Schach um die Welt. Sydney!

In Australien gibt es über 10.600 Strände. Das heißt man bräuchte über 29 Jahre, um jeden Tag einen anderen Strand auf dem roten Kontinent zu besuchen. Alleine in der Metropole Sydney gibt es mehr als 70 Strände. Und bei den angenehmen Temperaturen und Möglichkeiten die das Land bietet, können sich viele Leute sicherlich andere Sachen vorstellen, als 32 Figuren über 64 Quadrate zu bewegen. Aber für mich ist Sydney die Stadt in der ich das Schach spielen für mich erst richtig entdeckt habe. Natürlich kannte ich vorher schon die Regeln. Aber das heißt ja nicht gleich, dass man Schach spielen

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Ein Treffen mit alten und neuen Freunden

Text: Uwe Ritter – Zugegeben, beobachten tue ich diesen Schach-Reiseveranstalter schon lange. Die eine oder andere Anfrage habe ich schon mal gestartet. Teilgenommen habe ich aber stets aus beruflichen Gründen nie. Wer die Schachzeitung aufschlägt wird relativ schnell auf seine Werbung stoßen, mit der er immer wieder Reisen auf der ganzen Welt anbietet. Die Rede ist von Jörg Hickls Schachreisen, www.schachreisen.eu. Die Kontaktaufnahme ist stets freundlich und unverbindlich. Wie kein Zweiter geht er auf alle Wünsche der potentiellen Teilnehmer ein und versucht stets alles nach deren Vorstellungen zu arrangieren. Stets mit im Paket ist ein Schachturnier bei welchem alle Partien

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Tata Steel Abschlussbericht

Dieser Bericht kommt natürlich sehr spät: Sonntag war ein langer Tag vor Ort (mit An- und Abreise 8:30-22:00), Montag war ich anderweitig beschäftigt, aus gut 180 eigenen Fotos auswählen und bearbeiten dauert auch. Den Endstand in beiden Gruppen kennen die meisten Leser wohl bereits: Masters Carlsen 9/13 + 1.5/2, Giri 9/13 + 0.5/2, Kramnik und Mamedyarov 8.5/13, Anand und So 8, Karjakin 7.5, Svidler 6, Wei Yi 5.5, Jones, Caruana, Matlakov 5, Adhiban 3.5, Hou Yifan 2.5. Es gab also einen Stichkampf um den Turniersieg – deshalb dauerte es vor Ort sooo lange und habe ich dann einiges verpasst, speziell

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Tata Steel Reisebericht Runde 11

Generell ja sonst kein Bericht zu einer einzelnen Runde, aber diesmal würde es sonst sicher zu viel Material für einen einzelnen Artikel. Freitag war ich nochmals in Wijk aan Zee, die letzte Runde am Sonntag ist natürlich “Reporterpflicht” – hoffentlich dann auch das, was bisher weitgehend fehlt: Interviews mit bzw. eigene Spielerzitate von Grossmeistern. Dafür habe ich ein anderes Interview – das durchaus eventuell geplant war, wobei ich nicht wissen konnte ob es zustande kommt. Auch wenn Runde 12 bereits vorbei ist, nenne ich den jeweiligen Zwischenstand nach Runde 11. Masters Giri, Carlsen, Mamedyarov 7.5/11, Anand 7, Kramnik, Karjakin, So

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Giri gewinnt, andere auch (UPDATE)

Als Titel war eventuell “Spannung in Wijk aan Zee” vorgesehen, aber das geht aus zwei Gründen nicht wirklich: ich hatte das bereits im letzten Beitrag und wiederhole mich ungern, und eine der beiden in diesem Bericht besprochenen Runden war nicht in Wijk aan Zee sondern in Groningen. Der Reisebericht-Teil allerdings aus Wijk aan Zee am Dienstag – Groningen am Mittwoch war für mich zu weit für einen Tagesausflug, und niemand finanziert mir eine Hotelübernachtung. Wie immer erst der aktuelle Zwischenstand in beiden Gruppen: Masters Giri, Carlsen, 7/10, Kramnik 6.5, Anand 6, So und Karjakin 5.5, Svidler 4.5, Wei Yi, Caruana,

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Tata Steel Runde 4 und 5 (Hilversum) UPDATE

