Tag der Entscheidung

Heute folgt in Porto Carras beim Vereins-Europacup 2018 der Tag der Entscheidung. Gestern hatten Magnus Carlsen und sein norwegisches Team Valerenga Sjakklubb gut lachen. Dank eines Sieges von Nils Grandelius gegen Dmitry Andreikin besiegen die von Spielertrainer Borki Predojevic gecoachten Norweger den großen Favoriten Alkaloid mit 3,5:2,5 und führen damit die Tabelle vor der heutigen Schlussrunde an. Chancen auf den Sieg haben auch ein italienischen Team aus Padua, die russischen Teams St. Petersburg und Molodezhka sowie Novy Bor. Raggers tschechischer Klub erreicht gestern gegen Padua ein 3:3. Navara und Ragger gewinnen gegen Vallejo Pons und David, aber die indische Achse

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Österreich: Ragger wieder auf 2700

Markus Ragger (Foto) gewinnt beim Europacup der Vereine in Griechenland seine dritte Partie in Serie und mit seinem Klub Novy Bor 4,5:1,5 gegen Tessalonikis. Insgesamt ist es bereits Raggers fünfter Sieg in Serie, zudem hat er seit seiner Niederlage gegen Anand bei der Olympiade ungeschlagen 9,5 Punkte aus 11 Partien geholt. Damit ist er in der inoffiziell geführten Live-Rating-List wieder auf einer Elozahl von 2700, die er zuletzt im Februar 2017 erreicht hatte. Danach war Ragger durch zwei schlechtere Ergebnisse beim Graz Open und bei der EM wieder zurückgefallen, jetzt ist er wieder zurück auf seinem bisher höchsten Level. An

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Europacup: Punkteverlust für Raggers Novy Bor

In der dritten Runde des Europacups in Porto Carras gibt es für Novy Bor, den Klub von Markus Ragger, nach zwei überlegenen 6:0 Erfolgen in den ersten beiden Runden, einen ersten Punkteverlust gegen Valerenga Sjakklubb. Am Spitzenbrett gelingt Radoslaw Wojtaszek zwar ein ehrenvolles Remis gegen Weltmeister Magnus Carlsen, aber an den Nachbarbrettern werden Pentala Harikrishna und David Navara ihrer Favoritenstellung gegen David Howell und Nils Grandelius nicht gerecht und verlieren beide Partien. Ein Remis von Borki Predojevic gegen Krishnan Sasikiran sichert den Norwegern die Punkteteilung. Vidit und Laznicka können für die Tschechen nur noch ausgleichen. Ragger hat in dieser Runde

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Österreich: Ragger peilt beim Vereins-Europacup in Porto Carras mit Novy Bor den Titel an

Markus Ragger setzt sich kaum eine Woche nach seiner starken Vorstellung bei der Schach Olympiade in Batumi für den tschechischen Klub Novy Bor schon wieder ans Brett. Diesmal sind die Ziele beim Vereins-Europacup in Porto Carras hochgesteckt. Novy Bor hat mit Wojtaszek, Harikrishna, Navara und Vidit gleich vier 2700-er in der Aufstellung. Ragger ist hinter Sasikiran aber vor Laznicka und Bartel die Nummer Sechs. Damit ist Novi Bor hinter Alkaloid – mit Andreikin und Ding an den Spitzenbrettern – aber vor dem rein aserbaidschanischen Team Odlar Yurdu die Nummer Zwei der Setzliste. Das Ziel ist daher klar der Titel. Eine

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Johann Pöcksteiner ist Vizepräsident in der ECU

Vorgestern am Abend fanden in Batumi nach jenen der FIDE auch die Wahlen der Europäischen Schachunion statt. Großen Kampf gab es an dieseer Front aber keinen, da niemand gegen das Ticket von Zurab Azmaiparashvili antreten wollte. Der Georgier bleibt somit vier weitere Jahre Präsident. Immerhin gab es in seinem Team Veränderungen. Der große Coup gelang mit der lettischen Finanzministerin Dana Reizniece-Ozola, die als Vizepräsidentin ihr politisches Schwergewicht einbringen wird. Der neuer Wiener Präsident Johann Pöcksteiner ist vom frei gewählten Vorstandsmitglied zum Vizepräsidenten aufgestiegen. Stellvertretender Präsident ist Gunnar Bjornsson, Schatzmeister Ion-Serban Dobronauteanu, Generalsekretär bleibt Theordoros Tsrobatzoglou. Frei gewählt in Präsidium wurden

