Österreich: Frauen im Erfolgslauf

Österreichs Frauen gelingt nach dem senstionellen 2:2 gegen Frankreich gestern gegen Polen erneut eine Punkteteilung gegen ein Top-10 Team. Dabei hat das Match gar nicht gut begonnen. Barbara Teuschler kommt gegen Jolanta Zawadzka schlecht aus der Eröffnung. Die Polinnen führen rasch mit 1:0. Dafür zeichnet sich in den Partien von Annika Fröwis und Denise Trippold bald erfreuliches ab. Beide nutzen gegen klar elostärkere Gegnerinnen ihre Chancen und drehen das Match. Lange sieht es sogar nach einem Sieg aus, aber Monika Socko kann gegen Veronika Exler das ganz große Desaster für den Favoriten gerade noch verhindern. Am Samstag ist in Batumi

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Olympiade vor dem Ruhetag

Inhaltlich wird dieser Bericht vielleicht eher dünn, da ich ohnehin unmöglich auf alle bzw. auch nur auf nach derzeitigem Stand “turnierrelevante” Matches eingehen kann. Dafür jede Menge bunte Bilder zu dem, was die Olympiade auch ist, und auch eine Zusammenfassung des bisherigen Geschehens aus international-allgemeiner und auch aus deutscher Sicht. Derzeit haben im offenen Turnier noch vier Teams alle fünf Matches gewonnen, bei den Damen nur eines. Stand im offenen Turnier: Aserbeidschan, Tschechische Republik, Polen, Ukraine 10, USA, Israel, Deutschland 9, usw. . Siebzehn Teams haben 8-2 Mannschaftspunkte, da nenne ich nur einige: nach Wertung sortiert Geheimfavorit Iran, die Mitfavoriten

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Ungarn und seine Schach-Sphinx: Erst wackelten die Sowjets, dann fielen sie

Die Dominanz des sowjetischen/russischen Schachs in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts veranschaulicht keine andere Statistik so eindrucksvoll wie die Siegerlisten der Schacholympiaden. 50 Jahre eilten die Russen von Sieg zu Sieg, von 1952 bis 2002. Ein einziges Mal gelang es einer anderen Nation, die übermächtigen Schachmeister aus dem osteuropäischen Riesenreich hinter sich zu lassen. Den Ungarn gelang dieses Kunststück 1978 in Buenos Aires. Zwei Jähre später auf Malta hätten sie es beinahe wiederholt. Die Großmeister aus der UdSSR mussten sich auf die Feinwertung berufen, um sich vor den punktgleichen Ungarn die Goldmedaille zu sichern. Keres, Smyslow, Bronstein, Geller –

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Österreich: Sensation gegen Frankreich

In der vierten Runde der Olympiade gelingt Österreichs Frauen gegen Frankreich, die Nummer Sechs der Setzliste, eine faustdicke Überraschung. Denise Trippold bringt unser Team mit einem überzeugend herausgespielten Sieg gegen Cecile Haussernot in Führung. Bald darauf können die Französinnen durch Pauline Guichard ausgleichen. Katharina Newrkla wird in der Eröffnung überrascht und kann die Stellung nicht halten. Damit stand das Match auf des Messers Schneide. Barbara Teuschler verteidigt gegen Sophie Milliet eine leicht schlechtere Stellung heroisch und wird am Ende mit der Punkteteilung belohnt. Stark präsentiert sich Veronika Exler am Spitzenbrett gegen Marie Sebag. Sie gleicht mit Schwarz schon in der

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4. Runde an der Olympiade: erstes Unentschieden für die Schweizer – 4:0-Sieg für die Schweizerinnen

Markus Angst – In der 4. Runde der Olympiade in Batumi (Geo) kamen die Schweizer gegen das 13 Ränge vor ihnen gestartete Slowenien zu ihr em ersten 2:2-Unentschieden. Dabei feierte GM Sebastian Bogner am ersten Brett mit Schwarz einen Prestigesieg gegen GM Jure Borisek. Dieser hatte tags zuvor mit Schwarz gegen Schachrijar Mamedscharow, den Sieger des diesjährigen Bieler Grossmeisterturniers, remisiert. Die einzige Niederlage erlitt – wie schon am Vortag – GM Nico Georgiadis nach hartem Kampf und 73 Zügen mit zwei Türmen gegen die Dame und drei Bauern. GM Yannick Pelletier und GM Noël Studer remisierten und wahrten damit ihre