Diesmal umgekehrt: erst ein normaler Rundenbericht zu Wijk aan Zee und dann ein Reporter-Reisebericht zu und aus Hilversum. Fotografiert haben diesmal neben Alina l’Ami auch Harry Gielen und Thomas Richter (letzterer vielleicht mehr Quantität als Qualität, es gehört zum Reisebericht dazu). Zuerst der aktuelle Zwischenstand bei den Masters: Giri, Anand, Mamedyarov 3.5/5, Kramnik, Carlsen, So 3, Wei Yi, Karjakin, Matlakov, Jones, Svidler 2.5, Caruana 1.5, Adhiban 1, Hou Yifan 0.5. Einige machten also Fortschritte (vorne vor allem Mamedyarov), andere nicht: nach derzeitigem Stand heisst der Turniersieger nicht Fabiano Caruana, Hou Yifan hat noch mehr Nachholbedarf. Erwähnenswert hier noch, dass Carlsen

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Tata Steel nach drei Runden

Der erste Bericht über und auch aus Wijk aan Zee diesmal erst nach der dritten Runde, vorher schaffte ich es zeitlich nicht. Dabei werde ich den Reisebericht vom Samstag mit “normalen” Berichten zu den beiden anderen Runden kombinieren. Zunächst die jeweiligen Zwischenstände: Masters Anand und Giri 2.5/3, Mamedyarov, Jones, Carlsen 2, Karjakin, So, Svidler, Kramnik 1.5, Caruana, Wei Yi, Matlakov 1, Hou Yifan und Adhiban 0.5. Noch werden ja zehn Runden gespielt. Wenn es bei dieser Reihenfolge bleiben sollte, würde Anand oder Giri (wer auch immer den dann fälligen Stichkampf gewinnt) “Schachgeschichte schreiben”. Anand wäre dann sechsmaliger Sieger in Wijk

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Doppelsieg für van Foreest in Amstelveen

Bei Lucas habe ich – da ich vor Ort war und an mehreren Schauplätzen – einige Momente live mitbekommen. Bei Jorden habe ich – da ich vor Ort war – live eigentlich nur Ergebnisse mitbekommen und muss den Rest hinterher rekonstruieren (sein Turnier wurde ja live übertragen, und alle Partien sind auch hinterher verfügbar). Dritte Siegerin war Anne Haast. Worum geht es? Um die niederländischen Schnellschach-Meisterschaften für Damen und Herren sowie um ein auch noch relativ stark und leicht international besetztes Schnellschach-Open im Rahmenprogramm. Das Titelfoto – letztes von einer Reihe eigener Fotos – gebe ich zwei Spielern. Der junge

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Eindrücke von der NL-Meisterschaft

Am Samstag wurde “überall” Schach gespielt, unter anderem in Amsterdam, Apolda und Leuven. Ich entschied mich für einen Besuch vor Ort in Amsterdam, aus drei Gründen: 1) Das steht vorne im Alphabet. 2) Das war für mich als Tagesausflug erreichbar. 3) Ein Besuch bei der NL-Meisterschaft hat für mich “Tradition” – es war das dritte Mal nach 2015 und 2016. Dieser Beitrag wird ein Reisebericht mit Impressionen zur sechsten Runde – nicht nur von den Grossmeistern. Apolda und Leuven wird ein bisschen einfliessen. Das Titelbild gebe ich einem IM, der auch vor Ort war und in diesem Bericht eine Rolle

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Wijk aan Zee Abschlussbericht

Es war für mich ein langer Tag, der anderthalb Stunden früher begann und dann genauso spät endete wie bei anderen “Reiseberichten”. Die offizielle Abschlusszeremonie für geladene Gäste verpasse ich immer aus logistischen Gründen – damit erübrigen sich Bemühungen um eine Einladung. Eine andere kleine Zeremonie habe ich – teilweise – mitbekommen, daher stammt auch das (eigene) Titelfoto. Wesley So hat also das Turnier gewonnen, rechts neben ihm unter anderem der Bürgermeister. Warum auch ein Pianist auf der Bühne ist, welche Bühne das wo war, … da muss sich der Leser noch bis zum Ende des Berichts gedulden. Ich habe wieder

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Wijk aan Zee auf der Zielgeraden

