40th Int. Chess Festival Città di Arco Open (Italien)

Das kleine Städtchen Arco lädt zum 40. Mal zum renommierten Internationalen Schachturnier “Festival Scacchistico Internazionale Città di Arco” ein, das im Festsalon des vornehmen Spielkasinos der Gemeinde ausgetragen wird. Erwartet werden Schachfreunde und Großmeister aus aller Welt, die für das Turnier nach Kategorien unterteilt werden. Wie gewohnt, gilt das vom Internationalen Schachverband (Fide) anerkannte Turnier für die Titel und Punktezahlen in der Weltrangliste (ELO). Das Internationale Schachfestival Città di Arco konnte sich im Laufe der Jahre sowohl in qualitativer Hinsicht als auch in Bezug auf die Besucherzahlen einen Spitzenplatz in der nationalen und internationalen Szene erobern. Das Turnier wird für

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Münsterland Open kehrt nach Münster zurück

Rainer Niermann – Nach 25 erfolgreichen Jahren in Senden ist das Münsterland Open zurückgekehrt an seine frühere Wirkungsstätte: in die Stadthalle Hiltrup. Und hier kann es nahtlos an die die Tradition anknüpfen: Über 100 Spieler alleine sind in der offenen Gruppe am Start; und für das Challengers, das am Samstag Nachmittag startet, werden auch weider über 70 Spieler erwartet. Am Sonntag findet noch ein eintägiges Jugendopen statt, für das erstmals ebenfalls über 100 Teilnehmer erwartet werden. Der frisch gewählte Kassierer der Ausrichters, Lennart Quante, zeigt sich erleichtert: “Die Teilnehmerzahlen finde ich – bei einem Ortswechsel und einem suboptimalen Termin – gut!”

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Senioren: Goldener Schachherbst in Büsum

Von ca. 80 Teilnehmern im Jahr 2013 hat sich die “Offene Schleswig-Holsteinische Senioren-Einzelmeisterschaft in Büsum” in ihrer 12. Auflage vom 27.9.- 5.10.2018 auf rund 210 Eintragungen gesteigert. Dieser Aufschwung der „OSenEM SH“ liegt nicht nur an dem im wahrsten Sinne des Wortes herausragend auf der Deichkrone gelegenen Spiellokal „Büsumer Pesel“ mit Blick aufs Wattenmeer und dem nahe gelegenen attraktiven Ortskern, sondern auch an der vorbildlichen Organisation in den Händen von Turnierleiter und DSB-Seniorenreferent Gerhard Meiwald, der das Büsumer Seniorenturnier ins Leben gerufen hat. In den Top10 der Startrangliste stehen Klaus Klundt, Hans Werner Ackermann (Sieger 2014 und 2017), Matthias Kierzek, Bernd

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Schach und Sightseeing in Portugal

Wer nach Portugal reist, besucht meist Lissabon oder die Algarve. (Ein Erlebnisbericht von Ulla Hielscher) Der kleine Ort San Martinho do Porto in Westportugal ist dagegen bei Touristen weniger bekannt. Dabei liegt dieser Ort malerisch an einer Lagune, die sich in einer Breite von 200 Metern zum offenen Ozean erstreckt. Bis ins 17. Jahundert war der Hafen für hochseetaugliche Schiffe noch schiffbar. In Sao Martinho wurden damals auch Schiffe für die portugiesischen Entdeckungsreisen gebaut. Jürgen Wempe, bekannt durch seine Turnierveranstaltungen (z.B. Malta, Bad Wörishofen, NordWest-Cup) hat in diesem Jahr zusammen mit dem portugiesischen Schachverband ein neues Turnier in Portugal ausgeschrieben,

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René Stern gewinnt den Lichtenberger Sommer 2018

Spannung beim Finish in der HTW Nach neun zum Teil heißen, kampfbetonten und spannenden Tagen stand fest, dass der Vorjahressieger GM René Stern den Lichtenberger Sommer 2018 denkbar knapp gewinnen konnte. Mit acht Punkten holte er ebenso viele Punkte wie der zweitplatzierte IM Ebrahim Ahmadinia. Wer am Ende die Nase vorn hatte, entschied sich womöglich irgendwo im Saal bei Gegnern der beiden in den neun Runden. Mit einem Buchholzpunkt Vorsprung setzte sich am Ende der GM vom SK König Tegel an die Spitze des Feldes. Auch beim Kampf um Platz 3 entschied die Buchholz: hier landete mit Jonas Hacker ein junger FM aus Eppingen, der u.a.