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OLYMPIADE BATUMI: ZWEI UNENTSCHIEDEN AM MITTWOCH

Frank Hoppe – Nach drei Runden haben die Mannschaften bei der Olympiade sich so langsam akklimatisiert und ihren Rhythmus gefunden. Dabei sind die Erfolge und Enttäuschungen dicht beieinander, je nachdem ob es läuft wie geschmiert oder der Motor stottert. Die beiden deutschen Mannschaften kann man im Moment noch schwer einer Kategorie zuordnen, sie schwimmen mit dem großen Feld mit ohne große Ausreißer nach oben oder unten. Gestern gab es zwei Unentschieden gegen Serbien und Israel. Unsere Gegner werden sich über den einen Mannschaftspunkt mehr gefreut haben, als wir. Die serbischen Männer und die israelischen Frauen hatten an allen Brettern weniger

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Israel gegen Irak?

Lieber keine Rassismus-Debatte: FIDE ändert die Olympia-Auslosung präventiv „Gens una sumus“, wir sind eine Familie, der Leitspruch der Schachspieler. Leider endet die Familieneinigkeit, sobald internationales Schach in muslimischen Staaten mit archaischen Regimen gespielt wird. Oder wenn Sportler aus solchen Staaten im Ausland spielen und auf Israelis treffen. Der Setzliste nach hätte bei der Schacholympiade in Batumi in der ersten Runde des Frauenturniers Israel gegen den Irak spielen müssen. Die irakischen Spielerinnen wären nicht angetreten, weil ihnen daheim mindestens ein Bann droht, sollten sie sich mit Sportlern aus einem Land messen, das der Irak nicht anerkennt. Israel hätte kampflos 4:0 gewonnen, und dann

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Olympiade: Klare Siege am dritten Spieltag

Zwei klare Siege fährt Österreich in der dritten Runde der Schach-Olympiade in Batumi ein. Das Frauenteam gewinnt gegen das Team von IBCA nach der Niederlage gegen Armenien zum zweiten Mal glatt mit 4:0. Veronika Exler und Denise Trippold nehmen den Gegner gleich von links und rechts in die Zange und gewinnen rasch auf Brett eins und vier. Barbara Teuschler und Annika Fröwis brauchen in der Mitte etwas länger, der Sieg ist aber nie in Gefahr und auch die Höhe ist hochverdient. Zum Lohn wartet morgen das starke Team aus Frankreich, das heute gegen Gastgeber Georgien erste Punkte lassen musste. Die

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Österreich: Niederlagen mit Teilerfolgen

In der heutigen zweiten Runde der Olympiade setzte es für Österreichs Teams zwei Niederlagen. Die Herren wehren sich gegen Indien hartnäckiger als es im 0,5:3,5 Endstand zum Ausdruck kommt. Ragger gleicht mit Schwarz gegen Anand am Spitzenbrett aus, tauscht dann aber unvorteilhaft die Damen und kann eine immer schwieriger werdende Stellung gegen den indischen Ex-Weltmeister nicht halten. Valentin Dragnev scheint gegen Pentala Harikrishna ein Remis schon in der Tasche zu haben, wird aber im letzten Moment von der Nummer 19 der Weltrangliste doch noch ausgetrickst. Andreas Diermair geht in einem Spanier mit Schwarz gegen Santosh Jugrathi Vidit nach einem Fehler

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2. Runde an der Olympiade: GM Nico Georgiadis führt die Schweiz zum zweiten Sieg

WFM Lena Georgescu schlägt WGM/IM Olga Zimina Markus Angst – Der nach zwei Runden der Olympiade in Batumi (Geo) als einziger Schweizer mit dem Punktemaximum zu Buche stehende Grossmeister Nico Georgiadis war beim 2½:1½-Sieg gegen das leicht schwächere Montenegro der Matchwinner. Der 22-jährige Schwyzer feierte gegen IM Luka Draskovic am dritten Brett nach einer schönen Angriffspartie mit Weiss den einzigen Sieg des Matchs. Die drei anderen Grossmeister Sebastian Bogner, Yannick Pelletier und Noël Studer remisierten – der eine Qualität und einen Bauer weniger aufweisende Pelletier allerdings eher glücklich. Die Schweizerinnen erlitten gegen die an allen Brettern stärkeren Italienerinnen ihre erste

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Olympia: Anands Comeback gegen Österreich, Pähtz‘ Fehlgriff und Fridmans Glanzsieg (Video)

