Nachruf auf Hajo Gnirk (29.6.1942 – 30.10.2018)

Nachruf auf Hajo Gnirk (29.6.1942 – 30.10.2018)
Mit Hajo ist eine Ikone des ehrenamtlichen Schachsports von uns gegangen, der Schach in Württemberg und im Deutschen Schachbund viel zu verdanken hat. Sein ganzes Leben lang spielte und förderte er Schachspiel und vor allem Schachsport, beginnend im Raum Frankfurt/Offenbach und dem Hessischen Schachbund. Ab 1971 im Schachverband Württemberg...

Abschied von Franzi

Abschied von Franzi
Am Freitag erhielt ich die traurige Nachricht, dass meine langjährige Trainer-Kollegin Franziska Gasch im Alter von 29 Jahren am ihren langen Kampf gegen den Krebs verloren hat. Noch bei meinem Krankenbesuch im August hatte sie große Hoffnung auf Heilung. Leider hatte ich nun keine Gelegenheit mehr, Abschied zu...

IM Lorenz Drabke tödlich verunfallt

IM Lorenz Drabke tödlich verunfallt
Markus Angst – Der seit vielen Jahren auch in Schweizer Turnieren sowie bei diversen SMM- und SGM-Mannschaften spielende deutsche IM Lorenz Drabke ist bei einem Verkehrsunfall tödlich verunfallt. Der aus Freiburg im Breisgau stammende Lorenz Drabke war mit dem Fahrrad unterwegs, als er von einem Auto erfasst wurde (,). Er starb...

In Memoriam Günter Reinemann (1942-2018)

In Memoriam Günter Reinemann (1942-2018)
Unser Schachfreund Henning Geibel (SV Bargteheide) schreibt uns zum Tode von Dr. Günter Reinemann: Liebe Schachfreunde und – freundinnen!    Unser hochgeschätzter Schachfreund Dr. Günter Reinemann aus Halle an der Saale ist von uns gegangen. Nach einer Mitteilung seines Landesverbandes erlag er am vergangenen Montag einem Leiden, das ihn...

Nachruf

Nachruf
Ein Nachruf auf Herbert Scheidt von Markus Schäfer, Präsident des Schachbundesliga Herbert Scheidt ist am 20. Mai 2018 von uns gegangen. Mit ihm verlieren das Schach in Solingen und die Schachbundesliga eine der bedeutendsten und prägendsten Persönlichkeiten der letzten Jahrzehnte. Unter der Führung von Herbert Scheidt ist die...

Ein Freund hat uns verlassen

Ein Freund hat uns verlassen
Ein Nachruf von DSB-Seniorenreferent Gerhard Meiwald – Helmut Escher wurde 80 Jahre alt. Mehr als 7 Jahrzehnte war er dem Schach verbunden. Von Kindesbeinen bis in seine letzten Tage und Stunden war er einer von uns. In unserer Erinnerung aus der Sicht des Deutschen Seniorenschachs war er immer untrennbar...

In Memoriam: Helmut Escher

In Memoriam: Helmut Escher
Helmut Escher- Ein erfülltes Leben Helmut Escher ist von uns gegangen. Nach langer, schwerer Krankheit ist er vergangene Woche im Alter von 80 Jahren verstorben. Helmut war Zeit seines Lebens engagiert, zielstrebig und erfolgreich. Er ging immer freundlich auf die Menschen zu und hatte für jeden ein offenes Ohr....

Jürgen Wienecke – Chess Tiger aus Leidenschaft

Jürgen Wienecke – Chess Tiger aus Leidenschaft
Text: Mike Rosa – Am 22. Juni 2017 wurde Jürgen Wienecke aus unserer Mitte gerissen, und wir möchten ihn heute mit einer Hommage an seine Leistungen ehren. Vor knapp zehn Jahren zum 70. Geburtstag brachte es Hans-Walter Schmitt auf den Punkt: “Arbeitswille, Kontinuität, Zähigkeit, Leidenschaft, Mut und Treue zeichneten...

Schach-Russland trauert

Schach-Russland trauert

Urii Eliseev (29.7.1996-26.11.2016), Mark Taimanow (7.2.1926-28.11.2016)

  Nein, das WM-Match ist noch nicht (zu Ungunsten von Karjakin) entschieden – da gibt es heute (Montag) abends noch eine Partie, eventuell dann noch Verlängerung am Mittwoch. Darüber wird es natürlich noch mindestens einen Artikel geben, Thema heute sind zwei Todesfälle mit kleinen Gemeinsamkeiten und grossen Unterschieden. Beide waren russische Schachgrossmeister, beide starben Ende November 2016 – der eine in Moskau, der andere in St. Petersburg.

 

Die offensichtlichen Unterschiede: Urii Eliseev, im Westen wohl relativ unbekannt, starb jung und plötzlich, wenn auch (für Insider die sein anderes Hobby kannten) vielleicht nicht total unerwartet. Mark Taimanow, überall bekannt, erreichte das gesegnete Alter von 90 Jahren – in diesem Alter sterben ist nie unerwartet, und offenbar war er zuletzt schwer krank.

 

Ich beginne mit dem chronologisch ersten und schockierenden Fall, Titelbild also Urii Eliseev (wer die für mich kuriose deutsche Schreibweise bevorzugt: Juri Michailowitsch Jelissejew). Beide Fotos vom russischen Schachverband. Beide Nachrufe eher kurz und knapp – ich betrachte mich nicht als allzu kompetent und habe (“Doppeldrohung” Vereinsabend und zwölfte WM-Partie in New York) auch nicht viel Zeit um zu recherchieren.

 

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† Dr. Michael Schmidt

† Dr. Michael Schmidt
Der letzte Präsident des Deutschen Schachverbandes der DDR, Dr. Michael Schmidt ist tot. Er starb am 21. August 2016 nach langer schwerer Krankheit in einem Krankenhaus in Potsdam.   Schmidt führte nach der politischen Wende 1990 die Gespräche mit seinem westdeutschen Amtskollegen Egon Ditt vom Deutschen Schachbund, die am...