UNSERE NATIONALMANNSCHAFTEN SCHACHOLYMPIADE 2018

STICHKAMPF UM DAS LETZTE OLYMPIATICKET FÜR DIE FRAUENNATIONALMANNSCHAFT IN ERFURT Bereits Ende April hat Bundestrainer Dorian Rogozenco die Nationalmannschaften für die anstehende Schacholympiade vom 24. September bis 5. Oktober 2018 in Batumi nominiert. Allerdings gab es um das letzte Ticket für die Frauenmannschaft am vergangenen Wochenende noch einen Stichkampf, den Judith Fuchs mit 2:0 gegen U16-Vizeeuropameisterin Jana Schneider für sich entscheiden konnte. Judith fährt somit mit den aktuellen beim Mitropa Cup spielenden Großmeisterinnen Elisabeth Pähtz und Sarah Hoolt sowie Zoya Schleining und Filiz Osmanodja zur Schacholympiade. Kapitän der Frauenmannschaft wird Jonathan Carlstedt sein. Bundestrainer Dorian Rogozenco wird Kapitän der Männermannschaft. Hier starten die fünf Spieler, die im vergangenen Jahr mit Platz 8 bei der Mannschaftseuropameisterschaft überzeugen konnten. Es

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15. IBCA Schacholympiade für Blinde und Sehbehinderte Schachspieler 2017

Die Nationale Vereinigung der Blinden in Mazedonien (NSSRM), in Zusammenarbeit mit der National Sports Federation of the Blind Mazedonien (NSFSM) und der Internationalen Braille Chess Federation (IBCA), im Rahmen der Schirmherrschaft der Agentur für Jugend und Sport der Republik Mazedonien, des Ministeriums für Arbeit und Soziales, der Republik und der Präsident der Republik Mazedonien, in Zusammenarbeit mit ihren Partnern Driss LLC, Alkaloid AD Skopje, die Gemeinde von Ohrid, haben die Ehre und Freude, den prestigeträchtigsten internationalen Wettbewerb, die Schacholympiade für blinde und sehbehinderte Personen 2017 zu veranstalten, die von 18-29.06.2017 stattfinden wird. Mannschaften von Mazedonien, Kosovo, Dänemark, die Niederlande, Ukraine,

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Schacholympiade Baku 2016 – Nachlese

Schon zum vierten Mal vertrat Oliver Müller den Weltblindenschachbund, diesmal in Baku – Ein Beitrag von FM Oliver Müller   Vom 02. bis 13. September fand in Baku die 42. Schacholympiade des Weltschachbundes FIDE statt. Stattliche 170 Herren- und 134 Damenteams aus fast ebenso vielen Ländern waren am Start, darunter auch der Weltblindenschachbund IBCA (International Braille Chess Association). Nach Khanti-Mansijsk, Istanbul und Tromsö war ich nun schon zum vierten Mal in Folge für die IBCA nominiert. Mit 6 Punkten aus 9 Partien konnte ich nicht nur die Mannschaft unterstützen, sondern auch eine persönliche Elo-Performance von 2423 und dadurch einen Zugewinn

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Olympia-Bilanz (Damen)

Zu Platz 1-4, 10 und 31   Auch diese Nachlese bin ich den Lesern (und, falls mindestens eine aus Deutschland oder anderswo hier mitliest, den Spielerinnen?) noch schuldig. Ich beginne wieder mit dem Siegerfoto (alle Fotos Maria Emelianova, Turnierseite): links Polen (Silber), Mitte China (Gold), rechts Ukraine (Bronze) – die Spielerinnen würde ich hier nicht unbedingt erkennen, die Nationalfahnen schon. Bei der Nachlese zum offenen Turnier schrieb ich, dass die drei Medaillenteams untereinander fast gleichwertig waren (“Details” entschieden) und klar besser als der gesamte Rest. Bei den Damen ist es etwas anders: China dominierte am Ende total, Russland hatte im

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Olympia-Bilanz (offenes Turnier)

Erfolgreiche und weniger erfolgreiche Teams     Das sollte diesmal ein Bericht fast ohne Fotos werden, aber einige von der Abschlussfeier will ich dem Publikum doch nicht vorenthalten – wie immer von der Turnierseite, diesmal habe ich nur Fotos von Maria Emelianova ausgewählt. Bewusst zeige ich zu Beginn das komplette Podium des Herrenturniers – links Ukraine (Silber), Mitte USA (Gold) und rechts Russland (Bronze). Aus meiner Sicht waren alle drei insgesamt klar besser als der Rest. Wenn das Turnier noch einmal von vorne beginnen würde (bei gleicher Form der Spieler), würden sie vermutlich die Medaillen wieder unter sich verteilen –