Seine erste Partie bei einer Schacholympiade seit zwölf Jahren spielte Viswanathan Anand gegen einen Österreicher. Und gewann dank einer positionellen Meisterleistung, die den 2.700-Großmeister Markus Ragger in einem schon sehr schwierigen Endspiel kollabieren ließ. In der zweiten Runde gegen Österreich setzten die Inder ihre lebende Legende am Spitzenbrett zum ersten Mal ein. Mit 3,5:0,5 fegten sie die Mitteleuropäer von den Brettern, ein Sieg gegen eine Großmeistertruppe im Aufwind, die bequem im oberen Drittel der fast 200 Teams einzuordnen ist. Damit deuteten die Inder an, dass sie selbst sich am liebsten unter den ersten Drei einordnen würden, im Idealfall ganz an der Spitze.

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Olympiade: Erste Kaliber mit Indien und Armenien

Die erste Runde der Schach-Olympiade in Batumi brachte das übliche Gemetzel zwischen der ersten Hälfte der teilnehmenden Mannschaften gegen die zweite. In der offenen Klasse enden gleich gleich 64 der 89 Begegnungen mit 4:0. Nigeria, Pakistan, Rwanda, Somalia, Congo, Burundi und Ivori Coast konnten nicht ausgelost werden. Im Frauenbewerb waren es 55 von 73 Begegnungen. Insgesamt sind 180 Nationen mit 1.667 Spielerinnen und Spielern vertreten. In der offenen Klasse spielen sogar 185 Mannschaften, da der Veranstalter Georgien drei Mannschaften stellt, dazu kommen noch Teams der IBCA, IPCA und ICCD. Im Frauenbewerb sind es 151 Mannschaften. Österreich startet mit zwei 4:0 Siegen

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Vorschau zur Olympiade in Batumi

Ab 24. September (bzw. die Eröffnungsfeier ist tags zuvor) trifft sich die Schachwelt in Batumi, Georgien. Und zwar wirklich die ganze Schachwelt, oder jedenfalls ein grosser Teil davon: einige Teams haben Großmeister, teilweise Weltklassespieler, aber die insgesamt 245 GMs verteilen sich ungleichmässig über die 185 Teams – viele haben Spieler mit kleineren oder keinen Schachtiteln, bescheidener bis gar keiner Elozahl. Naturgemäss geht es im Vorbericht vor allem um die Topteams, wobei ich auch die Nummer 16 der Setzliste erwähnen werde und ansatzweise noch ein paar andere Mannschaften. Dann auch ein paar Worte zum Damenturnier. Die ersten zehn der Setzliste sind

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Bundespräsident Dr. Alexander van der Bellen verabschiedete das Damen- & Herren-Team in der Hofburg.

Ab 24. September sitzen Österreichs Damen und Herren bei der Schach-Olympiade in Georgien an den Brettern, die ihnen die Welt bedeuten. Österreichs aufstrebender Schachsport erhofft sich in Batumi eine Platzierung in den Top 25. Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen verabschiedete das Damen- & Herren-Team in der Hofburg. 185 Nationen sind bei der Schach-Olympiade am Start. „Eine Platzierung um Platz 35 ist realistisch. Großartig wäre es, wenn wir unter den Top-25 landen könnten”, gibt ÖSB-Präsident Christian Hursky die Marschroute vor. Angeführt wird Österreichs Team vom besten deutschsprachigen Schachspieler, Markus Ragger. Der Kärntner könnte mit einer starken Leistung in den kommenden zwei

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Wladimir Putin wünschte seinen Teams viel Glück in Batumi

Der russische Präsident wünschte den Teams Glück bei den Olympischen Spielen in Batumi Der Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin traf sich mit den nationalen Schachmannschaften in Sotschi und wünschte den Athleten Glück bei den Olympischen Spielen in Batumi. Das Treffen fand in der Bibliothek des Grand Hotel Rodina statt, in der sich die Schachspieler seit dem 15. September versammeln. Das Herrenteam: Vladimir Kramnik , Ian Nepomniachtchi , Sergey Karjakin , Dmitry Yakovenko und Nikita Vitiugov. Favorit ist das Team der USA – der aktuelle Olympiasieger. Die Hauptkonkurrenten sind neben den Amerikanern die Mannschaften aus China, Aserbaidschan, Indien, Ukraine, Frankreich,

