ holt mit Freunden Pokal

Jean-Luc Roos triumphiert mit Rochade Kuppenheim im badischen Finale Von Hartmut Metz Die Rochade Kuppenheim ist einmal mehr im badischen Pokal über sich hinausgewachsen. Der Schach-Oberligist pflügte mit seinem Viererteam durch die gegnerischen Reihen, als gäbe es keinen gleichwertigen Gegner. Das 4:0 im Viertelfinale in Donaueschingen war ein gutes Omen – weniger wegen des Resultats, sondern weil die Rochade-Cracks nach dem schnellen Sieg bei den Triberger Wasserfällen Rast machten. Dabei kamen sie zufällig am ehemaligen Wohnhaus von Jefim Bogoljubow vorbei. Weil die Bleibe des verstorbenen Vizeweltmeisters zum Verkauf stand, fiel den Kuppenheimern das Gebäude im Zentrum von Triberg erst auf.

Bochis-Team gewinnt den Mitropa-Cup

Hördener Jura-Studentin beste Schachspielerin in Kroatien Von Hartmut Metz Julia Bochis hat zusammen mit der Hamburgerin Jade Schmidt den Mitropa-Cup gewonnen. Die Bundesligaspielerin der OSG Baden-Baden holte bei dem überraschenden Coup in Sibenik (Kroatien) in sieben Runden glänzende 5,5 Zähler. Damit war die 19-Jährige, die von den Schachfreunden Hörden entdeckt und gefördert wurde, die beste Spielerin des Mitropa-Cups zusammen mit der österreichischen Nachwuchshoffnung Anna-Lena Schnegg. Die 24-jährige Schmidt trug vier Punkte zum Erfolg bei. Gemeinsam brachte es das Duo auf 9:5 Mannschaftszähler. Auf die kam zwar auch Slowenien – die Zweitplatzierten sammelten aber nur 8,5:5,5 Einzelpunkte gegenüber den 9,5:4,5 der

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Konter im Duell der Wunderkinder

Diesmal gibt Karjakin bei Schnellschach-WM Carlsen das Nachsehen Von Hartmut Metz Den Status als „Wunderkind Nummer eins“ hat Sergej Karjakin an Magnus Carlsen verloren. Als der gebürtige Ukrainer im Alter von zwölf Jahren und sieben Monaten jüngster Großmeister aller Zeiten wurde, hatten die Experten den kleinen Burschen aus Simferopol als „Jahrtausend-Talent“ gefeiert. Schließlich hatte selbst die US-Legende Bobby Fischer „erst“ mit fünfzehneinhalb die höchste Würde im Schach errungen – und dieser vermeintliche „Rekord für die Ewigkeit“ von 1958 hielt 33 Jahre, bevor ihn die Ungarin Judit Polgar 1991 minimal verbesserte. Karjakin machte zwar seit seiner grandiosen Bestleistung kontinuierlich Fortschritte. Rasch

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In Gallien muss eine Frau dabei sein

Schachspielerinnen sind in französischer Topliga umworben Von Hartmut Metz Die französische Liga „Top 12“ zählt zu den stärksten Mannschaftsmeisterschaften in der Schachwelt. Nur das russische und das deutsche Oberhaus dürften eine noch höhere Qualität bieten. Clichy Echecs 92 gewann ohne Verlustpunkt in diesem Jahr den Titel mit 30 Zählern – ein Team hatte kurzfristig abgesagt und die „Top 12“ zu einer Top-11-Liga degradiert. Es bestehen zwei wesentliche Unterschiede zur deutschen Bundesliga: Zum einen treffen sich die Gallier an einem Spielort – heuer in Belfort – und tragen alle Partien an wenigen Tagen aus. In der Bundesliga werden die 15 Begegnungen

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Mehr Dramatik in der Loge der Oper

