Caruana – Carlsen Partie 7 Schach WM 2018 | Großmeister-Analyse

Heute wurde die 7. Runde zwischen Magnus Carlsen und Fabiano Caruana gespielt. Carlsen eröffnete mit d4 und beide wiederholten Züge aus der ersten und zweiten Runde. Immer schön artig. Offensichtlich hatte keiner von Beiden Lust ein Risiko einzugehen. Man hat das Gefühl das sich beide wie Raubtiere belauern, bis einer einen Fehler macht. Allerdings, das muss man auch sagen, wird die Geduld der Zuschauer und Schachenthusiaten auf eine harte Probe gestellt. Mal hören was Großmeister Niclas Huschenbeth zu dieser Partie sagt. Vielleicht entdeckt er ja noch einen Hammerzug den die beiden Konthrahenten übersehen haben Übrigens ist Niclas gerade nicht nur

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Caruana – Carlsen Partie 4 Schach WM 2018 | Großmeister-Analyse

Viel kann man über die 4. Partie der WM in London nicht schreiben. Die Partie bot keinerlei Höhepunkte und war stets im Gleichgewicht. Wenn es so weiter geht ist es keine Werbung für das Schach im Allgemeinen. War noch die erste Partie spannend bis zum Schluss, so waren die restlichen Partien eher langweilig. Das einzig positive ist, das die WM jetzt auch in allen Medien präsent ist. Der Sender NTV, ein Nachrichtensender der RTL-Gruppe, berichtet halbstündlich in den Nachrichten. GM Niclas Huschenbeth versucht in seinem Video der 4. Runde Feinheiten zu finden und kommentiert wieder feinsinnig und sachkundig.

Carlsen – Caruana Partie 2 Schach WM 2018 | Großmeister-Analyse

Die Schachweltmeisterschaft 2018 ist ein Match mit zwölf Partien zwischen dem aktuellen Weltmeister Magnus Carlsen und dem von FIDE organisierten Herausforderer Fabiano Caruana. Die Veranstaltung wird vom 9. bis 28. November 2018 in London mit einem Preisgeld von über 1 Mio. EUR ausgetragen. Bei einem 6: 6-Unentschieden entscheidet der Tiebreak über zwei schnelle Partien 25 + 10, gefolgt von zwei 5 + 3-Partien. Bleibt es Unentschieden, werden bis zu vier weitere Mini-Matches gespielt, gefolgt von einem Armageddon. GM Niclas Huschenbeth kommentiert die 2. Partie in der Caruana schon in der Eröffnung Carlsen überraschte, was aber letztendlich nicht zum Sieg reichte.

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Caruana – Carlsen Partie 1 Schach WM 2018 | Großmeister-Analyse

Wenn es so weiter geht kann es nur spannend werden. War doch die erste Partie ausgekämpft bis zum letzten Blutstropfen. Der Noch-Weltmeister Magnus Carlsen knetete mit Schwarz seinen Widersacher Fabiano Caruana ganze 115 Züge. Carlsen sah lange Zeit wie der sichere Sieger aus, doch Caruana verteidigte sich geschickt und zäh, am Ende reichte es nur zu einem Remis. GM Niclas Huschenbeth, einer der besten Schacherklärer, führt wie gewohnt mit launigen Kommentaren durch die Partie. Niclas Huschenbeth hat auch zur richtigen Zeit ein lesenswertes und unterhaltsames Buch zur WM geschrieben. Niclas sagt: “Lernen Sie von den Besten. Analysieren Sie ihre Spiele.

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Athleten mit Brett vorm Kopf: Training für den Muskel zwischen den Ohren / Felix Magath im Schach-Check

Klitschko eins, Klitschko zwei und Smudo. Boris Becker, Bill Gates, Felix Magath, Arnold Schwarzenegger, Sting und so weiter. Lang ist die Liste prominenter Zeitgenossen, die als Schachspieler bekannt sind. Die einen, weil ihr Management glaubt, dass das ihren Schützling schlau aussehen lässt, die anderen, weil sie tatsächlich gerne und gut Schach spielen. Aber wer gehört zu welcher Gruppe? Bei uns wird ab heute streng gesiebt. Warum ab heute? Weil Magnus Carlsen Promi-Großkampftag hat. Schon morgens in Manchester traf er an diesem Montag auf Fußball-Profi Trent Arnold vom Klopp-Club Liverpool. Der Fußballer hatte für die Partie trainiert, und die Schlussstellung legt tatsächlich nahe, dass er

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Ungarn und seine Schach-Sphinx: Erst wackelten die Sowjets, dann fielen sie

Die Dominanz des sowjetischen/russischen Schachs in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts veranschaulicht keine andere Statistik so eindrucksvoll wie die Siegerlisten der Schacholympiaden. 50 Jahre eilten die Russen von Sieg zu Sieg, von 1952 bis 2002. Ein einziges Mal gelang es einer anderen Nation, die übermächtigen Schachmeister aus dem osteuropäischen Riesenreich hinter sich zu lassen. Den Ungarn gelang dieses Kunststück 1978 in Buenos Aires. Zwei Jähre später auf Malta hätten sie es beinahe wiederholt. Die Großmeister aus der UdSSR mussten sich auf die Feinwertung berufen, um sich vor den punktgleichen Ungarn die Goldmedaille zu sichern. Keres, Smyslow, Bronstein, Geller –