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UNSERE SPIELER FÜR BATUMI: GROSSMEISTERIN SARAH HOOLT

Sarah Hoolt ist die Letzte in unserer Riege der Olympiakandidaten, die für Deutschland in Batumi (Georgien) an den Start gehen werden und die wir an dieser Stelle vorstellen. Sarah war von Januar 2017 bis April 2018 die Nummer zwei bei den deutschen Schachspielerinnen hinter Elisabeth Pähtz. Ihre höchste FIDE-Elo erreichte sie im August 2017 mit 2449. Ihr Debüt in einer deutschen Nationalmannschaft gab sie am 12. Juli 2006 bei der U18-Europameisterschaft der Mädchen in Balatonlelle (Ungarn). Am 7. September des gleichen Jahres spielte sie beim Mitropa-Cup in Brno (Tschechien) ihre erste Partie in der A-Mannschaft. Inzwischen hat sie 105 Einsätze hinter sich

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43. Schach-Olympiade in Batumi (Georgien)

Die Schach-Olympiade  findet vom 23. September (Ankunft) bis zum 6. Oktober (Abfahrt) 2018 in Batumi statt und wird mit dem 100. Jahrestag der Unabhängigkeit Georgiens zusammenfallen. Es ist die 43. Schacholympiade des Weltschachbundes FIDE. Die Entscheidung für die Austragung in Batumi fiel im August 2014, Mitbewerber war das südafrikanische Durban. Teilnehmende Länder Nach dem vorläufigen Meldeergebnis (Stand: 11. September 2018) werden im Offenen Turnier 185 Mannschaften teilnehmen, im Turnier der Damen 151 Teams. Beides sind neue Rekordwerte. Unter den Teilnehmern befinden sich je drei Mannschaften des Gastgebers Georgien und die Auswahlmannschaften der internationalen Schachverbände der Blinden, der Körperbehinderten und der

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Verabschiedung der österreichischen Schachnationalteams in der Hofburg durch Bundespräsident Alexander van der Bellen

Das wäre doch nachahmenswert. Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen hat am Montag Nachmittag in der Hofburg Österreichs Schach-Team für die Olympiade in Batumi empfangen. Ab 23. September kämpfen Österreichs Damen und Herren bei der Schach-Olympiade in Georgien um Medaillen. Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen begrüßte die von Österreichs Nummer 1, Markus Ragger, angeführten Sportler persönlich in der Wiener Hofburg: „Es gibt erstaunliche Parallelen zwischen Schachspielen und Politik. Im Schach ist das Ziel einfach: Den gegnerischen König matt setzen. In der Politik sind die Ziele vielschichtiger. Aber das Vorausdenken, welchen Zug will ich machen, was wird dann der andere Spieler

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Russlands Aufgebot für die Schacholympiade in Georgien

Andrei Filatov und Sergej Rublewski kündigten die Zusammensetzung der russischen olympischen Nationalmannschaften an Der Cheftrainer der russischen Männermannschaft, der Präsident des Russischen Schachbundes, Andrei Filatow, kündigte die Zusammensetzung der Nationalmannschaft für die Olympischen Spiele an. In Georgien wird sein: Vladimir Kramnik , Sergey Karjakin , Ian Nepomniachtchi , Dmitry Yakovenko und Nikita Vitiugov . Cheftrainer der russischen Männermannschaft Andrei Filatov: – Wir haben immer eine große Auswahl an starken Spielern im Land, und sie sind bestrebt, die Ehre ihres Landes bei den höchsten Wettbewerben zu verteidigen. Wie immer ist das russische Team auf das maximale Ergebnis eingestellt. Die Struktur der Frauen-Nationalmannschaft Russlands umfasst: Alexandra Kosteniuk , Valentina Gunina , Alexandra Goryachkina , Natalja Pogonina und Olga Giry . Senior Trainer der Frauen

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Frankreichs Meldungen zur Schacholympiade 2018

Der neue Trainer der französischen Nationalmannschaft gab seine Team-Zusammensetzung für die Schacholympiade 2018 bekannt: Maxime Vachier-Lagrave, Étienne Bacrot, Laurent Fressinet, Romain Edouard und Christian Bauer bilden das Frankreich-Team, mit Sébastien Mazé als Kapitän. Die französische Frauenmannschaft, ausgewählt und trainiert von Matthieu Cornette, setzt sich aus Marie Sebag, Almira Skripchenko, Sophie Milliet, Pauline Guichard und Cécile Haussernot zusammen. Die Schacholympiade 2018 findet vom 23. September bis zum 8. Oktober in Batumi, Georgia, statt. Bei den letzten im Jahr 2016 in Baku statt  Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Olympiade 2018: https://batumi2018.fide.com/de