Schachgenie Paul Morphy glänzt während „Barbier von Sevilla“ Von Hartmut Metz Der vor 175 Jahren geborene Paul Morphy begeistert bis heute die Fans (Fortsetzung der Schachspalte aus der Vorwoche). Das war auf seiner Tournee in Europa nicht anders, als der Amerikaner 1858 und 1859 in London und Paris die stärksten Spieler wie Adolf Anderssen düpierte. Eine seiner berühmtesten Partien gelang dem am 22. Juni 1837 in New Orleans geborenen Morphy nebenbei in der Oper, während der Aufführung von „Der Barbier von Sevilla“! Dabei ist nicht überliefert, ob das Stück in Paris so langweilig war – oder Karl von Braunschweig und

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Morphy das erste Schach-Wunderkind

Vor 175 Jahren geborener Amerikaner verzückte Europäer Von Hartmut Metz Paul Morphy gilt nicht nur als erstes Wunderkind im Schach – mancher Experte hält den vor 175 Jahren geborenen New Orleaner auch bis heute für den genialsten Schachspieler aller Zeiten. Dafür spricht, dass seine historische Weltranglisten-Zahl von 2 824 Elo (unter Berücksichtigung der späteren Inflation) ihn weit vor alle anderen stellt. Doch unabhängig von dieser Spekulation ist sicher: Der am 22. Juni 1837 geborene Amerikaner stieg wie sein amerikanischer Landsmann Bobby Fischer (1943-2008) rasch auf am Schach-Firmament, leuchtete hell – und verglühte tragisch als gebrochener Mann. Mit zehn Jahren erlernte

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Begrüßungschöre für edlen Boris

Israel befindet sich trotz Gelfands Niederlage im Schach-Fieber   Von Hartmut Metz „Boris, Boris!“ Solch enthusiastische Begrüßungschöre samt rhythmischem Klatschen wie auf dem Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv erleben Schachspieler höchst selten. Boris Gelfand wurde nach seiner Rückkehr nach Israel gefeiert wie ein Champion. Während sich die Inder an die Erfolge von Weltmeister Viswanathan Anand gewöhnt haben, schlug selbst die achtbare Niederlage in der Verlängerung der WM Gelfands Landsleute in den Bann. Schach war plötzlich das Top-Thema in den Medien. Premierminister Benjamin Netanjahu, der im Vorjahr noch gegen Gelfand ein Freundschaftsduell ausgetragen hatte, kommentierte trotz aller Krisen das Geschehen bei der

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Gelfand hofft auf Fortschritte in Israel

Wackerer WM-Herausforderer lässt zu viele Gewinnchancen gegen Anand aus Von Hartmut Metz Mit der Zukunft wollte sich Viswanathan Anand nicht beschäftigen. Erst einmal gedachte der Schach-Weltmeister seine „glückliche“ Titelverteidigung in der Verlängerung „zu genießen“. Der „Tiger von Madras“ hatte beim 6:6 gegen Boris Gelfand nicht mehr den Biss seiner drei Weltmeisterschaften seit 2007. Dank seiner herausragenden Qualitäten als Schnellschach-Spieler reichte es aber dem 42-Jährigen in Moskau, seine Regentschaft mit einem 2,5:1,5 nochmals zu strecken. 2014 dürfte den „schnellen Brüter“ aus Indien aber eine neue Generation ablösen. In der Weltrangliste hat ihn bereits ein Trio längst überholt: Sein 21-jähriger Mannschaftskamerad bei

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Hitziger Nakamura immer aggressiv

Neuer US-Meister regt sich über seine Biografie auf Von Hartmut Metz Viswanathan Anand hat seinen WM-Titel knapp gegen Boris Gelfand verteidigt. Die zwölf Turnierpartien beim 6:6 waren jedoch wenig dazu angetan, den Blutdruck der Schach-Fans in die Höhe zu treiben. Erst die Verlängerung am Mittwoch in Moskau beschleunigte den Puls der Liebhaber des königlichen Spiels. In vier aufregenden Schnellschach-Partien behielt der Inder mit 2,5:1,5 die Oberhand über den Herausforderer aus Israel. Vom ersten Zug an ging es bei der US-Meisterschaft ganz anders zur Sache! In St. Louis sorgten vor allem die Kämpfer Gata Kamsky und Hikaru Nakamura für unterhaltsame Begegnungen.