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Mannschafts-Simultan der SF Deizisau

Text: IM Georgios Souleidis – Anlässlich der 750-Jahr-Feier der Stadt Deizisau gaben die Spieler der Bundesliga-Mannschaft am Samstag, den 15.09.2018, ein Mannschafts-Simultan. Die Jungs von E&R Solutions drehten mal wieder ein tolles Impressions-Video von der Veranstaltung. Beim Mannschafts-Simultan machten die Nationalspieler Matthias Blübaum und Georg Meier, das Nachwuchs-Talent Vincent Keymer, der Vizeweltmeister von 2004 Peter Leko, die starken Großmeister Rustem Dautov und Andreas Heimann sowie Neuzugang und Internationaler Meister Frank Zeller mit. Genießen Sie die sonnigen Impressionen der vollbesetzten Schach-Simultanveranstaltung in der Olgastraße in Deizisau. Sogar der Bürgermeister Deizisaus, Thomas Matrohs, spielte beim Simultan mit. Mit 55 zu 5 Punkten konnten die

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Elisabeth Pähtz – Weltklasse!

Nach einem Top-Ten-Spieler sehnten wir uns in Deutschland jahrzehntelang – bis zum September 2018. Ihr jüngster Aufschwung hat Elisabeth Pähtz tatsächlich in die Top Ten der Weltrangliste der Frauen geführt. Mit 2.513 Elo ist sogar die absolute Spitze in Reichweite (abgesehen vom ersten Platz, auf dem einsam Hou Yifan thront). Auch den GM-Titel bekäme sie mit diesem Rating verliehen, aber dafür fehlt ihr noch die dritte und finale Norm. National steht Elisabeth Pähtz schon lange einsam an der Spitze. 33 ist sie erst, aber gefühlt seit Ewigkeiten die Vorzeigedame des deutschen Schachs – was damit zusammenhängt, dass sie einst das Vorzeigemädchen des deutschen Schachs war. Auf Harald

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Aus Verzweiflung Skandinavisch gegen Kasparow: Anands Eröffnungscoup im WM-Kampf 1995

Niemand vor und nach ihm hat die Eröffnungstheorie um so viele Ideen und Konzepte bereichert wie Garry Kasparow. Und niemand war so gezielt auf seine Gegner vorbereitet wie der russische Ex-Weltmeister. Dessen Matches gegen Anatoli Karpow, gespielt zur Zeit, in der die Schach-Datenbanken aufkamen, markieren eine Ära, in der das Spitzenschch in vielerlei Hinsicht ein neues Level erklomm. Visvanathan Anand, geboren 1969, entstammt der Generation nach Karpow, der ersten, die von Beginn an mit Computern und Datenbanken arbeitete. Und doch schützte ihn seine Jugend und seine Technik-Affinität nicht vor Kasparows Vorbereitung, als sich die beiden 1995 im World Trade Center in New

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Bundesliga-Show mit Georgios Souleidis und Luis Engel

Georgios Souleidis präsentiert in seiner Bundesliga-Show die Highlights der 7. und 8. Runde der Schachbundesliga. Mit seinem Gast, dem 15-jährigen Luis Engel, zeigt er warum Baden-Baden nach 26 Kämpfen mal wieder einen Punkt abgab und dass Bundesligaspieler sich auch haarsträubende Fehler leisten. Darüber hinaus diskutiert er natürlich die aktuelle Situation in der höchsten deutschen Spielklasse. Die Show beginnt live ab 17 Uhr auf dem Playchess-Server und ist für registrierte Nutzer kostenlos. Ab 17 Uhr auf playchess.com live und danach im Archiv des Videoportals verfügbar. Die Registrierung ist für neue Nutzer kostenlos. Das Archiv ist nur für Premium-Mitglieder zugänglich. Was: SBL-Show Wo: Playchess-Server Wann: Dienstag,

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So wenige Figuren — so viel Gehalt

Eine partienahe Stellung, in welcher eigentlich nur die Frage ist, ob das einzig verbliebene weiße Bäuerlein Karriere machen kann oder der gegnerische Springer ihn bremsen kann. Trivial, müsste man denken? Weit gefehlt. Welche sensationellen und schier unglaublichen Möglichkeiten sich ergeben können wird hier eindrücklich von Dirk Paulsen vorgestellt. Im Zitat sagt der FM: “Wer bei Ansicht dessen keine Freude empfindet sollte sich vielleicht einen anderen Zeitvertreib als das Schachspiel suchen? Die Wunder beziehen sich nicht nur auf die Stellung, die wenigen Figuren, die Züge, die Faszination für die Möglichkeiten — sondern sogar noch ein wenig mehr auf den Komponisten: wie