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Epishin gewinnt in Feffernitz

Eine Schlussrunde, die an Spannung nichts mehr zu überbieten hatte, zeichnete sich nach der 8. Runde ab. Alle 5 GM (Malakhatko, Okhotnik, Korneev, Epishin und Levin)  lagen mit 6,5 Punkte gleichauf. Die Spitzenpaarungen GM Felix Levin – GM Vadim, sowie GM Oleg Korneev – Vladimir Okhotnik endeten remis. So hatte der ehemalige Weltklasse Spieler, GM Vladimir Epishin gute Chancen mit einem Sieg gegen Matthias Heindl (Admira Villach) der aber schon GM Felix Levin besiegte und gegen GM Okhotnik remisierte die alleinige Führung zu übernehmen. Lange konnte Heindl die Partie offen halten, bis er mit einem ungenauen Zug Epishin eine Chance

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Deutsche Sieger in Barcelona: Nisipeanu, Hoefelsauer, Kueppers, (Keymer)

Ich beginne mal mit dem Buchstaben K: Karpov, Kortschnoi, Kasparov, Kramnik, Karlsen, Karjakin und Karuana (um nur die zu nennen, die sich für mindestens ein WM-Match qualifizieren konnten) waren aus unterschiedlichen Gründen verhindert. Keymer konnte die Hoffnungen – ich schreibe bewusst nicht “Erwartungen” – nicht erfüllen. Aber es gab noch den für Katernberg spielenden Kueppers, der nicht nur durch ein “unwahrscheinliches” Ergebnis in der letzten Runde wohl alle Erwartungen und auch Hoffnungen übertreffen konnte. Ja, ich weiss, dass man Carlsen und Caruana (außer auf kyrillisch) mit C schreibt. Am nächsten im deutschen Vereinsalphabet ist der Buchstabe D – Dresden machte

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Salonremis der Spitzenreiter beim Lichtenberger Sommer

Text und Fotos Dagobert Kohlmeyer – Nach zwei Dritteln des Lichtenberger Sommers liegen die Favoriten René Stern und Ebrahim Ahmadinia erwartungsgemäß an der Tabellenspitze. Bis Runde fünf hatten beide mit je 5,0 Punkten als einzige Spieler eine reine Weste und trafen am sechsten Spieltag aufeinander. Die Schottische Partie, in der der iranische Internationale Meister die weißen Steine führte, endete bereits nach drei Zügen remis. Nach Feinwertung liegt Ahmadinia, der für die Schachfreunde Berlin spielt, vorn. René Stern ist Titelverteidiger und hat die Chance, den Lichtenberger Sommer nach 2014 und 2017 zum dritten Mal zu gewinnen. Auf meine Frage nach seiner Motivation, immer wieder bei dem beliebten

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Schwarzacher Open 2018 (Österreich)

Die Organisatoren des 33sten Schwarzacher Open konnten sich heuer schon vom 14.-22. Juli über 158 Teilnehmer freuen, die in 4 Leistungsgruppen am Open teilnahmen. Das Hauptturnier gewann souveren GM Berkes Ferenc (Elo 2676) aus Ungarn,vor GM Zelcic Robert und GM Palac Mladen aus Kroatien. Bester Österreicher wurde FM Gunnar Schnepp als neunter mit 5.5 Punkten. Erstmals wurde auch ein Jugendschachcamp organisiert, an dem 13 Jugendliche teilnahmen. Das Training wurde vom FM Alman Durakovic geleitet und die Betreung übernahm Gerhard Rosenlechner. Weiters trat die berühmte russische Botvinnik Chess School mit 17 Spielern an, die den arrivierten Spielern alles abverlangten. Der beste

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IM Vincent Keymer (Elo 2493) gegen GM Anton Demchenko (Elo 2670) 0-1

Das 20th International Open Sants findet vom 17. August bis 26. August in Barcelona statt. Es ist eines der größten Turniere dieses Sommers. In der Gruppe A spielen über 400 Spieler. Die Topgesetzten sind GM Anton Demchenko, GM Dariusz Swiercz, GM Dieter Nisipeanu etc … Es sind 51 Nationen am Start, darunter  179 Titelträger. Heute Nachmittag kommt es zum interessanten Duell zwischen dem erst 13- jährigen Vincent Keymer und dem russischen Großmeister Anton Demchenko zu einer Vorentscheidung. Beide Spieler sind optimal gestartet und haben jeweils 3 Punkte aus 3 Partien auf ihrem Konto. In der 4. Runde kommt es nachher für unseren Nachwuchsstar Vincent Keymer knüppeldick.