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Schnellste WM-Schlappe seit 1886

Gelfand unterliegt in 17 Zügen / Zukertort zerbricht an Pleite Von Hartmut Metz Die Spannung an Pfingsten steigt. Heute und am Montag werden die letzten zwei Partien der Schach-WM in Moskau ausgetragen. Nach dem bisherigen Verlauf zeichnet sich in der Tretjakow-Galerie eine Verlängerung am Mittwoch im Schnellschach ab. 5:5 heißt es nämlich in dem bisher sehr ausgeglichenen Match zwischen Viswanathan Anand und seinem Herausforderer Boris Gelfand. Der Israeli ging in Runde sieben in Führung – doch der Weltmeister glich postwendend aus. Gelfand unterlief ein ganz seltener Patzer und gab bereits im 17. Zug mit Schwarz auf! Damit besiegelte er die

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Damenfang nach Schlaftabletten-Schach

Kürzeste Schlappe in der WM-Geschichte seit 1886: Gelfand verliert in 17 Zügen / Bisher handzahmer „Tiger von Madras“ gleicht zum 4:4 aus Von Hartmut Metz Boris Gelfand sah noch zerzauster aus als sonst. Vergräbt der Israeli bei jedem Zug ohnehin stets seinen Haarschopf tief in den Händen, bestand am Montagabend in der Tretjakow-Galerie Anlass, richtig gerupft zu wirken. In nur 17 Zügen kassierte der Herausforderer von Viswanathan Anand die schnellste Niederlage in der Geschichte der Schach-Weltmeisterschaften seit 1886! Der bisher so handzahme „Tiger von Madras“ bewies in der achten von zwölf Partien in Moskau endlich Biss und glich nach der

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Entschuldigung bei Gelfand fällig

Israeli schlägt sich bei Schach-WM gegen Anand besser als gedacht Von Hartmut Metz Die ersten fünf Duelle der Schach-WM in Moskau haben wenig spektakuläre Partien gebracht. Alle endeten friedlich. Allein in Runde drei kam Spannung auf. Titelverteidiger Viswanathan Anand hatte Gewinnchancen, doch Boris Gelfand entwischte. Der Herausforderer darf deshalb mit dem Auftakt zufrieden sein. Der Israeli überraschte den Inder vor allem mit den schwarzen Steinen, weil er erstmals in seiner Karriere zur Grünfeld-Indischen-Verteidigung griff. Mühelos glich der gebürtige Weißrusse aus. Der russische Großmeister Sergej Schipow wetterte danach, viele Fans müssten sich jetzt bei Gelfand entschuldigen – im Vorfeld hatte dem

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Wer zu spät kommt, den bestraft …

Regularien erhitzen bei Schach-Europameisterschaft die Gemüter Von Hartmut Metz Ich spielte einfach ein Turnier, ohne mir konkrete sportliche Ziele zu stecken – und plötzlich war ich Europameister!“ Reichlich unspektakulär beschreibt Dimitri Jakowenko seinen Sieg bei der EM in Plowdiw. Der russische Nationalspieler schlug in der elften Runde den bis dahin führenden Laurent Fressinet und kam als einziger der 345 Teilnehmer (darunter 176 Großmeister) auf 8,5 Punkte. Den Pulk mit einem halben Zähler weniger führte der unterlegene Franzose an und gewann Silber vor vier weiteren Russen, Wladimir Malachow, Dimitri Andreikin, Ernesto Inarkiew und Maxim Matlakow. Bester Deutscher war der Bochumer Daniel

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Zürich hochwertiger als Moskau?

