Schweiz: Beide Schweizer Teams vor ihrem Startrang – Herren 34., Damen 32. – zweimal (glücklich) Gold für China

Markus Angst – Auftrag mit Bravour erfüllt: Bei der Olympiade im georgischen Batumi landeten beide Schweizer Mannschaften vor ihrem Startplatz (jeweils Nummer 39). Die Herren kamen auf Rang 34, die Damen auf Platz 32. Damit waren beide Teams um ein paar Ränge besser als vor zwei Jahren in Baku (40. und 41.). Beide Goldmedaillen gingen – jeweils dank besserer Zweitwertung – an China. Die Schweizer katapultierten sich dank eines 3½:½-Kantersiegs in der Schlussrunde gegen die leicht schwächer eingestuften Slowaken noch um 19 Plätze nach vorne. GM Sebastian Bogner, GM Yannick Pelletier und GM Florian Jenni (erster Sieg nach drei Unentschieden und einer

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Schweizer holen Punkt gegen die Türkei, Schweizerinnen gewinnen gegen Mazedonien

China stoppt Polen – Showdown USA – China um die Goldmedaille Markus Angst – In der 10. und vorletzten Runde der Olympiade in Batumi (Geo) spielten die Schweizer gegen die leicht favorisierte Türkei 2:2 unentschieden, während die Schweizerinnen gegen den Aussenseiter Mazedonien ihren dritten Sieg in Serie feierten (3:1). Trotz der 0:4-Klatsche vom Vortag gegen Vietnam bekamen es die Schweizer mit der Türkei (Startnummer 22) gleich nochmals mit einem stärkeren und wiederum an allen vier Brettern leicht besser besetzten Gegner zu tun. Doch diesmal machten sie es besser und holten erfreulicherweise einen Punkt. GM Nico Georgiadis gewann am dritten Brett, GM Yannick

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Schweizer Damen erfolgreich

Die 9. Runde der Olympiade in Batumi (Geo) wird die Delegation des Schweizerischen Schachbundes (SSB) nicht so schnell vergessen. Während die Schweizer gegen das an allen vier Brettern stärker besetzte Vietnam 0:4 verloren, gewannen die Schweizerinnen gegen das sechs Ränge vor ihnen gestartete Australien sensationell mit demselben Resultat! Bisher hatten die Schweizer lediglich mit zwei knappen 1½:2½-Niederlagen gegen Griechenland und Spanien zu Buche gestanden. Der Match gegen die als Nummer 27 gestarteten und an allen vier Brettern stärker besetzte Asiaten war aber eine einseitige Angelegenheit. Während Teamleader GM Sebastian Bogner erstmals pausierte, verloren GM Yannick Pelletier, GM Nico Georgiadis, GM

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Zwei Schweizer Siege in der 8. Olympiade-Runde

Markus Angst – Erstmals seit der Startrunde blieben im 8. Durchgang der Olympiade in Batumi (Geo) beide Teams des Schweizerischen Schachbundes (SSB) siegreich. Die vier Schweizer Grossmeister feierten gegen das mit einem GM und drei IM angetretenen und an drei von vier Brettern schwächer besetzten Dänemark einen knappen 2½:1½-Sieg. Zwar verlor der nach seinem Glanzstart (4 aus 5) etwas aus dem Tritt geratene (danach ½ aus 3) GM Sebastian Bogner am ersten Brett seine zweite Partie. Doch an den Brettern 2 und 3 gewannen GM Nico Georgiadis und GM Noël Studer, und am vierten Brett steuerte GM Florian Jenni bei seinem dritten

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4. Runde an der Olympiade: erstes Unentschieden für die Schweizer – 4:0-Sieg für die Schweizerinnen

Markus Angst – In der 4. Runde der Olympiade in Batumi (Geo) kamen die Schweizer gegen das 13 Ränge vor ihnen gestartete Slowenien zu ihr em ersten 2:2-Unentschieden. Dabei feierte GM Sebastian Bogner am ersten Brett mit Schwarz einen Prestigesieg gegen GM Jure Borisek. Dieser hatte tags zuvor mit Schwarz gegen Schachrijar Mamedscharow, den Sieger des diesjährigen Bieler Grossmeisterturniers, remisiert. Die einzige Niederlage erlitt – wie schon am Vortag – GM Nico Georgiadis nach hartem Kampf und 73 Zügen mit zwei Türmen gegen die Dame und drei Bauern. GM Yannick Pelletier und GM Noël Studer remisierten und wahrten damit ihre

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2. Runde an der Olympiade: GM Nico Georgiadis führt die Schweiz zum zweiten Sieg