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SV 1930 Hockenheim gut gerüstet

Hockenheimer Neuzugang Großmeister Baadur Jobava bester Spieler der Schacholympiade 2016 in Baku – Lokalmatador Rainer Buhmann mit solider Leistung – Ein Beitrag von Dieter Auer   Für eine Sensation bei der Schacholympiade in Baku sorgte der Hockenheimer Neuzugang im Rennstadtteam, Großmeister Baadur Jobava, mit seiner überragenden Leistung mit 8 Punkten aus 10 Kämpfen an Brett 1 im georgischen Team. Bei versammelter Weltelite blieb er unbesiegt, gewann 6 Partien gegen stärkste Konkurrenz am Spitzenbrett und spielte vier Mal unentschieden. Kurz vor dem Saisonstart der Spielsaison 2016/2017 Mitte Oktober ist der Hockenheimer Neuzugang in blendender Form und bestätigt das „glückliche Händchen“ des

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Noch eine olympische Bildergalerie

Diesmal teils Schwarz-Weiss   Eigentlich ist nur ein Foto Schwarz-Weiss, aber diese Schachfarben dominieren auch auf einigen anderen Fotos. Zufall oder nicht – kein Zufall dass ich relativ viele ausgewählt habe. Ansonsten gilt wieder: bekannte und unbekannte Teilnehmer(innen) der Olympiade – die meisten spielten Schach, zwei waren in anderer Rolle vor Ort in Baku. Alle Fotos wieder von der Turnierseite – Saodat Odinaeva aus Tadschikistan bekommt das Titelfoto (von David Llada) – nicht weil sie für ihre Verhältnisse ordentlich spielte (5,5/11, TPR 1931 bei Elo 1881), sondern wegen der zu Haarfarbe und Schachbrett passenden Kleidung. Bunt wird es allerdings mitunter

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Olympia-Abschlussbericht (Damen)

Gold für China nach Showdown mit Russland   Das Damenturnier verlief etwas anders als die “offene Kategorie”: Bei den Herren (es sind nun einmal fast ausschliesslich Herren) gab es die meisten Matches zwischen Favoriten bereits relativ früh im Turnier; speziell in der Schlussrunde spielten alle Medaillenkandidaten (und das waren realistischerweise drei, nur die Farbe der Medaillen war noch etwas unklar) gegen Aussenseiter. Bei den Damen gab es das Topmatch China-Russland erst in der letzten Runde, und acht Teams hatten noch gewisse Hoffnungen auf eine der drei Medaillen.   Den Endstand hatte ich bereits im anderen Bericht, aber wiederhole ihn hier:

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Olympia-Abschlussbericht (Herren)

USA tiebreak-knapp vor Ukraine, klar vor Russland, klar vor anderen (Deutschland hat auch mitgespielt)   Die Olympiade ist vorbei, nun muss ich das alles aufbereiten – zu viel für einen Artikel, also gibt es (eventuell auch später diese Woche) eine Serie. Zunächst der Endstand bei den Herren: USA 20(413.5), Ukraine 20(404.5), Russland 18, Indien, Norwegen, Türkei, Polen, Frankreich, England, Peru 16, Kanada, Aserbaidschan1, China, Weissrussland, Ungarn, Iran, Lettland usw. (noch sechs Teams) 15, … 35.-57. Moldawien, Niederlande, Deutschland usw. 13. Da nannte ich teilweise Teams, da sie mich (und vielleicht das Publikum) besonders interessierten, oder auch da sie über bzw.

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USA obenauf bei der Olympiade (UPDATE zwei)

Nach Schlüsselduellen in Runde 6-8 Sowohl im “offenen Turnier” als auch bei den Damen müssen die USA die Führung mit anderen teilen – einmal haben sie dabei die beste Wertung, einmal nicht. Wer sonst derzeit zufrieden sein kann und wer nicht, zeigen die aktuellen Zwischenstände – mitunter bedingt aussagekräftig, da Teams genauso viele Mannschaftspunkte gegen teilweise recht unterschiedliche Gegner erzielten.   Offenes Turnier: USA, Indien, Ukraine 14, Russland, Aserbaidschan1, Norwegen 13, England, Lettland, Niederlande, Ungarn, Iran, Tschechische Republik, Georgien, Griechenland, Slowenien, Chile, Italien 12. Wer sich in den verbleibenden Runden da oben halten kann, wird sich zeigen – Norwegen und