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Österreich: Ragger führt Österreich in die Weltelite

Ein herausragender Markus Ragger führt Österreich bei der Schach Olympiade in Batumi mitten in die Weltelite. In der Schlussrunde gelingt dank Siegen von Ragger und Shengelia sowie einem Remis von Dragnev ein 2,5:1,5 Sieg gegen Norwegen. Erstmals in der Geschichte der Olympiade holt Österreich sechzehn Teampunkte und platziert sich in der Tabelle punktegleich mit Teams wie Indien, Armenien, Frankreich, Ukraine oder Deutschland am 14. Platz. Dahinter liegen Schachgroßmachten wie Aserbaidschan, Ungarn und Georgien. Markus Ragger ist mit sechseinhalb Punkte aus neun Partien am Spitzenbrett ein starker Trumpf. David Shengelia (6,5/9) und Peter Schreiner (5,5/8) spielen über ihrer Erwartung. Valentin Dragnev hält

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Österreich: Siege in der Vorschlussrunde

Die österreichischen Teams bringen sich heute mit Siegen in eine gute Ausgangslage vor der Schlussrunde. Die Herren besiegen die Slowakei nach hartem Kampf mit 3:1. Markus Ragger besiegt mit Schwarz Christopher Repka, David Shengelia ist am vierten Brett gegen Martin Nayhebaver erfolgreich. Dragnev und Diermair steuern Remisen zum guten Gelingen bei. Morgen geht es gegen Norwegen um  eine Platzierung in den Top-20, wobei die Norweger ohne Magnus Carlsen auskommen müssen, der diesmal bei der Olympiade fehlt. Im Frauenbewerb gelingt ein knapper 2,5:1,5 Sieg gegen Indonesien. Zwar verliert Exler am Spitzenbrett gegen Sihite, aber Newrkla und Trippold gewinnen ihre Weißpartien. Fröwis

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USA strauchelt gegen Polen

Die Schach Olympiade in Batumi kommt in ihre entscheidende Phase. In der heutigen neunten und drittletzten Runde kommt es bei den Herren am Spitzenbrett zu einer Sensation. Polen besiegt die USA dank eines Sieges von Kacper Piorun gegen Hikaru Nakamura mit 2,5:1,5 und übernimmt von den Amerikanern die alleinige Führung. Punktegleich mit den USA liegen China, Armenien (2,5:1,5 gegen Indien) und England im Pulk der Verfolger mit 15 Punkten. Der Kampf um den Titel ist damit wieder offen. Österreich muss gegen Kroatien eine 1:3 Niederlage einstecken. Ragger und Shengelia remisieren, Dragnev und Schreiner verlieren jeweils mit Schwarz. Morgen geht es

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Österreich: Drei Punkte gegen Kosovo und Estland

Nach dem gestrigen Ruhetag holen die österreichischen Teams heute bei der Olympiade drei Punkte. Die Herren gewinnen dank Siegen von Ragger und Schreiner sowie einem Remis von Diermair gegen den Kosovo mit 2,5:1,5 und können damit die überraschende Niederlage von Shengelia verschmerzen. Die Frauen geraten gegen Estland rasch in Rückstand. Denise Trippold, bisher sehr erfolgreich, erwischt einen schlechten Tag und geht gegen Triin Narva im Königsangriff unter. Nach einer Punkteteilung von Veronika Exler am Spitzenbrett kann Katharina Newrkla mit Schwarz einen Köngsinder gewinnen und ausgleichen. Annika Fröwis verteidigt enie leicht schlechtere Stellung gut und kann das dritte 2:2 in Folge sichern.