Vorentscheidung(?) bei den Masters, Spannung bei den Challengers, Ausflug nach Haarlem. Ich beginne heute mal mit den aktuellsten Zwischenständen: Masters: So 7/10, Aronian, Carlsen, Karjakin, Eljanov, Wei Yi 6, Adhiban 5.5, Harikrishna und Giri 5, Nepomniachtchi, Andreikin, Wojtaszek 4, Rapport 3.5, van Wely 2. Da hat sich nun nicht nur unten, sondern auch oben jemand abgesetzt. Dahinter Gedrängel auf Platz zwei. Adhiban hat zwar nicht noch einmal gewonnen, aber liegt weiterhin klar über seinen Elo-Verhältnissen. Challengers: Ragger, Smirin, Xiong 7/10, Hansen und Jones 6.5, Grandelius 6, l’Ami und Lu Shanglei 5.5, Tari 5, Bok 4, Dobrov 3.5, van Foreest 3,

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Samstag in Wijk aan Zee: Reise- und Fotobericht

Das rein schachliche Geschehen lasse ich weitgehend aussen vor – das kommt dann im üblichen Zwischenbericht zum ersten Ruhetag. Ich kann nicht völlig ignorieren, dass Partien, die gespielt und zum Teil im Pressebereich analysiert wurden, Ergebnisse hatten, aber es wird vor allem ein Reisebericht. Neu ist, dass ich diesmal vor allem eigene Fotos verwende. Die haben wohl nicht die sonst übliche professionelle Qualität – fotografiert habe ich mit meinem neuen Handy, das ich seit etwa einer Woche besitze und noch nicht gut kenne. Dafür stammen sie von insgesamt sieben Schauplätzen – fünf im Gebäude De Moriaan (nicht nur Haupt-Spielsaal und

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Wo ist Suriname?

Wie mir Schach Geographie beibringt – Ein Erlebnisbericht vom 4. Srefidensi Open von Großmeister NICLAS HUSCHENBETH.   Ich fühlte mich ziemlich unwissend. Als mein Freund mich fragte „Würdest du gerne ein Turnier in Suriname mitspielen?“, antwortete ich direkt „Was ist Suriname?“ Technisch bewandert wie ich bin, benutzte ich eine Online-Suchmaschine namens Google, um es herauszufinden. Aber ich war mir immer noch nicht sicher. Meinte er wirklich die ehemalige niederländische Kolonie in Südamerika, die im Süden an Brasilien grenzt und im Westen und Osten an Guyana bzw. Französisch-Guyana? Ja, in der Tat.   Und so reiste ich nach Paramaribo, der Hauptstadt

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Van Foreest nach 114 Jahren wieder NL-Meister

Anne Haast und Iozefina Paulet unterhalten das Publikum (ebenfalls)   Natürlich wurde nicht dieselbe Person (zuletzt) 1902 und (erstmals?) 2016 niederländischer Schachmeister: Jorden Van Foreest (Titelfoto – fast alle Fotos von Harry Gielen, teils via die Turnierseite) ist gerade mal 17 – sein Ur-Urgrossvater Arnold (NL-Meister 1889, 1893 und 1902) und dessen Bruder Dirk (NL-Meister 1885, 1886, 1887) haben zwar beide ein gesegnetes Alter von über 90 erreicht, aber seit 1954 bzw. 1956 sind sie tot. Das wird ein etwas ungewöhnlicher Kombibericht: erst “normaler” Turnierbericht (relativ knapp), dann Reisebericht (zur letzten Runde war ich – spontane Entscheidung – vor Ort

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Tata Steel Reise- und Abschlussbericht

Jorden und Thomas machen Platz für Magnus und Tom – dann Warten auf die Pressekonferenz   Der letzte Tag in Wijk aan Zee begann früher (Rundenbeginn 12:00 statt 13:30) und dauerte dann genauso lang wie sonst auch – bzw. einschliesslich Abschlussfeier noch länger, aber die verpasse ich aus logistischen Gründen (letzte Fähre nach Texel) jedes Jahr. Generell kann ich meine Reportertage so zusammenfassen: Anreise – Rundenbeginn – einige Zeit Leerlauf/Warten – Interviews – Rückreise. Diesmal bestand der Teil vor Ort aus Rundenbeginn – Warten – Interviews (Schlag auf Schlag) – Warten – Pressekonferenz. Warum es dazu kam und was es