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Ein echtes Meisterstück von Magnus

Wenn man eine solche Partie sieht, dann sollte man sie vermutlich ein, zwei, drei Mal nachspielen, mit jeweils ein bis zwei Tagen Pause dazwischen und sich einfach nur seine Gedanken machen: wie geht das, was der weltbeste Spieler da aufs Brett zaubert? Einen Weltklassespieler in 25 Zügen zerlegt, ohne dass dieser offensichtliche Fehler begangen hätte? Schweigen, staunen, sich wundern, rätseln und Antworten suchen. Wie macht er das? Das gälte auch für Kommentatoren. Selbst wenn eine schwierige (bis eher unlösbare) Aufgabe, als ein solcher zu schweigen: das Staunen könnte man viel besser hörbar machen. In der Nachbetrachtung der Partie der Versuch

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“Computerzüge im Vorübergehen”

“Ein weiteres Mal widmet sich FM Paulsen der Faszination unglaublicher Schachzüge. Die meisten jedoch fallen weder von Baum noch Himmel sondern eher wachsen und gedeihen sie auf Computers Mist. Fast zwangsläufig wird man heutzutage Zeuge, wenn man eine Partie beispielsweise auf chess24.com nachspielt. Denn dort läuft der Computer mit — ob man will oder nicht. Hier kann man ebenfalls abwägen, ob Wohl oder Weh für die Schachgemeinschaft, die man, neudeutsch, auch so gerne als “Community” bezeichnet, im Schach und auch anderswo. Zugleich wendet sich der locker plaudernde Autor an andere Kommentatoren: bitte, bitte, stellt eure Eitelkeit ab und an mal

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“Studien — hohe Kunst und doch kein Kunstschach”

FIDE Meister Dirk Paulsen liefert ein Potpourri eigener Unzulänglichkeiten — und es ist ihm kein bisschen peinlich. Motto: jeder blamiert sich, so gut er kann. Der verlässlichste Weg: Schachstellungen vorstellen und analysieren, und dabei NICHT die Engine mitlaufen zu lassen. Da ist so gut wie jeder Zug ein Fehler. Nur bleibt er dann ebenfalls wie er ist und wie sich auch der FM präsentiert: menschlich. Vielleicht allein deshalb sehenswert? “In diesem Video versucht FM Dirk Paulsen seine Faszination für Studien näher zu bringen, indem er den Facettenreichtum von Komposition über Schönheit, Kunst und Umsetzung bis hin zur Lösung nach bestem Wissen und Gewissen aufzeigt. Wenn

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“Computerzüge I” Teil 1

FIDE Meister Dirk Paulsen liefert ein Potpourri eigener Unzulänglichkeiten — und es ist ihm kein bisschen peinlich. Motto: jeder blamiert sich, so gut er kann. Der verlässlichste Weg: Schachstellungen vorstellen und analysieren, und dabei NICHT die Engine mitlaufen zu lassen. Da ist so gut wie jeder Zug ein Fehler. Nur bleibt er dann ebenfalls wie er ist und wie sich auch der FM präsentiert: menschlich. Vielleicht allein deshalb sehenswert? FM Dirk Paulsen widmet sich einer einzigen Stellung. Erläutert wird, was er davon hält, sich mit Computerzügen abzugeben. Diese sind einfach plötzlich da, fallen vom Himmel, sind eigene Kreationen oder sind und

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Kann man paradox steigern? Scheint so!

Sam Loyd hat sicher eine Menge hoch spannender Probleme — und nicht nur schachlicher Natur — konstruiert , von welchen vermutlich dem gewöhnlichen Schachfreund gar nicht so viele bekannt sein dürften? Erinnerlich könnte aber vielleicht dem Einen oder Anderen sein, dass eines davon die lächerlich (erscheinende) Forderung enthielt: „Matt in einem Zug.“ Sollte man jedoch mit dieser Aufgabe konfrontiert sein, so ist es denkbar, dass gar ein Schachgroßmeister zunächst in andächtiges Schweigen verfällt — um sich nicht zu blamieren. KANN doch nicht so schwierig sein, oder? Dass es jedoch ein Problem geben soll mit dieser weiterhin lächerlichen Forderung, welches zwar

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WM – Videoanalysen von GM Niclas Huschenbeth

Magnus Carlsen bleibt Weltmeister. In der 4. Partie fiel die endgültige Entscheidung.   Magnus Carlsen machte sich selbst ein Geburtstagsgeschenk, er wurde gestern 26 Jahre alt, indem er im Tiebreak seinen Herausforderer Sergey Karjakin mit 3:1 besiegte. Der machte Carlsen allerdings das Leben schwer. Im Tiebreak war Carlsen stets am Drücker. Mit einem fantastischen Zug in der 4. Runde des Tiebreaks beendete Carlsen den Krimi und krönte seine Leistung. Niclas Huschenbeth kommentiert launig den Tiebreak mit seinen spannenden Momenten.