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Österreich: Frauen im Erfolgslauf

Österreichs Frauen gelingt nach dem senstionellen 2:2 gegen Frankreich gestern gegen Polen erneut eine Punkteteilung gegen ein Top-10 Team. Dabei hat das Match gar nicht gut begonnen. Barbara Teuschler kommt gegen Jolanta Zawadzka schlecht aus der Eröffnung. Die Polinnen führen rasch mit 1:0. Dafür zeichnet sich in den Partien von Annika Fröwis und Denise Trippold bald erfreuliches ab. Beide nutzen gegen klar elostärkere Gegnerinnen ihre Chancen und drehen das Match. Lange sieht es sogar nach einem Sieg aus, aber Monika Socko kann gegen Veronika Exler das ganz große Desaster für den Favoriten gerade noch verhindern. Am Samstag ist in Batumi

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Österreich: Sensation gegen Frankreich

In der vierten Runde der Olympiade gelingt Österreichs Frauen gegen Frankreich, die Nummer Sechs der Setzliste, eine faustdicke Überraschung. Denise Trippold bringt unser Team mit einem überzeugend herausgespielten Sieg gegen Cecile Haussernot in Führung. Bald darauf können die Französinnen durch Pauline Guichard ausgleichen. Katharina Newrkla wird in der Eröffnung überrascht und kann die Stellung nicht halten. Damit stand das Match auf des Messers Schneide. Barbara Teuschler verteidigt gegen Sophie Milliet eine leicht schlechtere Stellung heroisch und wird am Ende mit der Punkteteilung belohnt. Stark präsentiert sich Veronika Exler am Spitzenbrett gegen Marie Sebag. Sie gleicht mit Schwarz schon in der

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Olympiade: Klare Siege am dritten Spieltag

Zwei klare Siege fährt Österreich in der dritten Runde der Schach-Olympiade in Batumi ein. Das Frauenteam gewinnt gegen das Team von IBCA nach der Niederlage gegen Armenien zum zweiten Mal glatt mit 4:0. Veronika Exler und Denise Trippold nehmen den Gegner gleich von links und rechts in die Zange und gewinnen rasch auf Brett eins und vier. Barbara Teuschler und Annika Fröwis brauchen in der Mitte etwas länger, der Sieg ist aber nie in Gefahr und auch die Höhe ist hochverdient. Zum Lohn wartet morgen das starke Team aus Frankreich, das heute gegen Gastgeber Georgien erste Punkte lassen musste. Die

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Olympiade: Erste Kaliber mit Indien und Armenien

Die erste Runde der Schach-Olympiade in Batumi brachte das übliche Gemetzel zwischen der ersten Hälfte der teilnehmenden Mannschaften gegen die zweite. In der offenen Klasse enden gleich gleich 64 der 89 Begegnungen mit 4:0. Nigeria, Pakistan, Rwanda, Somalia, Congo, Burundi und Ivori Coast konnten nicht ausgelost werden. Im Frauenbewerb waren es 55 von 73 Begegnungen. Insgesamt sind 180 Nationen mit 1.667 Spielerinnen und Spielern vertreten. In der offenen Klasse spielen sogar 185 Mannschaften, da der Veranstalter Georgien drei Mannschaften stellt, dazu kommen noch Teams der IBCA, IPCA und ICCD. Im Frauenbewerb sind es 151 Mannschaften. Österreich startet mit zwei 4:0 Siegen

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Verabschiedung der österreichischen Schachnationalteams in der Hofburg durch Bundespräsident Alexander van der Bellen

Das wäre doch nachahmenswert. Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen hat am Montag Nachmittag in der Hofburg Österreichs Schach-Team für die Olympiade in Batumi empfangen. Ab 23. September kämpfen Österreichs Damen und Herren bei der Schach-Olympiade in Georgien um Medaillen. Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen begrüßte die von Österreichs Nummer 1, Markus Ragger, angeführten Sportler persönlich in der Wiener Hofburg: „Es gibt erstaunliche Parallelen zwischen Schachspielen und Politik. Im Schach ist das Ziel einfach: Den gegnerischen König matt setzen. In der Politik sind die Ziele vielschichtiger. Aber das Vorausdenken, welchen Zug will ich machen, was wird dann der andere Spieler

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GM Harutjunyan aus Armenien siegt in Innsbruck