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Tata Steel auf der Zielgeraden

Züge und Züge in Utrecht   Schwerpunkt dieses Berichts ist der Ausflug ins Utrechter Eisenbahnmuseum (siehe Titelfoto und später noch einige). Fotos stammen wieder vor allem von Tata Steel via Facebook, fotografiert hat wieder vor allem Alina l’Ami – aber diesmal nicht nur, andere Quellen werde ich, wenn es soweit ist, erwähnen. Da ich zwei Runden bespreche und auch die B-Gruppe nicht ignoriere, wird wiederum auch Wijk aan Zee einfliessen – was die Partien betrifft zu 75%, da nur die A-Gruppe für (noch) einen Tag auf Tour ging.   Zunächst der aktuelle Stand in beiden Gruppen: Masters Carlsen 7/10, Caruana

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Tata Steel in Amsterdam und Wijk aan Zee

Reiseberichte, Figurenopfer, Interviews, …   Donnerstag und Freitag war ich vor Ort – Donnerstag beim Ausflug zum Science Center NEMO in Amsterdam (siehe Titelfoto), Freitag wieder in bekannter Umgebung in Wijk aan Zee. Fotos stammen wieder weitgehend von Tata Steel via Facebook – vor allem von Alina l’Ami aber auch von einem oder mehreren nicht namentlich genannten anderen Fotografen (einmal ist offensichtlich, dass dieses Foto nicht von ihr stammt). Dieser Bericht ist vor allem atmosphärisch, zwischendrin werde ich auch das rein schachliche Geschehen, d.h. die Partien besprechen. Jeder Tag vor Ort geht schon deshalb nicht, da ich an meinen Reisetagen

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Und meine Reise durch die Schachwelt der Insel geht weiter …

Charaktere beim Schach oder Meine Teammitglieder beim Southport Chessclub – von JULIA MARIE MÄTZKOW, Eberswalde   Hey, da bin ich schon wieder! Schließlich gibt es gibt noch so viel zu erzählen, was ich alles mit meiner englischen Mannschaft erlebt habe. Und genau aus diesem Grund, stelle ich jetzt die einzelnen Teammitglieder vor. Man muss wissen, dass in unserer Liga ein Team aus sechs Spielern besteht, und es wird doppelrundig gespielt. Des Weiteren finden die Mannschaftskämpfe immer am Trainingstag der gastgebenden Mannschaft statt. Das heißt: meistens wurden die Mannschaftskämpfe an Montagen durchgeführt.   Wie schon in meinem ersten Artikel [https://www.chess-international.de/Archive/43199#more-43199] angedeutet,

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Eine Reise durch die Schachwelt der Insel

Meine Erfahrungen mit dem Southport Chessclub von JULIA MARIE MÄTZKOW, Eberswalde   Ich war ein Jahr in England.   Genau vom 28. August des vergangenen Jahres bis 12. Juni. Was? Das gehört hier doch nicht her! Aber das ist kein normaler Reisebericht …   Als meine Eltern mich in den Herbstferien im Oktober in Southport bei Liverpool besuchten, wollte sich mein Bruder unbedingt den örtlichen Schachclub ansehen. Trotz kleiner Sprachbarrieren, konnten sie sich irgendwie verständigen, und Max hat sie sofort verzaubert, sodass sie ihn abwerben wollten …   Zum nächsten Training des Southport Chessclub bin ich dann alleine hingegangen und habe

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Wijk aan Zee am Samstag

Anekdoten, Geschichten und ein bisschen Schach   Mehrfach habe ich bereits festgestellt, dass man die Partien selbst fast besser zu Hause im Internet verfolgen kann. [Soweit habe ich diesen Beitrag vor Ort in Wijk aan Zee geschrieben, dann kam immer wieder was dazwischen … jetzt mache ich auf demselben Laptop an anderem Ort – wieder zu Hause – weiter]. Aber “vor Ort in Wijk aan Zee” (oder potentiell auch anderswo) hat andere Vorteile – welche wird hoffentlich im weiteren Verlauf deutlich. Ich habe beschlossen, die Partien eher am Rande zu erwähnen, das kommt dann vielleicht im ‘normalen’ Zwischenbericht vor dem

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