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Olympiade vor dem Ruhetag

Niederlande, Ukraine und Indien bei den Herren | Russland und Ukraine bei den Damen   Das ist natürlich nur ein Zwischenstand – zu diesem Zeitpunkt hat noch niemand die Olympiade gewonnen, wobei einige die sich im Vorfeld Hoffnungen machten sie (was Medaillenchancen betrifft) vielleicht schon “verloren” haben. Etwas voreingenommen wie ich bin – als Deutscher mit Wohnsitz NL und zuvor einige Zeit Frankreich – habe ich gemischte aber insgesamt positive Gefühle beim aktuellen Stand: Platz 1 (wenn es dabei bleiben sollte wäre es keine Überraschung sondern eine Sensation), 12 (passt gut zur Setzliste) und 41 (c’est la vie).   Der

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Finanzministerin schlägt Weltmeisterin

Von der Leyen schlägt Weltmeisterin ? Das wäre doch eine tolle Schlagzeile wenn es denn wahr wäre.   Die Schach-Olympiade in Baku erlebt täglich Glanzpartien und Überraschungen. Eine faustdicke Überraschung ist der Sieg der lettischen Finanzministerin, WGM Dana Reizniece-Ozola (Elo 2243) in der heute gespielten 4. Runde gegen die amtierende Weltmeisterin Hou Yifan (Elo 2650) aus China.   Sie hat nicht etwa Glück gehabt. Dana riskierte gegen die Weltmeisterin, nach einem Geplänkel im Mittelspiel, einen fulminanten Königsangriff, wobei sie ihren eigenen König bloßstellte. Hou Yifan war machtlos gegen den Angriffswirbel und gab in desolater Stellung ihre Partie auf. Der Sieg

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Olympiade in Baku

Treffpunkt für Elo 1025-2857 Elo 2857 hat aktuell nur ein Spieler – aber Carlsen wird oft genug fotografiert und gezeigt, im Sinne von “Gens una sumus” habe ich ein Titelfoto (fast) vom anderen Ende des Elospektrums. Patience Tsuses (Elo 1025) aus Namibia hat allerdings kein Foto auf ihrer FIDE-Eloseite, und ob dieser Twitter- und dieser Facebook-account einer Schachspielerin gehört, kann ich nicht verifizieren. Mohammed Shahudha (weiblich, Malediven, Elo 1045) – ebenfalls nix gefunden. Dann eben Suhailah Bekheet (Elo 1063) aus Kuwait – hier gefunden. In diversen Ländern reicht Elo weit unter 2000, mitunter auch gar keine Elo, für einen Platz

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Russland, Amerika – oder gewinnt wieder China?

Ein Beitrag von Stefan Löffler auf dem neuen Schachblog der Frankfurter Allgemeinen Zeitung   Russland soll endlich wieder Gold holen. Eigens dafür schlüpft Andrei Filatow, der Milliardär an der Spitze des Russischen Schachverbands, während der nun unmittelbar bevorstehenden Schacholympiade in die Rolle des Kapitäns. Studierter Schachtrainer ist er schließlich, auch wenn er dann ins Business umgestiegen ist und es als Transportunternehmer mit guten Beziehungen zum Kreml weit gebracht hat. Zuletzt gewann Russland diesen Wettbewerb im Jahr 2002 – damals noch mit dem mittlerweile ungeliebten früheren Champion Garri Kasparow am Spitzenbrett.   Die höchste durchschnittliche Elo-Zahl aller Teams, nämlich 2760, hat

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Chess Olympiad U16 Poprad Tatry

Von der U16 – Schacholympiade aus der Slowakei berichtet Bernd Vökler   Dieses Jahr sind drei deutsche Teams bei der Olympiade U16 in Poprad Tatry am Start. Poprad Tatry gehört zu den größeren Städten in der Slowakei. Sie ist für das Panorama auf die hohe Tatra, die restaurierte Fußgängerzone und den Wasserpark Aqua-City bekannt.   Die Rahmenbedingungen sind für dieses internationale Turnier völlig angemessen. Wir spielen in einer gut klimatisierten Arena mit Zuschauerrängen und übernachten in einem standardgemäßen 3* Hotel.   Alle Partien werden sogar live übertragen.   Germany 1 ( meine Mannschaft)   Runde 1 und 2 lief relativ