Giorgio GUGLER (GIORGIO EVENTS) hat sich mit der Organisation des 2. internationalen Schachopen in Innsbruck selbst übertroffen. Nicht nur, dass es wohl eine der größten Schachveranstaltungen in Tirol ins Leben gerufen hat, auch was die Durchführung der verschiedenen Turniere betraf, war alles bestens geplant und ausgeführt. Das stark besetzte OPEN A, bei dem sogar zwei Normen auf Grund der erbrachten Leistungen vergeben werden konnten – die Inderin WFM Aashna MAKHIJA schaffte eine WIM-Norm, der Pole FM Piotr PIESEK konnte sogar ein GM Norm erreichen – endete mit einem Sieg des armenischen GM Gevorg HARUTJUNYAN, der es auf 7 Punkte gebracht

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Innsbruck wird Schachhauptstadt Österreichs

Mehr als 250 Denksportler aus aller Welt kämpfen um 11.000 Euro Preisgeld Nach dem erfolgreichen Auftakt im Vorjahr ist Innsbruck heuer bereits zum zweiten Mal Austragungsort eines internationalen Schachevents. Beim Chess Festival rittern mehr als 250 Spieler aus allen Teilen der Welt um ein Rekordpreisgeld von insgesamt 11.000 Euro. Die attraktiven Siegerprämien locken auch zahlreiche Großmeister und Internationale Meister an. Auch Österreichs Nummer eins, Großmeister Markus Ragger, der im Weltranking unter den Top 100 rangiert ist mit von der Partie. Das über neun Runden angelegte Turnier beginnt am Freitag, den 24. August, und endet am Samstag, den 1. September. Austragungsort

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EU-Jugendmeisterschaften in Mureck (Österreich)

Vom 1. bis 9. August finden in Mureck die 16. EU-Jugendmeisterschaften und das 25. Steirische Jugendopen statt. Organisator Erich Gigerl erwartet Teilnehmer aus 18 Nationen, die in vier Altersklassen um die EU Titel (U8, U10, U12, U14) kämpfen und darüber hinaus in zwei Gruppen (U18, U12) im Jugendopen spielen werden. Insgesamt werden rund 125 Jugendliche nach Mureck kommen und an den Turnieren teilnehmen. Die Elofavoriten der EU-Meisterschaften sind: Norbert Szilagyi (HUN, U14), Enrico Follesa (BEL, U12), William Shi (AUT, U10) Lloyd Shang Burkart (GER, U8) und bei den Mädchen Alicia Randrianarimanana (FRA, U14), Zuzanna Rejniak (POL, U12), Lucia Stoll (FRA,

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Staatsmeisterschaft mit vier Großmeistern

Die Staatsmeisterschaften im Standardschach wurden gestern von Organisator Johann Pöcksteiner, Hauptschiedsrichter Gregor Neff und Wiens Präsident Peter Jirovec eröffnet. Am Start sind 95 Spieler. Erstmals sind mit den Neo-GM´s Andreas Diermair und Valentin Dragnev sowie Ilia Balinov und Nikolaus Stanec vier Großmeister am Start. Damit sind auch GM-Normen möglich. Erstmals spielen die Frauen im gleichen Turnier ihren Staatsmeistertitel aus. Die erste Runde haben 18 in Angriff genommen. Die Auftaktrunde bringt zwar überwiegend Favoritensiege, allerdings auch erste Überraschungen. Hermann Knoll verliert gegen Wilhelm Thoma, Reinhard Kuntner kann Jurij Khalakhan bezwingen. Elisabeth Hapala gelingt gegen Peter Schreiner ebenso ein Achtungsremis wie Helene

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Schnellschachtitel gehen an Ragger und Polterauer

Markus Ragger gewinnt gestern nach seinem Erfolg im Blitzschach auch die Staatsmeisterschaft im Schnellschach. Ragger dominiert das Feld klar von der Spitze und gewinnt letztlich mit acht Punkten aus neun Partien. Remisen lässt Ragger nur gegen Gert Schnider und in der Schlussrunde gegen Peter Schreiner zu. Einen halben Punkt hinter Ragger gehen Silber und Bronze überraschend an Marco Dietmayer-Kräutler, der Steirer ist nur als Nummer 15 der Setzliste gestartet, und Georg Halvax (Nummer 11). Schreiner, Fröwis, Pingitzer und Hechl folgen mit je sieben Punkte auf den Plätzen. In den Top-10 sind weiters Gert Schnider, Co-Favorit Andreas Diermair und Hermann Knoll.

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