WFM Lena Georgescu schlägt WGM/IM Olga Zimina Markus Angst – Der nach zwei Runden der Olympiade in Batumi (Geo) als einziger Schweizer mit dem Punktemaximum zu Buche stehende Grossmeister Nico Georgiadis war beim 2½:1½-Sieg gegen das leicht schwächere Montenegro der Matchwinner. Der 22-jährige Schwyzer feierte gegen IM Luka Draskovic am dritten Brett nach einer schönen Angriffspartie mit Weiss den einzigen Sieg des Matchs. Die drei anderen Grossmeister Sebastian Bogner, Yannick Pelletier und Noël Studer remisierten – der eine Qualität und einen Bauer weniger aufweisende Pelletier allerdings eher glücklich. Die Schweizerinnen erlitten gegen die an allen Brettern stärkeren Italienerinnen ihre erste

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Muttenz holt den Weltrekord in die Schweiz

om – In Muttenz wurde heute Geschichte geschrieben. Gesamthaft 1459 Schülerinnen und Schüler samt Lehrkräften konnten mobilisiert werden, um den Weltrekord der grössten Schachstunde – bisher gehalten von der Türkei mit 1009 Teilnehmern – zu brechen. Mit Erfolg! Der alte Rekord wurde um sage und schreibe 450 Schachschüler übertrumpft. Eine Leistung, die einem grossen Engagement, viel Elan und einer hervorragenden Organisation zu verdanken ist. Peter Hug, Initiator des Events, freut sich sichtlich: «Einfach ein unbeschreibliches Gefühl, das uns nicht nur einen Eintrag in den Geschichtsbüchern, sondern auch einen im Guinness Buch der Weltrekorde einbringt.» Mit dem Rekord hat es schon mal geklappt, ob die

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SMM: Riehen verblüfft mit 7:1-Kantersieg im Spitzenkampf gegen Titelverteidiger Winterthur

Genf (5:3-Sieg gegen Zürich) neuer NLA-Leader – erste Punkte für Aufsteiger Echallens Markus Angst – Die Schachgesellschaft Riehen ist die grosse Siegerin der ersten von zwei Nationalliga-A-Doppelrunden in der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM). Die Basler gewannen als Einzige beide Partien. 24 Stunden nach dem 5½:2½-Pflichtsieg gegen Aufsteiger Echallens sorgten sie für eines der eindrücklichsten NLA-Resultate in den vergangenen Jahren. Sie gewannen den Spitzenkampf gegen Titelverteidiger und Leader Winterthur gleich 7:1. Einzig der indische Grossmeister Pentala Harikrishna (am ersten Brett gegen GM Andreas Heimann) und FM Emanuel Schiendorfer (am siebten Brett gegen Sebastian Schmidt-Schäffer) remisierten. Die restlichen sechs Partien gingen allesamt an Riehen. «Dabei

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Die Schweizer-Mannschaftsmeisterschaft tritt in die heisse Phase

NLA-Top-Match Réti – Winterthur am kommenden Samstag live im Internet Markus Angst – Mit der ersten von zwei Nationalliga-A-Doppelrunden tritt die Schweizerische Mannschaftsmeisterschaft (SMM) am kommenden Wochenende in die entscheidende Phase. Die fünf Erstplatzierten Winterthur (9 Punkte), Genf (9), Luzern (8), Riehen (8) und Zürich (8) sind nur durch einen Punkt getrennt. Die halbe Liga hat also noch Chancen auf den Meistertitel. Mit Genf (2.) – Luzern (3.) am Samstag sowie Winterthur (1.) – Riehen (4.) und Zürich (5.) – Genf (2.) am Sonntag kommt es in der 6. und 7. Runde gleich zu drei Top-Duellen. Titelverteidiger Winterthur bekommt es in der

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IM Lorenz Drabke tödlich verunfallt

Markus Angst – Der seit vielen Jahren auch in Schweizer Turnieren sowie bei diversen SMM- und SGM-Mannschaften spielende deutsche IM Lorenz Drabke ist bei einem Verkehrsunfall tödlich verunfallt. Der aus Freiburg im Breisgau stammende Lorenz Drabke war mit dem Fahrrad unterwegs, als er von einem Auto erfasst wurde (https://www.hessenschau.de/panorama/radfahrer-stirbt-bei-unfall-auf-b3-bei-pfungstadt,toedlicher-radunfall-104.html). Er starb im Alter von nur 33 Jahren. Den leidgeprüften Angehörigen entbieten wir unser herzlichstes Beileid. Lorenz Drabke spielte seit vielen Jahren regelmässig auch hierzulande. So gewann er 2015 das Belper Open (https://www.swisschess.ch/news-112/im-lorenz-drabke-gewinnt-das-belper-weekend-open-harry-hoang-als-ueberraschender-dritter-bester-schweizer.html). 2017 gehörte er dem Team von Lyss-Seeland an, das die Schweizerische Gruppenmeisterschaft (SGM) für sich entschied (https://www.swisschess.ch/news-112/sgm-schlussrunde-in-riehen-lyss-seeland-meister-silber-fuer-gonzen-bronze-fuer-nyon-schwarz-weiss-bern-steigt-ab.html). In der Schweizerischen

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