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Lichtenberger Sommer zum 11. Mal in Karlshorst

Stephan Tschirschwitz – Es ist wieder soweit, die Sommerferien gehen in Berlin zwar zu Ende, aber dafür öffnet das größte internationale Berliner Schach-Open seine Pforten: seit gestern ist der Festsaal, das „Audimax“, der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin-Karlshorst (Treskowallee 8 in 10318 Berlin) wieder der Treffpunkt für insgesamt 215 Schachspieler*innen aus der ganzen Welt – aus 19 Ländern, darunter Syrien, Hongkong und Iran. Insgesamt 10 Frauen wetteifern um den Sonderpreis für die besten weibliche Teilnehmerin. Gespielt wird vom 18.08.2018 bis 26.08.2018 – wochentags beginnen die Partien jeweils um 17.00 Uhr, an den Wochenenden werden die Bretter bereits

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20. International Open Sants 2018 mit IM Vincent Keymer

Die 20th International Open Sants finden vom 17. August bis 26. August in Barcelona statt. Es wird eines der größten Turniere dieses Sommers sein. In der Gruppe A werden fast 400 Spieler erwartet. Die Topgesetzten sind GM Anton Demchenko, GM Dariusz Swiercz, GM Dieter Nisipeanu etc … Es sind 51 Nationen am Start, darunter  179 Titelträger. Insgesamt haben sich 31 deutsche Spieler angemeldet: Der eigentliche Star des Open wird aber der erst 13- jährige IM Vincent Keymer sein, der in der deutschen Bundesliga für Deizisau die Figuren zieht. Er ist auf dem besten Weg der jüngste deutsche Großmeister aller Zeiten zu werden. Wir drücken ihm

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Daniil Düsentrieb Dusel Dubov gewinnt in Abu Dhabi

Warum war das nicht das Dubai Open? Ich mag Alliterationen, und Dubov hätte wohl auch nichts dagegen einzuwenden – da werden Geldpreise streng nach Wertung vergeben, nebenan in Abu Dhabi werden sie offenbar nach dem Hort-System unter punktgleichen Spielern verteilt. “Dubov dominiert” wäre übertrieben, “Düsentrieb” bezieht sich darauf, wie er seine Partien anlegte. “Dusel” bezieht sich vor allem darauf, wie sein wichtiger Sieg in der letzten Runde zustande kam – der geteilte erste Platz schien außer Reichweite, und auch der Wiedereintritt in den Club 2700+ war gefährdet. Ein bisschen bezieht es sich auch darauf, dass er nach Wertung denkbar knapp

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Riga Open: Armenien oben, Deutschland überall dahinter

“Perlen vom Bodensee” haben bereits berichtet, aber ich habe eigenes Material vorbereitet, also noch ein Beitrag. Armenien relativ weit oben war klar – sie schickten drei Großmeister, alle unter den ersten 15 der Setzliste. Zwei landeten dann ganz oben. Deutschland schickte 35 Spieler – genauso viele wie Lettland, einer mehr als Russland. Fünf hatten den GM-Titel und waren unter den ersten 15 der Setzliste, andere hatten kleinere oder keine Schachtitel – zum Beispiel landeten die Schachfreunde Schmitt, Waffenschmidt, Danielmeier und Kuhn nebeneinander auf Platz 246-249 (in umgedrehter Reihenfolge der Elozahlen 1992-2151). Von den fünf deutschen GMs konnten zwei ihre Elozahl

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Fiona Sieber gewinnt das German Masters der Frauen

German Masters der Frauen Fiona Sieber ist die strahlende Siegerin des German Masters der Frauen 2018. Sie verlor zwar heute gegen Sarah Hoolt, doch auch ihre direkten Konkurrentinnen um den Turniersieg konnten heute nicht gewinnen; Melanie Lubbe unterlag Filiz Osmanodja und Josefine Heinemann remisierte gegen Ketino Kachiani-Gersinska. Damit liegen drei Spielerinnen mit 6 Punkten vorne; in der Zweitwertung, Anzahl der Siege, liegen Sieber und Lubbe mit 5 Siegen vor Heinemann mit deren 4 und erst die Drittwertung, der direkte Vergleich mit Melanie Lubbe krönte Fiona Sieber zur Siegerin. Fiona Sieber und Josefine Heinemann dürfen sich außerdem über eine WGM – Norm freuen.