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Die Stars von morgen am Brett

Eine Vorschau auf die U16-Olympiade in Poprad Tatry (Slowakei) von Bundesnachwuchstrainer BERND VÖKLER   Eva Repkova aus Poprad Tatry – slowakische Nationalspielerin und 8-fache Olympiateilenehmerin – hat es offensichtlich verstanden, Mittel für die U16 Olympiade in der Slowakei (22. bis 29.7.2016) zu mobilisieren. Ca. 100.000,- € sollte der Etat schon umfassen. Davon lädt der Veranstalter jeweils eine Nationalmannschaft kostenfrei ein.   Deutschland tritt mit drei Mannschaften an. Das erste Team besteht aus den besten U16 Spielern Deutschlands, mit dabei sind Roven Vogel, Konstantin Urban aus Sachsen, Kevin Schröder und Valentin Buckels aus NRW und Fiona Sieber (SAN). Wir sind an

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Langer Atem im Fernschach

Sechster Olympiasieg und eine Silbermedaille für Deutschland – Von UWE BEKEMANN   Bekanntlich braucht der Fernschachspieler einen längeren Atem als sein Kollege im Brettschach, denn er brütet nicht Stunden über seinen Stellungen, sondern Tage, Wochen und Monate. Manchmal aber dauert es auch einige Jahre, bis der letzte virtuelle Handschlag in einem Turnier erfolgt.   So ist es vor wenigen Tagen in der 16. Fernschach-Olympiade geschehen. Dieses Turnier, das den Rang einer Mannschaftsweltmeisterschaft bekleidet und auf dem Postweg ausgetragen wurde, war am 10. Juni 2010 gestartet worden und ist eben erst vor wenigen Tagen mit einer letzten bis dahin noch offenen

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Es bleibt bei Platz 11

Indien gewinnt die Jugend-Schacholympiade vor Russland und dem Iran – deutsches Team verfehlt TOP 10-Platzierung – Ein Abschlussbericht von RAYMUND STOLZE   Obwohl vor der zehnten und letzten Runde am Sonntag [21. Dezember] der Jugend-Schacholympiade U16 im ungarischen Györ mit den Teams aus dem Iran, Indien [jeweils 16:2-Mannschaftspunkte] und Russland [15:3] die drei Medaillenkandidaten feststanden, war doch Spannung pur angesagt. Jeder aus dem Trio hatte nämlich seine Chance auf den Olympiasieg. So durften die beiden Vertreter Asiens auf keinen Fall verlieren, denn bei einem Sieg der Russen wären diese der „lachende Dritte“ gewesen. Würden der Iran gegen Ungarn I und

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Zur Halbzeit auf Platz 11

Die Russen dominieren die Jugend-Schacholympiade U16, aber das deutsche Team hat in Györ noch alle Chancen auf eine Medaille – Ein Zwischenbericht von RAYMUND STOLZE   In meinem Vorschaubericht „Team Germany in Bestbesetzung“ [ https://www.chess-international.de/Archive/30987#more-30987 ] hatte ich bereits auf den neuen Teilnehmerrekord bei der FIDE U16 WORLD YOUTH CHESS CHESS OLYMPIAD mit 54 Mannschaften aus fast 40 Ländern von allen Kontinenten hingewiesen. Dass die Gastgeber in Györ allein acht Teams stellen signalisiert die Breite in Ungarn. Das Land ist eben eine Schachnation, und so wundert es nicht, dass man für den ursprünglichen Ausrichter Kasachstan mal eben eingesprungen ist. Als

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Team Germany in Bestbesetzung

Bei der U16 Schacholympiade im ungarischen Györ zählt Deutschland zu den Medaillenkandidaten – Ein Vorbericht von RAYMUND STOLZE   Als ich am letzten Dienstag [2. Dezember] von Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler eine E-Mail erhielt, in der er mich informierte, dass am 12. Dezember die U16 Olympiade im ungarischen Györ startet wollte ich mich klein schlau machen, was das für ein Wettbewerb ist. IM FIDE-Kalender ist das Turnier erwähnt, und natürlich gibt es auch einen Link zum Veranstalter [ https://wyco2014.chess.hu/entries ]. Aber eine Chronik – Fehlanzeige!.   Zum Glück habe ich in Gerhard Hund einen für solche Fälle mehr als kompetenten Ansprechpartner. Seine

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