Aronjan und Kramnik trennen sich 3:3 / WM-Finale beginnt am Donnerstag Von Hartmut Metz Die Schach-Weltmeisterschaft steht an: Ab Donnerstag sitzen sich in Moskau Weltmeister Viswanathan Anand und sein Herausforderer Boris Gelfand gegenüber. Der Israeli gilt als Außenseiter in den zwölf Partien. Der Sieger erhält 1,53 Millionen der 2,55 Millionen Dollar Preisgeld. Im Vergleich zu früheren WM-Kämpfen wird das Match gewiss kein Hass-Duell. Der 42-jährige Inder und der 43-jährige gebürtige Minsker gehören nicht nur derselben Generation an, sondern pflegen als zurückhaltende Menschen auch freundschaftlichen Umgang miteinander. Gelfand sandte Anand nach der Geburt seines inzwischen einjährigen Sohnes ein Präsent, genauso verfuhr

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„Seine Energie ist wie Dynamit“

Kasparow begeistert EU-Parlamentarier für Schach an Schulen Von Hartmut Metz (Foto) Energie wie Dynamit“ hat Großmeister Helmut Pfleger eine seiner beliebten Schach-Kolumnen im „Zeit“-Magazin überschrieben. Bezogen hat der Münchner Psychiater diese auf Garri Kasparow. Die Leichtigkeit und der Humor fehlten dem Russen völlig. Pfleger beschreibt auch in seinem vortrefflichen Buch „Schach-Zeit-Knaller“ (Edition Olms, 16,80 Euro), wie Kasparow eher „nebensächliche Simultanveranstaltungen todernst nimmt“ und sich selbst „in Hannover gegen Petra Schürmann, eine Amateurin reinsten Wassers, so reinkniete, als ob es um sein Leben ginge, und er außer sich vor Wut war, als er bei diesem Simultanspiel eine Partie verlor“. Dr. Pfleger

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Hexenmeister greift wie der Teufel an

Kompromissloser Naiditsch ist der Baden-Badener Titelgarant Von Hartmut Metz (Foto rechts) Kann man deutscher Meister werden, wenn man unter seinem Niveau spielt? Die OSG Baden-Baden machte es vor. Obwohl das Gros des Kaders unter seinen Möglichkeiten blieb, holten die Großmeister aus der Kurstadt zum siebten Mal in Folge den Titel. Ein paar Weltranglistenpunkte gewannen allein Liviu-Dieter Nisipeanu und Jan Gustafsson durch ihre jeweils 6,5:1,5 Punkte dazu. Kein einziger Baden-Badener findet sich in den Top Ten der besten Bundesligaspieler. „Es war eine schwierige Saison für uns. Mit meinen 7,5:5,5 Punkten spielte ich so schlecht wie noch nie in der Bundesliga“, klagt

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Zwei „Elfmeter“ für Serienmeister OSG

Baden-Badener Schachspieler peilen siebten nationalen Titel an Von Hartmut Metz Seit 2006 gibt es nur einen deutschen Meister in der Schach-Bundesliga: die OSG Baden-Baden. Der siebte Titel in Folge soll heute im LA8 unter Dach und Fach gebracht werden. Vergeben die Großmeister aus der Kurstadt ab 14 Uhr den ersten Elfmeter gegen den Tabellendritten Eppingen (20:6 Punkte), hat der Spitzenreiter (24:2) morgen im zweiten badischen Derby in der Lichtentaler Allee gegen Aufsteiger Hockenheim (14:12) einen zweiten Elfer in der Hinterhand. Die Hoffnungen von Dauerrivale Werder Bremen (21:5), dass die Kurstädter stolpern, sind daher verschwindend gering. Das vorentscheidende Duell gewannen die

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Tiefen Ausschnitt und Mini-Rock mattgesetzt

Kleiderordnung bei Frauen-EM in Türkei sorgt für Aufregung / Zwei Medaillen für Pähtz Von Hartmut Metz Das knappe Outfit wie beim Beachvolleyball ist beim Schach noch nicht vorgeschrieben. Die Europameisterschaften der Frauen im türkischen Gaziantep sorgten jedoch für Aufsehen. Die Europäische Schachunion hatte einen Maßnahmenkatalog aufgestellt, gemäß dem die Teilnehmerinnen in farbig „harmonischer“ Kleidung anzutreten hatten. Die maximale Rockkürze blieb offen, aber an der Bluse durften maximal die zwei obersten Knöpfe und der unterste geöffnet sein. Wäre eine Spielerin negativ aufgefallen, hätte sie nach einer Abmahnung eine Stunde Zeit erhalten, die Kleider zu wechseln. So weit kam es in der

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