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Arberschachfestival 2018

Wolfgang Fiedler – 197 Schachspieler aus 10 Ländern kamen nach Bodenmais um Schach zu spielen. Verteilt auf das Internationale Open, den Internationalen Seniorencup und die Internationale Offene Deutsche Frauenmeisterschaft (IODFEM) ist die Halle gut gefüllt und es ist angerichtet. Parallel kleine und große Ausflüge in die Arberregion und die herrliche Landschaft, sowie 4 Stunden kostenloses Schachtraining sind wohl der Erfolgsgarant für den Bayerndreier. Das Ziel für 2019 sind dann 200 plus x Schachspieler und Schachspielerinnen hier zu sehen. 197 Schachspieler aus 10 Ländern kamen nach Bodenmais um Schach zu spielen. Verteilt auf das Internationale Open, den Internationalen Seniorencup und die

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Inder in Abu Dhabi

Beim Abu Dhabi Masters war zwar bereits Freitag nach nur drei Runden Ruhetag (dafür Samstag eine Doppelrunde), aber das wird kein “klassischer” Zwischenbericht. Dieser Beitrag enthält stattdessen Material (und Spielerzitate), das den geplanten Abschlussbericht – vermutlich Schwerpunkt Runden, die noch gespielt werden – überladen würde. Aber den Zwischenstand nach drei Runden kann ich kurz erwähnen: Sechs Großmeister (Rapport, Wang Hao, Dubov, Amin, Kravtsiv und Vocaturo) haben 3/3. 23 Spieler haben 2.5/3, am überraschendsten wohl die an 73 gesetzte WGM Soumya Swaminathan. Damit ist bereits eine Inderin erwähnt, aber andere – männlich und weiblich – sind Thema dieses Beitrags. Thema dieses

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8. Riga Technical University Open 2018

Das Schachfestival der Superlative findet vom 6. bis 12. August zum 8. Mal in Riga (Lettland) statt. In der A-Gruppe sind schon 305 Teilnehmer vorangemeldet. An der Spitze Matthias Bluebaum aus Deutschland, weitere  bekannte Namen u.a. Kovalenko, Hovhannisyan, Predke, Esipenko, Smirin und (nicht so weit oben in der Setzliste) Praggnanandhaa. Insgesamt spielen 37 Deutsche mit, nur Russland und Lettland sind zahlreicher vertreten: In diesem Jahr werden Änderungen beibehalten die letztes Jahr eingeführt wurden, da sie noch erfolgreicher waren als man es erwarten konnte. Die Gesamtzahl der Schachspieler, die an klassischen Schachturnieren (5 Gruppen) teilnehmen, wurde auf 655 erhöht. Jeder Schachspieler,

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Vorschau zum Abu Dhabi Chess Festival

Wem es in Europa derzeit nicht warm genug ist, der hat als Schachspieler eine Alternative: ab Dienstag ein Open in Abu Dhabi – bei Temperaturen draussen von bis zu 44ºC, der Spielsaal ist dabei vermutlich klimatisiert. Insgesamt 163 Spieler fühlten sich angesprochen – in der A-Gruppe, es gibt auch noch ein B- und ein Juniorenturnier. Darunter 6 aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und 90 Inder, die dieses Klima wohl auch gewöhnt sind und ohnehin immer und überall spielen (nicht immer dieselben, aber aus demselben Land). Ich nenne zunächst die ersten 12 der Setzliste: Le Quang Liem, Rapport, Cheparinov, Wang Hao,

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Dresdner Schachsommer eröffnet

Aktuell laufen beim Dresdner Schachsommer drei Turniere parallel: die Deutsche Einzelmeisterschaft mit 24 Teilnehmern, die bereits am Freitag begonnen hat sowie das German Masters der Frauen und das FIDE Open. Zum German Masters der Frauen hieß Turnierdirektor Dr. Dirk Jordan zehn der besten deutschen Schachspielerinnen in Dresden willkommen, darunter auch Titelverteidigerin Ketino Kachiani-Gersinska. Das FIDE Open ist in diesem Jahr mit 225 Teilnehmern nicht nur quantitativ bestens besetzt. Auch die große Zahl sehr starker Spieler kann sich sehen lassen. Angeführt wird die Setzliste von Chao Li (ELO 2714) aus Stuttgart gefolgt von Evgeny Romanov und Titelverteidiger Vladimir Onischuk. Rundenbeginn für

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