Romanischins Masterclass in Amsterdam

Ein Reisebericht voller Kontraste   Und noch ein alliterierender Untertitel: Romanischin, Robert Ris-ing Stars und der rasende Reporter Rudi Thomas Richter. Ziemlich zu Anfang sollte ich erwähnen, dass dies quasi die Eröffnung der Amsterdam Chess Academy war, ein Projekt von IM Robert Ris. Auf deren Homepage fand ich auch das Titelfoto von Peter Doggers – zu sehen sind im Uhrzeigersinn Romanischin am Demobrett, hinten Robert Ris, zwei mir unbekannte Schachfreunde, ich selbst (mit rotem Pullover über dem Stuhl), noch ein Unbekannter und Yochanan Afek – IM, Endspielstudienkomponist, Schachtrainer, Journalist usw. , Romanischin begrüsste ihn zuvor mit “hello, my dear old

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Limburg Open Impressionen

Jugend gegen Erfahrung in Maastricht   Früher spielte Erwin l’Ami mit bei den “Rising Stars vs. Experience” Duellen; inzwischen ist er 29 Jahre alt bzw. immer noch jung – beim Limburg Open am Pfingstwochenende bekamen er und andere Grossmeister es mit einer Reihe junger Spieler zu tun. Traditionell spielt in Maastricht fast die komplette niederländische Jugendspitze. Dieses Jahr fehlten eigentlich nur Robin van Kampen und Benjamin Bok – die sind bereits GMs und erwarten/verlangen daher vermutlich Konditionen. Die besten deutschen Jugendlichen waren verhindert, da parallel die deutsche Jugendmeisterschaft lief. Um das Ergebnis bereits vorwegzunehmen: Nur Erwin l’Ami kam dabei (fast)

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Wijk aan Zee am Sonntag und insgesamt

Ein atmosphärischer Bericht mit Interviews   Auch diesmal werde ich die Partien nicht oder kaum besprechen – das machen andere, das können andere besser!? Stattdessen wähle ich auch die Kategorie "Reisebericht". Sonntag war ich abwechselnd hinter und vor den Kulissen, im Pressebereich und im Spielsaal. Diesmal versuchte ich gar nicht erst, beim Livekommentar vor Ort in der Grundschule nebenan vorbeizuschauen: Samstag war es da komplett voll, davor warteten etwa 15 Schachfans. Ich versuchte, mich mit meinem Presseausweis vorzudrängeln, aber die Tata-Offiziellen die den Eingang bewachten sagten nach kurzer Beratung miteinander: "Sorry, alle Stühle sind besetzt, und die Feuerwehr erlaubt nicht,

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Tata Steel on Tour

Alte und neue Meister im Rijksmuseum   Es war bereits ein langer Tag für mich, daher nur ein paar Impressionen zum Drumherum in Amsterdam und kaum zum Geschehen auf den Schachbrettern – das hole ich später nach bzw. dazu kann sich der Leser anderswo informieren. Ich war vor Ort im Rijksmuseum – sicherheitshalber (da ich nicht wusste wie es dort genau laufen würde) etwa eine Stunde vor Beginn der Runde, und das lohnte sich. Ich durfte gleich die Treppe herunter zum Auditorium, während ein mit angereister Vereinskollege draussen bzw. im Foyer warten musste – Einlass für Zuschauer war erst 10

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Die Trophäe

VON JULES WELLING   Zu Weihnachten 2012 hatten wir die russische Weihnachtsgeschichte „Ein Läufer hält vier Springer in Schach!“ veröffentlicht, die Schach-Ticker-Webmaster Franz Jittenmeier so gefiel, dass er sie noch einmal am 22. Dezember diesen Jahres auf unsere Webseite stellte [https://www.chess-international.de/?p=21850#more-21850]. Vom gleichen Autoren fand ich nun beim Stöbern im Schachkalender 1994 der Edition Marco von dem bekannten und beliebten niederländischen Schachjournalisten den folgenden Beitrag, den wir Ihnen mit Genehmigung des Verlegers Arno Nickel hier präsentieren können.   Apropos ältere Schachkalender-Ausgaben – ich bin glücklicher Besitzer aller Bände seit der Premiere 1984. Einige wenige Restexemplare des Bandes von 1994 sind

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Von morgens bis nachmittags Schach auf hoher See …

Ein Bericht von einer ungewöhnlichen Reise auf dem zweitgrößten Kreuzfahrtschiff der Welt von MICHAEL DOMBROWSKY, Hamburg [Teil 1]   Für das Fehlen Michael Dombrowskys bei der Premiere seines Buches „Berliner Schachlegenden…“ – es ist gerade in der Edition Marco erschienen – am vergangenen Sonntag [24. November] gab es gute Gründe. Er hatte nämlich eine Schachschiffsreise nach Miami gebucht und dann sinnvoller Weise noch ein paar Tage L.A. dran gehängt. Als er sich für dieses Abenteuer entschied, war freilich noch nicht abzusehen, dass eben am letzten Sonntag in November 2013 – es war der 113. Geburtstag von Kurt Richter, dessen wieder

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